CH107729A - Gasgefüllte elektrische Lampe. - Google Patents
Gasgefüllte elektrische Lampe.Info
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Description
Gasgefüllte elektrische Lampe. Infolge der Bestrebungen der Glüh lampentechnik, beim Brennen der Glühlampen eine immer grössere Ökonomie zu erzielen, ist man mit der Zeit dazu gekommen, den Glühdraht der Lampe auf immer höherer Temperatur brennen zu lassen. Hiermit ist eine Erweiterung des Spektrums des ausge strahlten Lichtes nach Violett hin verbun den; das Licht wird weisser. Als ideale Lichtquelle hat man wohl diejenige ange sehen, deren Spektrum die gleiche Energie verteilung wie das Sonnenlicht aufweist. Lampen mit einer möglichst entsprechenden Energieverteilung hat man dadurch herzu stellen gesucht, dass man sie mit gefärbten Glashüllen versah, die als Filter für gewisse Lichtarten wirkten.
Verwendet man jedoch eine derartige Lampe der üblichen Intensität, zum Beispiel für die Beleuchtung eines Wohn raumes, so wirkt das von einer solchen Lampe ausgestrahlte Licht auf viele unangenehm; es ist kalt und gibt den Eindruck grosser Un- (;
emütlichkeit. Aber nicht nur diese soge- nannten Tageslichtlampen, die hier als Bei spiel einer ungeeigneten Raumbeleuchtung erwähnt sind, sondern auch andere gasgefüllte Wolfram-Spirallampen, überhaupt Lampen, deren Glühdraht beim Brennen eine Tempe ratur von 2000' C hat, weisen, wenn man kleine Lampenschirm-- geeigneter Farbe be nutzt, die Nachteile auf, die in gewissen Fällen mit einem zu weissen Licht verbunden sind. Vermutlich spielen hier sowohl ein psychologischer, wie ein physiologischer Ef fekt eine Rolle.
Es ist nun herausgefunden worden, dass eine ideale Lichtquelle für Raumbeleuchtung die Bedingungen erfüllen muss, dass die Flächenhelle nicht zu gross und zu gleicher Zeit die Emission blauer und violetter Strah len minimal sei.
Die Erfindung betrifft nun eine gas gefüllte elektrische Lampe mit einer licht. zerstreuenden, die vom Glühdraht der Lampe ausgesandten blauen und violetten Strahlen absorbierenden Glocke. Die Glocke der gas gefüllten, elektrischen Lampe kann auch aus zwei Schichten bestehen, von denen die äussere aus einer lichtzerstreuenden Glasart und die innere aus einer die vom Glühdraht der Lampe ausgesandten blauen und violetten ,Strahlen absorbierenden Glasart angefertigt ist.
Da die als violettes und blaues Licht ausgestrahlte Energie bei elektrischen Glüh lampen im Verbleich zu der Energie der ge samten sichtbaren Strahlung gering ist, so wird die Ökonomie der Lampe gemäss der Erfindung nicht bedeutend herabgesetzt und wird die Lampe dennoch ein sehr sanftes, diffuses und das Auge sehr angenehm be rührendes Licht verbreiten.
Das von einer Lampe nach der Erfindung ausgestrahlte Licht bat eine etwas gelbe Farbe. -Man könnte etwa glauben, dass eine mit ein^r sol chen Glocke versehene Vakuum-ZVolfram- lampe gleichfalls dem ausgestrahlten Ziel entspreche, da das von ihr ausgestrahlte Licht sehr arm an violetten und blauen Strahlen ist.
Eine Vakuum-NUolfranilanipe ist jedoch bleichzeitig verliältnismtissig arm an grünen Strahlen, und so erscheinen viele Gegenstände bei Beleuchtung mit einer sol chen Lampe sehr matt.
Bei einer Lampe ge mäss der Erfindung, in der der Glühdraht bei hoher Temperatur brennt, sind gerade P@rüne Strahlen s2lir intensiv, und bei diesen Lampen macht sich die Farbe der im Zimmer befindlichen Gegenstände viel besser geltend als bei Beleuchtung mit @,#Tolfra in-Vakuum- Iampen.
Als lichtzerstreuende Glasart kann man mattes Glas oder Milchglas verwenden.
Die beiliegende Figur zeigt in einem Bei spiel eine Kurve, die die Lichtmenge einer Wolframlampe gewöhnlicher Art, die bei c:ner Temperatur von ?ZUf@ G brennt, als Funktion der Dispersion des Auges darstellt. Diese Lielitmenbe für einen gewissen Dis- per-:
ionsbereich v-ird durch -Multiplikation cler iii diesem Bereiche bestrahlten Energie finit der Empfindlichkeit des Auges für Liebt dc-r beziiblichen Wellenl < in-e erhalten.
1M an sic-lit deutlich. dass man den blauen und violetten Teil des Spektrums ohne bedeuten- den Verlust an Lichtenergie wegnehmen kann, das heisst die Ökonomie der Kampe wird durch Absorbierung der blauen und violetten Strahlen nur in geringem -Masse: herabgesetzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gasgefüllte, elektrische Lampe, bel:enn- z-#ichnet durch eine lichtzerstreuende, die vom Glüh-dralit der Lampe ausgesandten blauen und violetten Strahlen absorbierende Glocke aus Glas.UNTERANSPRUCH: Gasgefüllte elektrische Lampe nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Glocke aus zwei Schichten besteht, von denen die äussere aus einer lichtzerstreuenden Glasart und die innere aus einer die vom Glühdraht der Lamp=e ausgesandten blauen und violetten Strählen absorbierenden Glas art angefertigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL107729X | 1923-02-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH107729A true CH107729A (de) | 1924-11-17 |
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ID=19774875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH107729D CH107729A (de) | 1923-02-14 | 1924-01-25 | Gasgefüllte elektrische Lampe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH107729A (de) |
-
1924
- 1924-01-25 CH CH107729D patent/CH107729A/de unknown
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