CH108100A - Mess- und Registrierapparat für dickflüssige Körper. - Google Patents

Mess- und Registrierapparat für dickflüssige Körper.

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CH108100A
CH108100A CH108100DA CH108100A CH 108100 A CH108100 A CH 108100A CH 108100D A CH108100D A CH 108100DA CH 108100 A CH108100 A CH 108100A
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CH
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A-G Sauser
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Sauser Ag
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Description


      Ness-    und     Registrier        appar        at    für     dickflüssige    Körper.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein     Mess-    und     Registrierapparat    für dick  flüssige Körper, welcher sich auszeichnet  durch ein bestimmte Masseinheiten förderndes       Messorgan,    welches ein die geförderte Flüssig  keitsmenge registrierendes Zählwerk betätigt,  durch eine an einen     Messraum    des     Messorganes     angeschlossene, über einem Auslaufstutzen  angeordnete Ventilkammer und durch einen  diesen Stutzen abschliessenden Ventilkörper,

    welcher mit einem beim Fördern der Flüssig  keit unter deren Druckwirkung stehenden  Steuerorgan fest verbunden ist, das im Ruhe  zustand     deii    Auslaufstutzen geschlossen hält,  beim Fördern der Flüssigkeit aber infolge  des in der Ventilkammer sich steigernden  Druckes den Auslaufstutzen freigibt.  



  Beiliegende Zeichnung stellt ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dar; darin ist:       Fig.    1 ein senkrechter Längsschnitt,       Fig.    2 eine Vorderansicht,       Fig.3    ein Horizontalschnitt nach Linie  3-3 in     Fig.    1,       Fig.    4 ein senkrechter Querschnitt nach  Linie 4-4 in     Fig.    1,         Fig.    5 eine Einzelheit.

      Nach Zeichnung ist ein     Apparatengehäuse     1 in eine an eine Mauer zu befestigende Ver  schalung 2 eingeschoben; das Gehäuse weist  einerseits ein gleich einer Rotationskolben  pumpe eingerichtetes     Messorgan    mit einem  Eintrittsstutzen 3 und anderseits eine durch  einen Kanal 4 mit dem Pumpenraum ver  bundene, über einem Auslaufstutzen 5 an  geordnete Ventilkammer 6 auf, welche oben  durch eine mit einem den Auslaufstutzen ab  schliessenden Ventilkörper 7 fest verbundene  Membrane 8 abgeschlossen ist, die zur Siche  rung eines dichten Ventilabschlusses leicht  nach dem Auslauf hin gespannt ist, so dass  sie im Ruhezustand des Apparates den Aus  laufstutzen 5 vermittelst des Ventilkörpers  geschlossen hält.

   Die Pumpe besitzt einen  scheibenförmigen, als     Messscheibe    dienenden  Kolben 9, welcher genau passend     zwischen     zwei Stirnflächen in einem nahezu kreis  förmigen, von Zylinderflächen umgrenzten, als       Messraum    dienenden Pumpenraum 10 exzen  trisch zu demselben und drehbar gelagert ist  und einen diametral zur Scheibe angeordneten,  aus zwei von. einer- Feder 11 auseinander-      gespannten Hälften bestehenden, die Breite  des     Messraumes    ausfüllenden Schieber 12 be  sitzt, so dass beim Drehen der     Messscheibe     alle von Flüssigkeit benetzten Oberflächen  glatt abgestreift und mit jeder Drehung zwei  genau bestimmte Volumina der Flüssigkeit  in die Ventilkammer gedrückt werden.

   Ein  am     Apparatengehäuse    montiertes und in einen  Deckel 13 eingelassenes Zählwerk 14. erhält  seinen Antrieb durch eine Stange 15, welche  mittelst Feder in stetem Kontakt mit einem  einen Nocken 17 aufweisenden Drehzapfen 18  der     Messscheibe    gehalten ist und somit bei  jeder Drehung der Scheibe entsprechend den  von dieser abgeschnittenen Volumina, welche  zusammen eine gewisse Masseinheit ausmachen,  einmal das Zählwerk betätigt.  



  Die beschriebene Vorrichtung kann für  sich allein als     Mess-    und     Registrierapparat     bestehen, indem, sobald aus einem nicht ge  zeigten Behälter vermittelst eines auf dessen  Inhalt wirkenden Druckmediums oder ver  mittelst einer andern Fördervorrichtung Flüs  sigkeit dem     Messapparat    zugeführt wird, dieser  sich betätigt; die     Membran    und damit das  Auslaufventil unter Einwirkung des Flüssig  keitsdruckes gehoben und die auslaufende  Flüssigkeitsmenge fortlaufend registriert wird.  



  Da es aber im Vertrieb von Flüssigkeiten  wünschbar ist, ein vorher bestimmtes, fest  gelegtes Quantum auszuschenken, ist der  Apparat im gezeigten Beispiel noch mit einer       entsprechendenEinstellvorrichtungausgerüstet,     welche nicht nur nach Auslauf des einge  stellten Quantums das Auslaufventil selbst  tätig abschliesst, sondern auch die Betätigung  des Apparates ohne Anwendung eines Schlüs  sels unmöglich macht und überhaupt jeden  Missbrauch erschwert.  



  Die Einstellvorrichtung ist gleich wie das  Zählwerk am     Apparatengehäuse    montiert und  besitzt ausser einem Übertragungsmechanismus  für die     ;Betätigung    des Auslaufventils zwei  zwischen zwei Lagern 19 angeordnete Ein  stellwalzen 20, 21, wovon die Walze 20 für  grössere Masseinheiten, beispielsweise Liter,  und die Walze 21 für kleinere Einheiten,  beispielsweise Deziliter, bestimmt ist, wozu    die beiden Walzen die Zahlen 0-9 auf ihrem  Umfang aufgezeichnet tragen.

   Die Deziliter  walze sitzt auf einer Achse 22 fest und kann  auf der Aussenseite des Apparates mittelst  eines     Handgriffes    23 eingestellt werden,  während die Literwalze an einer auf die  Achse 22 aufgeschobenen Hülse festsitzt und  von aussen ebenfalls durch einen     Handgriff     23 eingestellt werden kann. Die eingestellten  Zahlen sind in im Deckel 13 ausgesparten  Fenstern 24 sichtbar gemacht. Die den Lagern  zugekehrten Stirnseiten beider Walzen sind  hohl und     ausgezahnt,    und zwar den Zahlen  zeichen entsprechend mit je zehn Zähnen 25  versehen. An den Lagern festsitzenden Steh  bolzen halten Bremsfedern 26 fest, welche  mit einem abgerundeten Kopf zwischen die  Zähne der Walzen greifen und diese an einer  ungewollten Bewegung hindern.

   Mit ihren  andern innern Stirnseiten berühren sich die  Walzen und besitzen an ihren Rändern Ein  schnitte 27, welche an beliebiger Stelle an  geordnet sind, doch so, dass sie von dem  obern Arm der Doppelklinke 34 erreicht  werden können und nebeneinander zu liegen  kommen, sobald als auch die Nullpunkte der       Walzen    nebeneinander stehen. Ausserdem  trägt die     Deziliterwalze    noch einen Anschlag  28, welcher aber vom innern Walzenrande  etwas weiter absteht als der Grund ihres  Einschnittes 27.

   Unter den Einstellwalzen  ist eine kleine Welle 47 gelagert, welche an  ihren Enden Zahnräder 29, 30 trägt, wovon  das eine, 29, mit der Verzahnung 45 der  Literwalze in     Eingriff    steht und das andere,  30, mit     dein    Anschlag 28 jeweilen in Be  rührung kommt, wenn die     Deziliterwalze    ge  dreht wird.     Dabei    sind die Abmessungen so       getroffen,    dass jede Umdrehung der Deziliter  walze die Literwalze um eine     Zehntelsum-          drehung    rückwärts dreht.

   Die     Deziliterwalze     wird vom Zählwerk 14 aus angetrieben, in  dem am Drehstift des     Zählwerkhebels    ein  Arm mit Klinke 31 vorgesehen ist, welche  in die Verzahnung der     Deziliterwalze    ein  greift.

   Wird demnach aus der Nullstellung  beider     Walzei    20, 21 ein gewisses Flüssig  keitsmass, in Litern und Dezilitern ausge-      drückt, eingestellt (und diese Einstellung muss  im gezeigten Beispiel stets rückwärts erfolgen),  so dreht das Zählwerk 14, nach Inbetrieb  setzung des     Messapparates,    .beide Walzen so  lange zurück, bis beide wieder auf 0 stehen,  und stehen alsdann auch die beiden Ein  schnitte 27 auf gleicher Höhe nebeneinander,  so dass der obere Arm der     Doppelklinke    34  einfallen kann.

   Um nun in dieser Einstellung,  bei welcher das eingestellte Flüssigkeits  quantum den     Messapparat    passiert hat und  ausgeflossen ist, das Auslaufventil sofort zu  schliessen, ist ein Übertragungsmechanismus  vorgesehen, welcher sich zusammensetzt aus  einem unter Federdruck stehenden Steuer  kolben 32, einem     Stellriegel    33 für diesen  Kolben und der unter Federdruck stehenden  Doppelklinke 34, welche abwechselnd in die  Einschnitte 27 der Einstellwalzen und den  Kopf des Steuerkolbens eingreift.  



  Die Doppelklinke 34, ebenfalls am     Ap-          paratengehäuse    schwingbar gelagert, besteht  aus zwei mit halben     Nabenhülsen    auf dem  Drehstift sitzenden Klinkenarmen, welche eine  zangenartige     Bewegung    zulassen, indem zwi  schen den beiden     Nabenhülsenhälften    ein  Spielraum 42 vorgesehen ist, der unter der  Einwirkung einer beide Arme fassenden Tor  sionsfeder 43 stets offen zu bleiben bestrebt  ist. Auf den obern, jeweilen in die Einstell  walzen einfallenden Klinkenarm, wirkt ausser  dem noch eine leichte Druckfeder 44.  



       Fig.    5 zeigt die Doppelklinke 34 in ihrer  Ruhestellung.  



  Der Steuerkolben 32 ist in einer die  Membran festhaltenden Kappe 35, in welcher  auch eine auf den tellerartigen Fuss des  Kolbens wirkende kräftige Druckfeder 36  untergebracht ist, geführt und besitzt einen  durch einen Schlitz 37 vom übrigen Teil  getrennten, mit schmalzulaufenden Rande     ver-          sehenen    Kopf 38.

   In den Schlitz 37 ist der  auf der Aussenseite des Deckels 13 als Druck  knopf ausgebildete     Stellriegel    33, der in einer  vom     Apparatengehäuse    vorgesehenen Hülse  geführt ist, eingeschoben und ist mit einer  Schrägkante 40 und einer-Nase 41 versehen,  so dass     beim        Einschieben    des     Stellriegels    der    Steuerkolben     .32    durch Keilwirkung der     Kante     40 gehoben wird und durch den untern  Klinkenarm der Doppelklinke 34 gehalten  werden kann.

   Dies     kann    zwar nur geschehen,  wenn durch vorherige Einstellung der     Zähl-          werkwalzen.der    obere Arm der Doppelklinke  34 in die Stellung gebracht worden ist, die  in     Fig.    1 gezeigt ist. Die Feder 36 ist so  kräftig gehalten, dass beim Ausklinken des  untern Klinkenarmes der Steuerkolben ab  wärtsgeschoben wird und den     Stellriegel    wieder  in seine Anfangslage zurückschiebt.  



  Im weiteren ist im gezeigten Beispiel ein  Schloss 46 vorgesehen, welches das Betätigen  des     Stellriegels    33 nur nach Anwendung eines  Schlüssels gestattet.  



  Die Wirkungsweise der Einstellvorrich  tung ist folgende:  Angenommen, die Einstellwalzen stehen  auf den Nullpunkten, die Doppelklinke sei  oben und unten ausgeklinkt und daher der  Spielraum 42     offen.    Der     Stellriegel    33 sei  in seiner äusseren und der Steuerkolben 32  der Einstellvorrichtung in seiner Tieflage       (Fig.    5). Der Steuerkolben ruht somit auf  der Membran 8 des Auslaufventils auf, das  geschlossen ist. Die Flüssigkeit werde     ferner     durch     Grasdruck    auf den Flüssigkeitsspiegel  eines nicht gezeigten Behälters gefördert;  dieser Druck sei aber zur Zeit abgestellt.  



  Soll nun ein bestimmtes Mass Flüssigkeit,  z. B. 5,4 Liter, ausgeschenkt werden, so kann  diese Massgrösse unabhängig von der     Mess-          vorrichtung    eingestellt werden, indem man  vorerst, und zwar     rückwärtsdrehend,    weil die  Klinke des Zählwerkes dazu zwingt, die Ein  stellwalzen auf 5 Liter und 4 Deziliter :ein  stellt. Dadurch werden die Einstellwalzen  gegenüber der Doppelklinke 34 in die in       Fig.    1 gezeigte Lage gebracht, wobei aber  die gegenseitige Stellung beider     Arme    der  Doppelklinke sich nicht geändert hat.

   Dann  wird der Druckknopf .eingestossen.     .Dadurch     wird der Steuerkolben 32 gehoben und von  dem sofort einspringenden untern Arm der  Klinke 34 festgehalten     (Fig.    1). Die     Membran     8, die als Steuerorgan des     Auslaufventil-          körpers.7    dient, folgt aber der Bewegung      des Kolbens nicht, sondern hält das Auslauf  ventil noch in seiner     Schlussstellung,    weil die  Flüssigkeit noch nicht aus dem Behälter ge  fördert werden kann, solange als der Gas  druck daselbst abgestellt bleibt. In diesen  Stellungen sind die einzelnen Teile des Ap  parates in     Fig.    1 dargestellt.  



  Soll nun aber die Flüssigkeit ausgeschenkt  werden, so     muss    der Gasdruck im Behälter  freigegeben werden, worauf der     Messapparat     sofort von der geförderten Flüssigkeit betätigt,  die Membran ausgebaucht und das Auslauf  ventil geöffnet wird, während die ausgegebene  Flüssigkeitsmenge vom Zählwerk registriert  wird.  



  War aber die Flüssigkeitsmenge noch  nicht eingestellt und befand sich demnach  der Steuerkolben 32 in seiner Tieflage in  Kontakt mit der     Mernbran,    so bleibt der  Apparat     unbetätigt,    wenn auch die Flüssig  keit im Behälter unter Gasdruck gestellt  <B>wird,</B> weil die     Feder    36 kräftig genug ist,  den Flüssigkeitsdruck     darnieder    zu halten.  Der Apparat wird alsdann erst betätigt und  der Ausschank eingeleitet, wenn nach Ein  stellung der gewünschten     Flüssigkeitsmenge     der Druckknopf eingestossen worden ist.

   Der  Steuerkolben wird darin vermöge der Schräg  kante 40 gehoben, worauf sofort die untere  Klinke, welche bis dahin über dem Kopf des  Steuerkolbens eingeschwungen war     (Fig.    5),  über diesen Kopf hinweggleitend, unter diesen  Kopf einklinkt und den Kolben in seiner  Höhenlage festhält. Dem sich hebendem Steuer  kolben folgt aber die unter Flüssigkeitsdruck  stehende Membran 8 und wird dadurch das  Auslaufventil freigegeben, und der     Messapparat     beginnt zu laufen. Die Flüssigkeit wird unter  Druck ausgeschenkt und das ausgeschenkte  Mass am Zählwerk 14 registriert. Durch  dieses werden nun die Einstellwalzen 20, 21  wieder zurückgeschaltet so lange, bis die       beiden    Nullpunkte und damit auch die Ein  schnitte 27 wieder nebeneinander stehen.

    Sobald dies eintritt, fällt die Klinke 34 mit  ihrem     obern    Arm in diese Einschnitte ein  unter der Wirkung der Feder 44. Dadurch       wird    aber auch vermöge der aufeinander-    stossenden Flächen der sich berührenden       Nabenhülsenhälften    der untere Arm der  Klinke 34 aus seinem Eingriff mit dem       Steuerkolbenkopf    38 gebracht, der Kolben 32  somit dem Druck der Feder 36 freigegeben,  die     Aleinbran    in ihre Ruhelage zurückgedrückt  und damit der Auslaufstutzen 5 geschlossen.

    Gleichzeitig stösst der sich     abwärts    bewegende  Steuerkolben 32 den Riegel 33 nach     aufäen,     der einerseits die Klinke 34 in die in     Fig.    5  dargestellte Lage zurückbringt. Es ist somit  nur das eingestellte     blaf,)    abgegeben worden  und die Ausgangsstellung des Apparates       (Fig.    5) wieder hergestellt.  



  Statt einer     Membran    könnte als Steuer  organ des Auslaufventils auch ein feder  belasteter Kolben Anwendung finden; seine  Wirkungsweise wäre dieselbe.   Bei dem in der     Zeichnung    dargestellten  Apparat steht die auszuschenkende Flüssig  keit stets unter Druck, so dass sie rasch aus  fliesst. Im Apparat sind keine toten Räume  vorhanden, welche ein Zurückbleiben von  Flüssigkeit und ein Verharzen des Apparates  bewirken könnten und welche eine Verände  rung des     Messvolumens    hervorrufen würden.  Der Abschluss am Ende des Auslaufstutzens 5  beseitigt auch das so lästige Nachtropfen,  wie das sonst beim Öl und dergleichen Flüs  sigkeiten auftritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mess- und Registrierapparat für dickflüs sige Körper, gekennzeielrnet durch ein be stimmte Masseinheiten förderndes Mehorgan, welches ein die geförderte Flüssigkeitsmenge registrierendes Zählwerk betätigt, durch eine an einem Messraurn des Messorganes ange schlossene, über einem Auslaufstutzen an geordnete Ventilkammer und durch einen diesen Stutzen abschliehenden Ventilkörper, welcher mit einem beim Fördern der Flüssig keit unter deren Druckwirkung stehenden Steuerorgan. fest verbunden ist,
    das im Ruhe zustand den Auslaufstutzen geschlossen hält, beim Fördern der Flüssigkeit aber infolge des in der Ventilkammer sich steigernden Druckes den Auslaufstutzen freigibt. UNTERANSPRÜCHE 1. Mess- und Registrierapparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Messorgan eine Rotationskolbenpumpe ist, in deren Messraum alle von der Flüssig keit benetzten Oberflächen während des Betriebes durch Pumpenorgane abgestrichen werden.
    ?. Mess- und Registrierapparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan des Ventilkörpers eine Mem bran ist. 3. Mess- und Registrierapparat nach Patent ansprach, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan des Ventilkörpers ein Kolben ist, welcher unter Federbelastung steht.
    4. Mess- und Registrierapparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Zählwerk und dem Steuerorgan noch -eine Einstellvorrichtung zum Ein stellen einer auszuschenkenden Flüssig keitsmenge verbunden ist, welche ein selbsttätiges Abstellen des Auslaufes be wirkt, sobald die an der Einstellvorrich tung eingestellte Flüssigkeitsmenge aus gelaufen ist.
    5. 1bIess- und Registrierapparat nach Patent anspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwi schen Einstellvorrichtung und Steuerorgan durch einen unter Förderdruck- stehenden, dieses Steuerorgan belastenden Steuer kolben gebildet wird, der eine selbsttätige Freigabe des Auslaufstutzens durch das Steuerorgan so lange verhindert, bis die auszuschenkende Flüssigkeitsmenge ein gestellt worden ist.
    6. Mess- und Registrierapparat nach Patent anspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstell vorrichtung wenigstens eine in Antriebs verbindung mit dem Zählwerk gehaltene Zahlenwalze besitzt, und eine Klinken vorrichtung, welche den Steuerkolben be hufs Freigabe der Betätigung des Mess- apparates in gehobener Lage so lange fest hält, bis die Zahlenwalze vom Zählwerk wieder in ihre Nullstellung zurüekgedreht ist, und welche alsdann den Steuerkolben freigibt, so dass das Steuerorgan wieder belastet und der Auslaufstutzen abge schlossen wird.
    7. Mess- und Registrierapparat nach Patent anspruch und Unteransprüchen 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, däss zur Ent lastung des Steuerorganes vom Steuer kolben der Einstellvorrichtung ein durch einen Druckknopf zu betätigender Stell riegel vorgesehen ist, welcher mittelst einer Schrägkante bei Betätigung des Druckknopfes den Steuerkolben anhebt und nach erfolgtem Auslauf des eingestellten Flüssigkeitsquantums infolge Auslösung der Klinkenvorrichtung und Freigabe des Steuerkolbens durch diesen wieder in seine Ausgangsstellung zurückgeschoben wird.
    B. Mess- und Registrierapparat nach Patent anspruch und Unteransprüchen 4, 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erschwerung eines Missbrauches des Ap parates der Stellriegel durch ein Schloss feststellbar ist.
CH108100D 1924-01-15 1924-01-15 Mess- und Registrierapparat für dickflüssige Körper. CH108100A (de)

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CH108100D CH108100A (de) 1924-01-15 1924-01-15 Mess- und Registrierapparat für dickflüssige Körper.

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US (1) US1603438A (de)
AT (1) AT104688B (de)
CH (1) CH108100A (de)
FR (1) FR592911A (de)
GB (1) GB227833A (de)

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Publication number Publication date
AT104688B (de) 1926-11-10
FR592911A (fr) 1925-08-12
GB227833A (en) 1925-07-16
US1603438A (en) 1926-10-19

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