CH108013A - Landwirtschaftlicher Traktor. - Google Patents

Landwirtschaftlicher Traktor.

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Publication number
CH108013A
CH108013A CH108013DA CH108013A CH 108013 A CH108013 A CH 108013A CH 108013D A CH108013D A CH 108013DA CH 108013 A CH108013 A CH 108013A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
agricultural tractor
caterpillar
caterpillars
switched
driven
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
E Deloff
J Reimann
Original Assignee
E Deloff
J Reimann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by E Deloff, J Reimann filed Critical E Deloff
Publication of CH108013A publication Critical patent/CH108013A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D49/00Tractors
    • B62D49/06Tractors adapted for multi-purpose use
    • B62D49/0621Tractors adapted for multi-purpose use comprising traction increasing arrangements, e.g. all-wheel traction devices, multiple-axle traction arrangements, auxiliary traction increasing devices
    • B62D49/0635Tractors adapted for multi-purpose use comprising traction increasing arrangements, e.g. all-wheel traction devices, multiple-axle traction arrangements, auxiliary traction increasing devices using additional ground engaging means, e.g. endless tracks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description


  Landwirtschaftlicher Traktor.    Man hat schon landwirtschaftliche Trak  toren, welche Raupenantrieb besitzen und  Vorderräder oder nicht haben. Diese sind  hauptsächlich zum Ackern bestimmt und  weisen eine geringe Geschwindigkeit auf.  Deshalb können sie sich auf ausgebauten  Strassen, zum Beispiel zum Ziehen von La  sten, nur mit geringer Geschwindigkeit be  wegen. Man hat auch schon landwirtschaft  liche Traktoren mit eisernen Rädern als  Fortbewegungsmittel, welchen Greifer auf  geschraubt sind. Auf ausgebauten Strassen  müssen die Greifer abgeschraubt werden,  da sonst nicht mit grösseren Geschwindig  keiten gefahren werden kann, und auf     Acker-          und    Wiesengelände bieten die eisernen Rä  der infolge der kleinen Angriffsfläche am  Boden nicht genügende Adhäsion.

   Weiter  hat man schon landwirtschaftliche Traktoren  mit Vollgummirädern und an den Rädern  seitlich aufgeschraubten Greifern. Diese  Traktoren mit Vollgummirädern bewähren  sich auf Strassen gut, aber weisen auf     Acker-          und    Wiesengelände keine genügende Adhäsion  auf, weil die Greifer erst dann den Boden  berühren, wenn der Vollgummi entsprechend  in den Boden gedrückt ist.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun ein landwirtschaftlicher Traktor, wel  cher zur Vermeidung dieser einzelnen Nach  teile vier mit Strassenbereifung versehene  Räder besitzt, wobei zu diesem vom Motor  angetriebenen Rädergetriebe ein ebenfalls  vom Motor angetriebenes und für sich allein  von ihm abschaltbares Raupenpaar, zum  Feldbefahren zuschaltbar, ist.

   So ist es  möglich, auf Strassen mit grösserer Ge  schwindigkeit auf vier Gummireifen zu fah  ren, die Adhäsion derselben aber auf dem  Felde durch Zuschaltung des Raupenpaares  zu erhöhen.  



  In der Zeichnung ist, der Gegenstand der  Erfindung in einem Ausführungsbeispiel  dargestellt, und es zeigt:  Fig. 1 eine Seitenansicht desselben,  Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie  A-B der Fig. 3,  Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie  C-D der Fig. 2, und  Fig. 4 eine Draufsicht, wobei die Fig. 1  in kleinerem Massstabe dargestellt ist als die  andern Figuren.  



  Es ist 1 der Rahmen des Traktors, der  auf zwei Achsen 2 und 3 ruht, welche Rä-      der 4 und 5 haben, die Strassenbereifung,  zum Beispiel Vollgummireifen 6, aufweisen.  7 ist die vom Motor kommende Kardan  welle, 8 das Kardangehäuse. Auf der zwei  teiligen Differentialwelle sitzen die ssitschel  9, welche in Innenverzahnungen 10 an den  Hinterrädern 5 eingreifen. Zwischen den  Hinterrädern 5 und dem Rahmen 1 sind auf  jeder Seite des Traktors Raupen an und für  sich bekannter Art angeordnet. Diese weisen  je einen Rahmen 11 auf, an dem Lager 12  fest sind. An jedem Lager 12 greift ein  Arm 13 einer Achse 14 an. Die Achsen 14  sind am Rahmen 1, beziehungsweise am Un  tergestell des Traktors schwenkbar gelagert.  Durch Schwenken der Achse 14 kann der  Raupenrahmen 11 gehoben und gesenkt wer  den.

   An den Achsen 14 sind Stellhebel 15  fest, welche gelenkig an Muttern 16 an  greifen, die auf einer Schraubenspindel 17  verschiebbar sitzen, welche ein Schnecken  rad 18 aufweist. Dieses kann mit Hilfe  einer Schnecke 19 und einer Stange 20 vom  Führersitz aus gedreht werden. Hierdurch  kann der Raupenrahmen 11 vom Führersitz  aus gehoben und in die Lage nach der Zeich  nung gesenkt werden. Es sind 21 Raupen  schuhe, die kettenartig um den Raupen  rahmen laufen und nach oben über Antriebs  haspel 22, welche auf der Differentialwelle  sfitzen (Fig. 2) und durch Kupplungen 23  von dieser aus angetrieben werden. Die  Raupenschuhe 21 haben seitliche Bolzen 24,  welche von Vertiefungen 25 der Haspel  scheiben 22 aufgefangen werden, wodurch  die Raupenschuhkette in Drehung versetzt  wird.

   Zwischen dieser und dem Raupen  rahmen 11 ist eine Rollenkette 26, die auch  oben unm die Haspel geht, wie dies Fig. 2  erkennen lässt. Befindet sich der Raupen  antrieb in der untern, gezeichneten Stelle,  wie dies zum Feldbefahren angeordnet wird,  so greifen die Raupenglieder 21 mit Rippen  in den weichen Fussboden ein, und es wird  so genügend Adhäsion erzielt, dass auf wei  chem Boden der Traktor mit seinen vier  Rädern, unterstützt durch die Raupen, gut  Anzug hat.    Will man dagegen auf der Strasse und  deshalb auch mit grösserer Geschwindigkeit  fahren, so werden die beiden Muttern 16  durch Drehung der iange 20 vom Führer  sitz aus gegeneinander bewegt. Hierdurch  wird der Raupenantrieb hochgehoben, so dass  alsdann der Traktor nur noch auf den vier  Rädern mit Strassenbereifung fährt.

   Damit  sich nun bei hochgehobenen Raupenantrieb  die Kette 21 nicht unnütz bewegt, hat die  eine Mutter 16, in Fig. 3 die linke, einen  keilförmigen Ansatz 27 (Fig. 3 und 4).  Bei der Verschiebung dieser Mutter 16  dränt sich der Keil 27 zwischen zwei He  bel 28 und 29. Der Heb4 28 (Fig. 2) sitzt  an einem Rohr 30 fest, und der Hebel 29  an einer in dem Rohr 30 geführten Stange  31. An diesen beiden achsial verschiebbaren  Teilen 30 und 31 sind um ortsfeste Bolzen  32 schwingbare Kupplungsgabeln 33 ange  lenkt, welche bei Auseinanderdrängung der  Hebel 28 und 29 die beiderseitigen Kupp  lungen 23 lösen und so den Antrieb der  Haspel 22 von der Differentialwelle ausser  Betrieb setzt.

   Da der zeitweilige Antrieb  der Raupen vom Motor aus über dasselbe  Differentialgetriebe erfolgt, wie der Antrieb  der Hinterrüder, so entspricht die Umfangs  geschwindigkeit der Raupen genau der Um  fangsgeschwindigkeit der Hinterräder.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Landwirtschaftlicher Traktor, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe vier mit Stra ssenbereifung versehene Räder besitzt, wobei zu diesem vom Motor angetriebenen Räder getriebe ein ebenfalls vom Motor angetriebe nes und für sich allein von ihm abschaltbares Raupenpaar zum Feldbefahren zuschaltbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Landwirtschaftlicher Traktor nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Raupenpaar zur Abschaltung in Höhe verstellbar ist, wobei sich gleichzeitig sein Antrieb ausschaltet.
    2. Landwirtschaftlicher Traktor nach Patent- ansprucb. und LTiiteraiispritch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Hinterräder vom Motor aus über ein Differentialgetriebe erfolgt, und dass der zeitweise Antrieb der Raupen von dem selben Differentialgetriebe derart erfolgt, dass die Umfangsgeschwindigkeit der Rau pen genau der Umfangsgeschwindigkeit der Hinterräder entspricht. 3.
    Landwirtschaftlicher Traktor nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in am Traktorgestell festen Lagern Winkelhebel schwenkbar angeordnet sind, welche einer- ends gelenkig in an Raupenrahmen feste Lager eingreifen, anderends an Spindel- muttern, welch letztere durch ein Dreh steuer vom Führersitz achsial verschoben werden können, zum Zu- und Abschalten der Raupen. 4. Landwirtschaftlicher Traktor nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet dass eine der Spindelmuttern beim Verschieben zwecks Hebung der Raupe mit einem Ansatz antrieb die Raupenkette von der Differen tialwelle löst.
CH108013D 1924-03-27 1924-03-27 Landwirtschaftlicher Traktor. CH108013A (de)

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CH108013T 1924-03-27

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CH108013A true CH108013A (de) 1925-05-16

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ID=4366993

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CH108013D CH108013A (de) 1924-03-27 1924-03-27 Landwirtschaftlicher Traktor.

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CH (1) CH108013A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2714933A (en) * 1953-06-05 1955-08-09 Francis D Harris Auxiliary endless-tread traction device for vehicles
EP0167077A3 (en) * 1984-07-05 1987-09-09 Eduard Baltensperger Pushing device

Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2714933A (en) * 1953-06-05 1955-08-09 Francis D Harris Auxiliary endless-tread traction device for vehicles
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