CH108310A - Metallbearbeitungsmaschine. - Google Patents

Metallbearbeitungsmaschine.

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CH108310A
CH108310A CH108310DA CH108310A CH 108310 A CH108310 A CH 108310A CH 108310D A CH108310D A CH 108310DA CH 108310 A CH108310 A CH 108310A
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CH
Switzerland
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frame part
swingable
workpiece
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lever
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Application number
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Inventor
Wilhelm Hanson Bengt Magnus
Original Assignee
Wilhelm Hanson Bengt Magnus
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C3/00Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
    • B23C3/02Milling surfaces of revolution

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description


  



     Metallbearbeitungsmaschine.   



   Die   Erfindung betrifft eine-Metallbear-      beitungsmaschine    zum Bearbeiten, Fräsen oder Polieren von runden Flächen.



   Die Zeichnung zeigt als ein lusfiihrungsbeispiel der Erfindung eine Maschine, welche insbesondere geeignet ist, an Teile Schraubengewinde   anzuschleifen.   



   In den Zeichnungen stellt dar :
Fig.   1    eine Vorderansicht der gesamten Maschine,
Fig. 2 eine Endansicht von links gesehen,
Fig.   3    eine Endansicht von rechts,
Fig. 4 eine Draufsicht,
Fig. 5 eine   Schnittansicllt    nach   5-5    der Fig. 4 in der Pfeilrichtung gesehen,
Fig. 6 eine Schnittansicht nach   6-6    der Fig. 4 in der Pfeilrichtung gesehen,
Fig.   7    eine Draufsicht auf den linken Endteil der Maschine, wobei einzelne Teile im Schnitt dargestellt und andere Teile fortgelasse sind, um die Zeichnung deutlicher zu machen ;
Fig. 8 zeigt   die Klinkenkupplung in    Ansicht ;

      Fig.'8    ist eine Ansicht bestimmter Teile der Fig. 8 ;
Fig. 9 zeigt die Klinkenkupplung von der rechten Seite der Fig. 8 gesehen ;
Fig. 10 zeigt in Vorderansicht   Lage-    rung für die Schleifradwelle.



   Zu beiden Seiten des Gestelles oder feststehenden Bettes a sind Schneiden 5,5 angeordnet als Lager für das schwingende Bett   b.    Am linken Ende des schwingenden Bettes ist ein sich nach rückwirts erstreckender Arm   c    vorgesehen, welcher einen Getriebekasten   J trägt und mit dem eine Einrich-    tung verbunden ist, die weiter unten be  schrieben    werden soll und dazu dient, das Schwingen des Bettes b in seinen Lagern zu veranlassen.



   Der Vorderteil des schwingenden Bettes   erstreckt sich über die ganze Breite    des   Fussgestelles      (Fig.    4,5 und 6) und bildet die Fiilirung für den Träger f des Werkstückes. Dieser Werkstückträger besteht aus dem Hauptschlitten g mit der   Leitspindel 71    und einem auf dem Hauptschlitten g einstellbar   gelagerten Hilfsschlitten i, auf    dem die   Spindelstöcke-g &     und   Z    angeordnet sind, von denen der   Spindelstoek      1    ebenfalls einstellbar ist. Das Werkstück selbst ist zwischen den beiden Spindelstocken in   iiblicher    Weise eingespannt und wird durch die übliche Verbindung mit der Spindel angetrieben.



   Am rechten Ende des Gestelles, rückwärts des schwingenden Bettes und des darauf angeordneten Werkstückhalters, befindet sich ein Schieber   in,    der sich vom   vordern    Ende der Maschine bis zum rückwärtigen Ende derselben erstreckt und das   Lagergehäuse ss    für   das Werkzeug t trägt, welches im    Aus  führungsbeispiel    als Schleifscheibe   darge-    stellt ist.



   Das schwingende Bett b führt nur die schwingende Bewegung auf den Schneiden 5,5 aus, und der   Werkstüekhalter f gleitet    in der Längsrichtung auf dem   schwingen-    den Bett, geführt von der Leitspindel la. Der Werkzeugschlitten kann dagegen in Richtung von vorn nach rückwärts, aber nicht in der   Längsriehtung    der Maschine bewegt werden, und zwar durch das Handrad o, das auf der Vorderseite der Maschine liegt, oder durch das Handrad   ou sauf    der Rückseite der Maschine.

   Die   Handräder      o    und o'wirken beide auf die mit   dem Schieber na      verbun-    dene Schraube p.   M    ist eine Vorschubwelle, die entweder vom   Handrad v    oder vom Antrieb der Maschine aus betätigt wird, wie nachstehend näher beschrieben werden soll.



   Auf dem rückwärtigen Ende des sich nach   rückwirts    erstreckenden Armes c des   schwin-    genden Bettes ist ein Lager 10 vorgesehen, das ein Stück mit einem Gehäuse 11 bildet. in welchem eine Mutter 12 angeordnet ist, an derem untern Ende ein   Schneelzenrad 13    sitzt, welches in eine Schnecke 13a   (Fig.    7) am Ende der   Vorschubwelle      M    eingreift. Die Mutter 12 kann durch das Schneckenrad gleiten. 14 ist eine in die Mutter eingeschraubte Schraubenspindel, die bei 15 in dem Gehäuse verkeilt ist, so dass sie sich nicht drehen kann, und deren unteres Ende auf einem Block   16    der   Grundplatte    der Maschine aufliegt.

   Oben sitzt auf der Mutter   12 eine    Spindel 17, die nicht drehbar ist und auf der das kurze Ende eines auf dem Lager 10 drehbar angeordneten Hebels 20 aufliegt.



  Das schwingende Bett   b    wird also von dem Block 16 mit Hilfe der Schraube 14, der Mutter 12 und der Spindel 17 und des Hebels 20 gestützt. Angenommen, das Werkzeug sei nicht mit dem Werkstück in Eingriff, und ein neuer Schnitt solle   ausgeftihrt    werden, so wird die   Vorschubwelle      s    so   ge-    dreht, dass die Mutter 12 sich auf der Schraube 14 nach abwärts bewegt. Hieraus folgt, dass der Abstand zwischen dem Block 16 und dem Hebel 20 verringert. wird, und infolgedessen senkt sich der Arm c ein wenig, so dass das Bett   b    beim Schwingen auf den Schneiden 5,5 das Werkstück näher an das Werkzeug bringt.



   Soll das Werkzeug zum Beispiel vor der Rückbewegung des   Werkstüekes    wieder ausser Eingriff vom Werkstück gebracht werden, so kann dies durch eine Hubscheibe 25 bewirkt werden. Die Hubscheibe sitzt auf der Welle 26, welche entsprechend angetrieben ist, wie noch näher ausgeführt wird, und kann auf das lange Ende des Hebels 20 so   einwirken, da. ss    es dieses anhebt. Da das kurze Ende dieses Hebels durch die Spindel 17, Mutter 12 und Schraube 14 sich auf den Block 16 stützt, ist es klar, dass, sobald die Hubscheibe 25 das lange Ende des Hebels anhebt, das Lager 10 und der sich nach rückwärts erstreckende Arm c angehoben werden, so dass das schwingende Bett   b    so schwingt, dass das Werkstück vom Werkzeug fortbewegt wird.

   Durch die Bewegung des Hebels 20 verschiebt sich die Mutter 12 im Schneckenrad 13.



   Um auch unrunde Arbeitsstücke bearbeiten zu können, ist auf einer in geeigneter Weise angetriebenen Welle 28 eine   Scha-      blonenseheibe    27 aufgesetzt, deren Umfang dem Umriss des zu   bearbeitenden Werkstük-    kes entspricht. Auf Rand der Sehablonenscheibe 27 liegt ein am untern Ende des Hebels 20   angeordneter Sehuh 29    auf. Sobald die   Schablonenscheibe    sich dreht, wird der Hebel 20 um seinen Stützpunkt auf der Spindel   17    schwingen und den Arm c anheben und senken, wodurch ein Schwingen des schwingenden Bettes und somit des  Werkstückes verursacht   wird,-so dass    das Werkzeug das Werkstück so angreift, dass diesem eine der Schablonenscheibe   entspre-    chende Form gegeben wird.

   Bei dieser Bewe  gung gleitet    das Gehäuse   11    auf der Mutter 12 auf und ab.



     Soll die Sohablonenscheibe    27   ausgeschal-    tet werden, so kann dies durch Einschrauben der im Hebel 20 vorgesehenen Schraube 30 geschehen, so dass diese sich gegen das Widerlager 31 anlegt und den Hebel 20 gerade genug   anhebt,-dass    er von der Schablonenscheibe nicht mehr beeinflusst wird, aber   von der Eubscheibe 25 noch beeinflusst    werden kann.



   Die Vorschubwelle u hat am äussern Ende ein Handrad   v,    mittelst dessen sie gedreht werden kann. Hinter dem Handrad v sitzt auf der   Vorsehubwelle      ac    ferner die Schalt  einrichtung w, die    vom   bewegten Werk-      stüekhalter f so gesteuert    wird,   class    das Werkstück nach jedem Arbeitshu, b des Halters selbsttätig etwas gegen das Werkzeug vorgeschoben wird.

   Diese   Schalteinriohtung    besteht aus einem auf der Welle   it    befestigten   Sehaltrad    34 und aus einem auf dieser Welle drehbar gelagerten Hebel 35, der eine drehbare Elinke 36 hat   (Fig.    6), welche in die Zähne des   Sehaltrades 34 eingreift.    Der Hebel 35 ist, wie Fig.   1    zeigt, mittelst einer Gelenkstange 37 mit dem einen Ende eines Winkelhebels 38 verbunden, der auf einer Welle 39 befestigt ist und dessen anderer Arm durch eine Stange 40 mit einer Schwinge 41 verbunden ist, die eine Stange   49    trägt, die mit Hilfe der   Aufsehlagring    43,44 von einem Finger 45 am Werkzeughalter f in folgender Weise betätigt wird :

   Wenn   der Werkzeughalter f am Ende    seines Arbeitshubes angelangt ist, schlägt der Finger 45 an den Ring 43 an und nimmt dadurch die Stange 42-etwas mit, wodurch die Schwinge 41 betätigt und dadurch die Klinke 3ss die   Vorsehubwelle      it    so dreht, dass das Bett b nach   abwärts schwingt. Da-    durch wird das   Werkst#ck    gegen das Werkzeug vorgeschoben, so dass dieses, wenn ein neuer Schneidhub beginnt, wieder am Werkstück angreift. Sobald   der Werkstückha. lter    f am Ende des umgekehrten Hubes anlangt, schlägt der Finger 45 gegen den Ring 44, so dass durch die beschriebenen Verbindungen die Sperrklinke 36 in ihre in Fig.   1    gezeigte   Ausgangsstellung zur#ckgef#hrt wird.   



   Die Einrichtung zur Steuerung der Hubscheibe 25 und der Schablonenscheibe 27, sowie zur Regelung der   Drehgesohwindigkeit    der Leitspindel 7 und anderer arbeitender Teile befindet sich im Getriebekasten   c,    der am Arm c des Bettes b angeordnet ist. In diesem Getriebekasten (Fig. 7) sind die Welle 26, welche den Umkehrexzenter 25 trägt, und die Welle 28, welche-die Scha  blonenscheibe      27    trägt, drehbar gelagert. 50 ist eine im Getriebekasten gelagerte Welle, die durch eine Riemenscheibe 51 angetrieben wird. Auf der Welle   50 sitzt ein    Triebrad 52, das mit einem Zahnrad 53 in Eingriff steht das sich normal frei auf der Welle 26 dreht. Zwischen dem.

   Zahnrad   53    und einer mit einer   Eurvennut versehenen       Muffe 54 ist auf der Welle 26 eine Sperr-    kupplungseinrichtung angeordnet, die am besten aus den Fig. 8, 8a und 9 zu erkennen ist. In diesen Figuren ist 55 ein Sperrad. das auf der Nabe des Zahnrades   53    sitzt, und 55 ist eine Sperrklinke, die auf der an die Muffe 54 anschliessenden Scheibe 58 drehbar gelagert ist. Eine von der Bewegung des    Werkstückschlittens gesteuerte Vorrichtung    kann. die Sperrklinke 56 in oder ausser Eingriff mit dem Sperrad 55 bringen, so dass   #    die Hubscheibe 25 ruckweise um halbe Umdrehungen gedreht wird, um eine   Umsehalt-    kupplung für die Leitspindel h anzutreiben.



   Diese Vorrichtung sitzt auf einem am Getriebekasten d festgemachten Support 60 und besitzt ein Paar am Support drehbar gelagerte Hebel 61   (Fig.    8 und 9), deren innere Enden mit Bezug auf das Sperrad 55 einander gegenüberstehen. Die äussern Enden' dieser Hemmhebel 61 sind durch federbelastete Druekstifte 62 in Berührung mit den   Bunden      63    gehalten, die auf einer in senkrechter Richtung beweglichen Stange 64 angebracht ; sind. Das untere Ende der  Stange 64 ist an einem Hebel 65 angebracht, der auf der Welle 39 des oben erwähnten Winkelhebels 38 festsitzt. Diese Welle 39 wird, wie schon oben erwähnt ist, durch Anschlag des Fingers 45 des Werkstückhalters f an die   Anschlagringe    43,44 hin-und hergedreht.

   Befinden sich die Teile in der in Fig. 8 dargestellten Stellung, so hält der untere Hemmhebel 61 die Sperrklinke 56 ausser Eingriff mit dem Sperrad   55,    so dass die Welle 26 vom Zahnrad 53 nicht mitgedreht wird. Das Exzenter 25 befindet sich dann in der in Fig. 6 gezeigten Stellung.



  Sobald der Werkstückhalter am Ende seines   Vorwärts-und      Schneidhubes    anlangt, wird die Stange 42 verschoben und macht die Welle 39 so   schwingen, dass die    Stange 64 angehoben wird ;   dadurch-gibt der    untere Hebel 61 die Sperrklinke 56 frei, so dass diese nun in die Zähne des Sperrades 55 eingreift. Die Welle 26 zusammen mit dem Exzenter 25 wird sich dann drehen, bis die Sperrklinke 56 wieder   auBer-Eingriff    mit den Sperrzähnen gebracht wird, und zwar mit Hilfe des obern Hebels 61, dessen inneres Ende in den Bereich des Weges der Sperrklinke gelangt ist.

   Das Exzenter 25 wird   somit um 180   gedreht,    so dass das   vor-    -dere Ende des schwingenden Hebels 20 angehoben und das Werkstück ausser Eingriff    mitdemWerkzeuggebrachtwird.Sobald    der Werkzeugschlitten am Ende seines Rückhubes anlangt, wird die Welle 39 in umge  kehrter    Richtung gedreht, die Stange 64 nach abwärts bewegt, so dass das innere Ende des obern Hebels 61 sich anhebt und die
Sperrklinke freigibt. Dann wird die Welle wieder vom Zahnrad 53 gedreht, bis der untere Hemmhebel 61 die Sperrklinke 56 auslöst ; das Exzenter 25 befindet sich dann wieder in der in Fig. 6 gezeichneten Stellung.



   Zum Zweck, den Rückprall der Welle 26 zu verhindern, sobald ihre Drehung   aufge-    halten wird, ist ein auf dem Lager 60 ange ordneter, federbelasteter   Druckstift    67 vor gesehen (Fig. 8), und die Scheibe 58 hat Rasten, mit welchen das vordere Ende dieses Stiftes 67 ungefähr zur gleichen Zeit in Eingriff kommt, wenn die Sperrklinke 56 am Hemmhebel 61 anschlägt.



   Die Einrichtung zur Umkehrung der Be  wegung    der Leitspindel h ist auf der Welle 28 angeordnet, auf der auch die Schablonenselieibe 27 sitzt. Wie aus Fig. 7 zu ersehen ist, trägt diese Welle Zahnräder 70,71. Das Zahnrad 70 ist in Eingriff mit einem auf einer Welle 50 sitzenden Zahnrad 72, und das Zahnrad 71 ist in Eingriff mit einem Ritzel   73,    das auf der kurzen Welle 74 sitzt, -die am andern Ende ein Zahnrad 75 trägt, das mit einem auf der Welle 50 sitzenden Zahnrad 76 kämmt. Die   Zahnräder 70,    71 drehen sich daher fortgesetzt in umgekehrter Richtung.



   Ist eine auf der Welle 28 verschiebbar   r    gelagerte Muffe 77, in Fig. 7 betrachtet, nach aufwärts verschoben, so ist das   Zahnrad    70 mit der Welle fest verbunden, während das Zahnrad 71 sich frei dreht, während, wenn diese Muffe, in Fig. 7 betrachtet, nach ab  wärts    versehoben wird, das Zahnrad 71   auE    der Welle 28 festgestellt wird und das Treibrad 70 sieh frei dreht. Auf dem äussern Ende der Welle 28 ist ein Zahnrad 78 vorgesehen, welches einen Ritzel 79 antreibt, der auf der Muffe sitzt, an welcher die   Hauptstock-    spindel 81   festgemacht ist.

   Die Leitspindel lt,    für den Werkstüekhalter steht mit der Muffe 80 durch einen Ritzel   82    in Verbindung   (Fig.    2 und   7),    der in das Zahnrad 83 eingreift, auf dessen Welle ferner ein Zahnrad 84 sitzt, das mittelst eines Ritzels 85 mit dem auf der Leitspindel   da    sitzenden Zahnrad 86 in Eingriff ist.



   Die eben beschriebene   Eupplungseinrich-    tung wird von der   Sperrhuppliing cesteuert,    die ihrerseits, wie oben erwähnt, von der Be  wegung    des   Werkst#ckschlittens gesteuert    ist. Die Muffe 54 auf der Welle 26   (Fig.    7) hat eine Nut 90, in welche ein Stift eingreift, der auf einem Schwunghebel 91 sitzt, dessen anderes Ende mittelst eines Stiftes in eine Nut der Muffe 77 eingreift. Wenn diese Muff 54 sich in der in Fig. 7 gezeigten Stellung befindet, dreht sich das Zahnrad 71 mit der Welle   28,    und die Welle 50 treibt die Leitspindel mit Hilfe der Zahnräder 75, 76,73,71 und des Getriebes, das von 78 bis   86 geht,    in der Richtung zum Vorschieben des Werkstückes.

   Sobald der   Werkstück-    halter am Ende seines Vorwärtshubes an  langt, wird    die Sperrkupplung selbsttätig eingesehaltet, so dass die Muffe 54 sich um einen Winkel von   180   dreht,    wodurch der Hebel 91 so geschwenkt wird, dass er die Muffe 77 nach links verschiebt, so dass also das Zahnrad 70 die Welle   28    dreht und die Leitspindel mit Hilfe der Getriebe 70,78, 79,50 in der umgekehrten   Richtung gedreht-wird.

   Sobald    der Werkstückhalter f am Ende des Umkehrliubes anlangt, wird die in den Fig.   8    und 9 dargestellte Sperrkupplung wieder betätigt, wodurch die Welle 26 um eine halbe Umdrehung gedreht wird, und die   Kurvennut-    scheibe 90 den-Hebel 91 so schwenkt, dass das Zahnrad 71 mit der Welle 26 gekuppelt wird, das Rad 70 aber sich frei dreht.



   Der-Schwenkhebel 91 sitzt auf einer senkrechten Welle, auf deren oberem Ende  (Fig. 4) ein Handgriff 92 befestigt ist, mit dessen Hilfe das Werkstück sofort festgestellt werden kann, indem die   Kupplungs-    vorrichtung in die neutrale Stellung gebracht wird, was dadurch möglich ist, dass die   Eurvennutscheibe    90 der Muffe 54 bei 93 ausgebuchtet ist   (Fig.    7), so dass der Hebel 91 gedreht werden kann, ohne dass sich die Muffe 54 drehen muss.



   Das Werkstück kann auch   stillgestellt    werden, ohne am Ende eines Hubes angelangt zu sein. Dazu dient der am Lager 60 ange  lenkte    Hebel 94 (Fig 8), dessen unteres Ende einen Schieber 95 trägt, der in der in Fig. 8 dargestellten normalen Stellung ausserhalb der Bahn der Sperrklinke 56 liegt. Wird dieser Hebel 94 so. gestellt, dass der Schieber 95 in der Bahn der Sperrklinke liegt, so arretiert er die Welle 26 mit der Muffe   54    in solcher Stellung, dass der Schwenkhebel 91 die Muffe 77 in neutraler Stellung festhält, d. h. in der Stellung, wo die beiden Zahnräder 70, 71 sich frei auf der
Welle 28 drehen.



   Die Hauptwelle   97    ist mit der Welle 98  (Fig. 2,3,5,10)   der Schleifscheibe t    durch einen Riemen 99 verbunden. Ein Riemen 101 ist um eine Scheibe auf der Hauptwelle 97 und um eine Scheibe. einer Welle 100 (Fig.



     3)    geführt, die durch das FuBgestell a hin durchgeht und eine Riemenscheibe 102 trägt  (Fig. 2), die durch einen Riemen   103    mit der Scheibe 51 der Welle 50 verbunden ist    (Fig.    2). Eine   Hilfsscheibe    104 dient dazu, den Riemen   10,    3 in Spannung zu halten.



   Da es notig ist, das   Schleifrad    in Über einstimmung mit der Steigung des zu schlei fenden Gewindes schief zu halten, ist das    Lagergehäuse m (Fig.    10), in dem die Schleif    radwelle    98 gelagert ist, in einer   gekrümm-    ten Führung 108 auf dem Schieber m dreh bar gelagert, und der Mittelpunkt der Krüm mung dieser Führung ist der Mittelpunkt das   Rades t. Das Lagergehäuse n    wird mit telst Bolzen 109. (Fig.   T. O) festgestellt, deren       Eopfe    in unterschnittenen Nuten   110    ein greifen, welche   den gleichen Erümmungs-    mittelpunkt haben wie die Führung 108.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Metallbearbeitungsmaschine mit einem feststehenden und einem daran schwingbar r gelagerten Gestellteil, von denen der eine den Werkzeughalter und der andere den Werk stüekhalter trägt und wo der schwingbare Gestellteil gegeniiber dem feststehenden Teil derart verstellbar ist, dass das Werkzeug in oder ausser Arbeitsjtätigkeit gebracht wer- den kann, dadurch gekennzeichnet, class der schwingbare Gestellteil in einer auf dem fest stehenden Gestellteil angeordneten Kipp achse ruht und dass das vom sehwingbaren Teil getragene Werkstück auf diesem Teil verschiebbar gelagert ist,
    so dass es eine Hin und Herbewegung parallel zur Schwingachse dieses Gestellteils ausführen und dadurch das Werkstück seiner Länge nach in Eingriff mit dem Werkzeug verschoben werden kann, UNTEBANSPRÜCHE : 1. Metallbearbeitungsmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von Hand oder motorisch betätig- bare Mittel vorgesehen sind, um den schwingbaren Gestellteil so zu schwin- gen, dass das Wertstück gegen das Werk zeug hin-oder von ihm wegbewegt wird.
    2. Metallbearbeitungsmaschine nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch einen auf dem s'chwingbaren Gestellten sehwingbar gelagerten Hebel, durch des sen Umstellung die Abstützung des sehwingbaren Gestellteils am feststehen den Gestellteil dadurch verändert wird, dass sieh das Werkstück dem Werkzeug nähert oder sich von ihm entfernt.
    3. Metallbearbeitungsmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippachse des schwingbaren Ge stellteils durch Schneiden gebildet ist.
    4. Metallbearbeitungsmaschine nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der schwingbare Gestellteil der Haupt sache nach L-Form hat und dass das Werkstück auf dem einen Arm dieses Stiiekes gehalten wird, während der sehwingbar gelagerte Hebel und die da mit zusammenwirkenden Hilfsorgane auf dem andern Arm dieses Stückes an geordnet sind.
    5. Metallbearbeitungsmaschine nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützpunkt des schwingbaren Ge stellteils auf dem feststehenden Gestell teil durch eine Schraube gebildet wird, welche in einer im schwingbaren Ge stellteil drehbaren Mutter läuft, welche mittelst einer von Hand oder motorisch betätigbaren Welle und einem Schnek- kentrieb gedreht und dadurch eine Eipp- bewegung des schwingbaren Gestellteils bewirkt werden kann.
    6. Metallbearbeitungsmaschine nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im schwingbaren Gestellteil eine den sehwingbaren Hebel betätigende Hub scheibe angeordnet ist, durch welche eine solehe Schwingung des schwingbaren Gestellteils veranlaBt werden kann, dass das Werkstük vom Werkzeug gelöst wird.
    7. Metallbearbeitungsmaschine nach Unter auspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im schwingbaren Gestellteil auch eine Schablonenscheibe angeordnet ist, durch welche der sehwingbare Hebel so be tätigt werden kann, dass der schwingbare Gestellteil das Werkstück während sei ner Bearbeitung gegen das Werkzeug und von demselben wegbewegt und da durch das Werkstück einen Umriss von bestimmterFormerhält.
    8. Metallbearbeitungsmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungen des schwingbaren Gestellteils durch die Bewegungen des darauf verschiebbaren Werkstückhalters gesteuert werden.
    9. Metallbearbeitungsmaschine nach Unter ansprüchen 3,5,6 und 7, gekennzeichnet durch ein von dem beweglichen Werk stückhalter betätigtes Gestänge, durch welches die Welle zur Drehung der Mut ter auf der den schwingbaren Gestellteil abstützenden Schraube die Drehung der mit dem schwingbaren Hebel zusammen- wirkenden Hubscheibe veranlassen und beeinflussen kann, welche Organe die Umkehrung der Bewegung der Leitspin del des Werkstückhalters bewirken.
    10. Metaübearbeitungmaschine nach Unter- anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das vom Werkstückhalter je am Ende eines Hubes betätigte Gestänge ein Ge sperre so betätigt, dass dieses die Welle dreht, durch welche die Mutter gedreht wird, welche auf der den schwingbaren Gestellteil abstützenden Schraube sitzt.
    11. Metallbearbeitungsmaschine nach Unter ansprueh 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Handhebel vorgesehen ist, mit telst welchem das im Unteranspruch 10 erwähnte eingerüelite Gesperre wieder ausgerückt werden kann.
    12. Metallbearbeitungsmaschine nach Unter anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das im Unteranspruch 10 erwähnte Gesperre ein vom Antrieb der Maschine in Drehung gehaltenes Sperrad, eine koachsial dazu drehbare, eine Sperr- klinke tragende Scheibe und ein Paar schwingbar gelagerte Hemmhebel auf weist, wobei Federn auf die einen Enden der Hemmhebel so einzuwirken suchen, dass diese die Sperrklinke vom Sperrad d ausr#cken, w#hrend durch das im Unteranspruch 9 erwähnte Gestänge eine achsial verschobene Stange, auf der Anschläge sitzen, so bewegt wird, dass abwechselnd einer der Hemmhebel die Sperrklinke fre-ilässt und'der andere sie wieder ausrückt.
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