CH108385A - Elektrische Überwachungsanlage. - Google Patents

Elektrische Überwachungsanlage.

Info

Publication number
CH108385A
CH108385A CH108385DA CH108385A CH 108385 A CH108385 A CH 108385A CH 108385D A CH108385D A CH 108385DA CH 108385 A CH108385 A CH 108385A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cell
light
relay
circuit
sensitive
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Bock Emil
Original Assignee
Heinrich Bock Emil
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Bock Emil filed Critical Heinrich Bock Emil
Publication of CH108385A publication Critical patent/CH108385A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/18Actuation by interference with heat, light, or radiation of shorter wavelength; Actuation by intruding sources of heat, light, or radiation of shorter wavelength
    • G08B13/181Actuation by interference with heat, light, or radiation of shorter wavelength; Actuation by intruding sources of heat, light, or radiation of shorter wavelength using active radiation detection systems
    • G08B13/183Actuation by interference with heat, light, or radiation of shorter wavelength; Actuation by intruding sources of heat, light, or radiation of shorter wavelength using active radiation detection systems by interruption of a radiation beam or barrier
    • G08B13/184Actuation by interference with heat, light, or radiation of shorter wavelength; Actuation by intruding sources of heat, light, or radiation of shorter wavelength using active radiation detection systems by interruption of a radiation beam or barrier using radiation reflectors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description


  Elektrische     Überwachuugsaulage.       Die den     Gegenstand    der vorliegenden Er  findung bildende elektrische     Überwachungs-          anlage    besitzt eine oder mehrere belichtete  lichtempfindliche Zellen, welche bei     Besichat-          tung    ein Relais betätigen, und wobei die An  ordnung getroffen ist,     ,dass    der     belichteten     lichtempfindlichen Zelle in ihrem Relais ein  Gegenstromkreis     entgegensteht,    welcher an  die Stromquelle     einer    elektrischen Lampe an  geschlossen ist,

   die zur     Belichtung    der be  treffenden lichtempfindlichen Zelle dient. In  der Zeichnung ist der Gegenstand ,der Erfin  dung in beispielsweiser Ausführung schema  tisch dargestellt.  



  Das Licht der als Scheinwerfer ausgebil  deten     Lampe    1     wird    durch Spiegel 2 und 3  auf den Hohlspiegel 5 geworfen, in dessen  Brennpunkt oder annäherndem Brennpunkt  sieh die lichtempfindliche Zelle 4 befindet,  <I>sei</I> dass     die    Zelle 4 ihre Belichtung in der  Hauptsache nur von der Lampe 1 erhält, dass  also eventuell auftretende     Nebenbelichtung     der Zelle von dieser     Hauptbelichtung    wesent  lich übertönt wird. In Räumen, in denen  eine nennenswerte Nebenbelichtung nicht in  Frage kommt, können Scheinwerfer oder    Hohlspiegel, oder auch     beides    fehlen.

   Die  Stromquelle der Lampe 1 ist mit A     bezeich-          net.    An diese gleiche     Stromquelle    A ist\ eine       Stromverteilungsspule    (plus A über Leitung       B    und minus A über Leitung C)     angeschlos=          sen,    von welcher der     Zellenstromkreis    und  hierzu ein     Gegenstromkreis    .abgezweigt sind.

    Der     Zellenstromkreis    erstreckt sich von der       Stromverteilungss,pule,        Abnehmestelle    6 über  Leitung 7, Zelle 4, Leitung $, Relais 9,     Mess-          instrument    10, zur     Stromverteilungsspule          resp.    zur Abnahmestelle 11 zurück;

   in die  sem Stromkreis können :auch mehrere auf  Beschattung das     Relais        betätigende        lichtemp-          findlicjie    Zellen liegen, zum Beispiel nach  die Zelle 24,     ,die    mit Zelle 4 in Serie liegen  kann oder die, wie in der Zeichnung ange  geben ist, mit der Zelle 4 parallel geschaltet  sein kann. Zur Belichtung der Zelle 24 dient  die Lampe 25.

   Zu obigem Zellenstromkreis       ist    ein Gegenstromkreis angeordnet, von der       Stromverteilungsspule,        Abnahmestelle    11  über     Messinstrument    10, Relais 9, Leitung  12, verstellbaren Widerstand 13, zur     Strom-          verteilungsspule        resp.    zur Abnahmestelle 14  zurück.

   Während aber letzterer     Gegeristrom         an die     Lichtstromquelle    angeschlossen sein  muss,     isst    dieses     beim.    Zellenstromkreis nicht  unbedingt der Fall, es sei denn, dass dieser       Zellenstromkreis    wiederum .als Gegenstrom  kreis zu einer zweiten lichtempfindlichen  Zelle dienen soll, und dass die zweite Zelle  ebenfalls auf Beschattung eine Kontaktbewe  gung auslösen soll (Zelle.

   15 im Stromkreis       11-10-9-$-15-1G-14).    Die     lichtemp-          findlichen    Zellen 4, 15 und 24, die     @durch          Besehattung    eine Kontaktbewegung im Re  lais veranlassen sollen, sind in folgender Be  schreibung und in den Ansprüchen als     Be-          schattungszellen    bezeichnet, zum Unterschiede  von der neben Zelle 4 liegenden Zelle 17, die  auf Mehrbelichtung die Auslösung- eines  Kontaktes, wie später weiter ausgeführt ist,  vornehmen soll.  



       Naehstehende        Beschreibung    bezieht sich  zuerst auf den     Beschattungszellenstromkreis     der     lichtempfindlichen    Zelle 4, unter der An  nahme,     dass'    im Gegenstromkreis eine zweite       Besehattungsz.elle    15 nicht vorgesehen ist.  Wenn bei einer elektrischen Glühlampe be  kannter guter Konstruktion die Verbindun  gen und Anschlüsse in Ordnung sind, so, kön  nen nennenswerte Lichtschwankungen einer  elektrischen Lampe durchweg nur eintreten  durch Stromschwankungen innerhalb der       Stromquelle    der Lampe.

   Diese Stromschwan  kungen finden dann auch in dem .auf das  Relais     einwirkenden,    an die Lichtquelle A  angeschlossenen Gegenstromkreis 11-10  9-12-13-14     statt,    sie sind mit jeder Be  lichtungsschwankung der Zelle 4, soweit sol  che nicht aus Nebenbelichtung verursacht  ist, verbunden.

   Findet eine Verdunklung der  Zelle 4 durch     Beschattung    statt, zum Beispiel  durch eine Durchquerung der     Lichtstrahlen     in der Pfeilrichtung P, so verringert sich  wegen der Vermehrung des Widerstandes der  Zelle 4 der     St.romdurchfluss    in deren Strom  kreis und der Gegenstrom 11-10-9-12  13-14 erhält gegenüber dem     Beschattungs-          zellenstrom    G-7-4-8-9-10-11 ein sol  ches Übergewicht,     4ass    das Relais 9     seinen     Anker 19 anzieht und eine     Alarmglocke    20  oder eine sonstige Vorrichtung in Tätigkeit    setzt.

   Wird jedoch die     Beschattungszelle    4  dadurch dunkler, dass die Lampe 1 vorüber  gehend dunkler brennt, was durch eine vor  übergehende Stromverminderung in der       Lichtzentrale   <B>A</B> hervorgerufen ist, so tritt  auch im gleichen Augenblick eine Stromver  minderung in dem au die gleiche Lichtzen  trale A     angeschlossenen    Stromkreis 11-10  -9-12-18-14 ein, der das zur     Betätigung     des Relais nötige Übergewicht verhütet. Das  Relais spricht also nur dann durch Dunkler  werden der Zelle 4 an, wenn dieses Dunkler  werden durch eine Beschattung der Zelle ein  tritt, nicht aber dann, wenn die Zelle 4 durch       Dunklerbrennen    der Belichtungslampe 1  dunkler wird.

      Zur Einstellung des Stärkeverhältnisses  der sich im Relais gegenüberstehenden  Ströme dient der Stellhebel an der Strom  abnahmestelle 11 oder der     verstellbare-    Wi  derstand 13. Die Stellvorrichtungen 11 oder  13 sind mit einer Skala 21     bezw.    22 verse  hen, an welcher die Stellung des     ,Stellhebels     in Zahlen abgelesen werden kann. Die Stell  vorrichtung 11 oder 13 wird nach Einschal  tung der Anlage soweit auf eine Stromver  mehrung im Gegenstromkreis 11-10-9-12  -13-14 eingestellt, bis das Relais 9 den  Anker     19,anzieht,    die Glocke 20 also ertönt.

    Durch Ausschaltung des Schalters 23     wird'     der     Stromdurchfluss    durch das Relais sodann  unterbrochen und nunmehr wird der Hebel  des verstellbaren Widerstandes 13 an der  Skala 22 oder der Hebel der Stromabnahme  stelle 11 an der Skala. 21 um eine     gewünschte     Anzahl     Skalateile        zurückgestellt.    Damit  wird ein     @an    der Skala, erkenntlicher     Emp-          fi.ndlichkeitsgrad    eingestellt, unter welchem  die Anlage auf     Besehattung    der Zelle 4 den  Kontakt auslösen soll. Sodann wird der  Schalter 23 wieder geschlossen.

      Durch einen dauernden     Stromdurchfluss     durch die Zelle 4 kann deren Leitfähigkeit  - wenn zum Beispiel die Zelle 4 eine Selen  zelle ist - sich ändern. Ebenfalls kann der  Widerstand einer     Selenzelle        auch    durch dau  ernde     Belichtung"    allmählich ein anderer wer-      den als bei     .gleich    stärker     Belichtung    von       kürzerer    Dauer.

   Ferner konnte,     wenn    eine  Anlage des abends bei geringer     Nebenbelioh-          tung    eingestellt war, eine unzeitgemässe Kon  taktbewegung dadurch hervorgerufen wer  den, dass am     -andern    Morgen durch Auftreten  des Tageslichtes     eine    Vergrösserung der Ne  benbelichtung eintritt.

   Um obigen Übelstän  den, soweit solche eine Stromvermehrung im       Beschattungszellenstromkreise    v     eranl.assen,     zu begegnen, wird zweckmässig im Brücken  strom der beschriebenen Gegenstromschal  tung ein     Drehspulenrelais    mit .einer nur ein  seitigen     Kontaktstelle    .angeordnet, so,     dass     nur eine     Stromrichtung    den Kontakt schlie  ssen kann, und .

   zwar nur diejenige .Strom  richtung,     di.d    in der     Gegenstromsichaltung     durch     Verminderung    des     Beschattungszellen-          stromes        resp.    Vermehrung des Gegenstromes  entsteht.

   Als ein solches     Drehspulenrelais     kann das     1VIessinstrument    10     ,ausgebildet    sein  und das elektromagnetische Relais 9 kann  dann     fortfallen.    Oder es wird anstatt dessen  oder hiermit gleichzeitig die nötige Entnahme  des Gegenstromes -aus der Lichtstrom quelle  so     bemessen,    dass der Gegenstrom den Strom  durchflüss     durch    die     Beschattungszelde    im  normal belichteten Zustande dieser Zelle we  sentlich überwiegt. Dann wird     vorteilhaft     das elektromagnetische Relais 9 gewählt und  (las     Drehspulenrelais    10 kann fortfallen.

    Nunmehr wird eine Vermehrung des Stromes  in der     Beschattungszelle    durch stärker wer  dende Nebenbelichtung oder durch die vor  hin erwähnten Erscheinungen ,der Unbestän  digkeit und Trägheit der     Selenzelle    eine     Kon-          taktbewegung    nicht veranlassen     können.    An  derseits wird, wie bereits ausgeführt war,  auch eine Verminderung des Stromes in der       Beschattungszelle    durch dunkler brennende  Lampe bei     Stromverminderung    in der     Licht-          strom@quelle,    eine Kontaktbewegung nicht       hervorrufen    können, selbst dann nicht,

   wenn  diese Verdunklung der Zelle eine sehr starke  wird, während' eine     Verdunklung    der Zelle  durch Beschattung die     Kontaktbewegung     auslösen wird.    In der Regel finden wesentliche Licht  schwankungen einer elektrischen. Lampe nur  nach     unten,    statt,     d.    h. die Lampe brennt in  folge zeitweilig eintretender plötzlicher grö  sserer     Stromentna_hane    aus deren     :Stroni.quelle     (zum Beispiel aus einer     städtischen    Licht  zentrale)     vorübergehend    plötzlich dunkler.

         Dagegen    ist eine     wesentliche        Überschreitung     der     normalen    Lichtstärke durch Überspan  nung in einer städtischen     Lichtzentrale,    wo  bei eventuell die Lampen durchbrennen wür  den, selten.

   Eine durch geringere Stromüber  spannung in der     Lichtzexitrale    hervorgerufe  nen Stromvermehrung im Gegenstrom würde  eine Stromvermehrung im     Beschattungszel-          lenstromkreis    entgegenstehen, einerseits we  gen der Belichtungsvermehrung der Zelle 4  und anderseits wegen der im Zellenstrom  kreis direkt hervorgerufenen Stromvermeh  rung, falls auch dieser     .Stromkreis,        wie    in der  Zeichnung angegeben, .an die     Lichtzentrale          angeschlossen    ist.  



  Wenn. bei der     Einschaltung    des Appara  tes eine stärkere Nebenbelichtung der     Zelle     4 vorhanden sein ,sollte, so. ist diese erkenn  bar und sie kann durch Abdeckung oder ,der  gleichen vermieden werden, falls sie zurzeit  der Einstellung des Apparates eine derartige  Stärke     hätte,    dass, im     Laufe    des Betriebes  eine     wesentliche    Verdunklung .der Zelle     durch     etwaiges ;späteres     Nachlassen        dieser        Neb.en-          belichtung    zu befürchten wäre.

   Eine gerin  gere Abnahme der     Nebenbelichtung,    die eins  geringere Abnahme des     Stromidurchflusses          dunch    den     Zellenstromkreis.    zur     Folge    hat,  wird dadurch.

   ausgeglichen,     @dass@    der für den       normalen    Betrieb vorgesehene     Stromüber-          schuss    des Gegenstromes 11-10-9-12-13  -14     um        einen    entsprechenden Teil kleiner  eingestellt     wird.    In gleicher Weise ist auch  eine durch stärkere     Stromüberspannung    in  der Lichtzentrale eventuell möglich werdende       sichädliche        Vermehrung    des     Stromüberschus-          ses    im     Gegenstiom    auszugleichen und ferner  können auf diese Weise eventuell  <RTI  

   ID="0003.0088">   Unbestän-          digkeiten    einer     Selenzelle    ausgeglichen wer  den,     'soweit        diese        Unbeständigkeiten    eine       Stromverminderung    im Besdhattungszellen-           stromkreis    oder eine Stromvermehrung im       Gegenstromkreis    (bei der später beschriebe  nen Zelle 17) veranlassen können.  



  Bei vorstehend beschriebener Anordnung  kann es     möglich    werden,     dass    eventuell ein       Unbefugter    durch     Anbringung    einer kräf  tigen zweiten Lampe vor der     Beschattungs-          zelle    4 den     Stromdurchfluss    durch deren  Stromkreis derart vergrössert, dass bei einer  Durchquerung der normalen Belichtung eine  Kontaktbewegung nicht ausgelöst würde.

   Um  dieses zu vermeiden, ist neben der     Beschat-          tungszelle    4 eine weitere lichtempfindliche  Zelle 17 so angeordnet, dass sie beim Vorhal  ten einer zweiten Lampe vor der Zelle 4, von  dieser zweiten Lampe     mitbelichtet    werden       muss.    Die Zelle 17 kann sodann durch be  sondere Leitung mit einem besondern Relais  in Verbindung stehen, welches. in bekannter       NNTeise    durch Mehrbelichtung der Zelle 17 ein  besonderes Läutewerk oder dergleichen aus  lösen kann.

   Letztere Zelle kann jedoch auch,  wie in der Zeichnung dargestellt ist, parallel  mit dem     Widerstande    18 im Gegenstrom zum       Beschattungszellenstro.mkreis    liegen, und  zwar in der Leitung 11-10-9-8-17-16  -14. Sie wird dann bei grösserer     MehTbe-          lichtung    .den     Stromüb,ersehuss    in diesem  Stromkreise so, vermehren, dass das Relais 9  zum Anziehen seines Ankers 19 veranlasst  wird.

   In diesem Falle ist eine starke Mehr  belichtung der Zelle 17 durch etwa. morgens  auftretende     Sonnenbelichtung    in entsprechen  der Wahl des Aufstellungsortes des Zellen  gehäuses oder in zweckentsprechender Ab  deckung des direkten     .Sonnenlichtes    zu ver  meilen.  



  Die     Beschattungszelle    4 ist mit ihrer       lichtempfindlichen    Schicht nach dem Innern  des Hohlspiegels 5 gerichtet, sie erhält dem  nach das vom Spiegel 8 auf den Hohlspiegel  5 reflektierte Licht in     konzentrierter    Form.  Die Zelle 17 dagegen ist mit ihrer     liclhtemp-          findlichen    Schicht vom Hohlspiegel 5 abge  wendet und direkt auf den Spiegel 8 gerich  tet, so     ,d:ass    die Zelle 17 das vom     Spiegel    8  reflektierte Licht nur in einfacher     Form    er-    hält.

   Demnach wird .auch eine     bei    einer  Durchquerung P der Lichtstrahlen auftre  tende Beschattung den Widerstand der     im     normalen Zustande stärker belichteten Zelle  4 weit mehr vergrössern als den Widerstand  der nur einfach belichteten Zelle 17, so dass  bei einer Beschattung beider Zellen im  Stromkreis der Zelle 4 eine weitergehende       Verminderung    des Stromes eintritt, als im  Stromkreis der Zelle 17.

   Dadurch entsteht  im, Stromkreis der Zelle 17 in Verbindung  mit dem parallel geschalteten     Stromkreis     11-10-9-12-18-14 ein genügend star  ker     Stromüberschuss,    um das Relais 9 zum  Anziehen seines Ankers 19 zu     veranlassen.     Anderseits -wird bei einer Mehrbelichtung der  Zellen 4 und 17 durch eine von unbefugter  Seite etwa. vorgehaltene zweite Lampe, die  Zelle 4 nur dann wesentlich mehr belichtet  werden können, wenn die     .Strahlen    der zwei  ten Lampe     genau    in die Richtung:     Spiegel     e, Reflektor 5 fallen.

   Hierbei würde aber  zuvor eine     Unterbrechung,der    ordnungsmässi  gen Lichtstrahlen durch den Körper der mit  gebrachten zweiten Lampe     und:    damit eine       Kontaktauslösung    stattgefunden haben. Ein  in schräger Richtung, etwa in der Richtung  des Pfeils     Q,    auf die     Zellen    geworfenes Licht  trifft jedoch,     @da.    die lichtempfindliche     Scliicht     der Zelle 4 nach dem Innern des Reflektors 5,  die lichtempfindliche Schicht der Zelle 17  dagegen nach aussen     gerichtet    ist, letztere  Zelle so überwiegend,     d.ass    dadurch die Kon  taktbewegung im Relais ausgelöst wird.  



  Zur Ersparung von Lichtkosten und zur  Schonung der lichtempfindlichen Zelle, die  unter einer dauernden Strombelastung schäd  lich beeinflusst     werden    kann, ist es vorteil  haft, wenn die     Anlage        zeitweilig    ausgeschal  tet wird.

   Hierzu können bekannte automa  tische     Schaltwerke    benutzt werden, die die  Anlage in Perioden ein- und ausschalten,  oder bei denen     durch    Erschütterungskontakte  im Falle der Annäherung von Personen ein  mit     Laufwerk.    versehener Elektromagnet in  Tätigkeit gesetzt wird, der die     Anlage        eih-          schaltet    und nach Ablauf einiger Zeit     wieder     ausschaltet. Mit Laufwerk versehene Schalt-      werke sind     (zum    Beispiel für     automatisthe          Treppenbeleuchtung)        hinreichend    bekannt.

    In der Zeichnung ist ein Schaltanker 27 vor  gesehen, welcher durch die     Magnetspule    85  eines derartig bekannten und deshalb hier       nicht        mitgezeichneten    Schaltwerkes zeitwei  lig auf die Kontaktstelle 28     gelegt    wird.  Liegt der Anker 27 auf der Kontaktstelle  28, so     ist    die Anlage eingeschaltet, nachdem  zuvor durch     Umlebo¯uug    des Schalters 29 auf  die Stelle 30 der dauernde Betrieb in einen  Wechselbetrieb umgestellt ist.

   Nun würde  aber bei einem solchen     Wechselbetriebe    bei  der Einschaltung der Anlage die Zelle 4 vor  h-er eine     Zeitlang        im        Dunkeln    gelegen haben,  so     .dass    deren Widerstand, sich inzwischen  wesentlich vergrössert     hätte.    Wegen der  Trägheit mancher Zellen (zum Beispiel     einer          Selenzelle)        würde    sodann im Moment des       Einschaltens    der Anlage der     Stromdurchfluss     durch die Zelle 4 ein von dem normalen       Strom@durchfluss    abweichender sein,

   so- dass  hierdurch eine Kontaktbewegung     irre    Relais  hervorgerufen werden kann. Um dieses zu  vermeiden, hat der Hohlspiegel 5, in dessen       Brennpunkt    oder annäherndem Brennpunkt  die     lichtempfindliche    Zelle 4     belagert    ist,  einen Ausschnitt oder eine Durchsicht 31, was.  durch     Fortlassen    des Spiegelbelages eines  Glashohlspiegels :an der betreffenden Stelle  gegeben sein kann,     hinter    welcher     Durchsicht     eine kleine Lampe 32 angeordnet wird.

   Durch  diese Lampe wird die     lichtempfindliche     Schicht der Zelle 4 dann belichtet,     wenn    die  Lampe, 1     :dadurch    ausgeschaltet ist, dass der       Sühultanker    27 ;auf der     Kontaktstelle    36       liegt.    (Der Stromkreis der Lampe 32 ist A       plus#-30-27-3:

  6-32-A    minus zurück.)  Da. die Lampe 32 in     unmittelbarer    Nähe der  Zelle 4 angebracht ist, genügt deren     sehwa,          ches    Licht, um dieselbe     Belichtungsstärke     der Zelle 4 zu     erzielen,    die durch die weit  entfernte kräftige Lampe 1 bei deren Ein  schaltung gegeben ist, so     dass    durch zeitwei  ses Ausschalten der     Lampe    1 und gleichzei  tiges Einschalten der Lampe 32 eine wesent  liche Lichtersparnis     .stattfinden    kann,

   ohne  dass die Belichtungsstärke der Zelle 4 geän-         dort    wird und ohne     dass    eine wesentliche Ab  weichung des ersten     @Stromdurchflusses    von  der     normalen    Stromstärke stattfindet.

   Die  neben der     Zelle    4 angeordnete     Lampe    32     wird     (je nach der Bauart des     Zellengehäuses)    auch  von einer andern Stelle aus die     Zelle    4     be-          lichten    können, falls die     Durchbrechung        eines     Hohlspiegels nicht stattfinden soll, oder falls   .ein     Hohlspiegel    nicht zur     Verwendung    ge  langt.  



       Soll    im Gegenstromkreis     ebenfalls    noch  eine     lichtempfindliche    Zelle auf     Beschattung     das     Relais    zum Ansprechen     ringen    (Zelle  15 mit     Belichtungslampe    26), so     kann    diese  entweder mit dem verstellbaren     Widertand     13 parallel, wie in der Zeichnung mit Lei  tung 11-10-9-8-15-16-14     ;angegeben     ist, oder in     -Serie    geschaltet sein, auch kann.

         eventuell    der Widerstand 13 fehlen und die  Stromregulierung findet nur durch Verstel  len der     Stromabnahmestellen    6, 11 oder 14  an -der     Stromverteilungsspule        statt.    Dann hat  natürlich, unter Fortfall des elektromagneti  schen     Relais    9, das     Drehspulenrelais    10 dop  pelseitige Kontaktstellen nötig. Die beiden  Lampen 1 und 26 sind an die gleiche Strom  quelle A angeschlossen.

   Damit finden gleich  zeitige Lichtschwankungen in beiden Lam  pen statt, so     d    ass durch die     Lichtsühwankun-          gen    dieser Lampen beide Zellen gleichzeitig  betroffen werden und deren Widerstands  änderungen sich damit im     .Gegenstrom    aus  gleichen können. Ebenso kann zur Errei  chung dieses Zweckes auch nur eine Lampe  gewählt werden, durch welche beide     Zellen     gemeinsam belichtet werden.  



  Nun ist aber die normale     Belichtungs-          stärke    beider Zellen     wegen    der verschiedenen  Entfernungen der einzelnen Zellen von ihren  Lampen in der Regel nicht gleich, so dass  durch plötzliches     Dunklerbrennen    beider  Lampen die Widerstandsvermehrung in der  einen Zelle wesentlich     kleiner    oder grösser  sein kann als in der     andern.    Auch kann  letzteres selbst bei gleicher     Belichtungsstärke     beider     Lampen    der Fall sein, wenn zwei Zel  len sich dem     innern    Wesen nach ungleich  verhalten (zum Beispiel bei     Selenzellen)

  .    Es      kann die eine Zelle bei     gleicher    Verdunklung  grössere Widerstandsänderungen zeigen als  die andere, und die unterschiedliche Trägheit       zweier    Zellen wird die Widerstandsänderung  der einen     Zelle    schneller oder langsamer vor  nehmen lassen als die der andern, so     dass    Be  triebsstörungen hierdurch stattfinden     können.     Dieses wird wiederum vermieden durch An  schlug beider sich gegenüberstehenden     Be-          scha.ttungszellenstromkreis.e    .an die Strom  quelle der Lampen und durch eine genaue  Einstellungsmöglichkeit des Grössenverhält  nisses der beiden gegenüberstehenden Ströme  zueinander.

   Zu diesem Zwecke ist das     als          Drehspulenrelais    ausgebildete     Messinstrument     10 mit genügend grossem Zeigerausschlag  versehen und die Stromabnahmestelle 11 an  der     Stromverteilungsspule    ist als Einstel  lungsvorrichtung :ausgebildet. Damit wird die  Einstellung und genaue Beschränkung eines  nach der einen oder andern Richtung hin  zeitweilig nötigen Differenzstromes möglich,  welcher die unterschiedliche Trägheit und       das    unterschiedliche sonstige Verhalten       zweier        im        Gegenstrom    zueinander liegender       Beschattungszellen    bei Lichtschwankungen  ausgleicht.  



  Die     Funktion    des Apparates ist mit der  Auslösung einer Kontaktbewegung im Re  lais durch Beschattung einer oder mehrerer  lichtempfindlicher Zellen, gegeben. Welcher  Art     Vorrichtungen,    die durch obige     Kontakt-          äuslösung    in Tätigkeit gesetzt werden sollen,  an den Apparat, etwa an die Polklemmen 33  und 34, angeschlossen werden können, ist für  das Wesen vorliegender Erfindung unerheb  lich. Dieses können sowohl Einbruchs- und  Diebstahls-, Melde- und Abwehrvorrichtun  gen sein, als auch sonstige Einrichtungen,  die zur Überwachung oder Regelung eines       Betriebes    dienen und durch     Beschattung     einer lichtempfindlichen Zelle beeinflusst  werden sollen..

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Überwachungsanlage, gekenn zeichnet durch einen Stromkreis, in dem ein Relais und wenigstens eine belichtete licht- empfindliche Zelle, die bei ihrer Beschattung dieses Relais betätigen soll, eingebaut ist und einen weiteren durch das gleiche Relais ge führten Stromlaeis, welcher dem Stromkreise der lichtempfindlichen Zelle im Relais ent gegensteht und welcher an die Stromquelle einer elektrischen Lampe angeschlossen ist, die zur Belichtung der obigen lichtempfind lichen Zelle dient.
    UNTERANSPRÜCFIE 1. Elektrische Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Strom kreis der belichteten lichtempfindlichen Zelle, welche auf Beschattung eine Kon taktbewegung des Relais veranlassen soll und der Gegenstromkreis zu dieser lichtempfindlichen Zelle an eine Strom verteilungsspule angeschlossen sind, wel che Stromverteilungsspule an die Strom- ,quelle der elektrischen Lampe ange schlossen ist, die zur Belichtung obiger lichtempfindlichen Zelle dient. 2.
    Elektrische Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d.a.ss .der Gegen stromkreis zur belichteten lichtempfind lichen Beschattungszelle mit einem Re gulierwiderstand versehen ist, durch ivel- chen die Stromstärke in diesem Gegen stromkreis verändert werden kann. 3.
    Elektrische Anlage nasch Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass an der Stromverteilungs- spule Stellvorrichtungen angebracht sind, durch welche die Stromstärke in dem Stromkreise .der belichteten liehtempfind- lichen Besehattungszelle und die Strom stärke in dem Gegenstromkreise zur obi gen Zelle verändert werden können.
    4. Elektrische Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sterom- durchfluss durch den Gegenstromkreis zur belichteten Bes.cha,ttungszelle den Stromdurchfluss durch den Stromkreis dieser Zelle in normalem Belichtungszu- stande der Zelle überwiegt. 5. Elektrische Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzei:
    ch.net, dass rieben der auf Beschattung das Relais betätigenden belichteten lichtempfindlichen Beschat- tungszelle eine zweite lichtempfindliche Zelle so angeordnet ist, dass\ die zweite Zelle von einer unbefugten Mehrbelich- tung der ersten Zelle mitbetroffen:
    wer den muss, wobei,die zweite Zelle bei die ser Ylehrbelichtung ein Relais betätigt. 6. Elektrische Anlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, ,dadurch gekenn zeichnet, d.ass die neben der ersten Zelle liegende zweite Zelle im Gegenstromkreis zur ersten Zelle angeordnet ist, und bei Mehrbelichtung das mit der ersten Zelle gemeinsame Relais betätigt. 7.
    Elektrische Anlage nach P:atenta.nspruch und Unterans.prüclien 5 und 6, .da-durch gekennzeichnet, dass die belichtete licht empfindliche Zelle, welche auf Beschat tung das Relais betätigen soll, im gesam melten Lichte eines Lichtstrahlensamm- lers liegt, während die zweite lichtemp findliche Zelle, welche neben der ersten Zelle gelagert ist und welche auf Mehr belichtung das gemeinsame Relais betä tigen soll, im ungesammelten Lichte der gemeinsamen Belichtungslampe liegt. B.
    Elektrische Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in einem gemeinsamen Relais sich gegen überstehende Stromkreise je eine belich tete lichtempfindliche Zelle enthalten, von denen jede Zelle auf Beschattung das gemeinsame Relais betätigen soll, wobei der eine Stromkreis .als Gegen stromkreis des ,andern dient und beide Stromkreise an die Stromquelle der zur Belichtung !der Zellen :dienenden elektri schen Lampen .angeschlossen sind.
    9. Elektrische Anlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekeDn- zeichnet, dass das Verhältnis der beiden im Relais sich :gegenüberstehenden Zel lenströme zueinander durch Erkennungs vorrichtungen äusserlich erkennbar ge macht- und durch eine Feinstellungsvor- richtung regulierbar angeordnet ist, zum Ausgleich .der unterschiedlichen Trägheit und des unterschiedlichen Verhaltens zweier im Gegenstrom zueinander liegen der Beschattungszellen. 10.
    Elektrische Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass eine zeit weilig in Tätigkeit tretende Ein- und Ausschaltevorrichtung der die lichtemp findliche Beschattungszelle belichtenden Lampe so vorgesehen ist, dass sie bei Ausschaltung dieser Lampe eine zweite Lampe zur Belichtung der Zelle ein- s-chaItet und bei Einschaltung der erste ren Lampe die zweite wieder ausschaltet.
CH108385D 1924-02-23 1924-02-23 Elektrische Überwachungsanlage. CH108385A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH108385T 1924-02-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH108385A true CH108385A (de) 1925-01-16

Family

ID=4367356

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH108385D CH108385A (de) 1924-02-23 1924-02-23 Elektrische Überwachungsanlage.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH108385A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2527877C3 (de) Steuereinrichtung zum selbsttätigen Schalten von Leuchten
CH108385A (de) Elektrische Überwachungsanlage.
AT100023B (de) Sicherheitsvorrichtung mit lichtempfindlichen Zellen.
DE1275889C2 (de) Verfahren und Schaltung zum selbsttaetigen Abblenden der Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen
DE710433C (de) Lichtelektrische Einrichtung zur Betaetigung eines Schalters
AT91215B (de) Elektrische Alarmvorrichtung, insbesondere gegen Einbruch und Diebstahl, mittels lichtempfindlicher Zellen.
DE695438C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Ein- und Ausschaltung von Lampen
DE1797468C3 (de) Blitzlichtsteuereinrichtung
DE1497472A1 (de) Blitzeinrichtung mit einer Fassung fuer eine Blitzlampeneinheit mit mehreren Blitzlampen
DE2011450B2 (de) Photographische kamera mit blitzlichteinrichtung
DE508105C (de) Vorrichtung zur Ausscheidung der Wirksamkeit fremden Lichtes bei optischen Signaluebertragungen
DE509532C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Steuerung von Vorgaengen in Abhaengigkeit von der Tageszeit
DE354513C (de) Elektrische Sicherheitsanlage mit einer oder mehreren lichtempfindlichen Zellen
DE963931C (de) Selbsttaetige Abblendvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge mit Ankuendigungssignal
DE69525875T2 (de) Detektor einer Helligkeitsschwelle zum Steuern einer öffentlichen Beleuchtungsanlage
DE360481C (de) Elektrische Sicherheitsanlage mit einer oder mehreren lichtempfindlichen Zellen
DE315066C (de)
DE1035074B (de) Durch eine Lichtquelle steuerbare Schaltvorrichtung
DE299108C (de)
DE686382C (de) Auf Verdunkelung ansprechendes Lichtrelais
DE608119C (de) Lampenwechsel- und UEberwachungseinrichtung
AT234511B (de) Photographische Kamera mit eingebautem Blitzlichtgerät
DE2608099A1 (de) Einrichtung zur automatischen steuerung der von einer blitzroehre abgegebenen lichtmenge
DE428424C (de) Elektrische Anlage mit lichtempfindlichen Zellen, z. B. als Schutzvorrichtung gegen Einbruch und Diebstahl
DE601260C (de) Lichtelektrische Signal-, Steuer- oder Messvorrichtung