CH108329A - Verfahren und Einrichtung zum Trennen flüssigen Materials von festem Material. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Trennen flüssigen Materials von festem Material.

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CH108329A
CH108329A CH108329DA CH108329A CH 108329 A CH108329 A CH 108329A CH 108329D A CH108329D A CH 108329DA CH 108329 A CH108329 A CH 108329A
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  Verfahren und Einrichtung zum Trennen     flüssigen    Materials von festem Material.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren und eine Einrichtung zum  Trennen flüssigen Materials von festem.  



  Gemäss dem Verfahren erfolgt das Tren  nen flüssiger Teile von festen     dadurch,        dass-          das    Material in einer Mehrzahl von     getrenn-          ten,        miteinander    laufenden Streifen durch  .die     Eingriffzone        eines    Walzenpaares geführt       wird.     



  Das Verfahren wird .ausgeführt, indem  man mindestens ein Band benutzt, das     durch     die     Druckstelle    des Walzenpaares geht und       zwischen    sich und den Walzen das Material  aufnimmt und es so in eine Mehrzahl von  Lagen einteilt.  



  Die zur Ausführung des Verfahrens die  nende     Maschine    ist so beschaffen, dass der  der Druckstelle des Walzenpaares     vorgela-          fierte,    und von den     Druckflächen    der beiden  Walzen begrenzte keilförmige Raum durch  mindestens ein Band, das eine der Walzen  umgibt, in mindestens zwei engere und lang  sam sich     verengernde,-zur        Aufnahme    des zu    behandelnden     Nateriols        bestimmte        Räunie          eingeteilt    ist.  



  Auf der Zeichnung sind     mehrere    Ausfüh  rungsbeispiele der zur     Ausführung    des gier=       Fahrens        dienenden        Einrichtung     Die     Fig.    1 und 2 zeihen die     Angriffstedle     zweier Walzen bekannter Art, das     heisst    ohne       Zwischenbänder;.     



       Fig.    3 und 4 zeigen Walzen mit Zwi  schenbändern, und zwar     Fig.    3 mit einem,       Fig.    4 mit mehreren     Zwisrhenbändern;-          Fig.    5 .ist eine     -perspektivische    Ansicht  einer mit mehreren Bändern versehenen  Presse, von der     Materialeinführungsseite    aus  gesehen,       Fig.    61 eine ähnliche.

   Ansicht,     .aber-von     der andern Seite aus genommen;       Fig.    7     zeigt.einen    schematischen Grund  riss, der die     Eingriffstelle    des Walzenpaares  darstellt;     -          @Fig.    - 8 ist ein teilweiser, senkrechter       Schnitt    durch eine     Materialzuführungs-          kammei;        @    .

             Fig.    9 ist ein mehr oder weniger schema  tisch gehaltener Grundriss einer mit einer  grösseren Anzahl von Bändern     versehenen     Presse;     -          Fig.    10 stellt den zugehörigen     Zufuhr-          apparat    teilweise im Schnitt dar.  



       Fig.    1 und 2 zeigen,     .dass    der keilförmige  Raum     a,    wo das     Material    zwischen die Wal  zen 1 und 2 eintritt, wenn diese in der Rich  tung der Pfeile umlaufen, sich rasch erwei  tert, und zwar um so rascher, je kleiner der  Radius der Walzen ist.

   Aus diesem Grunde  kann das Material     zwischen    den beiden Ober  flächen-erst dann richtig erfasst und selbst  tätig     mitbefördert    werden, wenn es sich sehr  nahe der     .Stelle    höchsten Druckes befindet       (Fig.    1), oder wenn der Radius der Walzen       groll    ist     (Fig.    2) Und. der Betrag an hindurch  gebrachtem Material wird daher im allgemei  nen gering sein.  



       Fig.    3 zeigt eine Einrichtung, die     -dadurch     eine stark vergrösserte Leistung ergibt, dass  in Form eines endlosen Bandes 3 ein     Trag-          oder        Zufuhrglied    angeordnet ist. Dieses Band  läuft     mit    dem zu behandelnden Material  durch .die Angriffsstelle der Walzen und teilt  dieses Material in zwei voneinander getrennte  Lagen, die miteinander durch die Angriff  zone laufen.  



  Die Walzen sind von ähnlicher Grösse,  wie die in     Fig.    1 gezeigten, und das Band 3,  von -dem nur ein kurzes Stück dargestellt ist,  kann :die eine oder andere der Walzen 1, 2  umgeben. Der auf das Band an der Stelle  höchsten Druckes ausgeübte Druck genügt,  um Gewähr zu bieten, dass es mit derselben  Oberflächengeschwindigkeit getrieben wird,       wie    die Walzen.  



  Dieses Zwischenband, indem es -den keil  förmigen Raum     halbiert,    ermöglicht ein     Iler-          anziehen    des Materials der der     Eingriffstelle     vorgelagerten Höhlung aus einem     beträchtlich     grösseren Abstand, als es ohne Band der     Fall.     wäre.

   Dies ergibt wiederum eine viel grössere  Druckfläche für das Material     und.    infolge  dessen eine längere Druckzeit nebst einer  grösseren     Mitnehmerreibung    auf das Material,  so     da.ss    unter solchen Umständen die wan-         dernden    Flächen mit beträchtlich höherer Ge  schwindigkeit laufen gelassen werden kön  nen,     wodurch        auch    die Leistungsfähigkeit  ,der Maschine erhöht wird.  



       Fig.    4 zeigt ein Paar von Walzen dessel  ben Durchmessers wie die nach     Fig.    1. In  diesem Falle sind aber um jede Walze drei       endlose    Bänder gelegt, so dass miteinander  sechs Bänder durch die Ein     griffzone    gehen.

    Bei dieser Anordnung ist es möglich, sieben  getrennte Zugänge von allmählich abnehmen  den Querabmessungen zu schaffen, wobei  jede Höhlung einem sieh     gleichmässig    verjün  genden Keile sehr ähnlich sieht, der in der  einen oder andern Richtung leicht gebogen  ist, so dass     zwischen    den sieh bewegenden  Oberflächen ein sehr grosser     Betrag    an Ma  terial erfasst werden kann, der vollständig  durch die Zonen grössten Druckes bezogen  und so der erforderlichen     Quetschwirkung     unterworfen wird.  



  Es können zwei Walzen entsprechend       Fig.    3 und 4 mit irgend einer geeigneten  Anzahl von sie umgebenden Bändern mit den  Achsen     wagrecht,    senkrecht oder in irgend  einer andern passenden     Richtung    parallel zu  einander angeordnet werden. Man lagert die  Walzen in einem passenden Rahmen in einem  einstellbaren Abstand, so dass Platz für zwei  oder mehr Bänder und für das von diesen zu  geführte Material frei bleibt. Auf diese       Weise        ist    es möglich, lediglich unter Einfü  gung der Zusatzbänder Zugangsräume von  viel befriedigenderer Gestalt und grössere       Leistungsfähigkeit    der Presse zu erhalten.  



  Die Bänder können starr sein oder     ir-          gendwelchen        gewünschten    Grad der Bieg  samkeit besitzen, müssen aber     genügend.    Fe  derung haben, um nach irgendwelcher,     De-          formation    wieder ihre     ursprüngliche    Gestalt  zu     erlangen.    Die Anzahl Bänder um jede  Walze kann beliebig sein.  



  Bei der     Einrichtung    nach     Fig.    5, 6, 7 und  8     sind    zwei     Walzen        b,        b'    vorgesehen,     ,die    auf       senkrechten    Wellen c,     c'    sitzen, deren Lager  von     einem        .aus    obern und untern     wagrechten          Trägern        d,        dl    und senkrechten V.erbindungs-           gliedern        dz,    da bestehenden Rahmen getragen  werden.  



  Die Walze b ist von zwei biegsamen, end  losen Bändern e, e', die Walze b' von zwei       ähnlichen        Bändern        e2,        e3        umgeben.    Die Lage  dieser Bänder wird durch Führungsrollen f  und irgendwelche andere, in der Zeichnung  nicht dargestellte Stützorgane bestimmt und  gesichert.  



  Die vier Bänder wandern miteinander  durch die     Eingriffzone    der Walzen, und auf       der        Zugangsseite    der letzteren ist eine Zu  fuhrtrammel g vorgesehen, welcher Material,  wie zum Beispiel breiiger Torf,     das.    von  einem Teil seines Flüssigkeitsgehaltes befreit  werden soll, durch einen Trichter g<B>'</B> zuge  führt     wird.    Dieser kann in seinem untern,  engere Teil     g'    eine sich verjüngende     Förder-          schnecke    enthalten.  



  Die     Zufuhrkammer    g steht in Verbin  dung mildem Zugangsraum, der durch obere  und untere     Deckplatten        g'    und     g4    und eine  Reihe von senkrecht stehenden Stangen     g'     begrenzt ist. Die     Stangen        g'    reichen von der  untern zur     obern    Deckplatte und sind deren  äusserem     Rand    entlang angeordnet.  



  Die obere Platte g' ist durch eine mehr  oder weniger     sektorförmige    Öffnung unter  brochen, durch welche der Torf aus der Zu  fuhrkammer in die     zwischen    den Bändern be  findlichen Zugangsräume gelangt. Die untere       Platte,        g4,    schliesst das Ganze der Böden der  Zugangsräume ab und beide     Platten    über  ragen die Ränder der zwei Walzen, wie     in          Fig.    7 durch die     punktierten    Linien     g'    an  gedeutet ist     und    endigen, wie die Linie g'       angibt,

      kurz vor der Zone des     grössten        Druk-          kes,    um Räume für den     Austritt    der ausge  triebenen Flüssigkeit freizulassen. Die Stan  gen<I>g'</I> bilden auch Träger für .Schaber<I>h,</I> die  auf deren     Aussenseite    angebracht     sind    und  auf     -die        Oberfläche    der     Walzen    und beide  Seiten der Bänder wirken.

   Diese Schaber  streifen die trockeneren.     Bestandteile,des    Ma  terials von den Bändern und Walzen ab, die  in eine     Ablaufrinne        h'    fallen, durch die sie  an irgend eine gewünschte- Stelle     gebracht     werden können.    In einzelnen Fällen geht das auszupres  sende     Material    als fortlaufende, -die ..ganze  Breite der pressenden Flächen der Bänder  und     Walzen    ausfüllende Schicht in die  Druckzone.

   Aber in den meisten Fällen ist  es     zweckmässiger,    Pfeiler i     (Fig.    7 und 8)  zu benutzen, die sich quer durch die Zufuhr  abteilungen von der obern zur untern     Deck-          oder        Abschlussplatte    erstrecken,     unmittelbar     innerhalb des innern Randes der     Züfuhi-          öffnung    in der obern Platte.

   Diese Pfeiler  sind mit     mittleren    Öffnungen     i'        (Fig.    8) ver  sehen, welche die Zufuhr auf einen     schmalen     Streifen begrenzen, -der den     mittleren    Teil  der     Druckfläichen    eines Bandes oder einer  Walze einnimmt, so     dass    -auf den     Druckflä-          chen        beiderseits    des zugeführten Materials  ein Raum     freibleibt,

      über den hinweg     das     Material     in    der     Querrichtung    seitwärts .ge  drückt     wird,    während die flüssigeren Be  standteiledavon ablaufen, um an ('en Rän  dern der untern Deckplatte ausgestossen zu  werden.  



       Die    in den     Fig.    5 bis 8     dargestellte        Na-          scIlirre    erhält ihren Antrieb durch eine Rie  menscheibe     j,    die .auf einer     wagrechten    Welle       j'        sitzt,    welche     mittelst    eines Kegelgetriebes       j'    mit einer     senkrechten    Welle     j4    verbün  den     ist.    Das untere Ende der letzteren trägt  ein Zahnrad, das mit einem Stirnrad 6 in  Eingriff steht,

   welches auf der Welle einer  -der Walzen sitzt und in ein ähnliches Zahn  rad     j'    eingreift, das sich auf der Welle der .  andern .Walze befindet.  



  Wischer     7c,        k'    und andere geeignete     Zu-          behörden.    Blas- oder Saugvorrichtungen     kön=     nee vorgesehen werden zum     ,Wegschaffen    der       ausgepressten    Bestandteile von den     Rändern     der Bänder und- Walzen und zum.

       Wegleiten     dieses Teils der behandelten Substanz     mit-          telst    .geeigneter, in der Zeichnung nicht     Ü'ar-          gestellter    Leitungen in einen Behälter oder  an einen andern Ort, von dem aus dann nach  Belieben weiter darüber verfügt werden  kann.  



  Die     Fig.    9 und 10 zeigen schematisch  eine andere Ausführungsform- der-     Pressvor-          ri:ehtung,    bei der jede der Wälzen b, b<B>'</B> von      zehn wandernden Bändern umgeben ist, die       durch    Randläufer     l    und Führungsrollen     f     gestützt werden und mit Schabern     h    für (las       getrocknete        Material    versehen sind.  



  Die Walzen b,     b'    sind mit ihren Achsen       wiederum    senkrecht gerichtet und von Wel  len getragen, die in Lagern m,     m@    abgestützt  sind. Diese Lager ruhen auf einem Balken  lager und sind mit unter hydrostatischem  Druck stehenden Zylindern     n    versehen,     um.     an den Berührungszonen der Druckflächen  den     gewünschten    Druck auszuüben.

   Die     Zu-          führungs-    und Antriebseinrichtungen sind  hier     nach        ähnlichen    Gesichtspunkten gebaut,       Brie    .beim Beispiel nach den     Fig.    5 bis     8.-          Die    Zufuhr von Material     erfolgt    am be  sten, indem man es dem     mittleren    Teil der       bewegten    Druckfläche zuführt.  



  Beim     .Zuführen    des Materials an einer be  stimmten Stelle lassen, sieh in jeder Abtei  lung .der     Eingriffzone    röhrenförmige Glieder       anbringen,    welche wenig vor der Gegend, au  welcher das Material durch die Druckfläche  geht, münden.     Die(    röhrenförmigen Glieder  können eine gegen die Walzen     gerichtete,          rechtwinklige    Rinne besitzen, die bis zur Be  rührung mit der     Druckfläche    auf jeder Seite  gebracht ist.  



  Das Material     wird    aus der Rinne ausge  stossen durch     Druck    im     röhrenförmigen          Gliede,    und, sobald es beiderseits die Druck  <B>fläche</B> berührt, weitergetragen und in einen  breiten Streifen von Material ausgebreitet,  dessen flüssigeren Bestandteile auf jeder  Seite ausgestossen werden. Wenn gewünscht,  kann eine Stütze     sich;    eine kleine Strecke  weit über das     Ende    der Rinne hinaus er  strecken, um den Materialstrahl zu führen,  bis er     durch    die Druckfläche gefangen und       gestützt    wird.  



  Die Presse kann bei jeder     gewünschten     Temperatur     arbeiten,    und die dünnen und  gleichmässigen Materialschichten lassen sich       gut    trocknen. Der ganze Druckapparat kann  zu diesem Zwecke mit einem Gehäuse umge  ben werden, in das Wärme eingeführt wird  und     in    dem irgendwelche gewünschte Tem  peratur aufrecht erhalten wird, zum Beispiel    durch Einleiten von Dampf ins Innere der  zwei Walzen, oder auf     irgendwelche    andere  Art..

   Oder die dünnen     Schichten    werden  leicht gelockert und deren Trocknen kann  dann erfolgen, indem man das Material     durch     abziehende Heizgase führt, die die Kraft für  den Antrieb :der     Walzen    liefern, oder durch  irgend ein anderes heisses, gasförmiges Me  dium.  



  Die Geschwindigkeiten -der sich bewe  genden, drückenden Oberflächen und der  zwischen ihnen     ausgeübte    Druck     lassen    sich  abstufen je nach dem zu behandelnden Ma  terial, und die vollständige Behandlung ir  gendwelcher besondern Art von Material     lässt     sich in zwei oder mehrere Stufen zerlegen,  in .denen die Geschwindigkeit und     Drücke     den Verhältnissen des Materials in     seinen     verschiedenen     Zuständen    angepasst werden.  



  In manchen Füllen, wo Material von       grossem    Flüssigkeitsgehalt in Betracht fällt,  lässt sich die Presse in     @rerbindung    mit     Ent-          wässerungs-,    Sieb- oder     Filtervorrichtungen     verwenden, vermittelst     clerer    ein Teil der  flüssigen Bestandteile vor dem Einführen des  Materials in die Presse ausgeschieden werden  kann.  



  Die Bänder können aus verschiedenen       Materialien    bestehen; so     ziun    Beispiel lassen  sich volle Stahlbänder verwenden, wo schwe  rer Druck notwendig ist, oder Stahlbänder  abwechselnd mit Bändern aus weichem Ma  terial, zum Beispiel     Kautschuk    oder derglei  chen, oder man kann zwei weiche Bänder zu  sammenwirken lassen auf     Material,    das sich  durch leichteren Druck befriedigend behan  deln lässt. Die genannten Bänder können,  wenn gewünscht, aus netzartigem oder     durch-          lochtem    Material bestehen.  



  Das Verfahren lässt sich zum Beispiel an  wenden zur Gewinnung von Ölen und der  gleichen aus geeigneten Quellen, wie zum  Beispiel Samen, Bohnen, Nüssen und andern  organischen     Körpern.    In solchen Fällen wird       zweckmässigerweise        Vorkehr    getroffen zur       Erwärmung    der Walzen oder Bänder     bezw.     beider, um     die    besten Ergebnisse zu erzielen.

             Nach    diesem Verfahren     lassen    sich ferner  Materialien, wie Torfbrei, Moorstreu, Braun  kohle,     .gebrochener    Hopfen,     Braukorn,    pflanz  liche Extrakte,     Zuckerrohr,    Rübenschnitzel,  Holzbrei, Sägemehl behandeln, überhaupt  alle Materialien, aus welchen Flüssigkeit aus  gequetscht oder ausgestossen werden kann       und    es lassen sich dann entweder die flüssi  gen oder die festen, oder beide Bestandteile  sammeln     zwecks    Verwendung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Trennen flüssigen Ma terials von festem, dadurch gekennzeich net, dass das zu behandelnde Material der Eingriffszone eines Walzenpaares in einer Mehrzahl von getrennten, mitein ander laufenden Schichten zugeführt wird durch mindestens ein wanderndes Zwischenband, das durch die Druckstelle der Walzen zusammen mit dem Material und unter Mitwirkung desselben bewegt wird, welches Band das Material zwi schen sich und den Walzen aufnimmt und es so in eine Mehrzahl von Lagen einteilt.
    II. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der der Druckstelle des Walzenpaares vorgelagerte und durch die Druckflächen der beiden Walzen be grenzte, keilförmige Raum durch minde stens ein Band, das eine der Walzen um gibt, in .mindestens zwei engere und lang sam sich verengende, zur Aufnahme des zu behandelnden Materials bestimmter Räume eingeteilt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, ,dass das gepresste 1Vl\aterial von den Druckflächen abge streift wird und dadurch getrocknet wird, dass man es in einen sich bewegenden Strom eines heissen, gasförmigen Me- -diums bringt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch II mit einer Mehrzahl von das zugeführte Ma-- teri.a1 in Streifen einteilenden und als endlose Transportorgane für dasselbe wirkenden Bändern, dadurch gekenn zeichnet, dass diese Bänder aus bieg samem Material bestehen und von nach giebig gelagerten, starken Druck auf die Bänder .ausübenden Walzen erfasst und bewegt werden. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, .da durch :gekennzeichnet, daiS zur Erzielung der Quetschwirkung Bänder verwendet werden, die :aus nachgiebigem Material bestehen. 4. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass ausser den Bändern aus nach- giebigem Material noch solche aus här terem Material verwendet - sind.
    5.- Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 3, dadurehgekennzeich- net, dass zur Erzielung der Quetschwir- kung durchbrochene Bänder verwendet sind. 6. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass die durchbrochenen Bänder mit vollen Bändern zusammenarbeiten.
CH108329D 1922-11-02 1923-11-01 Verfahren und Einrichtung zum Trennen flüssigen Materials von festem Material. CH108329A (de)

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GB111122X 1922-11-11
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