CH108630A - Selbsttätige Nachstelleinrichtung für Bremsgestänge. - Google Patents

Selbsttätige Nachstelleinrichtung für Bremsgestänge.

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CH108630A
CH108630A CH108630DA CH108630A CH 108630 A CH108630 A CH 108630A CH 108630D A CH108630D A CH 108630DA CH 108630 A CH108630 A CH 108630A
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CH
Switzerland
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spindle
readjusting
brake
adjustment
pawl
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Application number
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English (en)
Inventor
Bromsregulator Sv Aktiebolaget
Original Assignee
Bromsregulator Svenska Ab
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/52Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play
    • F16D65/56Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play with screw-thread and nut

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Selbsttätige Nachstelleinrichtung für Bremsgestänge.    Gegenstand der Erfindung ist eine selbst  tätige Nachstelleinrichtung für Bremsge  stänge mit einer Nachstellspindel und mit  einem mittelst Bremsgestänges beim Anstel  len und Lösen der Bremse in hin- und her  gehende Bewegung versetzten Organ zum  Drehen der Nachstellspindel.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in der  Zeichnung in beispielsweisen Ausführungs  formen dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 schematisch einen Bremszylinder  und eine Nachstelleinrichtung für das Brems  gestänge, die den Spielraum zwischen den  Bremsklötzen und den Radreifen sowohl ver  kleinern, als auch vergrössern kann;  Fig. 2 ist eine Endansicht der in Fig. 1  gezeigten Einrichtung;  Fig. 3 zeigt in grösserem Massstab einen  Längsschnitt durch einen Teil der Nachstell  einrichtung, und  Fig. 4 ist ein Schnitt gemäss, Linie  IV-IV in Fig. 3;  Fig. 5 zeigt in Seitenansicht, teilweise im  Schnitt, eine andere Ausführungsform, die  nur zur Verminderung des Spielraumes zwi  schen den Bremsflächen bestimmt ist, und    Fig. 6 ist ein Schnitt gemäss Linie  VI-VI in Fig. 5.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis  4 ist ein Bremszylinder 10, ferner zwei  Bremszylinderhebel 11, 12 vorgesehen. Die  Bremszylinderhebel 11, 12 werden durch eine  Rückziehfeder 13 in der in der Zeichnung  dargestellten Lage gehalten. Der Brems  zylinderhebel 12 ist an einem am     Brmszylin-          der    befestigten Zapfen 14 drehbar ange  bracht, während sein freies Ende mit einer  zu Bremsklötzen führenden Zugstange 15  verbunden ist. Der Bremszylinderhebel 11  ist an einem Zapfen 16 des Bremskolben  stangenkopfes 17 angelenkt, während sein  freies Ende mit einer zu Bremsklötzen füh  renden Zugstange 18 verbunden ist. Zwi  schen den Bremszylinderhebeln 11 und 12 ist  mittelst an diesen befestigten Zapfen 19, 20  eine Verbindungsstange mit Nachstelleinrich  tung angelenkt.  



  Ein Winkelhebel 21, 23, der um den Zap  fen 16 des Bremskolbenstangenkopfes 17  drehbar ist, ist mittelst einer     Lenkstange    22  mit dem Bremszylinder und     mittelst    Arm 23  und einer     Lenkstange    24 mit dem einen Ende      eines zweiarmigen Hebels 25 gelenkig ver  bünden. Hebel 25 sitzt drehbar auf einem  am Bremshebel 11 befestigten Zapfen 26 und  ist mittelst einer Lenkstange 27 und einer  Schelle 28 am Zapfen 29 (Fig. 3) angelenkt,  der an einer Antriebskurbel 30 der Nach  stelleinrichtung befestigt ist.  



  Die Nachstelleinrichtung besitzt eine Hülse  31, die mit dem Zapfen 19 an dem Brems  zylinderhebel 11 angelenkt ist, ferner eine  innen mit Gewinde versehene Hülse 32, die  mit Zapfen 20 an dem Bremszylinderhebel 12  angelenkt ist. In die Hülse 32 ist eine Nach  stellspindel 33 eingeschraubt, deren Kopf in  der Hülse 31 frei drehbar ist. Eine Flügel  mutter 34 ist mit einem Stift 35 auf der  Spindel 33 befestigt. Ein an der Flügelmut  ter 34 befestigtes Schutzgehäuse 36 greift  über die Hülse 32 und schützt das Gewinde  der Spindel vor Schmutz und Nässe.  



  Zwischen der Flügelmutter 34 und der  Hülse 31 ist eine Nachstellhülse 37 angeord  net, die eine Antriebskurbel 30 trägt. Die  Hülse 37 bildet einen Teil einer Lamellen  kupplung; sie besitzt auf ihrer Innenwand  Leisten 39, auf denen Lamellen 38 gleitbar  angeordnet sind. Neben den Lamellen 38 lie  gen Lamellen 40, diese gleiten auf Keilen 41,  die in Längsnuten der Nachstellspindel 33  angebracht und durch eine Mutter 42 fest  gehalten sind. Die Mutter 42 dient gleich  zeitig als Anschlag für eine die Kupplungs  lamellen 38, 40 zusammenpressende Schrau  benfeder 43.

   Die Hülse 37 ist einerends mit  einer Kapsel 44 verschraubt, die auf der  Nachstellspindel 33 drehbar gelagert ist;     an-          derends    stützt sich die Hülse 37 auf eine  Nabe 45, die an der Nachstellspindel 33 be  festigt ist und mit einem Sperrad 46 ein  Stück bildet. In das Sperrad 46 greift eine  Sperrklinke 47, welche in einer Ausbauchung  48 der nicht drehbaren Hülse 31 schwenkbar  gelagert ist. Die Klinke 47 besitzt einen  Anschlag 49, der zum Ausrücken der Sperr  klinke 47 aus dem Sperrad dient und auf  einem seitlich des Sperrades 46 befindlichen,  mit einer Aussparung versehenen Nocken 50  der Hülse 37 aufruht. Beim Drehen der    Hülse 37 hebt der Nocken 50 in gewissen  Stellungen die Sperrklinke 47 ausser Eingriff  mit dem Sperrad 46 entgegen der Wirkung  einer Feder 51.

   Wenn die Bremsklötze von  den Radreifen entfernt sind, ist der Nocken  50 so einbestellt, dass die Sperrklinke 47  ausser Eingriff mit dem Sperrad 46 ist.    Es sei angenommen, dass die Nachstell  vorrichtung derart eingestellt ist, dass der  richtige Spielraum zwischen den Bremsklöt  zen und den Radreifen vorhanden ist. Die  Kolbenstange wird beim Bremsen aus dem  Zylinder 10 nach aussen (nach links in Fig.  1) bewegt und dreht durch die Organe 21 bis  28 und die Antriebskurbel 30 die mit dem  Nocken 50 versehene Hülse 37 in der Rich  tung des in Fig. 4 gezeigten Pfeils. Die  Hülse 37 wird so weit, gedreht, dass der An  schlag 49 in die Aussparung des Nockens 50  eintritt, gerade in dem Augenblicke, wo die  Bremsklötze gegen die Radreifen anzuliegen  kommen.

   Bei dieser Drehung nimmt die  Hülse 37 mittelst der Kupplung 38, 40 die  Spindel 33 mit und schraubt sie in die Hülse  32 hinein. Leben sich die Bremsklötze gegen  die Radreifen, so wird die Reibung im Ge  winde so gross, dass die Spindel 33 stillsteht,  dafür aber gleiten die Lamellen 38, 40 bei  fortgesetzter Bewegung der Bremskolben  stange aufeinander. Beim Zurückgehen der  Bremskolbenstange und damit der Kurbel 30  wird die die Spindel 33 festhaltende Reibung  nicht aufhören, bis die Bremsklötze die Rad  reifen verlassen, in welchem Augenblicke  dann der Nocken 50 wieder in die Lage  zurückgekehrt ist, wo er den Anschlag 49  hochhebt und dadurch die Sperrklinke 47  ausser Eingriff mit dem Sperrad 46 bringt.

    Die Spindel 33 wird dann durch die Kupp  lung 38, 40 um den gleichen Winkel zurück  gedreht, wie beim Bremsen und infolgedes  sen kommen keine Veränderungen in dem Ab  stand der Zapfen 19, 20 vor.    Wenn der Abstand zwischen Bremsklöt  zen und Radreifen jedoch grösser sein sollte  als der im voraus als zweckmässig bestimmte,  so wird die Hülse 37 bei der Bewegung der      Bremskolbenstange nach aussen eine Drehung  um einen grösseren Winkel als den normalen  erhalten, ehe die Bremsklötze sich gegen die  Radreifen anlegen werden. Infolgedessen  wird die Sperrklinke 47 dadurch, dass der An  schlag 49 in die Aussparung des Nockens 50  hineingedrückt wird, in das Sperrad 46 ein  greifen, ehe die Spindel 33 durch die beim  Bremsen auftretende Reibung zwischen Hül  sen 32 und Spindel 33 festgeklemmt wird.

    Bei der Rückbewegung (Lösen der Bremse)  wird die Spindel durch die Sperrklinke 47  festgehalten und nimmt erst dann an der  Drehung der Kurbel 30 teil, wenn der     Nok-          ken    50 die Sperrklinke 47 ausser Eingriff  mit dem Sperrad 46 gehoben hat. Bis zu  diesem Zeitpunkt wird die Hülse 37 infolge  des Gleitens in der Reibungskupplung sich  im Verhältnis zur Spindel 33 drehen. Sobald  aber der Flansch 50 die Sperrklinke 47 ausser  Eingriff mit dem Sperrad hebt, wird die  Spindel 33 mittelst der Kupplung 38, 40 zu  rückgedreht werden, und da die Endstellung  der Kurbel 30 eine gegebene gleichbleibende  ist, so wird die Spindel 33 um einen kleine  ren Winkel zurückgedreht, als sie bei der  Vorwärtsdrehung behufs Ansetzens der  Bremsklötze gedreht worden ist.

   Entspre  chend dieser Differenz ist die Lage der Spin  del in der Hülse 32 verändert, und der Spiel  raum zwischen den Bremsklötzen und den  Radreifen wird dadurch auf ein bestimmtes  Mass selbsttätig eingestellt.  



  Wenn dagegen der Abstand zwischen den  Bremsklötzen und den Radreifen kleiner als  erwünscht ist, so werden die Bremsklötze sich  gegen die Radreifen anlegen, ehe der Flansch  50 um einen genügend grossen Winkel ge  dreht worden ist, um die Sperrklinke 47 in  Eingriff mit dem Sperrad 46 bringen zu kön  nen. Die Spindel 33 wird also sofort infolge  der Reibung ihres Gewindes in der Hülse 32  festgeklemmt und der Flansch 50 wird, wäh  rend die Kupplungsteile 38, 40 aufeinander  gleiten, um den erforderlichen Winkel beim  Ansetzen der Bremsklötze gedreht. Bei der  Rückwärtsbewegung der Kurbel 30 hört die  Spannung in der Bremsvorrichtung wieder    auf, wenn der Flansch 50 die Sperrklinke 47  hochgehoben hat.

   Ein kleinerer Spielraum,  der nun entweder unabsichtlich oder absicht  lich zustande gekommen ist, wird daher ver  grössert, denn die Zurückdrehung der Kurbel  30, nachdem die festklemmende Reibung im  Gewinde der Teile 32, 33 aufgehört hat, ist  grösser als die Drehung beim Ansetzen der  Bremse, ehe die festklemmende Reibung auf  trat. Dieser Überschuss an Drehung bei der  Rückbewegung der Kurbel ist genügend, um  eine Drehung der Spindel 33 in solcher Rich  tung zu veranlassen, dass der Spielraum zwi  schen den Bremsklötzen und Radreifen wie  der auf seine normale Grösse vergrössert wird.

    Diese selbsttätige Regulierung der Spiel  räume genügt, um die Bremsklötze in richti  ger Lage im Verhältnis zu den Radreifen zu  halten, trotz der Lagenveränderung, denen  die Bremsklötze in bezug auf die Räder in  folge des Belastens und Entlastens des Wa  gensausgesetzt sind. Wenn der Wagen bereits  von Anfang an belastet ist und die Spiel  räume durch das Entlasten vermindert wer  den, so braucht der Führer die Bremsen nur  einige Male anzusetzen, ehe der Zug in Be  wegung gesetzt wird, um eine richtige Lage  der Bremsklötze sicherzustellen. Eine sol  che Massnahme nimmt nur einige Augen  blicke in Anspruch und wird sowieso allge  mein vorgenommen, damit das Personal sich  vergewissern kann, ob die Bremsen auch ein  wandfrei arbeiten.  



  Bei der in bezug auf Fig. 1 bis 4 be  schriebenen Ausführungsform der Erfindung  werden die Spielräume selbsttätig sowohl  vermindert, als auch vergrössert. Es ist je  doch auch möglich, die Nachstelleinrichtung  so zu bauen, dass sie nur zum Vermindern  der Spielräume bestimmt ist. Eine Ausfüh  rungsform dieser Art ist in den Fig. 5 und 6  gezeigt.  



  In dieser Ausführungsform nimmt die der  Hülse 31 in     Fig.    1 bis 4 entsprechende Hülse  52 in der oben     beschriebenen    ähnlichen Weise  das drehbar gelagerte Ende der     NacUstell-          spindel    33 auf. Auf der Spindel 33 ist dicht  am Ende der Hülse 52 eine Kurbel 53 mit      Kurbelzapfen 54 zur Verbindung mit dem  Bewegungsgestänge in der in Fig. 1 bis 4  gezeigten ähnlichen Weise drehbar gelagert.  In der Nähe der Kurbel und auf der der  Hülse 52 entgegengesetzten Seite derselben  ist eine mit der Spindel 33 verbundene  Scheibe 55 angebracht, und dicht an dieser  Scheibe anliegend ist ein frei um die Spindel  33 drehbares Sperrad 56 gelagert, das gegen  die Anschlagscheibe 55 mittelst einer Kupp  lungsscheibe 57 angepresst gehalten ist.

   Die  Kupplungsscheibe 57 ist verschiebbar, aber  nicht drehbar auf der Spindel 33 mittelst  eines Keils angeordnet; sie wird mittelst  einer Kupplungsfeder 58 gegen Sperrad 56  gepresst. Die Spannung der Feder 58 kann  durch eine Mutter 59 geregelt werden, die  auf einem Gewinde 60 der Spindel 33 ange  ordnet ist. In der Kurbel 53 ist ein Zapfen  61 drehbar gelagert, der mit seinem einen  Ende mit einer Sperrklinke 62 verbunden ist,  die mit dem Sperrad 56 zusammenwirkt,  während sein anderes Ende einen Arm 63  trägt, der auf einem mit Aussparungen     ver-          sehenen    Flansch 64 entlang gleitet, welcher  aus einem Stück mit der Hülse 52 hergestellt  ist. Eine an einem Stift 66 an der Kurbel 53  angebrachte Feder 65 drückt den Anschlag  ständig gegen Flansch 64 und die Sperr  klinke 62 in das Sperrad 56.  



  Die Wirkungsweise ist folgende:  In der Ausgangslage nimmt die Kurbel  53 die Lage ein, wie sie in Fig. 6 mit strich  punktierten Linien angedeutet ist, und in  dieser Stellung hält der Anschlag 63 die  Sperrklinke 62 ausser Eingriff mit dem  Sperrad 56. Der Flansch 64 hat nun eine  solche Form, dass der Anschlag 63, nachdem  die Kurbel 53 um einen vorausbestimmten  Winkel gedreht worden ist, in die Ausspa  rung des Flansches gleitet und die Sperr  klinke 62 in das Sperrad 56 eingreift. Der  Winkel, um den sich die Kurbel 53 vor Ein  griff der Sperrklinke in das Sperrad dreht,  ist im voraus derart bestimmt, dass er der  Bewegung der Bremsgestängeteile vor dem  Anliegen der Bremsklötze an den Radreifen  entspricht.

   Wenn die Spielräume die richti-    gen sind, so erfolgt das Anliegen der Brems  klötze gerade dann, wenn die Sperrklinke 62  in das Sperrad 56 eingreift, und bei weiterem  Drehen der Kurbel 53 wird das Sperrad 56  im Verhältnis zur Reibungsscheibe 57 weiter  gedreht. Beim Rückgang der Kurbel, wenn  der Bremsdruck nachlässt, gleitet die Sperr  klinke 62 über die Zähne des Sperrades zu  rück, weil das letztere durch die Reibungs  scheibe 57 an einer Rückwärtsbewegung ver  hindert wird. Hierbei wird also keine Bewe  gung auf die Spindel 33 übertragen.  



  Wenn dagegen der Spielraum zwischen  Bremsklotz und Radreifen zu gross sein sollte,  kommt die Sperrklinke 62 in Eingriff mit  dem Sperrad 56, ehe die beim Bremsen auf  die Spindel 33 wirkende Reibung diese fest  klemmt. Die Spindel 33 wird daher von der  Sperrklinke gedreht, da ja das Sperrad 56  durch die Reibungskupplung mit der Spindel  33 in Verbindung steht. Bei der Rückwärts  bewegung gleitet die Sperrklinke 62 über die  Zähne des Sperrades 56 in gleicher Weise,  wie vorher beschrieben, zurück, und die Spin  del 33 ist somit in der Hülse 32 in einem  Sinne gedreht, wodurch der Abstand zwi  schen den Bremszylinderhebeln 11 und 12  derart verändert wird, dass der Abstand zwi  schen Bremsklotz und Radreifen vermindert  wird.  



  Die Mitnehmereinrichtung könnte natür  lich auch anders beschaffen sein. Beispiels  weise kann sie durch einen Bremsexzenter,  ein Bremsband oder eine andere Kupplungs  vorrichtung ersetzt werden, die in gleicher  Weise wirkt.  



  Desgleichen kann die Antriebsvorrich  tung 21 bis 28 der Nachstelleinrichtung und  die Stelle, wo sie in der Bremsausrüstung  eingebaut ist, anders als beschrieben gewählt  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Nachstelleinrichtung für Bremsgestänge, gekennzeichnet durch eine Naehstellspind-cl und durch ein mittelst des Bremsgestänges beim Anstellen und Lösen der Bremse in hin- und hergehende Bewe- gung versetztes Organ zum Drehen der Nach stellspindel. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Selbsttätige Nachstelleinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Drehen der Nachstellspindel die nende Organ mit der Nachstellspindel mittelst einer in beiden Drehrichtungen wirkenden Reibungskupplung gekuppelt ist und eine nur in einer Richtung wirk same Sperrvorrichtung für die Nachstell spindel steuert, derart, dass die Nachstell spindel beim Lösen der Bremse von dem Organ nur so weit zurückgedreht wird, dass ein zum voraus bestimmter Abstand des Bremsblockes vom Rad erzielt wird. 2.
    Selbsttätige Nachstelleinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die mit einem Sperrad verbundene Nachstellspindel dreh bar in einer eine Sperrklinke tragenden, nicht drehbaren Büchse lagert, und dass auf der Nachstellspindel eine mit Kurbel versehene und mit der Nachstellspindel durch die Reibungskupplung verbundene Nachstellhülse angeordnet ist, die mittelst eines Nockens die Sperrklinke steuert, derart, dass die Sperrklinke in das Sperr- rad eintritt und die Nachstellspindel gegen das Zurückdrehen sperrt, wenn die Kurbel einen Ausschlag macht, der eine zum voraus bestimmte Grenze überschrei tet. 3.
    Selbsttätige Nachstelleinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass um die Nachstellspindel axial verschiebbare, durch eine Feder aneinandergepresste Lamellen angeordnet sind, von denen die einen mit- telst Mitnehmer mit der Nachstellspindel und die andern mit der Hülse verbunden sind, wobei Mittel vorgesehen sind, um die Spannung der Feder ändern zu können. 4. Selbsttätige Nachstelleinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nach stellspindel mit einer Flügelmutter fest verbunden ist, mit deren Hilfe die Spindel von Hand nach beiden Richtungen hin ge dreht werden kann. 5.
    Selbsttätige Nachstelleinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrad (56) auf der Nachstellspindel drehbar und mit dieser mittelst Reibungs kupplung verbunden, ist, und dass an dem die Drehung der Spindel hervorrufenden Organ (53) eine Schaltklinke (62) ange bracht ist, die mittelst eines an einem nicht drehbaren Teil der Nachstelleinrich tung angebrachten Nockens (64) beim Drehen des Organes (53) zum Eingriff in das Sperrad (56) freigegeben und"wieder aus demselben ausgerückt werden kann.
CH108630D 1923-10-26 1923-10-26 Selbsttätige Nachstelleinrichtung für Bremsgestänge. CH108630A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2370898A1 (fr) * 1976-07-09 1978-06-09 Wagner Electric Corp Frein a disque muni d'un dispositif compensateur d'usure de sa garniture
EP0499970A3 (en) * 1991-02-20 1992-11-19 Knorr-Bremse Ag Caliper brake linkage, especially for disc brakes of railway vehicles
EP0499971A3 (en) * 1991-02-20 1992-11-19 Knorr-Bremse Ag Caliper type brake linkage, especially for disc brakes of railway vehicles

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