CH107962A - Spreizfusseinlage. - Google Patents

Spreizfusseinlage.

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CH107962A
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Joh Adolf Dr Med Haslebacher
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Joh Adolf Dr Med Haslebacher
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    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
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    • A43B7/1405Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
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    • A43B7/142Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot situated under the medial arch, i.e. under the navicular or cuneiform bones
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Description


  Spreizfusseinlage.    Der Spreizfuss ist diejenige Fusserkran  kung, die am häufigsten in Behandlung  kommt. Während Platt- und Knickfuss, auch  wenn sie sehr stark ausgeprägt sind, sehr oft  merkwürdig wenig Beschwerden machen,  kann der Spreizfuss durch seine Begleit  erscheinungen, Müdigkeit, Ballenschmerz,  Entwicklung von Hornhaut und Hühner  augen, Fussbrennen, Wadenkrämpfen Schleim  beutelentzündungen, etc., den Patienten voll  ständig arbeitsunfähig machen.  



  Er entsteht, wenn das vordere, sagitale  Fussgewölbe durchgedrückt wird, entweder  infolge Erschlaffung des Band- und Muskel  apparates, oder infolge übermässiger Bela  stung. Meist wird hierbei die Grosszehe nach  innen gedrückt.  



  Die bisher existierenden Spreizfussein  lagen wollen 'das Übel durch direkten Druck  auf die mittleren Metatarsalköpfchen behe  ben. Das Wesentliche daran besteht darin,  dass in einer Metallplatte eine nach oben kon  vexe Vorwölbung angebracht ist. Ist diese  Vorwölbung nur klein, so hilft sie meist       nichts,    und ist sie gross, so sind Schädigungen  der Weichteile die Regel.    Die Filzunterlagen, die gelegentlich auch  verwendet werden, sind nach kurzer Zeit zu  sammengedrückt und wirkungslos.  



  Der Vorteil des vorliegenden Stützkörpers  ist der, dass derselbe seine Form nicht blei  bend verändert, infolge seiner Elastizität  kann er keine Schädigung der Weichteile be  wirken. Die Einlage passt sich den Formen  des Fusses an; bei der Belastung des Fusses  werden alle im Bereich der Einlage liegenden  Hohlräume, Gefässe und     Lymphspalten    aus  gequetscht, während sie sich     bei    der Entla  stung wieder füllen. Durch diese Massage  wird die Zirkulation in der Sohle angeregt  und der natürliche     Tonus    wieder hergestellt.  



  Man wird die Einlage im .Schuh derart;  anordnen, dass ihr Stützkörper hinter den       1lietatarsalköpfchen    zu liegen kommt; da  durch werden     die    erschlafften Sehnen, die  das vordere Fussgewölbe stützen sollen, ver  kürzt und gestrafft.  



  Sollten infolge engem Schuhwerk die Ze  hen gedrückt werden, so kann durch Kürzer  halten eines Teils der Einlage genügend Platz  geschaffen werden.      Beiliegende Zeichnung veranschaulicht  ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsge  genstandes.  



  a bezeichnet einen Einlagekörper zur  Stützung des sagitalen Fussgewölbes. Dieser  Körper besteht aus weichem elastischem Ma  terial, zum Beispiel aus Gumini, und ist  zwischen zwei ebenfalls aus Gummi beste  henden Blättern b und c angeordnet. Um den       Zehen        genügend    Spielraum zu lassen, könnte  das eine der beiden Blätter geringere Länge  besitzen als das andere. Mit den Teilen n,       b    und     c    könnte auch eine Einrichtung zur  Stützung des transversalen Fussgewölbes  kombiniert sein. Die Einlage würde dann  gleichzeitig zur Stützung von Platt- und  Knickfüssen geeignet sein.  



  Um den Vorfuss zirkulär zu stützen,  könnte der weichere und elastische Körper a  auch in einer Manschette befestigt sein.  



  Damit die Ausdünstung der Haut nicht  behindert wird, könnten sämtliche Teile der  Einlage mit Ausnahme des Körpers a durch  locht sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spreizfusseinlage, gekennzeichnet dadurch, dass sie einen zur Stützung des sagitalen Fussgewölbes dienenden Körper aufweist, der aus weichem, elastischem Material besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Spreizfusseinlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stütz- Körper zwischen zwei Blättern aus wei chem, elastischem Material angebracht ist. Spreizfusseinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass eines dieser Blätter kürzer gehalten ist als das andere, zum Zwecke, den Zehen genübend Raum zu geben, um dadurch die durch zu enges Schuhwerk erzeugten Druckerscheinungen zu ver meiden. 3.
    Spreizfusseinlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem elastischen Stützkörper eine Einrichtung zur Stütze des transversalen Fussgewölbes vorgesehen ist, zum Zwecke, gleichzeitig Platt- und Knickfüsse zu korrigieren und zur pro phylaktischen Stützung der Fussränder. 4. Spreizfusseinlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper aus weichem, elastischem Material an einer anschette an-ebra-cht ist, die den Vorfuss <B>_N</B> t' auch noch zirkulär stützt.
    5. Spreizfusseinlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass alle Teile der Einlage mit Ausnahme des Stützkörpers durch locht sind zur Erleichterung der Ausdün stung der Haut.
CH107962D 1924-02-28 1924-02-28 Spreizfusseinlage. CH107962A (de)

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