CH108042A - Zapflochverschluss für Bierfässer. - Google Patents

Zapflochverschluss für Bierfässer.

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CH108042A
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Richard Donner Carl
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Richard Donner Carl
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      Zapflochverschluss    für Bierfässer.    Die vorliegende Erfindung betrifft einen       Zapflochverschluss    für Bierfässer mit metal  lener     Zapflochbüchse    mit einem besonderen  Innengewinde zur Aufnahme einer Gewinde  büchse, durch welche eine aus Aluminium  blech bestehende und beim Anstechen des  Fasses mit dem Rohr des     Anstechhahnes    zu  durchstossende Dichtungsscheibe fest gegen  ihre Auflagefläche gepresst wird.  



  Die     bereits    bekannten     Zapflochbüchsen     dieser Art besitzen nur ein Innengewinde,  welches sowohl zur Aufnahme einer beson  deren Gewindebüchse, durch welche bekannt  lich eine aus Kork oder     ähnlichem    Material  bestehende Dichtungsscheibe fest zusammen  gepresst wird, als gleichzeitig auch zur Auf  nahme der     Versehlussschraube        bezw.    des An  steckhahnes dient.  



  Diese     Anordnung    hat den grossen Nach  teil, dass der zur Aufnahme der Verschluss  schraube     bezw.    des     Anstechhahnesdienende     obere Teil dieses     Innengewindes    nach der  Entfernung der     Verschlussschraube    vollstän  dig     freiliegt    und infolgedessen während der       Behandlung    des leeren Fasses in     der        Brauerei       weder vor zufälligen Beschädigungen, noch  vor sonstigen nachteiligen Einwirkungen ge  schützt ist.

   Wie bekannt, werden die Fässer  sehr oft neu     ausgepicht,    was in der Weise  vor sich geht, dass das vorher auf Siede  temperatur gebrachte Pech durch das Spund  loch des Fasses in letzteres, hineingespritzt  wird, und zwar zwecks richtiger Verteilung  unter einem solchen Druck, dass es auch  in die     Zapflochbüchse,        bezw.    in den     obern    un  geschützten Teil des Innengewindes derselben  hineinläuft und nur mit einer Stahldrahtbürste       wieder    entfernt werden kann, wodurch aber  das Innengewinde sehr schnell abgenützt und  die     Zapflochbüchse    überhaupt, und das in  kurzer Zeit, schon gänzlich unbrauchbar ge  macht wird.  



  Dieser grosse Übelstand wird bei der  vorliegenden Erfindung vollständig vermie  den, und es besteht das Neue     darin,    dass die       Zapflochbüchse        gegenüber    den bereits bekann  ten Vorrichtungen dieser     Art    nicht nur ein,  sondern zwei Innengewinde mit verschieden  grossem Durchmesser besitzt, von denen das  untere und kleinere nur zur Aufnahme der      zum     Festpressen    der Dichtungsscheibe die  nenden     Gewindebüchse    und das     darüber-          liegende,    grössere,

   zur Aufnahme des     Ver-          schlussdeekels        bezw.    des Ansteckhahnes dient.  



       Ferner    besitzt die     Gewindebüchse    oben  einen gewindelosen und zum Aufsetzen eines  Stechschlüssels aussen     vierhantig    geformten  Kopf, mit welchem sie über das kleinere       Innengewinde    der     Zapflochbüchse    hinaus bis  in die Ebene der Stirnfläche der letzteren  heranreicht, so dass die obere Stirnfläche der       C?ewinde-    und     Zapflochbüchse    eine     Abschluss-          linie    bilden,

   wodurch zwischen dem grösse  ren     Innengewinde    der     Zapfloehbüchse    und       dem    Kopfe der     Gewindebüchse    ein     ring-          förmiber    Hohlraum entsteht, der zur Auf  nahme des in das grössere     Innengewinde    der       Zapflocbbüchse        einschraubbaren        Verschluss-          aechels        beztv.    des     Ansteckhahnes    dient.  



  Diese Anordnung hat allen ähnlichen       gegenüber    den grossen Vorteil, dass das zur  Aufnahme des     Verschlussdechels    dienende       -rössere    Innengewinde der     Zapflochbüchse     w     'ilireiid    der Behandlung des leeren Fasses  in der Brauerei, wobei der     Versclilussdeelzel     entfernt sein muss, während die Gewinde  büchse bis nach der vollendeten     Behandlun      des Fasses,     beziehungsweise    bis zur Aus  wechslung der Dichtungsscheibe in der Zapf  lochbüchse drin bleibt, sowohl vor zufälligen       Beseliäcligungen,

      als auch sonstigen nach  teiligen     Einwirkungen    jeglicher Art voll  ständig geschützt ist.  



  Der Gegenstand dieser Erfindung ist auf       beiliegender    Zeichnung beispielsweise     dar-          --,estellt.     



       Fig.    1     zeigt    die in den obern Boden eines       Fasses    eingeschraubte,     beziehungsweise    um  die Randstärke     irr,    des in     Fig.    3 dargestellten       Verschlussdeckels        i        versenkte,        Zapfloch-          Miehse        a    im Schnitt.

   (Die     Versenkung    der       Zapflochbüchse    besitzt den Vorteil,     da.ss    die  letztere nach Aufschrauben des     Verschluss-          deekels.    also im Zustande beim Transport,  mit dem obern     Fassboden    eine     glatte    Fläche  bildet und somit keinerlei Hindernis bietet.)

    Auf dem kreisrunden Vorsprung     b    im     In-          nfIrn    der     Zapflochbiichse        a    ruht die aus    dünnem     1luminiumbleeli        bestehende    und  beim Anstechen des Fasses mit dem Rohr  des     Ansteclihalines    zu     durchstossende    Dich  tungsseheibe c,

       welche        bekanntlich    durch die  in das kleine     Innengewinde    d der     Zapfloeh-          bi7telise        hineinsehraubbare    Gewindebüchse e       -zusammenbedriicl@t    und fest     gegen    den     Vor-          sprung    b     gepresst        -wird,    wodurch die     Zapf-          loclibüchse    im     Innern    einen völlig luftdichten       Abschluss    erfährt.

   Die     Gewindebüchse    c  reicht nun mit ihrem     1"-e#vindelosen    und aussen       vierkantig        geformten    Kopf über die     Ober-          kante   <I>f</I> des kleinen     Innenbetvindes   <I>d</I> hinaus  bis in die Ebene der obern Stirnfläche der       Zapfloclibiiclisc#        Heran,    wodurch ein ring  förmiger Hohlraum<I>Ir.</I> entsteht und das In  nengewinde     fi    mit     grösserem    Durchmesser vor       zufälligen        Be;cli;

  @iligung < n        lind    sonstigen       nacliteiligcn        T,'-inwii-hniir;(@n.    namentlich wäh  rend der     Beba.ndbing    des     Fasses    in der  Brauerei,     ges^hützl    wird.  



       Fig.        \?    und > zeigen den zum Aufsetzen  eines     Steckschlüssels    mit zwei Bohrlöchern     a          versehenen        Verselibissdeckel    i, welcher einen  in das grössere     Innen-eli;

  iuse        g    der     Zapfloeli-          biielise@cinseliraubbaren,        beziehungsweise    in  den     kreisrunden        Hohlraum        Ir.    hineinpassen  den     CTewinde < insatz        l,-    besitzt.

   über     -welch    letz  teren ein     Leclerrinly    7     gezogen        -wird,    der beim  Anziehen des     Verselllussdeekels    i fest     gegen     die     obere        Slirnfliiche    der     Zapflochbüchse    a       gepresst        --wird,        -wodurch    letztere auch nach  aussen hin einen     völlig    luftdichten Abschluss  erfährt und vor.

       BPschä.digungen        wiihrend     des     Fassiransportes    geschützt ist.  



       Fi-.    4 zeigt die     Dichtungsscheibe    e in  ihrem     ursprünglicher.    Zustande, also vor dem  Gebrauch,     nährend          Fig.   <B>5</B> dieselbe in bereits durchstossenem  Zustande,     beziehungweisc    mit dem beim  Durchstossen nach     unten    bin seitlich abge  bogenen Ausschnitt o     zerrt,    wie dieselbe nach       vorherigem        ITera.iidrelien    der     Crewindebiiehse     aus der     Zapfloelibiiclise    eines bereits ent  leerten Fasses leicht herausgehoben wird.  



       Fig.    6     zei        d@        clie        Zapflochbücbse    in Ver  bindung mit einem in das     Innengewinde    g  derselben     hineingeschraubten    Ansteckhahn.

        welcher unten dieselbe Form besitzt wie der       Verschlussdeckel    i und ebenfalls auch einen  Lederring trägt, der beim Anziehen des       Anstechhahnes    wiederum fest gegen die obere  Stirnfläche der     Zapflochbüchse    gepresst und  wodurch zwischen letzterer und dem     An-          stechhahn    ein völlig luftdichter Abschluss  erzielt wird, der jedem Druck des Biers  standhält.

   Soll nun, nachdem der     Anstech-          hahn    auf der     Zapflochbüchse    abgedichtet  worden ist, das Fass angestochen werden, so  wird ganz einfach das Rohr des     Anstech-          hahnes    in das Fass hineingeschoben, wobei  mit demselben die Dichtungsscheibe c durch  stossen und der dabei aus ihr wohl heraus  gedrückte, aber niemals gänzlich von ihr ab  getrennte Ausschnitt o mach unten hin  seitlich abgehoben und somit auch das bei  allen     bekannten    Vorrichtungen dieser Art  übliche Hineinstossen der Dichtungsscheibe  in das Fass gänzlich     vermieden    wird, was  von Vorteil ist,

   zumal sich das Herausholen  solcher in das Fass' hineingestossener Dich  tungsscheiben mitunter sehr     schwierig    ge  staltet. Zu diesem Zwecke ist jedoch das  auf das untere Ende des     Anstechhalinrohres          ufgesehraubte    sogenannte Rohrsieb     scharf-          a   <B>a</B>  kantig abzuschrägen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zapflochverschluss für Bierfässer mit metallener Zapflochbüchse mit einem Innen- gewinde zur Aufnahme einer Gewinde büchse, durch welch letztere eine aus Alu miniumblech bestehende Dichtungsscheibe, die beim Anstechen des Fasses mit dem untern Ende des Anstechhahnes durchstossen wird, fest gegen ihre Auflagefläche gepresst und dadurch ein luftdichter Verschluss der Zapflochbüchse erzielt wird, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zapflochbüchse oben noch ein zweites Innengewinde besitzt, das einen grösseren Durchmesser aufweist wie das erstgenannte Gewinde,
    und welches zur Auf nahme eines einschraubbaren @ersch@uss- deckels bezw. eines Ahstechhahnes bestimmt ist. und das vor zufälligen Beschädigungen dadurch geschützt ist, da.ss die Gewindebüchse mit einem gewindelosen und zum Aufsetzen eines passenden Steckschlüsseln aussen vier kantig geformten Kopf versehen ist, der bei eingeschraubter Gewindebüchse über die Oberkante des kleineren Innengewindes hin aus bis in die Ebene der obern Stirnfläche der Zapflochbüchse reicht,
    so dass! zwischen dem grössern Innengewinde der Zapfloch- büchse und dem Kopf der Gewindebüchse ein ringförmiger Hohlraum gebildet ist, der zur Aufnahme eines Gewindeansatzes des in das zweite Innengewinde der Zapflochbüchse hineinschraubbaren Verschlussdeckels dient.
CH108042D 1922-12-30 1923-12-11 Zapflochverschluss für Bierfässer. CH108042A (de)

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