CH107431A - Feilmaschine. - Google Patents

Feilmaschine.

Info

Publication number
CH107431A
CH107431A CH107431DA CH107431A CH 107431 A CH107431 A CH 107431A CH 107431D A CH107431D A CH 107431DA CH 107431 A CH107431 A CH 107431A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
chain
files
file
machine according
filing machine
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Meyer Josef
Original Assignee
Meyer Josef
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Meyer Josef filed Critical Meyer Josef
Publication of CH107431A publication Critical patent/CH107431A/de

Links

Landscapes

  • Chain Conveyers (AREA)

Description


      Feilmaschine.       Das Feilen von Werkstücken erfolgt im  allgemeinen von Hand und ist aus diesem  Grunde .eine zeitraubende und kostspielige       Arbeit,    welche grosse Übung und Geschick  lichkeit erfordert. Aber auch geübte Arbeiter  vermögen nicht immer mit der gewünschten  Genauigkeit ebene oder gekrümmte (Fasson-)  Flächen zu feilen, und vielfach steht zu sol  cher Arbeit die genügende Zeit auch     garnicht     zur Verfügung.  



  Um     diesen:    Nachteil zu vermeiden, hat  man bereits Maschinen gebaut, bei denen  man eine Reihe von hintereinander angeord  neten Feilen auf einer endlosen, über zwei       kreisförmige    Führungsrollen geführten, band  förmigen Unterlage auswechselbar     befestigte,     wobei die Betätigung der Einrichtung durch  eine kreisende Bewegung der Unterlage und  durch Andrücken des zu bearbeitenden Werk  stückes an die bewegten Feilen erfolgte.

    Aber diese     F.eilmaschinen    waren     praktisch     unbrauchbar, weil bei ihnen das     Feilenband     schlagende Bewegungen ausführte, welche  bei dem hohen Gewicht der bewegten Massen  heftige Erschütterungen der ganzen Maschine    verursachten, die zu einer Lockerung und  selbst zum Abspringen von Feilen führen  konnten und dadurch den Arbeiter selbst  gefährdeten. Ein ruhiges Feilen war aus  dem gleichen Grunde nicht möglich, selbst  bei Verwendung einer federnden Führung  des     Feilenbandes    an der Stelle, an welcher  das Arbeitsstück angedrückt wurde.

   Die Ur  sache dieses Schlagens war in dem     Umstand     begründet, dass als Unterlage für die Feil  stücke eine aus relativ langen Gelenken be  stehende Kette verwendet wurde, welche  über zwei kreisrunde Führungsrollen geführt  wurde. Dem Nachteil, dass eine solche Kette  nur an wenigen Punkten aufliegt, hatte     maii     dadurch begegnet, dass die Kettenbolzen in  gezahnten Endscheiben der Rollen gefasst  und von diesen     mitgenommen    wurden.

   Aber  da sich die Gelenke nur ähnlich wie die Sei  ten eines Polygons an die Peripherie der       Rollen    legten, so, war es nicht zu vermeiden,  dass sich an der Stelle, wo die kreisförmige  Bahn in die gerade Bahn übergeht, bald eine  Seite, bald eine Ecke des Polygons befand,  so dass der Abstand des     Feilbandes    von der      Zentrallinie der     Führungsrollen    bald dem  Radius des dem     Polygon    umschriebenen,  bald dem Radius des     einbesehriebenen    Krei  ses entsprach.

   U m die Differenz dieser Ra  dien erfolgte somit     notgedrungen    das     Schla-          ,rren    des     Feilenbandes.    Der gleiche Umstand  machte auch ein Spannen der Kette durch  Spannfedern     zwecklos.    denn die Spannung  der Kette wechselte sehr stark mit der Lage       des        vorerwähnten        Gelenkpolygons    am Um  fange der Rollen und die     I1litnalime    war ja  durch die     gezahnten        Endscheiben    gesichert.  



  Bei einer andern     Ausführungsform    der       Feilmaschine    bestand die Unterlage, auf wel  cher die Feilen befestigt wurden, aus einem  dünnen, biegsamen     1Zetailband,    welches sich       cnä    um die     Führungsrollen        legte.    Aber auch       (lies=-        Feilmaschine    ist mit vielen Nachteilen  behaftet, welche ihrer praktischen Verwer  tung hinderlich sind.     Wenngleich    beim     bieg-          samen    Band als     Unterlage    für die Feilen das       Schla;

  en    des     Feilenbandes    vermieden wird,  o haftet dieser Unterlage     gegenüber    der       Gliederkette    ein erheblicher Nachteil inso  fern an, als die solide     Befestigung,    Haltung  und     Führung    der     Feilstüche    auf dem relativ  dünnen Metallband erhebliche Schwierig  keiten bereitet.

   Bei     c1cr    hohen Beanspruchung       der    Feilen auf Druck, Zug, Stoss, Ecken und       ;)uf        ,seitliches    Verschieben aus der vertikalen       Lage    ist nur dann ein rationelles Arbeiten  der     Feilmaschine        gewährleistet,    wenn die  <B><U>1,</U></B> eilen in der Unterlage fest verankert und       Ileführt    sind.

   Dies ist aber bei dem dünnen       biegsamen    Band nicht möglich. sondern er  i'ordert eben eine     ILräftige        Gelenkkette    mit       Marken        Formgelenken,    welche sowohl die       .solide        Verankerung,    als auch die feste Füh  rung der Feilen in der Unterlage     gestatten.     



  Diesen     bekannten        Feilmaschinen        gegen-          über    wäre ein wesentlicher Fortschritt     er-          ilcieht,    wenn es     gelänge,    die solide     Fassung     und     Führung    der Feilen mit einer Unterlage       zii    erreichen, welche kein Schlagen des Feilen  bandes auf dem     gestreckten    Teil der Bahn       verursacht.     



       Es    ist. nun     CTegenstand    der Erfindung       fIne        Feilmaschine,    bei welcher auf einer end-    losen, über zwei     hi,eisförmige        Führungsrollen          geführten,

          bandförmigen    Unterlage eine       Reibe    von hintereinander     angeordneten        Fei-          len        auswechselbar     ist und bei wel  cher     erfindungsgeniiiss    als     Unterla-e    für die  Feilen eine     Gelenkkette    mit derart     kurzen     Gliedern     verwendet:    wird, dass das Verhältnis  der     Iiettenglied@#rlä        nge    zum     Führungsrollen.-          radius    kleiner als 1:

  4 ist. so dass der<B>Ab-</B>  stand des     Feilenbandes    von der die Zentren  der     Führun-srollen        verbindenden    Geraden  beim     ÜberIgang    von der     kreisförmigen    in die       geradlinige    Bahn praktisch keinen Schwan  kungen     unter\vorfen    ist.

   Ein     finit    einer sol  chen Unterlage     aus-erüstetes    F     eilenband    zeigt  keine     Neigung        711111        Schlagen,    und zwar     um     so     @venigei#.    je kleiner die Länge der     Ketten-          glieder    hei     gegebc,

  nciu    Radius der     Führun-s-          rollen.        gew@ililt        wird.    Hierbei     er-ibt    sich     auch     eine zur     Adliüsion        geüü;end    grosse Zahl von       Auflagepunkten        zwisehen    Nette     und    Band.  so dass gezahnte Scheiben     zum    Greifen und       1Hitnehmen    der Kette in Fortfall kommen.

    Hier lässt sich die Spannfeder mit dem glei  chen Erfolg     anwenden    wie beim biegsamen  Band, was noch den grossen Vorteil hat, dass  durch das     Anspannen        d--@r        Gelenkkette    auch  das feste     Aufliegen    der     Feilen    gefördert wer  den     kann,        wenn    die     Kettenlieder,    auf welche  sich die     Feilenenden    auflegen.     etwas    erhöht       ausgeführt    sind.

   Ferner können. feste     Stütz-          rallen    verwendet werden, welche das     Feilgn-          band    an drei Seiten umfassen und dabei den  Druck des     @Verhstii(-l@es    aufnehmen.

   Von       besonderer        Wichtigrheit    ist aber das stossfreie  Arbeiten     der        Einrichtung.    Das stumpfe     _#n-          einandersetzen    von Feilen verursacht     kräftige     Stösse auf das     ZVerl@stüclz    und könnte den  angestrebten     Zweek    des     schwingungsfreien     Bandes     vereiteln.    Es setzt auch die     Betriebs-          sicherheit    der     lfaschin        g    herab.

   Diese Stösse  lassen sich durch     Vberlappung    der benach  barten Feilenden     vermeiden.    wobei es im all  ;emeinen     genügt,    die     benachbarten    Feilen  enden entsprechend     abzuschrägen.     



  Da. die Feilen     -erade        bezw.    ebene. Gebilde  sind, können sie der     Krümmung    der Rollen.  über welche die     Unterlage        geführt    ist, nicht      folgen. Sie dürfen aber aus diesem     CTrunde     auch nicht mit ihrer ganzen Länge auf der  Unterlage befestigt sein, weil diese dann über       den,    Rollen polygonale Gestalt annehmen und  nur an wenigen Punkten auf der Rolle auf  liegen würde. Um kreisförmige Rollen ver  wenden und eine genügende Adhäsion der  -Unterlage auf den Rollen erreichen zu kön  nen, wird man daher     zweckmässigerweise    die  Feilen nur mit ihren Mitten an der Unter  lage befestigen.

   Sie gestatten dann die An  achmiegung der Unterlage an die Rollen und  legen sich auf dem     gestreekten    Teil der Un  terlage doch in     gerad?r    Linie aneinander.  



  Die Gelenke .der     kurzgliedrigen    Kette  können derart ausgebildet sein, dass jedes Ge  lenk sich mit seiner Auflagefläche der Pe  ripherie der Führungsrollen möglichst genau  anschmiegt. Dadurch wird die Adhäsion zwi  schen     Kette    und Führungsrolle vergrössert,  und es ist die Lage des Kettengliedes beim  Passieren der     Führungsrolle        zwangsweis--,     und eindeutig     bestimmt.    Die Feile dreht  sich daher beim Übergang vom Aufwärts  zum     Abwärtsgang    (und umgekehrt) zwangs  weise mit gleichmässiger     @Vinl#.elgeschwindig-          keit    um den Mittelpunkt der Führungsrolle  als Rotationszentrum, ein Umstand,

   der das  ruhige Arbeiten der     Feilmaschine    begünstigt.  Bei der praktischen Ausführung wird man  die Feilen nicht unmittelbar auf der Unter  lage befestigen, sondern wird     Feilenträger     vorsehen, welche unmittelbar mit der Unter  lage verbunden sind, während die Feilen aus  wechselbar auf den Trägern     befestigt    sind.  Von den Trägern gilt dann aber das oben von  den Feilen gesagte, dass sie nur mit ihren  Mitten an der Unterlage     befestigt    sind, und  zwar derart, dass sie sich auf dem gestreckten  Teil der Unterlage geradlinig aneinander  reihen,     sa    dass sich auch die Feilen auf die  sem Teil des Bandes zu einem geraden Feil  stab zusammensetzen.  



  Unterstützt wird das günstige Verhalten  der Feilen der neuen     Feilmaschine    beim  Übergang auf die andere     Geraclseite    des       Feilenbandes    dadurch, dass die     Feilenträger       m it dem sie tragenden     Kettenglied    starr ver  bunden sind. So kann die Verbindung der       Trägermitte    mit dem betreffenden Gelenk der  Kette durch zwei Bolzen hergestellt sein, so  dass die Feile gegen dieses Gelenk keine Re  lativbewegung vollführen kann. Die Anord  nung und Verteilung der Kettenglieder ist  dabei eine solche, dass sowohl die Titten, als  auch die Enden der     Feilenträger    sich auf die  Mitten von Gelenken legen.

   Das Aufliegen  der Enden     benachbarter    Feilen auf das glei  che Gelenk hat noch den besonderen Vorteil,  dass dadurch die Möglichkeit der festen V er  ankerung dieser     Feilenenden    gegeneinander       gegeben    ist. Dabei kann das Gelenk selbst  bei geeigneter Ausführung die starre Ver  bindung der beiden     Feilenenden    herstellen.  



  Wird die Unterlage, wie     beschrieben,    als  kurzgliedrige     Gelenkkette    ausgebildet, wobei  die Zahl der Gelenke relativ hoch und ein  ganzes Vielfaches der     Feilenzahl    ist, dann  erhält sie bei dieser Ausgestaltung eine hohe  Stabilität und grosse Beweglichkeit ihrer  Teile gegeneinander.  



  Von Vorteil ist auch eine solche Aus  bildung der Gelenke, auf welcher sich die  Enden der Feilen     bezw.    deren Träger auf  legen, dass die     Feilenenden    auf dem, gestreckten  Teil der Unterlage in der Gelenkkette selbst  fest eingebettet sind. Dieses Einbetten ge  schieht durch ein     "Ineinandergreifen"    der  Trägerenden und des Zwischengelenkes. Um  den Trägern auch gegen seitlichen Druck  eine Führung zu geben, erhalten sie zweck  mässigerweise U-förmigen Querschnitt und  werden so auf die Gelenkkette aufgebracht,  dass ihre Schenkel die Kettenglieder seitlich  umfassen.

   Die     Feilenträger    und Gelenke er  halten ferner     zweckmässigerweise    in weit  gehendem Masse     Aussparungen,    um ein Fest  setzen der     Feilspäne    zu verhindern.  



  Es ist bereits erwähnt worden, dass es  zweckmässig ist, die     Feilenenden    abzuschrä  gen, um ein stossfreies Arbeiten zu erzielen;  aber es könnten auch dadurch Stösse auf  das Werkstück erfolgen. dass dieses unbeab  sichtigt an die Seitenfläche der kurzgliedrigen  Kette     herangeschoben    wird, Diese Stösse           können    aber ebenfalls durch eine geeignete  Ausbildung der     Gelenklette    vermieden werden,  wenn die     Hauptgelenkglieder    der Kette glatt       aneinander    gereiht und durch innere     Zwi-          schengelenkglieder    miteinander verbunden  sind, welche somit die Seitenfläche der Kette  nicht uneben machen.

   Dabei sind die     Haupt-          gelenke,welche    zum Tragen und Stützen der  Feilen dienen, erheblich höher als die     Zv@i-          scfengelenke,    und sie besitzen     Aussparungen     an denjenigen Stellen, an welchen sich die  Köpfe der Schrauben befinden, mit denen die  Feilen auf die Träger aufgeschraubt sind.  Dieses Aufschrauben erfolgt nämlich     ani          zweckmässigsten    von unten her, weil dann die  Feilen nur Gewindelöcher erhalten, so dass  ihre     Arbeitsfläche    nur um ein Geringes ge  schmälert wird.

   Das Einbetten der (sechs  kantigen)     Schraubenköpfe    in den Gelenken  hat dabei den     Vorteil,    dass sie keinen mecha  nischen     Beanspruchungen    ausgesetzt sind,       welche    ein Lockern der Schrauben und der  Feilen verursachen könnten. Das Heranfüh  ren des     Werkstückes    an das     Feilenband    wird       zwechmässigerweise    durch einen, gegebenen  falls verstellbaren, Führungstisch erleichtert,  der den     Vorschub    des     Werkstrickes    auf einer       ebenen    Fläche gestattet.

   In vielen Fällen     wird     ein und     dasselbe        Werkstück    erst mit einer  Grob- und dann mit einer     Schlichtfeile    be  arbeitet. Um nicht verschiedene     Maschinen     der beschriebenen Art für diesen Zweck ge  trennt aufstellen zu müssen, können zwei       oder    mehr     Feilenbänder    mit verschieden     -ro-          hen    Feilen derart zusammengebaut werden,  dass sie vom gleichen Antriebsmechanismus  angetrieben werden.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der Erfindung  ist in     Fig.    1     dargestellt.    In dieser Figur be  deutet     a    einen auf dem Fundament stehenden.  Rahmen zur     Aufnahme    der übrigen     Maschi-          nenteile,    b,, b, die zur Führung der Unter  lage c dienenden Rollen.     d    sind die auf der  Unterlage c     befestigten    Feilen und e die  Stützrollen, über welche der vom     Werkstück          geclriiclde    gerade Teil des     Feilenbandes    ge  leitet ist.

   f ist der     Führungstisch    zum Heran  führen des     @Z'erkstüel.es        und        ,q    ist die eine    von zwei     Spannfedern,    welche das Lager     dur     Rolle b, derart abfedern, dass das     Feilenband     c,     d    die erforderliche Spannung erhält.

   Die       Feilenunterlage    c besteht aus einer grossen  Zahl relativ kurzer Gelenke, welche sich gut  der     Krümmung    d2 r     Führungsrollen   <I>b,, b,</I>  anpassen, so dass in ,jeder Lage des Bandes  der     gestreckte    Teil der Unterlage     tangential     zur     Peripherie    der     Führungsrolle    verläuft.

    Das     Verhältnis    der Länge eines     Gelenkes     zum Radius der Führungsrollen ist erheblich  kleiner als 1:4     gewiililt.    Durch Antrieb der  Rolle b,     bezw.    b,     wird    das endlose Feilen  band in     Bewegung    gesetzt, wobei die erhöh  ten Rollenränder r das seitliche Abgleiten  des     Feilenbandes    verhindern. Wie aus der  Zeichnung ersichtlich. sind die     Feilenenden     derart     abgeachrä;t,    dass sie sich auf     clem     geraden Teile     des        Bande:    überlappen.

   Ein auf  dem Tisch f     liegendes        Werkstück    kann bei       herabgehenden    Feilen stossfrei bearbeitet  werden.  



       Fig.        \?    zeigt einen Schnitt durch eine mit  Feilen und     Träger        armierte        Gelenkkette.     Es bedeutet<I>lt</I> die Feile,     i    den U-förmigen       Feilenträger,        ttt,    den Bolzen, mit welchem der  Träger     -tc    an dem     Kctten:,rlied        lt.    befestigt ist.  o ist eine Nut im     Tr;ig_#r,    in     ¯velche    ein  entsprechender     Vorsprung    der Feile     h    hinein  ragt.  



       Fig.    3 zeigt eine     Seitenansicht    der armier  ten     Gelenkkette.    In dieser Figur bedeutet  wieder h die Feile, deren     Enden        abgescliriig't     sind,     i    den     U-förmigen        Träger,    dessen Mitte  mit     dein        Kettenglied        k        durch    die beiden Bol  zen-<I>in-, in,</I> verbunden ist.

   Die     Kettenglieder          1-1,    auf welche sieh die Trägerenden bei ge  rader,     gestreckter    Kette auflegen, sind so  ausgebildet,     dass    die Trägerenden bei     ge-          streckter    Kette in     dieser    fest     eingebettet    sind.

    So würde eine     geringe    Erhöhung der Ketten  glieder     1-1        im\Ver-leieh        zii    den andern ge  nügen, um die feste Auflage der     Träger    auf  der Unterlage zu     erreichen,    weil der Zug der  Spannfedern dann auch die Träger auf die  Unterlage     presst.    Die Glieder     k,   <I>1</I> und<I>p</I> sind  die (äussern)     Hauptglieder    der Kette, wäh-           rend    die (innern) Zwischenglieder mit     q    be  zeichnet sind.

   Bei der Verwendung einer  hohen Zahl kurzer Glieder ist eine gegen  seitige Führung aller Teile des     Feilenbandes          von    ganz     besonderem    Vorteil, weil dadurch  die erforderliche Stabilität der Feilen erreicht  wird. Darum wird man bei der Konstruktion       darauf        bedacht    sein, dass unmittelbar benach  barte Teile möglichst ineinander greifen, also  Kette und Führungsrolle, Feile und Träger,  Träger und Unterlage; dabei ist es an sich  gleichgültig, welcher Teil den andern umfasst.

         lin    dargestellten Falle der     Fig.    1. besitzt die  Führungsrolle seitlich erhöhte Ränder, -wel  che ein Abgleiten der Kette auch bei seitlich  vom Werkstück ausgeübtem Druck verhin  dern. Aus dem gleichen Grunde besitzt in       Fig.    2 der     Feilenträger    eine Nut, in welche  ein entsprechender Vorsprung der Feile ein  gepasst ist. Schliesslich ist aus der gleichen  Figur und aus     Fig.    3 ersichtlich, dass die       seitlichen,    Schenkel des U-förmigen Trägers  die     Kettenglieder    derart umfassen, dass ein  seitliches Verschieben der Träger auf der Un  terlage schon durch die Schenkel verhindert  wird.

   Die Schenkelhöhe ist dabei eine solche,  dass auch auf dem gekrümmten Teil der Ket  tenbahn noch eine seitliche Führung des Trä  gers an denjenigen Gelenken stattfindet, auf  welche sich die Trägerenden auflegen, das  heisst also, dass sich an keiner Stelle die Sei  tenschenkel der Träger über die Gelenke der  Gliederkette hinausheben, so dass ein Auf  stossen; dieser Enden auf den Gelenken der       Kette    unmöglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR.CCH: Feilmaschine, bei welcher auf einer end losen, über zwei kreisförmige Führungsrollen geleiteten bandförmigen Unterlage eine Reihe von hintereinander angeordneten Feilen aus wechselbar befestigt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass als Unterlage für die Feilen eine Gelenkkette mit derart kurzen Gliedern verwendet wird, dass das Verhältnis der Länge eines Kettengliedes zum Führungs- rollenradius kleiner als 1:
    4 ist, so dass der Abstand des Feilenbandes von der die Zentren der Führungsrollen verbindenden Geraden beim Übergang von der kreisförmigen in die geradlinige Bahn praktisch keinen Schwan kungen unterworfen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Feilmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gelenk zahl der kurzgliedrigen Gelenkkette ein ganzes Vielfaches der Feilenzahl ist.
    2. Feilmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jedes Gelenk der kurzgliedrigen Gelenkkette derart ausgebildet ist, dass es sich mit seiner Auflagefläche der Peripherie der Füh rungsrollen möglichst genau anschmiegt. 3. Feilmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gelenk kette aus glatt aneinander gereihten Hauptgelenkgliedern besteht, die durch innere Zwischengelenkglieder verbunden sind, so dass die Kette ebene Seiten flächen besitzt.
    4. Feilmaschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Haupt gelenke erheblich höher als die Zwischen gelenke sind und zum Tragen und Stüt zen der Feilen dienen. 5. Feilmaschine nach Pätentanspruch, cla- durch gekennzeichnet, dass Spannfedern vorgesehen sind, durch welche der Ge lenkkette bezw. dem Feilenband' die er forderliche Spannung gegeben wird.
    6. Feilmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Feilen auf besonderen Trägern auswechselbar be festigt sind und die Mitte jedes Feilen- tiägers mit einem zugehörigen Gelenk der Kette verbunden ist, -während Ge lenke, auf welche sich die Enden der Feilen (bezw. der Träger) auflegen, etwas erhöht ausgeführt sind, so dass sich die Feilenden auf dem gestreckten \feil der Unterlage beim Spännen der Gelenk kette fest auf diese auflegen.
    7. Feilmaschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass sowohl die Mitten, als auch die Enden der Feilen träber sich auf die Mitten von Gelenken der Kette leben. B. Feilmaschin2 nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Feilen bezw. der Feilenträger mit dem sie hal tenden Kettenglied starr verbunden sind.
    9. Feilmaschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass unmittelbar benachbarte Teile - also Kette und Füh rungsrolle, Feile und Feilenträber, F ei lenträger und Unterlage -kinematiseh so ineinandergreifen, dass sie sich gegen seitig führen. Feilmaschine nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Führungs rollen erhöhte Ränder besitzen, welche ein Abgleiten der Kette verhindern.
    1.1. Feilmaschine nach Unteranspruch 9, fi- durch gekennzeichnet, dass die Feilen auf der Unterseite Vorsprünge besitzen, die sich in entsprechende Nuten der Fei- lepträber hineinlegen, und dass das Auf schrauben der Feilen auf die Träger da bei von unten her erfolgt.
    l2. Feilniasehine nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Feilen träger U-förmigen Querschnitt besitzen und so auf die Gelenkkette .aufgeliraeht sind, dass clie Schenkel des U-förmigen Trägers die Kettenglieder seitlich um fassen.
    13. Feilmaschine nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet. dass die Schenkel höhe des U-föriniben Trägers eine solche ist, dass auch auf dem gekrümmten Teil der Kettenbahn noch eine seitliche Füh- rung des Trägers an denjenigen Gelenken stattfindet, auf welche sich die Träger enden auflegen.
    1-t. Feilmaschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Feilen träger und Gelenke Aussparungen er halten, die zur Aufnahme der Köpfe der Befestigungsschrauben für die Feilen die nen, sowie Aussparuüren, die geeignet sind, c las Festsetzen der Feilspäne zii ver hindern.
    1a. Feilmaseliine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass mehrere Fei- lenbä.nder mit verschieden groben Feilen derart angeordnet sind, dass sie vom glei chen Antriebsmechanismus angetrieben werden, wobei auch Ausrüekvorrichtun- gen für di.n einzelnen Bänder v orgeseheri sind.
CH107431D 1923-09-12 1923-10-23 Feilmaschine. CH107431A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE107431X 1923-09-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH107431A true CH107431A (de) 1924-11-17

Family

ID=5650994

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH107431D CH107431A (de) 1923-09-12 1923-10-23 Feilmaschine.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH107431A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2224478A1 (de) Bergwerksmaschine
DE3442011A1 (de) Maschine fuer die schleifbearbeitung von werkstuecken, insbesondere fuer die nachbearbeitung von werkzeuge
DE1658304B2 (de) Maschine zum abschleifen des schweissgrates von stumpfgeschweissten, nichtverlegten schienen
CH107431A (de) Feilmaschine.
DE567669C (de) Gegen den Traeger zur Nachspannung der Kette ausschiebbarer Schraemkettenarm
DE8236153U1 (de) Rahmenpresse
DE920458C (de) Schneidwerk fuer Maehmaschinen mit einem umlaufenden Schneidband
DE931230C (de) Einrichtung zur voruebergehenden Aufnahme der von einer Druckmaschine mit ausfahrbarem Ablegetisch kommenden Bogen fuer die Dauer des Ausfahrens des Ablegetisches
DE846821C (de) Schneidwerkzeug fuer steiniges Material
DE2622558A1 (de) Schere
DE948768C (de) Kettensaegen und Kettensaegen-Vollgatter fuer die Steinbearnbeitung
DE2332473B2 (de) Schwenkwerk fuer teilschnitt-schraemmaschinen
DE916641C (de) Ausbauelement, insbesondere fuer den mechanisierten Strebausbau
DE450503C (de) Tonstechmaschine
DE974538C (de) Entlastungsvorrichtung fuer die Fuehrung von auf waagerechten Gleitbahnen beweglichen Maschinenteilen, z. B. fuer den Spindelstock eines Horzontal-Bohr- und Fraeswerks
DE969937C (de) Gliederfoerderband mit Laufrollen
DE415923C (de) Feilmaschine
DE28093C (de) Neuerung an Tiegeldruckpressen zum Drucken auf Holzkisten, Holzbrettern u. djji_
DE942915C (de) Schienendurchzugsbock zum Laengstransport von Schienen
DE69611895T2 (de) Werkzeugmaschine zur mechanischen Bearbeitung einer Eisenbahnschiene
DE221999C (de)
DE426667C (de) Walzwerk mit Abstreifmeissel
AT104345B (de) Feilmaschine.
DE811943C (de) Antriebsvorrichtung fuer eine mit einem Zugseil verbundene Abbaumaschine
DE942018C (de) Kettensaege mit nachspannbaren Saegeketten fuer Steinbearbeitung