CH107233A - Vorrichtung zum Abzapfen bestimmter Mengen einer Flüssigkeit aus einem Aufbewahrungsgefäss. - Google Patents

Vorrichtung zum Abzapfen bestimmter Mengen einer Flüssigkeit aus einem Aufbewahrungsgefäss.

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CH107233A
CH107233A CH107233DA CH107233A CH 107233 A CH107233 A CH 107233A CH 107233D A CH107233D A CH 107233DA CH 107233 A CH107233 A CH 107233A
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Halbheer Carl
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Halbheer Carl
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/36Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with stationary measuring chambers having constant volume during measurement

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description


      Vörriehtung    zum Abzapfen bestimmter Mengen einer Flüssigkeit aus einem  '     Aufbewahrungsgefäss.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Vorrichtung zum Abzapfen bestimmter  Mengen, zum Beispiel     \/,-o,        3/l0,        1/2    Liter, einer  Flüssigkeit, zum Beispiel Wein, Bier, Pe  troleum, Benzin, aus einem Aufbewahrungs  gefäss, zum Beispiel Fass, Kanister, Tank und  dergleichen.  



  In der Zeichnung ist der Gegenstand der  Erfindung in einem Ausführungsbeispiel  dargestellt, und es zeigt:       Fig.    1 einen Querschnitt der Vorrich  tung nach der Schnittlinie     C-D    von     Fig.    2,       Fig.    2 eine Vorderansicht, teilweise im  Schnitt nach der Linie     A-B    von     Fig.    1.  Es ist ein Kasten 1 vorgesehen, welcher  mit einer Platte 2 wasserdicht abgedichtet  ist. Der Kasten 1 ist durch die Zwischen  wände 6, 7 in drei Behälter 3, 4, 5 unter  teilt, welche verschieden gross sind.

   So fasst  zum Beispiel der Behälter 3     2/"    der mitt  lere Behälter 4     3/"o    und der Behälter     5"/2    Liter.  Der Kasten 1 wird durch zwei Bolzen  8, 9 und zugehörende     Muttern    gegen die  Platte 2 gepresst. An letztere ist nach aussen  eine Nabe 10 angegossen, in welche     ein    Hahn    11 eingeschraubt ist, der mit seinem freien  konischen Ende in das Zapfenloch eines  Fasses oder dergleichen eingetrieben werden  kann. Im Hahn 11 ist ein an sich bekann  tes     Hahnkücken    12, welches die beiden Bob  rungen 13', 14' beherrscht. Die Teile 1, 2       und    11 werden vorteilhaft aus Aluminium  gegossen.

   In der Platte 2 sind konische Bob  rungen 13 vorgesehen, wobei je eine der Boh  rungen 13 mit je einem Behälter durch Lö  cher 14, 15 in Verbindung steht. In den  Bohrungen 13 sitzt je ein     Glasreiber    16,  der oben einen Handgriff 17 trägt. Quer zu  den Bohrungen 14 verläuft     in    der Platte 2  ein Kanal 18, welcher die Bohrungen 13  durchdringt und welcher mit der Bohrung  14' des Zapfens 11 in Verbindung steht.  Jeder     Glasreiber    16 besitzt oben einen Hohl  raum 19 mit gegenseitig um 180   versetzten  Öffnungen 20, 21. Letztere können durch  Drehen des     Reibers    16 so verstellt werden,  dass Öffnung 20 über den Kanal 18 und Öff  nung 21 über Bohrung 14 zu liegen kommt.

    Ein     Ablaufkanal    22 befindet sich unten im       Reiber    16, der durch Drehen des letzteren      mit der Bohrung 15 in Verbindung gebracht  werden kann. Die Bohrung 15 ist in     bezug     auf die     Üffnung    ?0 so angeordnet, dass zum  Beispiel in der Ruhestellung, -wie gezeichnet,  keine Flüssigkeit vom Fass in die Behälter       fliessen,    aber solche aus den Behältern durch den  Ablaufkanal entweichen könnte. Jedes Dre  hen des Reihers 16 wird durch ein an sich  bekanntes Zählwerk 23 registriert, und zwar  greift ein Arm 24 des Zählwerkes mittelst  eines Zapfens 25 in eine in dem Handgriff  17 schräg verlaufende Nute 26.

   Durch Dre  hen des Reihers wird der Arm 24 abwärts  bewegt und somit das Zählwerk betätigt,       w        iilirend    beim Retourdrehen des Reihers 16  der Arm 24 in die Ausgangsstellung gehoben  wird. In der Decke des Kastens 1 sind drei  Luftventile, je eines für jeden Behälter 3, 4  und 5,     gelagert.    Sie besitzen Gehäuse 27,  welche am obern Ende in ein Rohr 28 aus  münden. Jedes Gehäuse kann in der Höhe  verstellt und mittelst Mutter 28' im Kasten 1  festgelegt werden.

   Ein hohler Glaskörper 29,  der durch eine     Strebe    30 im Gehäuse 27     a.b-          gestützt    ist, reicht mit einem     zylindrischen     Ansatz bis ans obere Ende der Röhre 28; in  das obere Ende des Ansatzes ist eine rote  Kennmasse 31 eingelassen. Ferner besitzt  der     Glaskörper    29 einen Konus, welcher  in einen Ventilsitz 32 passt.

   Durch Hoch  steigen des Glaskörpers 29, welche Bewegung  durch das Ansteigen von Flüssigkeit hervor  gerufen wird, wird die Kennmasse 31 ober  halb der Röhre 28 sichtbar, zum Zweck, das  Vollsein des betreffenden Behälters     anzu-          zei--en.    Durch Höher- oder     Tieferstellen    des  Gehäuses 27 kann das Mass der Flüssigkeit  genau reguliert werden. Die Kanäle 22 der       Cllasreiber    16 münden in eine Ablaufrinne  34, welche sich fast über die ganze Breite  des Kastens 1 erstreckt und die, an Federn  <B>3</B> hängend,     ge    en die Platte 2     gepresst    wird.

    I     'i        tn     Diese Ablaufrinne besteht vorteilhaft aus  Glas.  



  Die     Wirkungsweise    der Vorrichtung ist  folgende:  Will man zum Beispiel     2(1o    Liter ab  zapfen, so wird der Glasreiher 16 des Be-         hälters    3 mittelst des Handgriffes 17 um  180   gedreht. Bei diesem Vorgang wird das  zugehörige Zählwerk 23 durch Arm 24,  Zapfen 25 und Nute 26 geschaltet. Zugleich  strömt Flüssigkeit vom Kanal 18 in den  Hohlraum 19 und von diesem i n den Be  hälter 3, so lange, bis der Glaskörper 29  in den Ventilsitz 32 angehoben und die  Kennmasse 31 sichtbar wird. Der Behälter 3  ist nun von der Atmosphäre vollständig ab  geschlossen, so dass keine Flüssigkeit ans  demselben dringen kann. Sobald die Kenn  masse 31 sichtbar wird, kann der Behälter 3  als gefüllt betrachtet  erden.

   Der Reiher 16  wird in seine     Ausgan"sstellung    zurück  gedreht, wie gezeichnet, wodurch auch der  Arm 24 in die Bereitschaftsstellung zurück  geführt wird. Der Ablaufkanal 22 wird da  durch mit der Bohrung 15 in Verbindung  gebracht. Die Flüssigkeit strömt durch  Kanal 22 in die Ablaufrinne 34, um  daselbst in einem Behälter oder Gefäss ab  gefangen zu werden. Beim Sinken des  Flüssigkeitsspiegels im Behälter 3 senkt sieh  der Glaskörper auf die Strebe 30 zurück, wo  mit die Luftzufuhr zum Behälter 3 durch  den Konus geöffnet wird, so dass das Ent  leeren rasch erfolgt.  



  Dreht man gleichzeitig die Reiher 16 der  Behälter 3, 4, so kann man     %    Liter ent  nehmen, und beim Betätigen sämtlicher     R.ei-          ber    1 Liter. Jede Entnahme wird registriert,  so dass man aus deren Stand den noch vor  handenen Inhalt des Fasses leicht feststellen  kann.  



  Durch Verstellen des Gehäuses 27 kann  der Zeitpunkt des     Abschliessens    des Luft  ventils und daher auch das Fassungsver  mögen der Behälter, zum Beispiel zwecks  Eichung, geregelt werden.  



  Das     1iiicken    1.2 sperrt die Bohrungen  13', 1.4' voneinander nur, wenn der Zapfen  11 in das Zapfenloch. des Fasses oder aus  demselben gebracht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abzapfen bestimmter Mengen einer Flüssigkeit aus einem Auf- Bewahrungsbehälter, gekennzeichnet durch mindestens zwei verschieden grosse Behälter, welche vom Aufbewahrungsbehälter abge schlossen sind und ein Steuerorgan besitzen, welches so gestellt werden kann, dass man die Verbindung zwischen Gefäss und Behäl ter herstellen und gleichzeitig diejenige zwi schen Behälter und einem Ablaufkanal un terbrechen kann. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass als Steuer organ für jeden Behälter je ein Reiber vorgesehen ist, welcher oben einen mit dem Aufbewahrungsgefäss in Verbindung zu bringenden Hohlraum und unten einen in den betreffenden Behälter mündenden Ablaufkanal besitzt, welch letzterer in eine Ablaufrinne ausläuft. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekeDnzeich- net, dass die Reiber der verschiedenen Be hälter nebeneinanderliegende Handgriffe besitzen, welche je mit einem Zählwerk in Verbindung stehen. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass in jedem Behälter ein durch einen Schwimmer betätigtes, ein stellbares Luftzulassventil angeordnet ist, welches das Vollsein des Behälters an zeigt. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Platte vorgesehen ist, welche einen Hahn besitzt, der in das Zapfenloch eines Fasses eingetrieben wer den kann.
CH107233D 1923-11-07 1923-11-07 Vorrichtung zum Abzapfen bestimmter Mengen einer Flüssigkeit aus einem Aufbewahrungsgefäss. CH107233A (de)

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