CH108623A - Zweirädriger, elektrisch betriebener Schleppkarren. - Google Patents
Zweirädriger, elektrisch betriebener Schleppkarren.Info
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K1/00—Arrangement or mounting of electrical propulsion units
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Description
Zweirädriger, elektrisch betriebener Schleppkarren. Es sind durch Kraftmaschinen betrie bene, zweirädrige Lastkarren bekannt, die von einem Führer mittelst einer Gabel oder Deichsel geleitet werden und deren Massen, um dem Führer den Aufwand senkrechter Kräfte zu ersparen, so verteilt sind, dass ihr Schwerpunkt über der Radachse liegt. Eine derartige Anordnung bereitet rechnerische und praktische Schwierigkeiten, und ein wirklicher Ausgleich der auf Kippen des Karrens wirkenden Momente ist kaum mög lich. Die Erfindung ermöglicht einen solchen Ausgleich in möglichst vollkommener und dabei einfacher, der Rechnung nicht bedür fender und praktisch ohne weiteres ausführ barer Weise bei solchen Karren, die nicht zur Aufnahme einer Last, sondern zum Zie hen von Fahrzeugen dienen, also bei soge nannten Schleppkarren. Bei diesen steht der Raum über der Radachse, der sonst zur Auf nahme von Nutzlasten oder zur Unterbrin gung eines die Nutzlasten aufnehmenden Wagenkastens dient, zur Anbringung dauern der Eigenlasten zur Verfügung. Anderseits ist eine möglichst tiefe Lage des Schwer- punktes und eine möglichst spiegelgleiche Verteilung aller Massen zu beiden Seiten der Radachse, soweit sie nicht über dieser liegen, erwünscht. Diesen Gesichtspunkten trägt die Erfin dung Rechnung. Die Zeichnung zeigt in den Fig. 1 bis 3 in Seitenansicht und in Drauf sicht ein erstes und in der Fig. 4 in Drauf sicht ein zweites Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Über der Radachse ä des Schleppkarrens nach Fig. 1 bis 3 ist ein Elektromotor b (es könnte auch eine Mehrzahl solcher vorgesehen sein) angeord net, so dass die der Radachse parallele senk rechte Schwerpunktebene durch die Radachse geht. Die Akkumulatoren c, deren erheb liches Gewicht eine Tieflage erwünscht er scheinen lässt, sind unterhalb des den Motor tragenden Rahmens d aufgehängt, und zwar in gleicher Anzahl und Grösse zu beiden Sei ten der Radachse, oder doch so, dass die auf Kippen des Wagens wirkenden Momente sich aufheben.. Damit ist eine zwe@ckdienlichs Ver teilung der Massen der Eigenlasten erreicht. Bei bekannten Schleppkarren erzeugt die durch die Schlepplast hervorgerufene Wi- derstandskraft (Schleppzug) P Drehmomente, die der an den Leitstangen 1 gehende Führer aus eigener Kraft ausgleichen muss. Beim gezeichneten Schleppkarren werden nun diese schädlichen Momente verringert oder ganz aufgehoben. Dies wird zunächst dadurch erreicht, dass das den Schleppkarren mit dem Anhänger verbindende Zugglied, wie Fig. 1 zeigt, an einem Punkte e des Schleppkarrens angreift, der tiefer als die Radachsen a und hinter dieser liegt und von diesem Punkte aus nach rück wärts schräg ansteigt. Dadurch wird das senkrechte Drehmoment, das durch den Schleppzug P und den Abstand des Punktes e vom Erdboden bedingt wird, verkleinert. Es bildet dann die senkrechte Komponente P2 der Widerstandskraft P (Fig. 1) mit der wagrechten Entfernung h2 des Angriffs punktes e von dem Bodenberührungspunkt f ein Moment, das dem durch die wagrechte Komponente P1 und der senkrechten Entfer nung h1 erzeugten entgegenwirkt, so dass die an der Lenkstange l vom Führer aufzuwen dende Gegenkraft Q verringert wird. Zu Null wird diese Gegenkraft, wenn die Momente P1, h1 und P2, h2 einander gleich werden, das heisst, wenn, wie Fig. 2 zeigt, die Widerstandskraft P, also zum Beispiel die Schleppkette, in ihrer Verlängerung durch die Verbindungslinie der Bodenberührungs punkte f der Räder geht. Es tritt aber auch noch ein anderes stö rendes Moment auf. Wenn nämlich der Zug P der Schlepplast in wagrechter Ebene schräg zur Fahrtrichtung des Karrens ge richtet ist, so, entsteht ein wagrechtes Dreh moment, da dann der Schleppzug nicht mehr durch den Mittelpunkt m (Fig. 3) zwischen den beiden Radebenen geht. Diesem Mo mente muss der Leiter durch eine wagrechte Kraft R begegnen. Im Gegensatz zum Kar ren nach Fig. 1 bis 3 ist bei jenen nach Fig. 4 dieses Moment aufgehoben, und zwar da durch, dass der Angriffspunkt des Schlepp zuges P in wagrechter Richtung beweglich, und zwar auf einem um den Mittelpunkt m (Fig. 4) zwischen den beiden Radebenen be- schriebenen Kreise verschiebbar angeordnet ist Die Kette ist an ihrem Ende mit einer auf beliebige Weise an einem Kreisbügel k geführten Rolle r versehen und stellt sich daher auch bei schrägem Zug so ein, dass ihre Verlängerung den Punkt m trifft. Es kann also kein wagrechter Drehmoment auftreten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zweirädriger, elektrisch betriebener Schleppkarren, dadurch gekennzeichnet, dass über der Radachse ein Elektromotor oder eine Anzahl solcher, und unter dem Wagen rahmen zu beiden Seiten der Radachse Ak kumulatoren derart angeordnet sind, dass die auf Kippen des Wagens wirkenden Momente sich aufheben. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schleppkarren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das den Schleppkarren mit dem Anhängefahrzeug zu verbinden bestimmte Zugglied von dem tiefer als die Radachse und hinter dieser liegenden Angriffspunkt nach rückwärts schräg ansteigt. 2.Schleppkarren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass eine als Zugglied dienende Schleppkette in der Wirkungsstellung der art nach rückwärts ansteigt, dass ihre Richtung durch die Verbindungslinie der Bodenberührungspunkte der beiden Treib räder geht. 3.Schleppkarren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Angriffspunkt einer als Zugglied dienenden Schleppkette am Karren an einem Kreisbügel geführt ist, dessen Mit telpunkt auf der Schnittlinie der senk rechten Längsmitteleben.e des Fahrzeuges mit der durch die Fahrzeugachse gehen den senkrechten Querebene liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH108623T | 1924-04-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH108623A true CH108623A (de) | 1925-01-16 |
Family
ID=4367604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH108623D CH108623A (de) | 1924-04-28 | 1924-04-28 | Zweirädriger, elektrisch betriebener Schleppkarren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH108623A (de) |
-
1924
- 1924-04-28 CH CH108623D patent/CH108623A/de unknown
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