CH107404A - Apparat mit ununterbrochen bewegtem Bildbande zur Aufnahme bezw. Projektion von Serienbildern. - Google Patents

Apparat mit ununterbrochen bewegtem Bildbande zur Aufnahme bezw. Projektion von Serienbildern.

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CH107404A
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Szczepanik Jan
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Szczepanik Jan
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Description


  Apparat mit     ununterbrochen        bewegtem    Bildbande zur     Aufnahme        bezw.        Projektion-          von        Serienhildern.       Die     Erfindung    betrifft einen mit ununter  brochen bewegtem Bildbande wirksamen Ap  parat zur Aufnahme     bezw.    Projektion von  Serienbildern, auch farbigen, bei - dem um  eine Achse Objektive angeordnet sind;

   der  Apparat weist ferner optische Organe zur       Bestimmung    der     Strahlenrichtung    auf, der  art, dass die Strahlen bei der Bildaufnahme  unmittelbar nach ihrem Eintritt in den Ap  parat, und bei der Bildwiedergabe unmittel  bar vor ihrem Austritt aus demselben min  destens annähernd parallel zur genannten  Achse verlaufen. Ferner liegen die Bilder auf  der     Mantelwand    einer Trommel unbeweglich.  



  Die Erfindung ist in mehreren Ausfüh  rungsbeispielen in den Zeichnungen darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine     Ausführung    in senkrechtem  Schnitt,       Fig.        N    eine Draufsicht der Ausführung  nach     Fig.    1,       Fig.    3 eine Darstellung der Bilddrehung,       Fig.    4 eine Anordnung einer     Linsengruppe     in Draufsicht,         Fig.        -"5    dieselben Linsen im     Querschnitt;          Fig.    6 zeigt eine weitere Ausführungs  form mit     Bildaufrichtvorrichtung;

            Fig.    7     versinnlicht    die Ab- und Aufwick  lung des Bildbandes;       Fig.    8 stellt eine Ausführungsform eines  Teils eines Projektionsapparates dar;       Fig.    9 zeigt drei     aneinandergereihte    Hilfs  kondensatoren in Vorderansicht, und       Fig.    10 eine Anordnung der für den Ap  parat nach     Fig.    8 notwendigen Hilfskonden  satoren, unter Weglassung von Teilen der       Fig.    B.  



  In     Fig.    1 und 2 sind mehrere Kameras  um eine Achse 2 herum symmetrisch ange  ordnet. Die durch die Objektive 1 entwor  fenen Bilder fallen auf eine Trommel 3. Die  Trommel kann dabei, je nach der Ausfüh  rungsform, von innen oder von aussen mit  dem Bildbande bekleidet werden. Da die  Zuführung des Bildbandes 7 auf die Aussen  fläche der Trommel leichter auszuführen ist,  als auf die Innenfläche derselben, so ist die  ersterwähnte Ausführung allein hier ausführ-           licher    beschrieben. Die Trommel kann     zweck-          mässig    zylindrisch oder     polygon,    mit Glas  fenstern versehen sein, oder ganz aus Glas  bestehen.  



  Die in     Fig.    1 um die Achse 2 gruppierten  Kameras mit den Objektiven 1 projizieren  die Bilder     mittelst    feststehenden Spiegels 6  auf die Wand der Trommel 3. Die gesamte       Anordnung    nach     Fig.    1 kann als aus einer  Anzahl voneinander durch dünne     Wände    ge  trennten, je mit Spiegel und Objektiv ver  sehenen Kameras bestehend betrachtet werden.  



  Bei einer zylindrischen Trommel, wie  solche in     Fig.    2 in der     Draufsicht    dargestellt  ist, wird vor jedem Bildfeld eine Zylinder  linse 8 zwecks Ausgleiches der     Fokusdiffe-          renz    und zur Erhaltung von scharfen Bildern  dem um die Trommel 3 gewickelten Bild  bande 7 vorgeschaltet. Die Objektive 1 sind  entweder, wie in     Fig.    1 und 2 dargestellt,  gegen den aufzunehmenden Gegenstand direkt  gerichtet, oder die von letzterem ausgehenden  Strahlen gelangen, wie in     Fig.    6, vermittelst  Spiegel 6 in die Objektive.  



  An Stelle einer einfachen     Kamera    können  auch     Dreifarbenkameras,    die mit einem oder  mehreren     Objektiven    ausgestattet sind, ver  wendet werden, wie in     Fig.    1 rechts durch  die drei Linsen 9, 10 und 11 dargestellt ist,  wobei in den Strahlengang der     Dreifarben-          karneras    vor oder hinter den Objektiven be  kannte     Farbenfilter,    wie zum Beispiel in       Fig.    1 durch 9', 10', 11' angedeutet ist, ein  geschaltet sind.  



  Vor den Objektiven 1, und zwar zentrisch  zur Achse der gesamten Anordnung der Ka  meras, ist eine positive Linse 12 von grosser  Brennweite oder ein     Linsensystem    vorge  schaltet, dessen Brennweite     zweckmässig    noch  durch weitere     Vorschaltung    einer verschieb  baren negativen Linse 13 derart     vergrüfier@t     werden kann, dass der aufzunehmende     Gegen-          stand    sich im     Brennweitenabstand    befindet.

    Wenn der Apparat als Aufnahmeapparat dient,  verlaufen die Strahlen zwischen der Linse 12  und den Objektiven 1 oder 9, 10, 11, also       unmittelbar    nach ihrem Eintritt in den Ap  parat; und wenn der Apparat als Wieder-         gabeapparat    gedacht ist, unmittelbar vor  ihrem     Austritt    aus dein Apparat, mindestens  annähernd parallel zur Achse 2. Die auf  der Trommel 3 befindlichen     Bildbandteile     müssen in     Brennweiteabstand    der Objektive 1       bezw.    9. 10 und 11 von diesen entfernt sein.

    Durch die     Vorsclraltung    von Linsen 12 und 13  werden die Strahlen aller Objektive 1 auf  einen in der Achse 2 liegenden     Mittelpunkt     des     aufzuuehrnenden    Gegenstandes abgelenkt.  Wird nun     uni    die mit Stiften 14 versehene  Trommel 3 das     Filmband    7     gewickelt,    so  kann     rnan    mit dieser Anordnung gleichzeitig  soviel identische einfache oder     Dreifarbenauf-          nahmen,    als Kameras vorhanden sind, her  stellen, die jedoch gegeneinander, wie dies  in     Fig.    3 durch Buchstaben     R    als Bild dar  gestellt ist,

   verdreht sind. Serienaufnahmen       können    mit der Einrichtung nach     Fig.    1 da  durch hergestellt werden,     dass        rnan    die Ob  jektive,     zum    Beispiel durch eine drehbare  Blende 15 in     Fig.    1 und 2, die     sektoren-          fürrnig        (ra        b   <I>c</I>     (i)    ausgeschnitten ist, nach  einander freigibt.  



  Bei der Drehung dieser Sektorenblende 15  vor der feststehenden Kameratrommel werden  die beiden     Bildbandkassetten    16 und 18       (Fig.    2) um die     Tronnniel    3     mitgedrelrt,    wo  durch, wie ans F     ig.    ? ersichtlich, das Bild  band 7 aus der Vorratskassette 16     bezw.    vorn  der Walze 5     abgewiekelt,    über die     Trommel    3       geführt,    und der bereits belichtete Teil des  Bildbandes in der Kassette 18 auf die Walze     -1     aufgewickelt wird.  



  Das Bildband 7 bleibt dabei länger als  die Beleuchtungsdauer gegenüber der belich  tenden, beziehungsweise der projizierenden  Kamera     vollkommen    unbeweglich, trotzdem  das Bildband kontinuierlich im Apparate be  wegt wird.  



  Bei der     Ausführung    der Erfindung mich       Fig.    1 mit der feststehenden Trommel ist die  Anordnung für Aufnahme und Projektion  verwendbar, indem die nach     Fig.    3 bei der       Aufnahme        gedrehten    Einzelbilder wieder bei  der     Reproduktion        zurückgedreht    werden.

   Die  beschriebene     Ausführungsform    hat jedoch den       @aclrteil,        dafi    sich nur     kreisförmige    Bilder      unmittelbar     nebeneinanderliegend,    anordnen  lassen, dagegen die rechteckigen Bilder und  die diesen zugehörigen Kameras entsprechend  weiter     auseinanderliegen    müssten, was mit  grösserem     Bildbandverbrauche    verbunden wäre.  



  Dieser Nachteil kann jedoch dadurch be  hoben werden, dass man vor den Objektiven 1  bildaufrichtende Prismen oder bildaufrichtende  Linsenkombinationen bekannter Art anbringt,  welche die Bilder parallel zueinander richten.  



  Der Apparat kann auch dann zu Serien  aufnahmen benützt werden, wenn die Sek  torenblende 15 und die     Bildbandkassetten    16,  18     feststehen,    wogegen sich die dauernd mit  dem Bildbande bekleidete, ganze Trommel  mitsamt- den Kameras dreht, wobei gleich  zeitig die Trommel den bereits belichteten  Teil des Bildbandes 7 mittelst der bekannten       Aufwickler    in die     Bildbandkassette    gelangen       lässt.     



  Bei Drehung der Sektorenblende 15 wer  den die Objektive während der Aufnahme  nacheinander längere Zeit wirksam, weshalb  natürlich nur die unbeweglichen Gegenstände  vollständig scharf erscheinen werden, wo  gegen die beweglichen     Gegenstäcide    eine ge  wisse Unschärfe aufweisen. Diese Unschärfe  ist aber, wie die Praxis lehrt, nicht schäd  lich, sondern, wie durch Demonstration nach  gewiesen werden kann, sehr vorteilhaft, in  dem sie den Bildern bei der Projektion einen  naturgetreuen Eindruck verleiht.

   Bei Appa  raten mit feststehender Optik und bewegtem  Film bleiben auch die     Aufrichtvorrichtungen     unbeweglich, bei Apparaten mit rotierender  Optik und feststehenden Kassetten hingegen  müssen die     Aufrichtvorrichtungen    mit solcher  Geschwindigkeit gedreht werden, dass die  Bilder stets aufgerichtet erscheinen.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig,    6  ist der Spiegel 6 vor dem Objektiv 1 ange  bracht.  



  Auch hier sind die optischen Organe zur  Bestimmung der     Strahlenrichtung    derart an  geordnet, dass die Strahlen bei der Bildauf  nahme unmittelbar nach ihrem Eintritt in  den Apparat und bei der Bildwiedergabe un  mittelbar vor ihrem     Austritt    aus demselben    mindestens annähernd parallel zur Achse 2  verlaufen. Auch hier ist eine     Anzahl    Objek  tive 1 rings um die Achse 2 regelmässig an  geordnet. Ferner ist zu jedem Objektiv ein  Spiegel 6 angeordnet. Die Bilder liegen auf  der Mantelwand der Trommel 3 unbeweglich.  



  Die hinter jedem Objektiv 1 befindlichen  Linsen 9, 10, 11 teilen das Strahlenbündel  des Objektives in drei Teile und lenken diese  teilweise ab, wodurch an Stelle eines einzi  gen Bildes gleichzeitig drei Bilder, die durch  dünne     Wände    voneinander getrennt sind, ent  stehen. Man kann aber gleichzeitig ohne  das Objektiv 1 gleichwertige Bilder erhalten,  wenn man an Stelle des Objektives 1 drei  Linsen oder kleine Objektive, wie dies in       Fig.    6 durch die Linsen 21, 22, 23,     eie    vor  den Filtern 9', 10',<B>11'</B> angeordnet sind, dar  gestellt ist, verwendet.  



  Um durch die drei Strahlenbündel bei  gleichzeitiger     Exposition    gleich gedeckte Bil  der erhalten zu können, ist es zweckmässig,  anstatt die hierbei benützten Filter durch       Abdunklung    abzustimmen, Objektive von ver  schiedenem Durchmesser     (Apertur)    zu ver  wenden; oder gleich grosse Linsen so zu be  schneiden, dass sie entsprechende Lichtstärken  erhalten, wie dies in     Fig.    4 in Ansicht und  in     Fig.    5 im Schnitt dargestellt ist.  



  Trotz verschiedener Grösse der drei Objek  tive mit gleichen Brennweiten können die  letzteren gleich grosse Bilder entwerfen, wenn  die Zwischenwände 23, 24, 25, 26, wie in       Fig.    5 gezeigt, in richtigen Abständen von  einander angeordnet sind.  



  Eine Art der     Bildbandführung    ist in     Fig.    7  gezeigt. Auf dem     Stativkopf    27 ist ein  Kasten 18 befestigt, in dem sich eine     Wand    28  befindet, an der die Kameratrommel 3 samt  den     Bildaufrichtern    8 befestigt ist. Hinter  der Trommel ist ein Behälter 17, der zur Auf  nahme der abwickelnden     Bildbandkassette    16  und der     aufwickelnden        Bildbandkassette    29  dient, auf einer im Lager 35 ruhenden, dreh  baren, durch die Wand 28 reichenden Achse 37  angeordnet.  



  Mit dem Behälter 17 ist ein Metallrah  men 30 fest verbunden, der die vier Rollen 31,      die zur Führung des Bildbandes 7     dienen,    in  zweckentsprechender Stellung drehbar fixiert.  Durch drei Druckrollen 32     -wird    das Bild  band 7 an die Trommel 3     angepresst,    so dar,  es an dieser bei der Drehung des Rahmens 30  unbeweglich liegt.  



  Wird nun. der Behälter 17 nebst den  Filmkassetten in der Pfeilrichtung     zuin    Bei  spiel mittelst der Kurbel 34 gedreht, so wird  das Bildband von einer Seite dauernd um die  Trommel gewickelt, und von der anderen  Seite wieder dauernd abgewickelt, und durch  eine in der Zeichnung nicht ersichtliche be  kannte     Aufwickelvorrichtung    wieder in der  Kassette 29 aufgewickelt. Der Verlauf des  Bildbandes ist in     Fig.    7 durch     gefiederte     Pfeile veranschaulicht.

   Auf der rotierenden  Welle 2 sind eine     sektorartig        (a,   <I>b,</I>     e,   <I>d,</I>       Fig.1)    ausgeschnittene; kreisförmige Blende 15  und die Linsen 12, 13, die mit der Blende 15  rotieren, befestigt, wodurch die Anwendung  von grossen teuren     achromatischen    Linsen  vermieden wird.  



  -Um den     Parallaxenfehler    zwischen den  Objektiven auf ein     Minimum    zu bringen, kann  die Linsenkombination 12, 13 in die Achse  des Apparates verlegt werden, wobei die  Objektive durch Einschaltung eines mit der  Sektorenblende gleichzeitig rotierenden     Rhom-          busprismas    36 oder einer dementsprechenden       Doppelspiegeleinrichtung    optisch mit den Lin  sen 12 und 13 verbunden werden, wie dies  in     Fig.    8 und 10 ersichtlich ist.  



  Die Aufnahme oder Projektion kann auch  in der Weise ausgeführt werden, dass vor oder  hinter den einfachen Objektiven     (Fig.    1 und 6)  abwechselnd die Filter Rot,     Grün;    Blau ein  geschaltet     werden,    wobei die     Objektivzahl     durch drei teilbar sein muss.

   Die Sektoren  blende kann dann vorteilhaft statt ein Objek  tiv je drei Objektive gleichzeitig freigeben,  wodurch nicht nur eine für farbige     Aufnall-          inen        unbedingt    notwendige     Expositionsdauer-          verlängerung    erzielt wird, sondern auch die  farbigen Konturen der bewegten Teile des  Bildes fast gänzlich unterdrückt werden, so  dar sie für den Beschauer unmerklich sind.

      Bei den     Aufnahmeapparaten    für     Dreifa.r-          benkineniatographie,    bei denen die     Objektive     abwechselnd mit Strahlenfilter für Rot, Grün  und Blau versehen sind, ist es sehr vorteil  haft, die     Irisblenden    der Objektive gleicher  Filterfarbe mechanisch zwangsläufig zu ver  binden, wodurch die gleicher Farbe entspre  chenden Objektive gleichzeitig und gleich  wertig abgeblendet werden     können    und da  mit die     Abstimmung    auf gleiche     Expositions-          dauer    auch beim Film verschiedener Empfind  lichkeit jederzeit leicht     herstellbar    ist.  



  Bei den Reproduktionsapparaten kann eine       gleichwertige    Beleuchtung der auf dein Um  fange einer     Trommel    liegenden Bilder am  besten dadurch geschehen, dar von einer ent  sprechend kräftigen Lichtduelle ausgehende       Strahlen    durch optische Einrichtungen in  Einzelbündel zerlegt und auf die Dreifarben  filter reflektiert werden, wobei sieh die     Strah-          lenbündel        iin    Objektiv schneiden müssen.  



  In     Fig.    8 ist eine derartige Einrichtung  dargestellt. Bei diesem Projektionsapparat  ist die     Einrichtung    so     getroffen,    dass die Ob  jektive 5 mit Spiegeln 6 versehen und um  die Achse 70 symmetrisch angeordnet sind.  Auch hier laufen die Strahlen, wie durch  einen Hauptstrahl dargestellt, unmittelbar vor  ihrem Austritt aus dem Apparat     mindestens     nn.     cl    parallel zur Achse 70.  



  a äliern,  Die     Zylinderlinsen    81 bilden mit der     Troni-          niel    8? eine     Unterlage    für das Bildhand 83,  so dar die Bilder auf der     3Iantelwand    der  Trommel 82 unbeweglich liegen. Die Lin  sen 12 und 13 stellen ein Teleobjektiv dar,  hinter dem das auf der     Achse    70 rotierende       Prisma    36 die Strahlen nacheinander nach  den Objektiven 5 ablenkt.  



       Synchron    mit der Drehung des Primas 36  wird das ebenfalls mit der Achse 70 rotie  rende     Spiegelsystem    43     (bezw.    ein Beleuch  tungsprisma) gedreht, so da( die     vom    Haupt  kondensator 41 ausgehenden     Strahlenbündel          nacheinander    auf zwölf Hilfskondensatoren     45,     die in einem     feststellenden    Kranz angeordnet  sind,     geworfen    werden,

   welche das     Strahlen-          bündel        mittelst        Spiebel    46 durch das Dia  positivbildband 83 und     Zylinderlinse    81 hin-      durch in das Objektiv 5 lenken, wo die Strah  len vereinigt     werden.    Die Hilfskondensato  ren 45 sind nach     Fig.    9 beschnitten und zu  sammengesetzt, damit kein Lichtverlust ent  steht. Der     Kondensator    41 und das     Beleuch-          tungsspiegelpaar    43 müssen so bemessen sein,  dass die Strahlen gleichzeitig drei Hilfskon  densatoren 45 und somit gleichzeitig drei       Dreifarbentiefbilder    beleuchten.

   Der Durch  messer des Kondensators 41 muss also mehr  als dreimal grösser als der der Hilfskonden  satoren 45 sein, welcher Umstand zu grossen  Lichtverlusten führt. Diese Lichtverluste       können    auf zwei Arten vermieden werden       a)    dass man die aus einem grossen Kon  densator austretenden     Strahlen    mittelst einer       konvexen    Zylinderlinse 42 in einer Richtung  sammelt und nach Austritt aus dein     Be-          leuchtungsspiegelpaar    43 wieder mittelst kon  kaver Zylinderlinsen 44 parallel richtet, wie  dies in     Fig.    8 dargestellt ist;

         b)    da(.) man einen kleinen Kondensator 41  (Fix. 10) verwendet, und an Stelle von 42  eine konkave in der Breite zerstreuende  Zylinderlinse 42' und an Stelle von 44 eine  konvexe Zylinderlinse 44', die mit der erste  ren Linse 42 parallel steht, einschaltet.  



  In beiden vorgenannten Anordnungsarten       treffen    die Strahlen die Hilfskondensatoren 45  parallel.  



  Die unter     45     geneigten Spiegel 46 der       Fig.    8 sind für die Bekleidung der Trom  mel 82 (Fix. 8) mit dem Bildband 83 hin  derlich und sie müssten zum Beispiel wäh  rend der Bekleidung der Trommel samt den  Hilfskondensatoren 45 in der Pfeilrichtung  (Fix. 8) verschoben werden. Dies kann je  doch vermieden werden, wenn man in     Fig.    8  und 10 an Stelle der zwölf Spiegel 46 einen       kugelförmigen,        torischen    oder kegelartigen  Spiegel verwendet, der drei Bilder zugleich  umfasst und der sich mit der Achse 70 und  den Prismen oder Spiegeln 43 und dem  Prisma 36 gleichzeitig dreht.  



  Die aus den Hilfskondensatoren 45 aus  tretenden Strahlenkegel,     Fig.    8; die im Ob  jektiv gesammelt sein sollen, werden durch  die     Zylinderlinse    81 und teilweise durch den    Kegelspiegel 46' deformiert; was jedoch durch       Vorschaltung    einer entgegengesetzt aber op  tisch gleichwertig wirkenden, schief gestell  ten oder entsprechend deformierenden     Korrek-          turzylinderlinse    50     behoben    werden kann.  



  Bei einer derartigen     Ausführungsform-wer-          den    je drei Farbenbilder gleichzeitig, jedoch  nicht gruppenweise, sondern zyklisch um je  ein neues Bild verschoben projiziert, d. h. nach  der ersten Projektion, bestehend aus den drei  ersten Bildern, Rot (1), Grün (2), Blau (3),  folgt als nächste Projektion Grün (2), Blau (3),  Rot (4), nach dieser folgt Blau (3), Rot (4),  Grün (5), usw.  



  Die Reihenfolge ist also so, wie die Bil  der mittelst eines drei Objektive fassenden  Prismas oder einer sich über drei Objektive  erstreckenden Sektorenblende aufgenommen  werden. Es ist klar, dass bei derartiger Auf  nahme und Projektionsart die sich bewegen  den Bildteile an ihren Anfangs- und End  stellungen bei zusammengesetzten Farben,  wie Gelb, Weiss,     etc.    farbige Ränder auf  weisen werden. Dies kann jedoch behoben  werden; wenn bei der Aufnahme; wie auch  bei der Reproduktion, die Bilder gruppen  weise hergestellt werden, so dass nach gleich  zeitig hergestellter Gruppe der Dreifarben  teilbilder Rot (1), Grün (2), Blau (3) eine  neue Gruppe ebenso gleichzeitig hergestellter  Bilder Rot (4),     Grrün    (5), Blau (6)     etc.    folgt.  



  Dies kann bei den Aufnahmeapparaten  dadurch erzielt     werden;    dass die einzeln wir  kenden     Momentverschlüsse    der Objektive, die  einer     Dreifarbengruppe    (rot, grün, blau) ent  sprechen, auf irgend eine bekannte Weise  mechanisch     zwangsläufig    verbunden werden  und gleichzeitig gruppenweise nacheinander  betätigt werden..

   Statt je drei zu Gruppen  verbundener Momentverschlüsse können auch  Verschlüsse, die drei Objektive fassen, ver  wendet werden, wodurch die     Dreifarbenteil-          bilder    untereinander identisch und bei der  Projektion drei     nebeneinanderliegende    und zu  sammengehörende Teilbilder gleichzeitig und  gleichwertig beleuchtet sein müssen. Will  man jedoch das Flimmern vollkommen aus  schalten, so muss beim Abblenden einer Gruppe           derDreifarbenteilbilder    gleichzeitig die nächste  Gruppe zur Wirkung gelangen, und zwar so,  dass die Lichtstärke des     verschwindenden    Drei  farbenbildes und des neu projizierten additiv  die gleichbleibende Lichtstärke ergeben.  



  Für Projektionszwecke können also in be  stimmten     Momenten    sechs Bilder zugleich  beleuchtet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat mit ununterbrochen bewegtem Bildbande zur Aufnahme bezw. Projektion von Serienbildern, auch farbigen, dadurch ge kennzeichnet, dass bei demselben um eine Achse Objektive angeordnet sind, und dass der Apparat optische Organe zur Bestimmung der Strahlenrichtung aufweist, derart, dalä die Strahlen bei der Bildaufnahme unmittel bar nach ihrem Eintritt in den Apparat und bei der Bildwiedergabe unmittelbar vor ihrem Austritt aus demselben mindestens annähernd parallel zur genannten Achse verlaufen, und dass ferner die Bilder auf der Mantelwand einer Trommel unbeweglich liegen. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass den Objektiven Drei farbenfilter beigegeben sind. 2. Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Strahlengang der einzelnen Objek tive bildaufrichtende Elemente eingeschal tet sind. 3. Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildbandtrommel mit den Objektiven feststeht und Bildbandbehälter um die Bildbandtrommel rotieren und dadurch dieselbe mit Bildband kontinuierlich be kleiden, wobei Momentverschlüsse die Ob jektive freigeben. 4.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Momentverschlüsse die Objektive einzeln nacheinander freigeben. 5. Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Momentverschlüsse die Objektive gruppenweise nacheinander frei geben. G.
    Apparat nach Patentanspruch und rnter- ansprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bildbandtrommel mit den Objektiven rotiert und sich teilweise mit dem Bildbande bekleidet, wobei die den Objektiven zugeteilten Bildaufricht- eleinente so gedreht werden, dass die projizierten Bilder stets in Ruhe bleiben. 7. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass zwecks Verringerung parallaktischer Fehler vor den Objektiven ein für alle Objektive gemeinsames Tele objektiv vorgeschaltet ist. S.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass den Objektiven zwei mit ihnen der Reihe nach zusammenwir- kende parallele spiegelnde Flächen mit einem Teleobjektiv vorgeschaltet sind. 9. Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bildbandtrommel zylin drisch ist und für jedes Bildfeld mit einer Zylinderlinse versehen ist. 10. Apparat nach Patentanspruch, für farbige Aufnahmen, dadurch gekennzeichnet, dar die Verschlüsse der Objektive, die den Filtern für gleiche Farbe entsprechen, miteinander mechanisch verbunden sind. 11.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hauptkonden- sator und eine Reihe von Hilfskonden satoren angeordnet sind, von denen jeder der Hilfskondensatoren einer zugehkrigen Bildfläche zugeordnet ist, wobei in dein Strahlengang zwischen Hauptkondensator und .Hilfskondensatoren Zylinderlinsen und ein rotierendes Spiegelpaar angeordnet sind, welches Spiegelpaar die vom Haupt kondensator kommenden Strahlen der Reihe nach zu den Hilfskondensatoren leitet. 12.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass drei der Objektive mit Farbenfiltern Rot; Grün, Blau, die drei folgenden mit Far benfiltern Grün, Blau, Rot, drei folgende mit Farbenfiltern $lau, Rot, Grün usw. versehen sind, um je drei Farbenbilder gleichzeitig, jedoch nicht gruppenweise, sondern zyklisch um je ein neues tild verschoben projizieren zu können.
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