CH108263A - Einrichtung an einer Nähmaschine, mit einer horizontal angeordneten, durch eine Feder mit einem Träger verbundenen Fassung für eine elektrische Lampe. - Google Patents

Einrichtung an einer Nähmaschine, mit einer horizontal angeordneten, durch eine Feder mit einem Träger verbundenen Fassung für eine elektrische Lampe.

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CH108263A
CH108263A CH108263DA CH108263A CH 108263 A CH108263 A CH 108263A CH 108263D A CH108263D A CH 108263DA CH 108263 A CH108263 A CH 108263A
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Company The Sing Manufacturing
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Singer Mfg Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B79/00Incorporations or adaptations of lighting equipment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  Verfahren     zum    Färben     und        Bedrucken    von     Gellulosetextilgewe-          ben    mit     Reaktivfarbstoffen       Die vorliegende     Erfindung    betrifft ein Ver  fahren zur     Färbung    von     Gellulosetextilgeweben    mit Reaktiv  farbstoffen.  



  Ein     Reaktivfarbstoff    ist Farbstoff, der einen       Substituenten   <B>enthält, welcher</B>     mit   <B>der Faser zu reagieren</B>  <B>vermag, so dass der Rest des Farbstoffes durch eine</B>     kova-          lente    Bindung an die Faser gebunden wird.

   Als Beispiele      solcher     Yarbstofie    seien beispielsweise die     folgenden          erwähnt    : Farbstoffe, die     s-Triazinyl-    oder     Pyrimidyl-          reste    enthalten, die labile     Atome    oder Gruppen direkt  an den Hing gebunden enthalten, und     Farbstoffe,    die  einen     fi-Halogenpropionyl-,        ss-Halogenäthylsulfonyl-,          ss-Halogenäthylsulfamyl-,        ss-Sulfatoäthylsulfonyl-,          ss-H3-droxyäthylsulfonyl-,        Chlor-acetylamino-,

          ss-(Chlor-          methyl)-ss-sulfatoäthylsulfamyl-,        Acryloylamino-,        ss-          (Alkyl-    oder     kryl-sulfonyloxy)--alkylsulfonyl-,        ss-          Acyloxyalkylsulfonyl-,        Vinylsulfonyl-    oder     ss-Sulfato-          propionylaminorest    enthalten.  



  Labile Atome oder labile Gruppen sind solche  Atome oder Gruppen, die durch eine     kovalente    Bindung  an     Kohlenstoffatome        eines        Pyrimidin-    oder     Triazinkerns     gebunden sind, die aber unter dem     Einfluss    von Wärme  oder Alkalien, insbesondere in Gegenwart von Feuchtig  keit, leicht unter Bildung eines Ions oder eines unge  ladenen Moleküls     dissoziierecn.    Als Beispiele für  derartige Atome oder Gruppen seien beispielsweise die  folgenden erwähnt:

   Brom- oder vorzugsweise Chloratome,       Sulfonsäuregruppen,        Thiocyangruppen,    negativ substi  tuierte     Aryloxy-    und     Ary:thiogruppen,    wie     z.B.        Sulfo..          phenoxy-,        Sulfophenoxy-,        Su''Jfophenylthio-,        Nimrosulfo-          phenoxy-,        misulfophenoxy-    und     Sul.fcnaphthoxy-          gruppen,

          quaternäre        Ammoniumgruppens    Gruppen der Formel    
EMI0003.0001     
    <B>worin Y die</B>     Gruppe   <B>von Atomen bedeutet, die erforder-</B>  <B>lich ist, um einen</B> 5-<B>oder</B>     6-gliedrigen        heterocycli-          schen   <B>Ring zu bilden, der</B>     Substituenten   <B>tragen oder</B>  <B>Teil eines</B>     verschmolzenen   <B>Ringsystems bilden</B>     kann,          Gruppen   <B>der Formel</B>  
EMI0003.0010     
    <B>worin R1</B>     und   <B>R2 je die gleichen oder verschiedene</B>     Alkyl-,

            Cycloalkyl-,        Aryl-   <B>oder</B>     Aralkylgruppen   <B>bedeuten oder</B>  <B>R1</B>     und   <B>R2</B>     zusammen        mit   <B>dem</B>     Stickstoffatom        einen   <B>5- oder</B>       6-gliedrigen        heterocyclischen        Ring@bilden,   <B>und Gruppen</B>  <B>der Formel</B>  
EMI0003.0024     
    <B>worin R3</B>     und   <B>R4 gleich oder verschieden sein</B>     können     <B>und je ein Wasserstoffatom oder eine</B>     Alkyl-,

          Aryl-          oder        Aralkylgruppe   <B>bedeuten.</B>      Die     Farbstoffe        können    beispielsweise     N.',ti-o-          farbstoffe    oder Farbstoffe der     Azo-,        Anthrachinon-    oder       Phthalocyaninreihe        sein,    und sie     können        metallfrei     sein oder können Metall in komplexer     Bindung    enthalten.

    Spezifische Beispiele von geeigneten     Farbstoft'en        sind    in  der     brit.    Patentschrift Nr. 209.723 in     den        Beispielen    1  und 2, in der brat. Patentschrift Nr.     '98.494    in Bei  spiel 1, in den brat.     Patentschriften    Nr.     460,224,          733.471e        740.533,    775.3081 772.030,     'l\'4.y25,        780.5919     781.930, 785.120,<B>7</B>85.222, 802.<B>1</B>98, 805.562,     826.689     und     852.604    und in der franz.

   Patentschrift     H2.    1.274.732  beschrieben.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren zum Färben und Bedrucken von     Cellulosetextilgewegen,     welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man auf die Gewe  be einen oder mehrere wasserlösliche     Reaktiv@arbstoffe     sowie ein säurebindendes Mittel     aufbring4und    nur einen  Teil des bzw. der aufgebrachten Farbstoffe mit dem Gewebe  reagieren lässt, darnach. auf einen Teil der Oberfläche  des Gewebes eine Druckpaste aufbringt, die eine weitere  Reaktion zwischen dem Gewebe und dem     Farbstoff    verhindert,  und dass man dann den noch     nicht        ungesetzten    Teil des  bzw.

   der Farbstoffe mit     denjenigen    Teil der Gewebeober  fläche reagieren lässt, der nicht mit der genannten Druck  paste versehen ist.      Mit Hilfe dieses Verfahrens können wertvolle       Halbtoneffekte    erhielt werden.  



  Zur     Durchführung    des     Verfahrens    kommen ver  schiedene Arbeitsweisen in Betracht. Wenn man in dem       Endmuster    kein     ungefärbtes    Gewebe     wünscht,    können der  Farbstoff und das säurebindende Mittel auf die ganze  Oberfläche oder auf die Gesamtheit einer Oberfläche  des Gewebes aufgebracht werden, beispielsweise durch  Klotzen oder     Pflatachen    des     Textilmaterials    durch eine  wässerige Lösung des Farbstoffes, die auch     ein    säure  bindendes Mittel enthält.

   Wo das     gewünschte    Muster  ungefärbte Teile des Gewebes     umfasst,    können als Alter  native der Farbstoff, und das säurebindende Mittel in  einer     Textildruckpaste    mittels eines beliebigen der  üblichen Verfahren aufgebracht werden, wie     z.8.    durch  Block-, Rouleau-, Sieb- oder Filmdruck.  



  Die Druckpasten und     Klotzlösungen    können die  üblichen Hilfsmittel enthalten,     die    in der Technik der       Aufbringung    von     Reaktivfarbstoffen    verwendet     werden,          z.B.        Harnstoff,    Netzmittel, wie     z.B.        Alkalimetallsalze    von       alkylierten        Naphthalinsulfonaten    und Kondensate von       Aethylenoxyd        mit        alkylierten        Phenolen,

      Fettalkoholen  oder     Fettaminen,        Farbwanderungsinhibitoren,    wie     z.B.          Natriumchlorid    oder Natriumsulfat, milde Oxydations  mittel, wie     z.B.        Natrium-m-nitrobenzolsulfonat,    und      Verdickungsmittel, wie     z.B.        Natrium..salginat    (das auch  als     Farbwanderungsinhibitor    wirken kann),

   und     Oel-in-          Wasser-    oder     Wasser-in-Oel-Emulsionen.    Geeignete Ver  fahren zur     Aufbringung    der     Reaktivfarbstoffe    werden  beispielsweise in den     brit.    Patentschriften  Nr.     797.946,    798.121, 816.925, 819.320, 820.470,  822.047, 823.098 und 838.336 beschrieben und bean  sprucht.  



  Die nächste Stufe nach der     Aufbringung    des       Reaktivfarbstoffes    besteht darin, einen Teil desselben  mit dem Textilmaterial reagieren zu lassen. Da die       Reaktionsgeschwindigkeiten    verschiedener Klassen von       Reaktivfarbstoffen    verschieden sind, hängen die ge  wählten     Bedingungen    von der     Reaktionsfähigkeit    des  oder der angewendeten Farbstoffe ab.

   Im Falle     eineaDi-          chlortriazinfarbstoffes    genügt es beispielsweise, ein  mildes säurebindendes Mittel, wie     z.B.        Natriumbicarbonat,     zu verwenden und das Gewebe lediglich bei einer Tempe  ratur zwischen 50      C    und 110      C    zu trocknen oder das be  handelte Gewebe in feuchtem Zustand ca.

   30 Minuten  lang bei atmosphärischer Temperatur stehen zu lassen,  wogegen es bei     Monochlortriazinfarbstoffen,        Chlor-          pyrimidinfarbstoffen,        Chloräthylsulfonamidfarbstoffen,          Sulfatoäthylsulfonfarbstoffen    und     Acryloylaminofarb-          stoffen    erforderlich ist, ein     alkalischeres    säurebin-           dendes    Mittel zu     verwenden    oder das behandelte Gewebe  während einer     kurzen    Zeit,

   beispielsweise in der     Grös-          senordnung    von 3 Minuten bis 20 Minuten, zu     erhitzen     oder zu dämpfen.  



  Bei einer bevorzugten     Ausführungsform    der  Erfindung wird ein Gemisch von     Reaktivfarbstoffen     verwendet, von denen einer reaktionsfähiger als der       andere    oder die anderen ist, und die erste     Reaktion          wird    unter derartigen     Bedingungen    ausgeführt, dass  der reaktionsfähigere Farbstoff mit dem Gewebe reagiert  und der weniger reaktionsfähige Farbstoff     inert    ist.

    Beispielsweise     kann    ein     Gemisch    eines     Dichlortriazinfarb-          stoffesmit    einem     Monochlor-monoaminotriazinfarbstoff     oder mit einem     Ohlorpyrimidinfarbstoff    verwendet werden,  und durch Trocknen bei Temperaturen zwischen     50         C    und       90         C        wird    der     Dichlortriazinfarbstoff    fixiert, wo  hingegen der andere Farbstoff nicht mit der Faser reagiert  hat.  



  Die nächste Stufe im     erfindungsgemässen    Ver  fahren besteht darin, eine     Textildruckpaste    aufzubrin  gen, die eine Substanz enthält, die eine Umsetzung zwi  schen dem Gewebe und dem Farbstoff verhindert.  



       Allgemein        können    zwei Klassen von Substanzen  verwendet werden,     nämlich    erstens die Substanzen, die  das vorhandene säurebindende Mittel neutralisieren,      beispielsweise Säuren und saure Salze, und zweitens  die     Substanzen,    die mit einer     grösseren    Geschwindig  keit als das     Cellulosemolekül    mit dem Farbstoff reagie  ren, beispielsweise sekundäre     Amine    und insbesondere  primäre Amine.  



  Als Beispiele derartiger     Substanzen    seien  beispielsweise Säuren, wie     z.B.        Oxalsäure,    saure  Salze, wie     z.B.        Ammoniumoxalat,        Ammoniumsulfat,        Ammo-          niumdihydrogenphosphat    und Zinksulfat, und Amine,  wie     z.B.        Triäthanolamin,        Sarkosin,        Aethylendiamin,          Hexamin,        Phenylhydrazin    und     p-Phenylendiamin,    erwähnt.

    Die diese Substanzen enthaltende     Druckpaste     kann mittels eines beliebigen brauchbaren     Verfahrens,     beispielsweise durch Block-, Rouleau-, Sieb- oder  Filmdruck, aufgebracht werden und kann andere Hilfsmit  tel, wie     z.B.        Verdickungsmittel    der oben beschriebenen  Arten, enthalten.  



  Nach der     Aufbringung    dieser Druckpaste wird  das Gewebe vorzugsweise bei atmosphärischer Temperatur  getrocknet,     kann    aber auch     bess.erhöhter    Temperatur ge  trocknet werden, beispielsweise     durcb    Behandeln mit  heisser Luft bei einer Temperatur zwischen     50         C    und  100      C,    und kann     gewünschtenfalls    dann auf     100 C    oder  höher erhitzt oder gedämpft werden, beispielsweise  durch Behandlung in einem Ofen oder auf einem Trocken-           rahmen        während    ca.

   3 - 5     Minuten    bei einer     Temperatur     von 120. - 150      C    oder     durch    Behandlung mit Dampf in  einem     Dämpfer    bei einer Temperatur von 100 - 105      C          während    ca. 2 - 20     Minuten    oder sogar länger.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren bewirkt       in        ausserordentlich    einfacher Weise neue     und    wertvolle       Färbungswirkungen,    die     mittels    der üblichen Druckme  thoden nur durch ein     langes    und langwieriges Verfahren  erhalten werden können.  



  In den folgenden Beispielen sind die Teile  und     Prozentsätze        gewichtsmässig    angegeben.  



  <U>Beispiel 1</U>  Ein     mercerisiertes    Baumwollgewebe wird mit  3 Druckpasten unter     Verwendung    feiner     Gazedrucksiebe     siebbedruckt, um     einen        dreifarbigen    Effekt zu geben.

    Die     Druckpasten    werden     folgendermassen    hergestellt  Zu einer     Emulsion,        die    durch Rühren mit  hoher Geschwindigkeit von 3 Teilen des     Produktes,    das  durch Kondensieren von 29     Mol        Aethylenoxyd        mit    einem  Gemisch von     Getyl-    und     Stearylalkohol    erhalten     wurde,     47 Teilen Wasser,

       300    Teilen Testbenzin und 150 Teilen  einer     596-igen    wässerigen     Natriumalginatlösung    erhalten    
EMI0010.0001     
  
    wurde, <SEP> wird <SEP> eine <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 20 <SEP> - <SEP> 40 <SEP> Teilen <SEP> Farbstoff
<tb>  und <SEP> 100 <SEP> Teilen <SEP> Harnstoff <SEP> in <SEP> 365 <SEP> - <SEP> 345 <SEP> Teilen <SEP> Wasser
<tb>  gegeben. <SEP> Endlich <SEP> werden <SEP> 15 <SEP> Teile <SEP> Natriumbicarbonat
<tb>  zu <SEP> dem <SEP> Gemisch <SEP> gegeben. <SEP> Die <SEP> für <SEP> die <SEP> 3 <SEP> Pasten <SEP> verwen  deten <SEP> l@arbstoffe <SEP> sind
<tb>  1. <SEP> 20 <SEP> Teile <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> 4-Nitro-4'-(4"-[N-methyl  N-(2"' <SEP> ,4"'-dichlor-s--triazinyl-[6"' <SEP> ] <SEP> )-amino:

  J  phenylazo)-stilben-2,2'-disulfonsäure.
<tb>  



  11. <SEP> 20 <SEP> Teile <SEP> des <SEP> Fai#bstoffes <SEP> 1'-Hydroxy-8'-(2",4"  dichlor-s-triazixjyl-[6"Iamino)-2,2'-azonaphthalin  1,3',6'-trisulfongäure.
<tb>  



  111. <SEP> 40 <SEP> Teile <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> 1-Amino-4-[3'-(2",4"  dichlor-s-triaziLyl-[6"]-amino)-anilino]-anthrachinon  2,4'-disulfonsäure-.
<tb>  



  Die <SEP> Drucke <SEP> werden <SEP> 10 <SEP> Minaten <SEP> lang <SEP> bei <SEP> 50 <SEP> - <SEP> 60 <SEP>  C <SEP> trocknsn
<tb>  gelassen <SEP> und <SEP> werden <SEP> dann <SEP> mit <SEP> einem <SEP> vierten <SEP> Sieb <SEP> mit
<tb>  einem <SEP> verschwommenen <SEP> und <SEP> zufälligen <SEP> Muster <SEP> mit <SEP> einer
<tb>  Pasteberdruckt, <SEP> die <SEP> 5,2 <SEP> Teile <SEP> Sarkosin <SEP> in <SEP> 195 <SEP> Teilen
<tb>  Wasser <SEP> und <SEP> 800 <SEP> Teile <SEP> ainer <SEP> 896-igen <SEP> Tragantgummilö  sung <SEP> enthält.

   <SEP> Das <SEP> Material <SEP> wird <SEP> dann <SEP> getrocknet <SEP> und
<tb>  10 <SEP> Minuten <SEP> lang <SEP> gedämpft, <SEP> in <SEP> heissen <SEP> und <SEP> kaltem <SEP> Wasser         <B>gut gewaschen</B>     und   <B>in der Siedehitze 10 Minuten lang in</B>  <B>einer Lösung geseift, die</B> 3<B>Teile Waschmittel pro 1000.</B>  <B>Teile enthält.</B>  



  <B>Der Druck zeigt ein dreifarbiges Muster mit</B>  <B>zufälligen</B>     Halbtoneffekten,    wo<B>die zweite Paste aufge-</B>  <B>bracht worden ist.</B>  



       Beispiel   <U>2</U>  <B>Ein</B>     Baumwollmaterial   <B>wird in einer</B> 2     9%igen     <B>wässerigen</B>     Natriumcarbonatlösung   <B>bei einer</B>     Ausdrückung     <B>an den</B>     Quetschwalzen   <B>von 100</B>     96   <B>geklotzt und getrocknet.</B>  <B>Es wird dann auf einem auf 50</B>      C   <B>erhitzen Siebtisch</B>       mit    einer Paste der folgenden     Zusammensetzung    bedruckt.

    
EMI0011.0013     
  
    <B>20 <SEP> Teile <SEP> 1'-Hydroxy-6'-(N-methyl-N-[2",4"-dichlor-</B>
<tb>  <B>s-triazinyl-(6")]-amino-2,2'-azonaphthalin-</B>
<tb>  <B>1,3',5-trisulfonsäure,</B>
<tb>  <B>30 <SEP> Teile <SEP> 1-Amino-4-[3'-(2"-chlor-4"-m-sulfoanilino-s-</B>
<tb>  <B>triazinyl-[6"]-amino)-anilino]-anthrachinon-</B>
<tb>  <B>2,4'-disulfonsäure,</B>
<tb>  <B>100,Teile <SEP> Harnstoff,</B>
<tb>  <B>10 <SEP> Teile <SEP> Natrium-m-nitrobenzolsulfonat,</B>
<tb>  <B>400 <SEP> Teile</B> <SEP> 4%-ige <SEP> <B>wässrige <SEP> Natriumalginatlösung,</B>
<tb>  <B>440 <SEP> Teile <SEP> Wasser</B>
<tb>  <B>1000 <SEP> Teile</B>       Wenn die Drucke trocken sind, werden sie mit einem     Reser          vepapp    überdruckt, der 5 Teile     Sarkosin,

      195 Teile     Wasser    und  800 Teile     8%-ige        Tragantgummiverdickung    enthält:      Die Drucke werden getrocknet, 10 Minuten lang       gedämpft        und    wie im vorigen Beispiel beschrieben ausge  waschen. Die Drucke zeigen ein orangefarbenes Muster,  wo das Reservemittel aufgebracht worden ist, auf einem  braunen Grund.  



  <U>Beispiel 3</U>  An Stelle der in Beispiel 2 verwendeten,       Sarkosin    enthaltender. Paste wird ein Reservepapp mit der  folgenden Zusammensetzung     verwendet:     40 Teile     Triäthanolamin     160 Teile Wasser  800 Teile     8%-ige        Tragantgummiverdickung.     Ein ähnliches Ergebnis wird erhalten.

    <U>Beispiel 4</U>  Ein     Baumwollgewebe    wird in einer     Klotzflotte     der folgenden Zusammensetzung geklotzt:  20<B>Teile</B> des Produktes, das wie in Beispiel 3 der belgi  schen Patentschrift Nr. 593.939 beschrieben er  halten wurde,  10 Teile 1-Hydroxy-8-benzoylamino-2-(5'-(2"-chlor-4"-p       sulfoanilino-s-triazinyl-[6"]-amin*2g-sulfo-          phenylazo]-naphthalin-3,6-disulfcnsäure,       
EMI0013.0001     
  
    100 <SEP> Teile <SEP> Harnstoff,
<tb>  10 <SEP> Teile <SEP> Natrium-m-nitrobenzolsulfonat,
<tb>  15 <SEP> Teile <SEP> Natriumbicarbonat,

  
<tb>  100 <SEP> Teile <SEP> 5%-ige <SEP> wässerige <SEP> Natriumalginatlösung
<tb>  745 <SEP> Teile <SEP> Wasser
<tb>  1000 <SEP> Teile       Eine     Ausdrückung    an den     Quetschwalzen    von 80     %     wird verwendet.  



  Das gefärbte Material wird in einem Luftstrom  von 70 - 80     IC    getrocknet und dann mit einer Paste der  folgenden Zusammensetzung überdruckt:  5 Teile     Sarkosin     345 Teile Wasser  650 Teile einer     5%-igen        Carboxymethylcelluloselösung.     Nach dem     Trocknen,    Dämpfen und     Auswaschen@wie     in den vorhergehenden Beispielen     angegeben,    wird ein Druck  erhalten, der ein     türkisfarbenes    Muster auf dunkel  blauem (rund zeigt.  



  <U>Beispiel 5</U>  Es wird wie in Beispiel 4 vorgegangen mit der  Ausnahme, dass eine Paste der folgenden Zusammensetzung  an Stelle der     Sarkosin    enthaltenden     Paste-verwendet    wird:      40 Teile     Ammoniumdihydrogenphosphat     160 Teile Wasser  800 Teile     8%-ige        Tragantgummiverdickung     Ein     ähnliches   <B>Ergebnis</B> wird erhalten.

         Beispiel   <U>6</U>  Man geht wie in Beispiel 3 vor, mit der Ausnahme,  dass das Material in einer     Lösung    von  
EMI0014.0007     
  
    20 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Produktes, <SEP> das <SEP> durch <SEP> Kondensieren <SEP> von
<tb>  1 <SEP> Mol <SEP> 2,4,5,6-Tetrachlorpyrimidin <SEP> mit <SEP> 1 <SEP> Mol
<tb>  1-Hydroxy-8-amino-2-(4'-methylphenylazo)  naphthalin-3,3',6-trisulfonsäure <SEP> erhalten <SEP> wurde,
<tb>  20 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Produktes, <SEP> das <SEP> durch <SEP> Kondensieren <SEP> von <SEP> 1 <SEP> Mol
<tb>  Cyanurchlorid <SEP> mit <SEP> 4-(4'-Methylaminophenylazo)  4'-nitrostilben-2,2'-disulfonsäure <SEP> erhalten
<tb>  wurde,
<tb>  100 <SEP> Teilen <SEP> Harnstoff,
<tb>  100 <SEP> Teilen <SEP> 4%-ige <SEP> Natriumalginatverdickung,
<tb>  20 <SEP> Teilen <SEP> Natriumbicarbonat,

  
<tb>  10 <SEP> Teilen <SEP> Natrium-m-nitrobenzolsulfonat <SEP> in
<tb>  '730 <SEP> Teilen <SEP> Wasser
<tb>  1000 <SEP> Teile
<tb>  geklotzt <SEP> wird.       Der Druck zeigt ein gelbes Muster auf einem orangefarbenen  Grund.      <U>Beispiel 7</U>  Ein     mercerisiertes        Baumwolltuch    wird bei einer       Ausdrückung    von 100     ;6    in einer Flotte der folgenden Zu  sammensetzung geklotzt:

    
EMI0015.0005     
  
    20 <SEP> Teile <SEP> 1-Amino-4-[4'-(2"-chlor-4"-m-sulfoanilino-s  triazinyl-[6"]-amino)-3t-sulfoanilino]-anthrachi  non-2-sulfonsäure,
<tb>  20 <SEP> Teile <SEP> des <SEP> Produktes, <SEP> das <SEP> durch <SEP> Kondensieren <SEP> von <SEP> 1 <SEP> Mol
<tb>  Cyanurchlorid <SEP> mit <SEP> 1 <SEP> Mol <SEP> 1-(p-Sulfophenyl)-3  carboxy-4-(4'-amino-2t-sulfophenylazo)-5-pyra  zolon <SEP> erhalten <SEP> wurde,
<tb>  100 <SEP> Teile <SEP> <B>4%-ige</B> <SEP> Natriumalginatverdickung
<tb>  <B>15 <SEP> Teile <SEP> Natriumbiearbonat</B>
<tb>  10 <SEP> Teile <SEP> Natrium-m-nitrobenzolsulfonat
<tb>  <U>135 <SEP> Teile</U> <SEP> Wasser
<tb>  1000 <SEP> Teile       Das gefärbte Material wird dann in einer Heiss  luftkammer bei 105      C    getrocknet.

   Das getrocknete Material  wird     dann    auf einer     Zweifarbenwalzendruckmaschine    mit den  folgenden     Paten        überdruckt:     
EMI0015.0011     
  
    <U>1. <SEP> Walze</U> <SEP> 13 <SEP> Teile <SEP> Sarkosin
<tb>  407 <SEP> Teile <SEP> Wasser
<tb>  <U>500 <SEP> Teile</U> <SEP> einer <SEP> 10%-igen <SEP> Natriumalginatlösung
<tb>  1000 <SEP> Teile       
EMI0016.0001     
  
    <U>2. <SEP> Walze</U> <SEP> 60 <SEP> Teile <SEP> eines <SEP> Gemisches <SEP> von <SEP> 7 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> 1:2  Chrom- <SEP> und <SEP> 3 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> l:

  2-Cobaltkom  plexes <SEP> von <SEP> 1-Hydroxy-8-(2t-chlor-4'-amino  s-triazinyl-[6']-amino)-2-(5"-nitro-2"  hydroxyphenylazo)-naphthalin-3,6-disulfon  säure
<tb>  50 <SEP> <B>Teile</B> <SEP> Harnstoff
<tb>  450 <SEP> Teile <SEP> Wasser
<tb>  400 <SEP> Teile <SEP> 4%-ige <SEP> Alginatverdickung
<tb>  10 <SEP> Teile <SEP> Natrium-m-nitrobenzolsulfonat
<tb>  <U>30 <SEP> Teile</U> <SEP> Natriumearbonat <SEP> (kalzinierte <SEP> Soda)
<tb>  1000 <SEP> Teile       Die Drucke werden getrocknet und dann 10 Minuten       lang        gedämpft,    gewaschen     und    in der Siedehitze mit 2 g/1 eines  Waschmittels geseift.  



  Die Drucke zeigen ein gelbes Muster, wo die     Sarcosin     enthaltende Paste gedruckt wurde, und einen     grünen    Grund mit  einem überdruckten schwarzen Muster, das     Halbtoneffekte     zeigt, wo es auf ein mit     Sarcosin    bedrucktes Gebiet fällt.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r u c h Verfahren zum Färben und Bedrucken von Cellulose- textilgeweben, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die Ge webe einen- oder mehrere wasserlösliche Reaktivfarbstoffe sowie ein säurebindendes Mittel aufbringt und nur einen Teil des bzw. der aufgebrachten Farbstoffe mit dem Gewebe reagieren<B>lässt,</B> darnach auf einen Teil der Oberfläche des Gewebes eine Druckpaste aufbringt, die eine weitere Reaktion zwischen dem Gewebe und dem Farbstoff verhindert, und dass man dann den noch nicht ungesetzten Teil des bzw.
    der Farbstoffe mit demjenigen Teil der Gewebeoberfläche reagie ren lässt, der nicht mit der genannten Druckpaste versehen ist Unteransprüche 1) Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Gemisch von Reaktivfarbstoffen verwendet wird, von denen einer reaktionsfähiger als der Rest ist. 2) Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die zur Verhinderung einer weiteren Reaktion zwischen<B>dem</B> Gewebe und dem Farbstoff verwendete Druckpaste eine Substanz enthält, die das säurebindende Mittel neutralisiert.
    3) Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die zur Verhinderung einer weiteren Reaktion zwischen dem Gewebe und dem Farbstoff verwendete Druckpaste eine Substanz enthält, die mit einer grösseren Geschwindigkeit als das Cellulosemolekül mit dem Farbstoff reagiert.
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