CH107609A - Vorrichtung zum Rollen und Einführen des Mundstückwickels in Zigarettenhülsen. - Google Patents

Vorrichtung zum Rollen und Einführen des Mundstückwickels in Zigarettenhülsen.

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CH107609A
CH107609A CH107609DA CH107609A CH 107609 A CH107609 A CH 107609A CH 107609D A CH107609D A CH 107609DA CH 107609 A CH107609 A CH 107609A
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CH
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winding
tube
roll
sleeve
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English (en)
Inventor
Universelle Cigarettenmasch Co
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Muller J C & Co
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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Rollen ' und Einführen. des     Nundstückwickels    in Zigarettenhülsen.    Bei     Zigarettenhülsenmaschinen    hat man  die Vorrichtung zum Rollen und Einführen  des     Mundstückwickels    in die Zigarettenhülse  in der Weise ausgestaltet, dass das Mund  stückblättchen von einer Wickelnadel ergrif  fen wird,     die    in einer feststehenden Wickel  hülse arbeitet. Nachdem durch die Drehung  der Wickelnadel das Blättchen zum Wickel  aufgerollt ist, wird der Wickel von der Na  del durch einen über die Nadel geschobenen  Stössel abgestreift und in den sogenannten  Hülsenlöffel geschoben.

   Dieser Löffel ist in  der Längsrichtung der     Wickelhülse    (welche  mit der Längsmitte der Zigarettenhülse zu  sammenfällt) hin- und     herbeweglich;    er geht  vor, tritt dabei in die Zigarettenhülse ein und  nimmt sie beim Zurückgehen mit. Bei die  sem Zurückgehen werden Hülse und Wickel  gemeinsam von dem Löffel     abgestreift,    und  zwar durch einen     Abstreifer,    welcher in  einem Längsschlitz des Hülsenlöffels ein  greift und derart nachgiebig gelagert ist,  dass er beim Vorgehen des Löffels dem in der  Hülse liegenden Wickel ausweichen kann,    beim     Zurückgehen    sieh jedoch gegen das  Wickelende legt.  



  Es ist schon vorgeschlagen worden, im  Hülsenlöffel selbst das Aufwickeln des       Mundstückblättchens    vorzunehmen und dar  nach das Abstreifen des Wickels von der       'GVickelnadel    durch denselben Abstreifer be  sorgen zu lassen, welcher den Wickel samt  Zigarettenhülse vom Löffel abstreift. Abge  sehen von dem Übelstand, dass die Ausbil  dung des Hülsenlöffels als Wickelhülse zu  baulichen Verwicklungen führt, bietet diese  Ausgestaltung den Vorteil, dass der beson  ders zu steuernde Stössel für das Abstreifen  des Wickels von seiner Nadel erspart wird.  Trotzdem ist diese Anordnung für die neu  zeitlichen schnellaufenden Maschinen prak  tisch nicht verwendbar.

   Hier muss der     Hiil-          senlöffel    eine ausserordentlich schnelle     Hin-          und        Herbewegung    ausführen; wenn dabei  der Abstreifer den Wickel von der Nadel  entfernen soll, dann trifft der Abstreifer  mit einem heftigen Stoss eine einzige Rand  stelle des Wickels, welcher bekanntlich mit      erheblicher     !ieibung    auf der Nadel sitzt. Der  Abstreifer fasst ganz einseitig am.     iVickel    an  und dieser     -wird    erfahrungsgemäss schief fest  gestellt und auseinander gezogen.  



  Demgegenüber besteht die Erfindung  darin, dass die     Wickelhülse    und der Hülsen  löffel miteinander vereinigt sind. Beide zu  sammen gehen in ihrer     Längsmittenrichtung     hin und her, wobei an der Innenwandung der       Wickelhülse    ein verstellbarer Anschlag vor  gesehen ist, der bei der Verschiebung der  Hülse den Wickel vom Dorn abstreift und  ihn     -wenigstens    einem in einem     Längsschlitz     der Wickelhülse tauchenden Abstreifer zu  schiebt, welcher beim Hingang ausweicht       und    beim     Rüclzgang    sich hinter den Wickel  legt und ihn in den Löffel verschiebt, von  welchem er zusammen mit der Zigaretten  hülse vom Löffel abgestreift wird.

    



  Auf der Zeichnung ist eine Ausführungs  art des Erfindungsgegenstandes für     schnell-          laufende    Maschinen dargestellt, und zwar in       Abb.    1 bis 5 je in einem senkrechten Längs  schnitt bei verschiedenen Stellungen der       Wickelhülse.    Der Längsschnitt durch die  Wickelhülse ist geführt nach der Linie 1-1  der     Abb.    6, welche einen senkrechten Quer  schnitt durch die Wickelhülse darstellt. Der  Querschnitt durch den Hülsenlöffel dagegen  ist geführt nach der Linie 2-2 der     Abb.    6.  



  Wenn ein einziger Abstreifer den     Wik-          kel    vom Anschlag übernimmt und aus dem  Löffel heraustreibt, dann muss die Wickel  hülse bei ihrer Hin- und     Herbewegung    weit  ausladen, was für schnellaufende Maschinen       niicliteilig    ist. Für solche     Maschinen    können  deshalb zwei     hintereinanderliegende    Ab  streifer     vorgesehen    werden. Der     erste    über  nimmt den Wickel vom Anschlage der     )Vik-          helhülse    und befördert ihn bis in den Hül  senlöffel.

   Der     zweite    ist gleichzusetzen mit  dem bisher schon zum Abstreifen der     Ziga-          rettenliti1se    verwendeten Abstreifer.  



  In der     undrehbaren    Wickelhülse     a    arbei  tet der     Wickeldorn    b. Die     Winkelhülse    ist       r    "t eine     z#     <I>n<B>1</B></I> eine     Län-sselititz    c     (Abb.    6)     versehen,     durch welchen das     Mundstückblä        ttchen        a      eingeführt     -wird.    Die vordere Kante des         lundstückblättcliens        vii-d    von dem an sei  nem Ende entsprechend ausgebildeten     Wil-,

  -          heldorn    b ergriffen. Darnach dreht sieh der       -#-Vickeldorn    in der Hülse     a    und rollt das  Blättchen     d    zum     Mundstückwickel        e    auf.  



  Mit der Hülse     cc    ist fest verbunden der  Hülsenlöffel     f.    Die Hülse     a    mit dem Löffel       /'    ist hin- und     herbeiveglich    angeordnet und       wird    durch nicht mit gezeichnete Steuermit  tel in ihrer Längsmittellinie verschoben. Im  Innern der     Hülse    ist ein Anschlag vorge  sehen, welcher aus einem ungefähr halb  kreisförmigen, sieh gegen die     Innenwandung     der Hülse     a    legenden Rohrabschnitt<I>g</I> be  steht.

   Dieser Anschlag wird getraen von  einem Stift     1a,    welcher-' durch     den'    Längs  schlitz<I>i</I> der Hülse     tu    nach aussen vortritt und  hier eine Federklinke     k    trägt. Diese     eilinke     besteht aus einer breiten Blattfeder, welche  an einem Ende durch einen     Vorreiber        l        nie-          dcrgedrückt    wird und an ihrem andern Eide       hakenförmig    gebogen ist.

   Die Umbiegung  legt sich in eine Verzahnung ein, welche       reehts    und links vom     Selilitz    i     vorgesehen     ist. Durch die     Klinke    wird     also    der An  schlag     g    in seiner jeweiligen Lage festgehal  ten. Er kann aber entsprechend den zur Ver  wendung kommenden, verschieden langen       Mundstückwickeln    eingestellt     werden.     



  Ist das     Mundstückblättchen        (.i        (Abb.    l )  <B>,</B>     auf"          -ewichelt,    dann verschiebt sich die     \Vik-          kelhülse        cc    mit dein     HülsenlVfel        f    nach  rechts in die in     Abb.    ? gezeigte Stellung.  Dabei, streift der Anschlag     g    den Wickel     e     vom Dorn     b    ab.

   Der     Anaelilag    legt sich  über ein beträchtliches Stück des     Umfanges     gegen den auf dem Dorn sitzenden     Wicl@"l     und zieht ihn gleichmässig ab. Es ist nun  ein Abstreifer     77a    vorgesehen, der frei dreh  bar um seine     Aclise        7a.    angeordnet ist.

   Das  Ende     73L1    des Abstreifers ragt in     einen     Längsschlitz hinein, welcher, im     Bereich.    des  Anschlages     g    beginnend, die ganze     Wickel-          hülso        a    und den anschliessenden Hülsen  löffel     f        durelizieht.    Bei der Verschiebung  der Wickelhülse nach rechts in die     Stellung          nach        Abb.    2     weieht    der Abstreifer dem mit-      geführten Wickel c aus und lebt sich dar  nach hinter das Nickelende.  



  Nun geht die Wickelhülse mit dein Löf  fel in die Anfangsstellung zurück. Dabei  hält der     Abstreifer        m    den Wickel e fest,  so dass er an das vordere Löffelende ge  langt. In der Stellung nach     Abb.    3 wird  ein neues     1VIundstückblättchen    d eingeführt.  



  Nachdem dieses Blättchen . zum Wickel  aufgerollt ist, geht die Hülse mit dem  Löffel erneut nach rechts, wie     Abb.    4  zeigt. Dabei weicht der Abstreifer     in    der  neuen Hülse ei aus, bis er sich schliesslich  hinter sie legt. Es ist nun noch ein zweiter  Abstreifer     na'    vorgesehen, welcher in der  Längsrichtung der Wickelhülse hinter dem  Abstreifer     in    liegt. Auch dieser Abstreifer  greift mit seinem Ende in den Längs  schlitz des Löffels ein. Auch er weicht dem  ankommenden Wickel e aus. Das vorgescho  bene Löffelende ragt in die Zigarettenhülse  o hinein.  



  Beim nachfolgenden Rückgang der  Hülse mit dem Löffel in die Anfangsstel  lung streift der Abstreifer     m2    die Zigaret  tenhülse o zugleich mit dem Wickel e vom  Löffel ab, während der Abstreifer m den  Wickel ei an die Stelle bringt, wo vordem  der Wickel e sich befand. Nun beginnt das       Spiel    von neuem.  



  Den Anschlag im Innern der Wickel  hülse kann man auch als ein sich gegen die  Innenwandung der Hülse legendes, am Um  fang geschlossenes     Rohrstück    ausbilden, so  dass sich beim Abstreifen gegen das Wickel  ende ein Anschlag legt, der seinen ganzen  Umfang ausmacht, wodurch jeder einseitige  Angriff am Wickel und damit daraus ent  stehende Verlagerungen und Verzerrungen  vermieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Rollen und Einführen des 1Vlundstückwickels in Zigarettenhülsen, bei welcher das Mundstückblättchen durch einen in einer undrehbaren Hülse arbeiten den Wickeldorn aufgerollt wird, dadurch gekeunzeiehnet, dass sie eine in ihrer Längs- riehtung hin- und herbewegliche Wickel hülse aufweist, an welcher ein Löffel zuin Aufstecken der Zigarettenhülsen sitzt und die einen an ihrer Innenwandung verstell baren Anschlag aufweist,
    der bei der Ver schiebung der Hülse den Wickel vom Wik- lceldorn abstreift und ihn einem in einen Längsschlitz der Wickelhülse eingreifenden Abstreifer zuschiebt, welcher derart ange ordnet ist, dass er dem ankommenden Wik- kel ausweicht, sich aber beim Rückgang der Wickelhülse hinter das Wickelende legt, so dass der Wickel bei dieser Bewe gung in den Löffel verschoben wird, von welchem er gleichzeitig mit der Zigaretten hülse abgestreift wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, für schnellaufende Maschinen, gekennzeich net durch einen zweiten Abstreifer, der in Längsrichtung der Wickelhülse hinter dem ersten, den Wickel beim Rückgang der Wickelhülse bis an das Löffelende vorschiebenden Abstreifer liegt und den Wickel beim folgenden Rückgang der Vrickelhülse erfasst und mitsamt der Zigarettenhülse vollends abstreift. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der verstell bare Anschlag aus einem sich an die In nenwandung der Nickelhülse anlegenden Rohrstück mit Schlitzaussparung be steht, das von einem durch den Längs schlitz der Hülse gehenden Bolzen ge tragen wird, an dem eine Federklinke be festigt ist, die mit einer auf der Hülse angeordneten Verzahnung zusammen wirkt.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der verstell bare Anschlag derart ausgebildet ist, dass er, wenn er sich gegen das Wickelende legt, einen beträchtlichen Teil des Um fanges dieses letzteren ausmacht. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich- net, dass der Anschlag von mindestens halbkreisringförmiger Gestalt ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich- net, dass der Anschlag von kreisrin ; förmiger Gestalt ist.
CH107609D 1923-01-23 1923-12-10 Vorrichtung zum Rollen und Einführen des Mundstückwickels in Zigarettenhülsen. CH107609A (de)

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