CH107396A - Schmierölemulsion. - Google Patents

Schmierölemulsion.

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CH107396A
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Joseph Heitmann Moritz
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      Scbmierölemnision.       Die bekannten ölreichen     Schmierölemul-          sionen    enthalten ausser Schmieröl und Wasser  noch besondere wasserlösliche     Emulgiermittel,     z. B. Seife,     ammoniakalische    Lösungen von       Seealgenschleim,    Kalkwasser oder Pottasche  lösung. Der Zusatz dieser     Emulgiermittel     macht die     Schmierölemulsionen    mehr oder  weniger alkalisch. Der Zusatz von Seife, Kalk  und Pottasche führt zu einer Erhöhung der       Aschebestandteile    in denselben.

   Der Zusatz  von     Seealgensehleim    und dergleichen erhöht  den Gehalt an leicht verkokenden     Stoffen.     



  In allen Fällen, in denen ölreiche Schmier  ölemulsionen statt der reinen Schmieröle ver  wendbar sind, erfüllen sie ihren Zweck um  so besser, je freier von fremden Zusätzen sie  sind.  



  Den Gegenstand des vorliegenden Paten  tes bildet nun eine neue     Schmierölemulsion,     die keine fremdartigen Zusätze enthält, also  nur aus einem Schmieröl und Wasser besteht  und in hohem Masse beständig ist. Die Schmier  öle, z. B. Mineralöle und die zu Schmier  zwecken geeigneten Teeröle, einschliesslich       Teerfettöl,        Ürteeröl,        Generatorteeröl,    sind vor    der Herstellung der Emulsion der Einwirkung  elektrischer Entladungen ausgesetzt worden.  Die Behandlung von Schmierölen, z. B. Mi  neralölen, denen pflanzliche oder tierische Öle  zugesetzt sind, durch Einwirkung elektrischer  Entladungen zum Zwecke der Erhöhung der  Zähflüssigkeit der Öle ist bekannt.

   Unbekannt  war, dass solche Öle     zusammen    mit " Wasser  ohne Zusatz von anorganischen oder organi  schen     Emulgiermitteln    bei bestimmter, ver  hältnismässig einfacher Arbeitsweise ölreiche,  beständige     Schmierölemulsionen    geben, die     _     besonders für Zylinderschmierung, aber auch  in bezug auf jeden andern Schmierzweck ge  eigneter sind als die bekannten Schmieröl  emulsionen. Das     Emulgiermittel    ist also, im  Gegensatz zu den bekannten Emulsionen, ein  für die Schmierung vorteilhaft wirkender Be  standteil des Öles selbst, der bei der Ein  wirkung der elektrischen Entladungen ent  steht.  



  Emulsionen aus Öl und Wasser ohne Zusatz  wasserlöslicher     Emulgiermittel    sind bekannt.  Sie enthalten ein öllösliches     Emulgiermittel,     bestehend aus gelatiniertem, trocknendem Öl,      welches durch Blasen erhalten wird, und sind       "Wasser    in     Ö1"-Emulsionen,    die zu Mal-,  Druck- und Imprägnierzwecken dienen. Im  Gegensatz zu diesen handelt es sich bei dem  Gegenstand der Erfindung um     Sclimieröl-          emulsionen,    hergestellt aus den durch Ein  wirkung elektrischer Entladungen gewonnenen  Schmierölen.  



  Die neue     Schmierölemulsion    kann z. B.  in folgender Weise hergestellt werden:  Man bringt in einem     Dampfstrahlapparat     das durch elektrische Behandlung vorbereitete  Öl mit Wasserdampf zusammen, zerstäubt  das<B>61</B> und schlägt das aus dem Apparat    austretende     Danipfölgemisch    nieder. Man kann  hierbei auch statt des in seiner     Gesamtheit     elektrisch vorbehandelten Öles ein Gemisch  von solchen, gegebenenfalls etwas stärker vor  behandelten Ölen mit anderem Öl verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schmierölemulsion, dadurch gekennzeich net, dass ein durch Einwirkung elektrischer Entladungen behandeltes Schmieröl mit Was ser vermischt ist.
CH107396D 1922-12-28 1923-12-24 Schmierölemulsion. CH107396A (de)

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