CH107962A - Spreizfusseinlage. - Google Patents
Spreizfusseinlage.Info
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Description
Spreizfusseinlage. Der Spreizfuss ist diejenige Fusserkran kung, die am häufigsten in Behandlung kommt. Während Platt- und Knickfuss, auch wenn sie sehr stark ausgeprägt sind, sehr oft merkwürdig wenig Beschwerden machen, kann der Spreizfuss durch seine Begleit erscheinungen, Müdigkeit, Ballenschmerz, Entwicklung von Hornhaut und Hühner augen, Fussbrennen, Wadenkrämpfen Schleim beutelentzündungen, etc., den Patienten voll ständig arbeitsunfähig machen. Er entsteht, wenn das vordere, sagitale Fussgewölbe durchgedrückt wird, entweder infolge Erschlaffung des Band- und Muskel apparates, oder infolge übermässiger Bela stung. Meist wird hierbei die Grosszehe nach innen gedrückt. Die bisher existierenden Spreizfussein lagen wollen 'das Übel durch direkten Druck auf die mittleren Metatarsalköpfchen behe ben. Das Wesentliche daran besteht darin, dass in einer Metallplatte eine nach oben kon vexe Vorwölbung angebracht ist. Ist diese Vorwölbung nur klein, so hilft sie meist nichts, und ist sie gross, so sind Schädigungen der Weichteile die Regel. Die Filzunterlagen, die gelegentlich auch verwendet werden, sind nach kurzer Zeit zu sammengedrückt und wirkungslos. Der Vorteil des vorliegenden Stützkörpers ist der, dass derselbe seine Form nicht blei bend verändert, infolge seiner Elastizität kann er keine Schädigung der Weichteile be wirken. Die Einlage passt sich den Formen des Fusses an; bei der Belastung des Fusses werden alle im Bereich der Einlage liegenden Hohlräume, Gefässe und Lymphspalten aus gequetscht, während sie sich bei der Entla stung wieder füllen. Durch diese Massage wird die Zirkulation in der Sohle angeregt und der natürliche Tonus wieder hergestellt. Man wird die Einlage im .Schuh derart; anordnen, dass ihr Stützkörper hinter den 1lietatarsalköpfchen zu liegen kommt; da durch werden die erschlafften Sehnen, die das vordere Fussgewölbe stützen sollen, ver kürzt und gestrafft. Sollten infolge engem Schuhwerk die Ze hen gedrückt werden, so kann durch Kürzer halten eines Teils der Einlage genügend Platz geschaffen werden. Beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsge genstandes. a bezeichnet einen Einlagekörper zur Stützung des sagitalen Fussgewölbes. Dieser Körper besteht aus weichem elastischem Ma terial, zum Beispiel aus Gumini, und ist zwischen zwei ebenfalls aus Gummi beste henden Blättern b und c angeordnet. Um den Zehen genügend Spielraum zu lassen, könnte das eine der beiden Blätter geringere Länge besitzen als das andere. Mit den Teilen n, b und c könnte auch eine Einrichtung zur Stützung des transversalen Fussgewölbes kombiniert sein. Die Einlage würde dann gleichzeitig zur Stützung von Platt- und Knickfüssen geeignet sein. Um den Vorfuss zirkulär zu stützen, könnte der weichere und elastische Körper a auch in einer Manschette befestigt sein. Damit die Ausdünstung der Haut nicht behindert wird, könnten sämtliche Teile der Einlage mit Ausnahme des Körpers a durch locht sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Spreizfusseinlage, gekennzeichnet dadurch, dass sie einen zur Stützung des sagitalen Fussgewölbes dienenden Körper aufweist, der aus weichem, elastischem Material besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Spreizfusseinlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stütz- Körper zwischen zwei Blättern aus wei chem, elastischem Material angebracht ist. Spreizfusseinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass eines dieser Blätter kürzer gehalten ist als das andere, zum Zwecke, den Zehen genübend Raum zu geben, um dadurch die durch zu enges Schuhwerk erzeugten Druckerscheinungen zu ver meiden. 3.Spreizfusseinlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem elastischen Stützkörper eine Einrichtung zur Stütze des transversalen Fussgewölbes vorgesehen ist, zum Zwecke, gleichzeitig Platt- und Knickfüsse zu korrigieren und zur pro phylaktischen Stützung der Fussränder. 4. Spreizfusseinlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper aus weichem, elastischem Material an einer anschette an-ebra-cht ist, die den Vorfuss <B>_N</B> t' auch noch zirkulär stützt.5. Spreizfusseinlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass alle Teile der Einlage mit Ausnahme des Stützkörpers durch locht sind zur Erleichterung der Ausdün stung der Haut.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH107962D CH107962A (de) | 1924-02-28 | 1924-02-28 | Spreizfusseinlage. |
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1924
- 1924-02-28 CH CH107962D patent/CH107962A/de unknown
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