CH108358A - Verfahren zur Verminderung des Über- und Mitsprechens in Fernsprechdoppelleitungen und Doppelsprechkreisen. - Google Patents

Verfahren zur Verminderung des Über- und Mitsprechens in Fernsprechdoppelleitungen und Doppelsprechkreisen.

Info

Publication number
CH108358A
CH108358A CH108358DA CH108358A CH 108358 A CH108358 A CH 108358A CH 108358D A CH108358D A CH 108358DA CH 108358 A CH108358 A CH 108358A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cable
over
wave resistance
capacitors
double
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH108358A publication Critical patent/CH108358A/de

Links

Landscapes

  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description


  Verfahren zur Verminderung des Über- und     Nitsprechens    in     Fernsprechdoppelleitungen     und     Doppelsprechkreisen.       Es ist schon vorgeschlagen worden, zur Ver  minderung des     Mit-    und Übersprechens Fern  sprechdoppelleitungen     bezw.        Doppelsprech-          kreise    in einzelne Abschnitte zu unterteilen,  deren Kapazitätswerte durch Messungen er  mittelt werden, worauf die     Abgleichung    der  gemessenen Kapazitätswerte durch Zusatz  kondensatoren erfolgt.

   Nach einem weiteren  Vorschlag wird zuerst das Übersprechen durch       Hinzuschalten    geeigneter Zusatzkondensatoren  unter gleichzeitiger Kontrolle des     Überspre-          chens    gedämpft und. hierauf unter Benutzung  von Zusatzkapazitäten, welche die bestehen  den Kapazitätsverhältnisse symmetrisch be  einflussen, das Mitsprechen in derselben Weise  abgeglichen.  



  Die Praxis hat nun ergeben, dass selbst  beim sorgfältigsten Ausgleich der Einzelab  schnitte beim Zusammenschalten derselben  dennoch empfindlicher die Verständigung er  schwerende     Nebensprechstörungen    auftreten  können.  



  Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zu  grunde, diesen Übelstand zu vermeiden. Sie    geht von der Überlegung aus, dass das Über  und Mitsprechen seine Ursache nicht nur in  Kapazitätsdifferenzen hat,     bezw.    in einem un  vollkommenen     Abgleich    der Kapazitätswerte,  sondern auch elektromagnetische     Kopplungen     in den Leitungen und insbesondere den Spu  len eine erhebliche Rolle dabei spielen, und  dass ferner diese elektromagnetischen Störungs  einflüsse ungefähr in derselben Abhängigkeit  von der Frequenz der die Leitung durchflie  ssenden Ströme stehen, wie die elektrostati  schen Störungen.

   Hierauf fussend besteht die  Erfindung darin, dass der abzugleichende Lei  tungsabschnitt zum     Abgleich    durch Wechsel  strom von mittlerer Sprachfrequenz durch  flossen wird, so dass die magnetischen Kopp  lungen wirksam werden. Die Zusatzkapazi  täten werden dann derart bemessen, dass sie  beim Stromdurchgang eine möglichst grosse  Dämpfung des Mit- und Übersprechens er  geben.     Zweckmässigerweise    erfolgt der Ab  schluss der zu messenden Kabelstrecke     durch-          ein    aus     ohmschem    Widerstand und     gönden-          sator    bestehendes Gebilde,     wie-bei,;

  pielsweise         auf der Zeichnung     (Fig.    1) für den     Abgleich     zweier Stammleitungen angegeben, welches  den Wellenwiderstand der an .den Leitungs  abschnitt     anzuschliessenden    Leitungsstrecke  bei der     Messfrequenz    wiedergibt und der je  weilig in Betracht kommenden Leitungsstrecke  angepasst werden kann.  



  Das Verfahren ist selbstverständlich auch  geeignet bei Leitungen ohne Spulen, insbe  sondere zum     Abgleich    von     Krarup-Kabeln,     bei denen die     Induktivität    gleichmässig über  die ganze     Kabellänge    verteilt ist.  



  Obschon diese     Abgleichmethode    einen be  deutenden Fortschritt gegenüber der älteren,  in der Einleitung der Beschreibung erläuterten  bedeutet, so können dennoch selbst beim sorg  fältigsten     Abgleich    der einzelnen Kabelab  schnitte durch ihr Zusammenschalten     Unsym-          rnetrien    in der Leitung     entatehen,    die ein  störendes Nebensprechen zur Folge haben.  



  Ferner ist es bei dem beschriebenen Ab  gleich erforderlich. die Nachbildung, welche  den Wellenwiderstand der an den Leitungs  abschnitt anzuschliessenden Leitungsstrecke  wiedergibt, entsprechend der jeweilig in Be  tracht kommenden Leitungsstrecke einzu  stellen. .  



  Der folgenden Ausführungsform der Er  findung liegt nun die Aufgabe zugrunde, diese  Übelstände zu beseitigen, was dadurch ge  schieht, dass vor dem Messen eines abzuglei  chenden Leitungsabschnittes dieser an die  schon abgeglichene Leitungsstrecke ange  schlossen und in seiner endgültigen Lage ab  geglichen wird. Das hat den Vorteil, dass auch  die beim Zusammenschluss der Abschnitte  entstehenden     Unsymmetrien    bei jeder Zu  sammenschaltung berücksichtigt werden. Bei  diesem Verfahren wird die Nachbildung gleich  dein mittleren     Wellenwiderstand    ein- für alle  mal festgelegt und schliesst die abgeglichene  Kabelstrecke ab. Durch Versuche wird er  mittelt, dass gerichtete Widerstände, d. h.  Widerstände mit Phasenverschiebung, zur  Nachbildung des Wellenwiderstandes nicht  erforderlich sind.

   Es genügt, die Stromkreise       durch-ohmsche    Widerstandskombination, z. B.  in Form einer Sternschaltung, abzuschliessen         (Fig.    2 und 3), wobei die Grösse<B>16</B> dieser  Widerstände zweckmässig derart gewählt ist,  dass 2 R annähernd den Betrag des endgül  tigen Wellenwiderstandes einer der Doppel  leitungen<I>I</I> oder<I>TI</I> ist. Es wurde ferner ge  funden, dass die     gemeinsame    Erdung der Wi  derstände am Scheitel des Sternes den Ab  gleich weiter verbessert dadurch, dass die  Unterschiede in den     Erdkapazitäten        mitbe-          rücksichtigt    werden.  



  Selbstverständlich kann an Stelle der     ohrn-          schen    Widerstandskombination auch eine ent  sprechende     Kombination    aus Kapazitäten be  nutzt werden, die einen elektrischen Sym  metriepunkt mit Bezug auf die Anschlüsse  an die Aderenden besitzt, der geerdet ist.  



  Ein Nachteil, welcher diesem Verfahren  noch anhaftet, besteht darin, dass der-     Einfluss     der     Unsymmetrie    des zuerst abgeglichenen  Abschnittes auf den zweiten wohl im letzte  ren aufgehoben wird, dass aber umgekehrt  nicht der Einfluss des später angeschlossenen  auf den vorher abgeglichenen aufgehoben wird.  Die Folge davon ist, dass man einen vorzüg  lichen     Abgleich    für das zuletzt abgeglichene  Kabelende erzielt, während die     Nebensprech-          verhältnisse    für den Anfang nicht so gut sind.  



  Um diesen Übelstand zu beseitigen, kann  der     Abgleich    von dem mittleren Teil des  Kabels ausgehend vorgenommen werden, und  beide Hälften werden getrennt bis zu dem  Ende abgeglichen. In diesem Falle wird man  für die beiden Enden gleich gute     Nebensprech-          verhältnisse    erhalten, während sie im mitt  leren Teil, wo sie ohne störenden Einfuss sind,  schlechter sein können. .  



  Letzteres Verfahren bat auch noch den  Vorteil, dass, falls die Arbeit beschleunigt  werden soll, zwei     Messkolonnen        benritzt    wer  den können. In der Mitte werden dann zwei  Nachbildungen angeordnet, und jede Kolonne  kann dann unabhängig von der andern in  entgegengesetzter Richtung vorgehen.  



  In     Fig.    4 ist schematisch das     Abgleieh-          verfahren    beim Beginn des     Abgleichs    am       Kabelanfang    angedeutet. Mit a ist die Nach  bildung des Wellenwiderstandes für die     Mess-          frequenz,    mit b die bereits abgeglichene Kabel-      strecke und mit c das eben angeschlossene,  noch auszugleichende Kabelstück bezeichnet.  In     Fig.    5 ist schematisch das     Abgleichver-          fahren    veranschaulicht, bei welchem man von  dem mittleren Teil des Kabels ausgeht.

   Die       Messkolonne    geht von d nach der einen oder  andern Richtung mit ihrer Arbeit vor bis zu  dem entsprechenden Kabelende.  



  Selbstverständlich ist das beschriebene  Verfahren sinngemäss auch auf die Methode  des Kapazitätsausgleichs nach dem bekann  ten Kreuzungsverfahren anwendbar. Man kann  dabei beispielsweise wie folgt vorgehen : Für  die Messung der     Kapazitätsdifferenzen    werden  die     Messstücke    .durch Widerstände der be  schriebenen Art abgeschlossen. Nach erfolg  tem Zusammenschalten eines     Spulenfeldes     mit entsprechenden Kreuzungen wird nun  mehr der erste Abschnitt des folgenden     Spu-          lenfeldes    in Zusammenschaltung     m-it    dem be  reits abgeglichenen     Spulenfeld    gemessen.

   Die  folgenden Abschnitte des zweiten     Spulenfel-          des    werden wieder so behandelt wie die des  ersten.  



  - Der Anfang des ersten     Spulenfeldes    bleibt  dauernd durch die erwähnten Widerstände  abgeschlossen. Das dritte und die weiteren       Spulenfelder    werden in ähnlicher Weise be  handelt wie das zweite. '  Verbleibt bei einem nach den beschriebe  nen Arten des Verfahrens abgeglichenen Ka  beln noch ein gewisses Nebensprechen, so  kann dieses dadurch behoben werden, dass  der Kapazitätsausgleich, der beiden letzten       Spulenfelder    des Kabelendes gleichzeitig er  folgt, und zwar derart, dass durch gleich  zeitige Veränderung von zwei Kondensatoren  das Verschwinden der     Induktivität    bei einer       mitteren    Sprechfrequenz durch das Tonmini  mum festgestellt wird.  



  Diese     Massnahme    beruht auf folgenden  theoretischen Überlegungen  Der durch eine Spannung     Y    in einer Dop  pelleitung vom     Wellenwiderstande    Z am An  fang eines langen Kabels hervorgerufene In  duktionsstrom<I>In</I> lässt sich darstellen durch  
EMI0003.0022     
    <I>W</I> ist eine komplizierte Funktion der Fre  quenz. (Siehe     Küpfmüller,    Archiv für Elektro  technik     Bd.        gII,    Seite 191-     usf.)    Bei einem  durch Kondensatoren abgeglichenen Kabel ist       #P    im Bereich der Sprechfrequenzen vorwie  gend reell. Der imaginäre 'Anteil ist durch  die Kondensatoren kompensiert worden.

   Dass  von Null verschieden ist, rührt von Un  gleichmässigkeiten in der     Induktivität    und  dem     ohmschen        Widerstande    der einzelnen  Adern her.  



  Da     W    mit steigender Frequenz m wächst,  werde es in der Form       #ff        .-        (o        #        g   <I>(w)</I>  geschrieben.     g    (m) ist eine mit der Frequenz  stark schwankende Funktion, deren Mittel  wert durch eine "glatte Kurve," d. h. durch  eine Kurve ohne Sprünge, darstellbar ist. Der  Einfachheit halber wurde angenommen, diese  glatte Kurve sei durch eine Konstante ge  geben.

   Da     #V    mit dem     Dämpfungsmass        ssi    des       ?Nebensprechens    zusammenhängt durch die  Gleichung  
EMI0003.0042     
    so ergibt sich hieraus für     ssl    der in     Fig.    6  wiedergegebene mittlere Verlauf. Dabei ist  die belanglose Annahme gemacht, dass für       w    - 5000,     ssd   <I>=</I> 9,0 sei.  



  Nun kann man das Nebensprechen auf  folgende Weise vermindern. Man denke sich  in den beiden ersten     Spulenfedern    des Kabels  durch Kondensatoren     ko    und     ki        kapazitive     Kopplungen zwischen den beiden Sprechkrei  sen angebracht. Dann gilt für<B>?V</B>, nach     Küpf-          müller    1. c.

   Seite 192:       tP'   <I>=</I>     co        #   <I>g</I>     +        lco   <I>ja)</I>     +        ki   <I>j</I>     (o        e-'-'        .7        a   <I>(4)</I>  wobei     a    das Winkelmass der induzierten Lei  tung darstellt, das von der Frequenz abhän  <B>gig</B> ist wie  
EMI0003.0065     
         G1.    (4)

   lässt sich auch schreiben       !F   <I>=</I>     gco   <I>-</I>     ko        #   <I>j</I>     m        -,--        ki        #   <B><I>j</I></B>     co        cos    2a       kio)        sin        21        -z        (5)     _ Wir bringen nun das Nebensprechen da  durch zum Verschwinden, dass wir     Y'    = 0  setzen.

   Das liefert die beiden Bedingungen,:    
EMI0004.0001     
    Die Werte     ko    und     k1    sind mithin     voll    a  und damit von der Frequenz abhängig. Es  wird jedoch gezeigt, dass trotzdem durch das  Einfügen der beiden Kopplungen     ko    und     k1     von der durch die     G1.    (6) und (7) für eine  bestimmte Frequenz, beispielsweise     m    = 5000,  gegebenen Grösse eine wesentliche Verminde  rung des Nebensprechens für einen grösseren  Frequenzbereich erzielt wird.  



  Es sei     um"   <I>=</I> 16000, die     Messfrequenz        m     = 5000. Dann ist
EMI0004.0012  
   und a = 36,6 0.  Damit wird nach     G1.    (6) und (7)       1o    = 0,303     g,          k1    = 1,045     g.     



  Setzt man diese Werte in     G1.    (5) ein, so  erhält man     T'    = mg [1 - 1,045     sin    2a     -f-        j     (0,303 - 1,045     cos        2u)]    mit     lco    = 0;     k1    = 0  ist     yj    = mg.  



  Daher ist die Verbesserung     fl'    gegeben  durch
EMI0004.0029  
    
EMI0004.0030     
    Die hieraus folgenden Grössen     (3'    sind für  verschiedene
EMI0004.0032  
   in der folgenden Tabelle wie  dergegeben und in     Fig.    7 aufgezeichnet.  
EMI0004.0034     
    Die Werte     ss'    addieren sich zu den Werten       (3b    der     Fig.    6. Daher erhält man als Resultat  das Bild der     Fig.    B.  



  Praktisch geht der Ausgleich so vor sich,  dass man an den beiden Punkten variable  Kondensatoren     ko    und     k1        (Fig.    9) zufügt und  so lange verändert, bis man am Anfang der  induzierten Leitung das Tonminimum wahr  nimmt. Das Gleiche muss nach Einsetzen der  Kondensatoren vom fernen Ende des Kabels  aus ausgeführt werden. Hierauf muss man    erforderlichenfalls am Anfang wieder etwas  nachgleichen. Das Verfahren konvergiert um  so rascher, je grösser die Leitungsdämpfung  ist. Die  Zahl der     einzusetzenden    Kondensa  toren wird dabei natürlich nicht erhöht.  



  In     Fig.    9 ist die     Messeinrichtung    an einem  Kabelende veranschaulicht. Mit     ko,        ki    sind  die beiden einstellbaren Kondensatoren be  zeichnet, die in den beiden ersten     Spulenfel-          dern    angebracht sind und die beiden Sprech  kreise miteinander koppeln, mit F ein Fern  hörer und mit b' eine     Wechselstrorrrquelle,    die  vorzugsweise einen Wechselstrom von mitt  lerer Sprechfrequenz     c)    = 5000 liefert.  



  Die     Abgleichung    erfolgt im übrigen wie  gewöhnlich.  



  Die Kondensatoren     ko,        k1    werden unter  gleichzeitigem Abhören so lange eingestellt,  bis am Fernhörer das Tonminimum wahrge  nommen wird. Hierauf wird dieselbe Einstel  lung am andern Kabelende ausgeführt, wor  auf     all    dem ersten Ende nachgestellt wird  und diese Nachstellungen wechselweise an  beiden Kabelenden so oft wiederholt werden,  bis die günstigsten Werte erzielt worden sind:  Die einstellbaren Kondensatoren Donnen dann  durch entsprechende feste Kondensatoren- er  setzt werden. Der Erfindungsgegenstand kann  selbstverständlich auch bei     Krarupkabeln    und  Freileitungen angewandt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verminderung des Über und Mitsprechens bei Fernsprechdoppelleitun- gen und Doppelsprechkreisen, dadurch gekenn zeichnet, dass ausser der elektrostatischen auch die elektromagnetische Beeinflussung des Ne- bensprechens durch Zusatzkondenatoren ab geglichen wird, deren Grösse dadurch bestimmt wird, dass der jeweils abzugleichende Leitungs abschnitt durch ein den Wellenwiderstand der andenselben anzuschliessenden Leitungsstrecke wiedergebendes Gebilde abgeschlossen und beim Abgleich durch Wechselstrom von mitt lerer Sprechfrequenz durchflossen wird.
    UNTERANSPRüCfIE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das den Wellenwider- stand der anzuschliePenden Leitungsstrecke wiedergebende Gebilde aus einstellbaren Widerständen und Kapazitäten zusammen gesetzt ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das den Wellenwider stand wiedergebende oder annähernd wie dergebende Gebilde nicht unmittelbar, son dern unter Zwischenschaltung der schon abgeglichenen Strecke an den abzuglei chenden Kabelschnitt gelegt wird. 3.
    Verfahren nach - Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für das den Wellen widerstand wiedergebende Gebilde aus Widerstand und Kapazität "eine rein ohm- sehe Widerstandkombination benutzt wird, die an die Enden der Adern geschaltet den Wellenwiderstand der Stämme und des Vierers mit für den vorliegenden Zweck genügender Annäherung' darstellt. 4. Verfahren nach-Unteranspruch 3; dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstandskom bination. einen mit Bezug auf ihre An schlusspunkte an die Enden der vier Adern elektrischen Symmetriepunkt besitzt, der mit Erde bezw. mit dem Kabelmantel zu verbinden ist. 5.
    Verfahren nach. Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass der Abgleich von dem mittleren Teil der ganzen Kabelstrecke den beiden Enden zu vorgenommen wird. 6. Verfahren zur Verminderung des Neben- sprechens nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kapazitätsaus gleich der beiden ersten Spulenfelder des Kabelendes gleichzeitig erfolgt, und zwar derart, dass-durch gleichzeitige Einstellung der beiden Kondensatoren (ko, 7t1)
    das Ver schwinden der Iuduktivität bei einer mitt leren Sprechfrequenz durch das Tonmini mum festgehalten wird. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass durch wechselseitige Einstellung der Ausgleichskondensatoren der beiden letzten Spulenfelder an jedem Kabelende die Tonstärke auf den günstig sten 14Zinimalwert gebracht wird. -
CH108358D 1921-11-17 1922-11-03 Verfahren zur Verminderung des Über- und Mitsprechens in Fernsprechdoppelleitungen und Doppelsprechkreisen. CH108358A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE108358X 1921-11-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH108358A true CH108358A (de) 1925-01-16

Family

ID=5651314

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH108358D CH108358A (de) 1921-11-17 1922-11-03 Verfahren zur Verminderung des Über- und Mitsprechens in Fernsprechdoppelleitungen und Doppelsprechkreisen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH108358A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE901901C (de) Anordnung zum Ausgleich der durch Temperaturschwankungen verursachten Daempfungsaenderungen eines koaxialen Kabels
CH108358A (de) Verfahren zur Verminderung des Über- und Mitsprechens in Fernsprechdoppelleitungen und Doppelsprechkreisen.
AT99560B (de) Verfahren zur Verminderung des Über- und Mitsprechens in Fernsprechdoppelleitungen oder Doppelsprechkreisen.
DE423964C (de) Verfahren zur Verminderung des Nebensprechens in einem ausgeglichenen Kabel
DE936101C (de) Kettengliederweiser Ausgleich der Unsymmetrien von in Ketten geschalteten Vierpolen,insbesondere von spulenbelasteten Fernmeldeleitungen
DE472827C (de) Abgleich- und Zusatzschaltung bei Fernsprechviererleitungen zur Verminderung des Mitsprechens
DE19959724C1 (de) Tiefpaß für eine ADSL-Frequenzweiche
DE574285C (de) UEbertragungssystem mit pupinisierten Leitungen und Phasenausgleich
DE828109C (de) Nahnebensprechausgleich unbelasteter Kabelleitungen
DE465578C (de) Verlaengerungsleitung
DE445111C (de) Verfahren zur Beseitigung induktiver Stoerungen in pupinisierten Leitungen
AT113582B (de) Elektrisches Wellenfilter.
DE492908C (de) Elektrischer Wellenfilter, dessen Glieder ausser Reihen- und Nebenschlussreaktanz-Elementen auch Ohmsche Widerstaende enthalten
AT102898B (de) Verbindung zwischen Leitungen verschiedener Charakteristik für Verstärkerbetrieb.
DE717441C (de) Verfahren zur Verminderung des Gegennebensprechens zwischen den induktiv unbelasteten Stammleitungen eines in Vierdrahtschaltung betriebenen Vierers
DE601467C (de) Nachbildung fuer pupinisierte Zweidrahtleitungen
AT103079B (de) Einrichtung zur verzerrungsfreien Übertragung telephonischer Ströme.
DE454040C (de) Verfahren zum Abgleichen von Fernsprechdoppelleitungen und Doppelsprechkreisen zwecks Verminderung des UEber- und Mitsprechens
DE624704C (de) Gabelschaltung mit Ausgleichuebertragern
DE1462259B2 (de) Kombiniertes Impedanzwandler- und Dämpfungsentzerrernetzwerk für nichtbelastete sprachfrequente Übertragungsleitungen
DE444268C (de) Ausgleichschaltung fuer Gabelaemter, Doppelrohrzwischenverstaerker usw
DE511392C (de) Vorrichtung zum Ausschluss der ausserhalb gewisser Grenzen liegenden Frequenzen und zur gleichzeitigen Daempfungsentzerrung
DE652369C (de) Nachbildungsnetz fuer pupinisierte Zweidrahtleitungen
DE473840C (de) Schaltungsanordnung fuer UEbertragungssysteme mit langen Pupinleitungen, Verstaerkern und Phasenentzerrungseinrichtungen
DE510100C (de) Schaltungsanordnung zur Bestimmung der gegenseitigen Stoerungen der Stromkreise in Telephonkabeln