CH107226A - Abnehmeeinrichtung für die Schriftstücke an den Druckwalzen von Kopiermaschinen. - Google Patents

Abnehmeeinrichtung für die Schriftstücke an den Druckwalzen von Kopiermaschinen.

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CH107226A
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CH
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English (en)
Inventor
Firma F Soennecken
Original Assignee
Soennecken Fa F
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L7/00Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image
    • B41L7/02Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers

Landscapes

  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description


      Abnehmeeinrichtung    für die     Schriftstücke    an den     Druckwalzen    von Kopiermaschinen,    In der Kopiermaschine erhalten die  Schriftstücke beim Durchgang zwischen der  Kopierwalze und einer     Gegendruckwalze     eine erhebliche Druckbelastung, wobei sie  durch das gleichzeitig     mithindurchlaufende     durchnässte Kopierpapier einseitig befeuchtet  werden. Infolgedessen zeigen die Schrift  stücke das bekannte Bestreben, aufzurollen,  und zwar in der Richtung der. Kopierwalze,  so dass die Vorderkante des aus der Druck  stelle heraustretenden Schriftstückes sich  häufig der Kopierwalze anschmiegt und mit  ihr herumzuwandern sucht, wodurch aber die  Maschine in Unordnung kommen würde.

   Man  hat deswegen eine besondere     Abnehmevor-          richtung    vorgesehen, die zumeist aus einem  an der Kopierwalze hinter der Druckstelle  anliegenden Blech bestand, das mit seiner  an der Walze unter gewissem Druck  anliegenden Kante das Schriftstück gewisser  massen abzuschaben hatte.  



  Dieses Blech musste möglichst dünn ge  halten werden; einmal, damit es sich der  Walze über die ganze Länge seiner Vorder  kante gut anschmiegte, und weiter, damit  seine Vorderkante möglichst     schneidenartig     ausfiel, weil das Schriftstück gegen eine    stumpfe Kante anstossen und an ihr ge  staucht werden konnte. Nun sind die Druck  walzen vielfach auf ihrer Oberfläche nicht  völlig glatt, sondern absichtlich geraubt;  dann verursacht die an der     Rauhung    schlei  fende Kante des dünnen Stahlbleches ein un  angenehmes Geräusch. Eine völlig sichere  Wirkung war mit dem     Abstreiferbleeh    über  haupt nicht zu erzielen, zumal Verbiegungen  oder Verspannungen im praktischen Betrieb  schwer vermeidlich sind.

   Bei dünnen Schrift  stücken, insbesondere wenn von Seiden  kopierpapier nochmals eine Kopie zu machen  war, kam es leicht vor, dass das Papier der  art an der Druckwalze anhaftet, dass es von  dem     Abstreifblech    nicht sicher abgenommen  werden konnte. Das Papier setzte sich teil  weise hinter das Blech, wurde zerkleinert  und zerrissen.  



  Durch die Einrichtung gemäss Erfindung  werden die     Schriftstücke    in grundsätzlich  anderer Weise abgenommen. Man hat bisher  immer geglaubt, dass die den Druck aus  übende Kopierwalze eine ununterbrochene  Mantelfläche aufweisen müsse, um deutliche  Kopien von der ganzen Fläche des Schrift  stückes zu erhalten.

   Es hat sich nun gezeigt,           tlass    es, ohne die Deutlichkeit der     Abdrücke     zu gefährden, zulässig ist, in dem Kopier  walzenmantel Rillen     bezw.    Ringnuten anzu  bringen, welche zur     Aufnahme    von     Schrift-          stüel@abnelimern    dienen, ohne dass die Schrift  zeichen auf der Kopie hierdurch undeutlich       tverden.        Das    ist nunmehr der Fall, wenn die  Abnehmer für das Papier in diese Rillen       eingefügt    werden,     welelie    ihren Querschnitt  tunlichst vollständig ausfüllen.  



  Solche     Abnehmer    lassen sich dann auch  noch in sehr einfacher Weise mit     sobenann-          ten        Schriftstiiekniederhalttinben    verbinden  oder unmittelbar als solche ausbilden, so dass  die kopierten Schriftstücke     entgegen    ihrem  bekannten     Rollbestreben    flach gehalten oder  auch     entgegen    ihrem Rollbestreben ge  bogen werden, wie das an sieh schon     vor-          bcsehlagen    ist, so dass die Schriftstücke in       (11        atter    Lage auf einen Stapel befördert wer  den können.  



  Die     Einrichtung    ist auf der     Zeichnung     in einigen     Ausführungsbeispielen    dargestellt,  wobei immer nur die für das     Verständnis          der        Erfindung    erforderlichen Teile in ein  fachen Linien     gezeichnet    sind.  



       Fib.    1 zeigt den üblichen     Dreiwalzen-          :atz   <I>a.,</I>     b    und     e,        -wobei    die     Kopierstelle    sich  zwischen der Druckwalze c und der     Gegen-          drueli.walze    b befindet. Die Kopierwalze c  ist auf ihrem Mantel mit beliebig vielen       Ringnuten    c (vergleiche auch     Ei,-.    ?) aus  gestattet.     Iri    diese Nuten sind biegsame  Bänder     d        eingelegt,    welche den Querschnitt  der Ringnute tunlichst ausfüllen.

   Die Bän  der sind um eine     Führungswalze    p     herum-          gelegt,    und zwischen sie sind unten     Abfüh-          rungs-        bezw.        Niederhalteschienen        z,    ein  belegt, die in     Verbindung    mit einer Band  führung t die     Weiterleitung    der Schrift  stücke zu einer Stapelvorrichtung oder     der-          #leichen    bewirken.

   Für die     Abführung    des  nassen Kopierpapiers s ist ein     _N@ralzeripaar          q,   <I>r</I>     vorgesehen.     



  Bei der     Ausführungsform    nach F i-. 3  sind in die Rillen e der Druckwalze c feste       3blenkkörper        d        eingelegt,    die zum Beispiel  aus Metallschienen bestehen, deren Form der         Rillenform        angepa.sst    ist.

   Diese festgelager  ten Teile nehmen die     Schriftstücke    unmittel  bar an der     Druckstelle        ah    und führen sie  über die     Walze        q        Hinweg    zu      <  < -fiteren    F     üh-          rungsvorrielttungen   <I>t</I> und<I>lt.</I>  



  Die     Fig.        -1    und 5     zeigen    die     Einriehtunb     in     Verbindung        finit        einer        Mehrfaeh-Kopier-          einrichtung    an sieh bekannter Art. Hinter  der Führungswalze     1i    für die Bänder<I>d</I> ist  ein weichenartig wirkender Leitkörper e  angeordnet, der durch einen Hebel     f    aus der  Tiefstellung der     Fi-.    1 in die Hochstellung  der     Ei-.    5     übergeführt    werden kann.

   In der  Stellung der     Ei,-.    4 läuft das zwischen den  Bändern     d    und dem Kopierpapier zunächst  geführte     Schriftstück        geben    die Innenfläche  des Körper: e an. wird so um die Walze     2@          lierumbeführt    und unter     der        Leitfläche    g  hindurch erneut zur Kopierstelle geleitet.  Wird Leitkörper e     gemäss        Eib.    5 hochbestellt,  so laufen die Schriftstücke unter ihm hin  durch und werden von den Führungen t  und     zt    zu einer     Ablegestelle    weitergeleitet.  



  Durch     Versuche    ist     festgestellt,    dass  auch, wenn     die        Führungsteile        d    den Quer  schnitt der Rillen c' in der Kopierwalze  nicht ausfüllen, ein ausreichend deutliches       Kopieren    auf der     ganzen        Schriftstüel@fläehe     eintritt; die Rillen brauchen naturgemäss  nur     verhältnismässig    kleine     Querschnittsab-          messunben    zu erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abnehmeeinrichtung für die Schriftstücke an den Druel-zwalzen von Kopiermaschinen, dadurch bekennzf=ichnet, dass die Druckwalze mit Ringnuten ausgestaltet ist und dass Scliriftstückabnehmer in den Ringnuten der Druckwalze vorgesehen sind, so dass sie die Schriftstücke unmittelbar an der Kopierstelle erfassen und von der Walze abheben.
    UNTERANSPRUCH: Kopiermaschine nach Pat:entansprueh, da durch gekennzeichnet, dass eine Führung für das Kopierpapier an den Sehriftstückabneh- mern so anliegt. dass das Aufrollen der Seliriftstücke verhindert wird.
CH107226D 1924-01-10 1924-01-10 Abnehmeeinrichtung für die Schriftstücke an den Druckwalzen von Kopiermaschinen. CH107226A (de)

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