CH108592A - Automatische Schutzvorrichtung an elektrischen Heizapparaten gegen Überhitzung. - Google Patents
Automatische Schutzvorrichtung an elektrischen Heizapparaten gegen Überhitzung.Info
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H37/00—Thermally-actuated switches
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
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- H02H5/04—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal non-electric working conditions with or without subsequent reconnection responsive to abnormal temperature
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Description
Automatische Schutzvorrichtung an elektrischen Heizapparaten gegen Überhitzung. Es ist bekannt, dass öfters Brandschaden entsteht, indem elektrische Bügeleisen, Koch apparate und dergleichen unter Strom ge stellt und dann vergessen werden. Die im Folgenden beschriebene Vorrichtung hat den Zweck, die Stromzufuhr zu derartigen Ap paraten automatisch abzustellen, sobald die Temperatur des Heizkörpers eine bestimmte Grenze überschritten hat.
Dazu besitzt dia Vorrichtung einen vom Hauptheizstrom ab- gezweigten zweiten Stromkreis, dessen Span nung geringer ist als diejenige des Haupt- stromkreises.
In diesen zweiten Stromkreis ist ein Z'hermoregulrator eingeschaltet, welcher die sen Stromkreis schliesst, sobald die Tempera tur des Heizkörpers eine bestimmte Grenze erreicht hat. Für den letzteren Zweck wird am besten die Wärmeausdehnung von festen und flüssigen Stoffen benutzt, zum Beispiel Quecksilber in einem enghalsigen Gefäss.; bei Erwärmung steigt das Quecksilber und bewirkt Stromschluss.
In den zweiten Stromkreis ist ausser dem Thermoregulator ein Relais eingeschaltet, so dass bei Stromschluss des zweiten Stromkrei- ses ein Anker angezogen wird, der den Hauptstromkreis mindestens teilweise unter bricht.
Die Vorrichtung gestattet eine plötzliche Unterbrechung des hoehvoltigen Stromkreises und ist für Gleichstrom und Wechselstrom anwendbar.
Die beiliegende Zeichnung zeigt zwei Aus führungsbeispiele in schematischer Darstel lung. Fig. 1 zeigt ein Beispiel, bei dem der Hauptstromkreis beim Schliessen des Neben stromkreises teilweise ausgeschaltet wird, während beim Beispiel gemäss Fig. 2 der Hauptstromkreis vollständig unterbrochen wird.
Solange beim Beispiel gemäss Fig.@ 1 die gewünschte Temperatur noch nicht erreicht ist, ist im Thermoregulator .B kein Strom schluss vorhanden; das heisst: die Verbindung zwischen f und i ist unterbrochen;
' in die sem Falle fliesst der Strom von der Strom zuführung<I>a</I> über c, d,<I>e, k,</I> von da durch die parallel geschalteten Heizwiderstände h3, h4, h" nach l und<I>b,</I> gleichzeitig -aber auch von<I>a</I> über c, d nach<I>g</I> und durch die Heizwiderstände hl und h2 nach l und<I>b.</I> Es sind die sämtlichen fünf Heizspiralen unter Strom.
Ist die gewünschte Temperatur erreicht, so entsteht im Thermoregulator R Stromschluss. Es fliesst ein Zweigstrom von <I>a</I> über c, durch das Relais<I>T</I> und den Re gulator R nach f. Für die Stärke des in die- z, em Stromkreise fliessenden Stromes ist der Widerstand der Relaiswicklung T und das Spannungsgefälle y-f massgebend.
Dieses wird so bemessen, dass beim Schliessen des Kontaktes bei R keine störenden Funken entstehen und doch die magnetische Wir kung im Relais T genügend gross ist, da.ss der Anker W entgegen der Wirkung der Feder F angezogen wird. Durch Anziehen des Ankers W wird der Kontakt bei e ge löst, wodurch die Heizwiderstände h." 1a, und lr.zi ausgeschaltet werden. Die Heizung wird jetzt nur noch durch die Widerstände li, und lt., weitergeführt.
Kühlt sich der Apparat ab, so wird der Strom in R unter brochen, der Anker IV fällt, da kein Strom mehr durch T fliesst, unter der Wirkung der Feder I= zurück; es entsteht wieder Strom schluss bei e und sämtliche Heizwiderstände sind wieder unter Strom gesetzt.
Solange beim Beispiel gemäss Fig. 2 die gewünsclitc Maximaltemperatur noch nicht erreicht ist, ist im Thermoregulator R kein Stromschluss vorhanden.
Es fliesst nur der Strom von a über c, d,<I>e</I> durch<B>TV_.</B> nach 1), <I>g,</I> durch den Heizwiderstand lt nach<I>1, o</I> und b. Sobald aber infolge Erwärmung der Strom in R geschlossen wird, fliesst ein Teil strom von<I>a</I> über<I>e,</I> d, <I>e,</I> IV:
!, t), K, die eine Relaiswicklung 1',, <I>i,</I> R, nach<I>f.</I> Für die Stromstärke in diesem Stromkreise ist massgebend der Widerstand von T, und das Spannungsgefälle g-f. Ist letzteres klein gewählt, so fliesst in T, ein schwacher Strom, welcher genügen wird, den Anker W, an zuziehen, aber nicht den Anker 6V.=, welcher durch eine stärkere Feder F2 zurückgehalten wird, um bei e einen guten Kontakt zu er halten.
Durch Anziehen des Ankers Il', wird aber die zweite Relaiswicklung T2 unter Strom gesetzt, indem jetzt ein Strom fliesst von a, über c, d,<I>e,</I> W.-, Ir'" W, auf den he@rn E des Relais, dann über in durch T_,, nach ii,
o und b. Die Relaiswicklung T2 steht unter einer höheren Spannung wie T" in unserem Falle der Gesamtspannung zwi schen<I>a</I> und<I>b.</I> Der Kern E. wird stark magnetisch und zieht den Anker Il'-. auch entgegen der Wirkung der Feder I', plötz lich an.
Dadurch wird die Verbindung bei e unterbrochen, so dass der Strom sowohl für die Relaiswicklungen T, und T2, .als für die Heizwicklung li unterbrochen ist; infolge dessen verschwindet zwar sofort der Magne tismus von E und der Anker 1I'. würde zu rückfallen. Durch eine Arretiervorrichtung S wird er aber zurückgehalten. Somit bleibt der ganze Apparat vollständig ausgeschaltet, bis nach Lösung der Arretiervorrichtung S der Kontakt bei e wieder geschlossen wird.
Es ist klar, dass bei den beschriebenen Beispielen an Stelle eines einzigen Thermo- regulators R auch mehrere Thermoregulatoren im Apparat untergebracht werden können. Jeder von diesen Thermoregulatoren würde auf eine bestimmte Temperatur abgestimmt. Durch Einschalten des einen oder andern dieser Thermoregulatoren an Stelle von R könnte also der Apparat nach Belieben auf verschiedene Temperaturen eingestellt wer den.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Automatische Schutzvorrichtung an elek trischen Heizapparaten gegen Überhitzung, dadurch gekennzeichnet, dass vom Haupt stromkreis ein zweiter Stromkreis abgezweigt ist, dessen Spannung geringer ist als die jenige des Hauptstromkreises, und dass in dem letzteren ein Thermoregulator und ein Relais eingeschaltet sind, so, dass beim Schlie ren dieses Nebenstromkreises durch den Thermoregulator, infolge Erwärmung des Heizkörpers, der Hauptstromkreis wenigstens teilweise ausgeschaltet wird.U NTERAN SPRüCHE 1. Sclrittzvorrichtutig an elektrischen Heiz apparaten geg(#n Üburhitzung, nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach erfolgter Abkühlung des Heizkörpers der ganze Heizstrom -wieder eingeschaltet wird. 2. Schutzvorrichtung an elektrischen Heiz- apparaten gegen Überhitzung, nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Schliessen des Nebenstromkreises der Hauptstrom ausgeschaltet wird und durch eine auf den Relaisanker wirkende Ar retierung abgestellt bleibt. 3.Schutzvorrichtung an elektrischen Heiz apparaten gegen Überhitzung, nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Schliessen des Nebenstromkreises ein Relaisanker angezogen wird, durch wel che Bewegung der Hauptstrom direkt un terbrochen wird. 4. Schutzvorrichtung an elektrischen Heiz- apparaten gegen Überhitzung, nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Schliessen des Nebenstromkreises ein Relaisanker angezogen wird, durch wel che Bewegung ein zweiter Nebenstrom kreis geschlossen wird, der ein Relais ent hält, so dass durch die Bewegung des An kers dieses Relais der Hauptstrom unter brochen wird. 5.Schutzvorrichtung an elektrischen Reiz apparaten gegen Überhitzung, nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem und demselben Apparat mehrere Thermoregulatoren untergebracht sind, von denen nach Belieben je einer einge schaltet werden kann, um den Apparat für verschiedene Höchsttemperaturen be nützen zu können.
Applications Claiming Priority (1)
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