CH108635A - Anordnung zur Messung der Spannung oder von ihr abhängiger Grössen in Hochspannungsnetzen. - Google Patents

Anordnung zur Messung der Spannung oder von ihr abhängiger Grössen in Hochspannungsnetzen.

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CH108635A
CH108635A CH108635DA CH108635A CH 108635 A CH108635 A CH 108635A CH 108635D A CH108635D A CH 108635DA CH 108635 A CH108635 A CH 108635A
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Anordnung zur Messung der Spannung oder von ihr abhängiger Grössen  in Hochspannungsnetzen.    Das Hauptpatent betrifft eine Anord  nung zur Messung der Spannung in Hoch  spannungsnetzen, bei der an Belegungen von  Kondensatoren, z. B. eine Durchführung, ein  auf     Strom    ansprechendes     Messgerät    ange  schlossen ist.  



  Gemäss der     Erfindung    wird diese Anord  nung in der Weise weitergebildet,     d:ass    zur  Messung .der Spannung -oder von ihr abhän  giger     Grössen    ausser einem Kondensator noch  weitere Schaltungsteile mit dem     Messerät    in  Verbindung     stehen,    deren Betriebszustand       gemeinsam        zeit    dem des     Kondensators    das       MessgerM    zu beeinflussen vermag. Als solche       Schaltungsteile    können zum Beispiel     weitere     Kondensatoren oder vom Leitungsstrom  durchflossene Stromwandler :dienen.  



       Fig.    1     zeigt    eine     Schaltung    für Span  nungsm.essun.g, bei der die     Messeinriclztung     an     11.oahspannungsdurchführungen        angelegt     ist;

           Fig.    2 zeigt eine     Schaltung    für     .Spa.n-          nungsmessung,    bei der die     Messeinrichtung     an von den     Netzleitungen    abgezweigte     Kas-          k.adenschaltungen    von Kondensatoren ange  schlossen     ist;          Fig.    3 eine Schaltung für Leistungsmes  sung in Drehstromnetzen unter Benutzung  zweier Durchführungen und :eines in einer  Netzleitung liegenden     Stromwandlers;

       In     Fi.g.    4     ist        eine        Schaltung    zur Lei  stungsmessung     in    Drehstromnetzen     darge-          stellt,    bei der von .den     Netzleitungen    abge  zweigte     Kaskadesichaltungen    von Kondensa  toren:     und    ein in einer Netzleitung angeord  neter Stromtransformator     zum.    Anschluss der       MeZeinrichtung    dienen;

    In     Fig.    5 ist schliesslich die Schaltung  für     gleichzeitige    Blind- und     Wirkleästun.gs-          messung    in einer     Drehstromanlage    darge  stellt;

    Die     Fig.    6     zeigt    eine Schaltung zur Prü  fung der Leistungsaufnahme eines Span-           nungswa.ndlers,    zwecks     Überwa,cliulig    des       Wandlers    auf     Windungss.ehluss,    der durch  Anzeigen der aufgenommenen     .Leistung    sich  kenntlich     macht;     In     Fig.    7 ist die Ausbildung der Hoch  spannungsleitung und der     Kondensatorklem-          men    als Träger des     Messgerätes    dargestellt:

         Fig.    8     zeigt    eine     einda-che        Anordnuii-g        der     Schaltungsteile für     Leistungsmessung,    bei  der die Spannung einer     Kondensa.toranord-          nung    und ein ,aus der gleichen Leitung ge  speister Stromwandler gleichzeitig das     31ess-          g   <B>0-</B>  erät beeinflussen;       Fig.    9, 10- und 11 zeigen besondere Aus  führungsformen der     Anordnung    des     Mess-          wandlers    nach     Fig.    B.

    



  In     Fig.    1 sind 4, 4' zwei Durchführun  gen für die     Hochspannungsleitungen    1, 2.  Ihre äussern     Belegungen    5, 5' sind an den  Leiter 8 angeschlossen, der bei 9 an Erde       liegt.    Die Zwischenbelegungen 6, 6' sind  durch die Leiter 7, 7' an die primären Wick  lungen 10a, 10'a der     Messwandler    10, 10' an  geschlossen, die bei 8' mit dem Leiter 8 ver  bunden sind.

   An die sekundären     Wickhin-          gen        lob,        10'b    ist über die Umschalter 11, 12  das Voltmeter 13     angeschlossen.    Je nach  Einstellung der     Umschalter    11, 12 auf die  Kontakte 14, 14'     bezw.    15. 15' können die       Messwandler    entweder auf das     Voltmeter    13  geschaltet oder kurzgeschlossen werden.  



       Steht    nämlich der Schalthebel 11 auf  Kontakt 14 und der     ,Schalthebel    12 auf Kon  takt 14', so geht die Summe der Sekundär  ströme der Wandler 10 und 10' durch das  Messgerät 13, und es     wird    die verkettete       Spannung    zwischen den     Leitungen    1 und 2       gemessen.        Liegt    dagegen Hebel 11 auf Kon  takt 15,     o.der    Hebel 12 auf Kontakt 15',

   so  ist im ersteren Falle die Sekundärwicklung       10b    und im .zweiten Falle die Sekundärwick  lung     10'b        kurzgeschlossen.    Das Messgerät 13  zeigt dann die Spannung je einer der beiden  Leitungen 1 und 2 gegen Erde an.  



  In     Fig.    2 sind die in Reihe geschalteten  Kondensatoren 16, 16' mit ihrem einen Ende  an die Netzleitungen 1, 2 und mit ihrem an  dern Ende an den     Leiter    8, der bei 9 an    Erde liegt, angeschlossen. Die     ZwiSchen-          belegungen    17,<B>1.7'</B>     sinds        mittelst    Leitungen  7, 7' an die     Priniiirspule    10a des     INNlesswa.nd-          lers    10 gelegt. Das     Voltmc4er    13     ist'mitder          Sekundärwicklung    10) des     Messwandlers    ver  bunden.  



  In     Fig,    3 ist eine     Wirkleistungsschaltunj     in     Drehstromnetzen    dargestellt. In der Netz  leitung 1 liegt die Primärspule<B>27</B> des  Stromtransformators 20, dessen     Sekundär-          spule    28 die Stromspule 19 des dynamo  metrischen Instrumentes speist. In den Netz  leitungen 2 und 3 sind die äussern Belegun  gen 5' und 5" der Durchführungen 4', 4"  an den Leiter     _8    gelegt, der mit seinem an  dern Ende bei 9 geerdet ist. Die Zwischen  belegungen 6' und 6" sind mit der Span  nungsspule 18 des     llessgeriites    13 verbunden.  



  In     Fig.    4 stellen 1, 2, 3     Drehstronüeitun-          geil    dar. In der     Netzleiturig_    1 liegt die Pri  märspule<B>9-7</B> eines     Stromtransformators        20,     dessen Sekundärspule 28 mit den beiden Po  len der Stromspule 19 des     3y        namoinetrischen     Instrumentes 13' verbunden.

   Die in     Stern     geschalteten     Kondensatorreihen    16. 16',     16"     lieben mit einem Ende an den Netzleitungen  1, 2, 3, mit ihrem andern sind sie an die bei  9 an Erde liegende Leitung 8 angeschlossen,  Diejenigen     Zwischenbelegungen,    die der Er  dung am     näellsten    liegen, sind mit 22', 22",  22' bezeichnet. Die     Belegungen    22" und 22"'  sind durch die Leitung 21 kurzgeschlossen.  Die Belegung 22' ist durch die Leitung 7 mit  dem einen Pol der Primärspule 10a eine       Messwandlers    10 verbunden. Der andere Pol  der Primärspule 10a ist mit der Leitung 7'  an die Leitung 21. angeschlossen.

   An die Se  kundärspule     1.0b    des     Messwandlers    10 ist die  Spannungsspule 1.8 eines     dvnamometrisclien     Instrumentes 13' angeschlossen. Bei Anwen  dung dieser Schaltung sind die Angaben des       Messgerä.tes    13' unabhängig von     Erdschlüs-          sen    in den Netzleitungen.  



  Bei der in. Fing. 5 dargestellten Kombina  tion einer     ZVirkleistungssehaltung    und einer       Blindleistungsschaltung    sind beide von durch       Erdschlüsse    und ähnliche Ursachen beding-           ten    Potentialverschiebungen unabhängig. 1,  2, 3 sind die Netzleitungen, 4, 4', 4" Durch  führungen, deren äussere Belegungen 5, 5', 5"       mittelst    der Leitungen 8, 8', 8" bei 9 an Erde  gelegt sind.

   In den Durchführungen sind  die den Belegungen 5, 5',     i5"    am nächsten  liegenden     Zwischenbelegungen    23, 23', 23"  über die primären Wicklungen 24a, 24'a,       94"a    der     Messwandler    24, 24', 24" an die  Leitung 26 bei 25, 25', 25" angeschlossen.  Die sekundäre Wicklung 24b des Wandlers  24 ist an die Spannungsspule I8" eines Blind  leistungsmessers 13" angeschlossen, Seine  Stromspule 19" wird gespeist von der Sekun  därspule 28 des Stromtransformators 20, des  sen Primärspule 27 in der Netzleitung 1  liegt.

   Die Stromspule ist in Reihe     gescUal-          tet    mit der Stromspule 19' des     Wirkleistungs-          messers    13'. Die     Spannungsspule    18' des  letztgenannten     Messinstrumentes    liegt an den  kreuzweise parallel geschalteten Sekundär  spulen 24'b, 24"b der     Messwandler    24', 24 ".  Die Schaltungen nach     Fig.    4 und 5 sind vor  allem geeignet für     ITessungen    in symme  trisch belasteten Drehstromnetzen.  



  Bei Leistungsmessungen kann gegebenen  falls die Spannungsspule an die innersten  Belegungen, die nahezu gleiches Potential wie  die Leitung des Hauptstromes haben, ange  schlossen werden. Dadurch wird jede stär  kere Isolation in dem Messgerät vermieden.  Es kann :dann, je nach der Stärke des Stro  mes, entweder die Stromspule des Leistungs  zeigers vom Leitungsstrom selbst durchflos  sen oder mittelst eines Stromwandlers schwa  cher Isolation mit der Leitung gekoppelt  werden, während die Spannungsspule im all  gemeinen nicht unmittelbar, sondern zur Er  höhung der Stromstärke über einen schwach  isolierenden Stromwandler an die innersten  Belegungen angeschlossen ist.

   Der Fortfall  starker Isolation     ermöglicht    es auch, die  Schaltungsteile in einfacher     'Weise    konstruk  tiv     miteinander    zu verbinden. Man kann be  quem die Hauptleitung sowohl wie die     Kon-          densatorklemme,    im besonderen die Schellen,  mit denen die Spannungsspule an die Be  legungen angeschlossen ist, als tragenden    Teil des     Messgerätes    und der Wandler aus  bilden.

   Als Wandler eignen sich zum zentri  schen Aufsetzen besonders     Ringwandler.    Die  Schaltung ist freilich nur anwendbar. wo  kein Einwand dagegen     vorliegt,        :däss    das  ganze Anzeigegerät sich auf hohem Poten  tial befindet. Doch kommt dieser Fall häu  figer vor. Vielfach wird     überhaupt    erst die  Vereinfachung der     Schaltung    durch den  Fortfall der hohen Isolation der beiden Spu  len die Anordnung lohnend erscheinen lassen.  



  Die     Fig.    6 und 7 zeigen als Ausfüh  rungsbeispiel eine Schaltung zur Prüfung der  Leistungsaufnahme eines Spannungswandlers  behufs     Überwachung    des Wandlers auf     Win-          dungsschluss,    der :durch Anzeigen der aufge  nommenen Leistung sich kenntlich macht.  



  In der     Fig.    6 ist 2<B>7</B> ein Spannungswand  ler, dessen Sekundärwicklung nicht darge  stellt ist. 4 und 4' sind die als Kondensator  klemmen ausgebildeten Durchführungen der  primären Anschlüsse 28, 28'; 29 und 30 sind  die innersten Belegungen der Kondensator  klemme. 19 ist die Stromspule und 18 die  Spannungsspule eines Leistungszeigers 13'  zur Messung der aufgenommenen Leistung.  Die Stromspule 19 liegt in der Leitung 28'.  die Spannungsspule 18 an den Belegungen  29 und 30. Ein Stromwandler, der im all  gemeinen zwischen der Spule 18 und den  Belegungen 29 und 30 eingeschaltet wird, ist  nicht dargestellt.

   Auch ist eine Vorrichtung  für eine Phasenverschiebung von 90   nicht  gezeichnet, die bei     Verwendung    eines dy  namometrischen Gerätes angeordnet werden  müsste, wenn man die Wirkleistung messen  will; diese könnte auch entbehrt werden für       Wirkleistungsmessungen,    wenn man statt  des dynamometrischen Gerätes ein Sinus  gerät, z. B.     Ferrarisgerät,    verwenden würde.  



  Die Anordnung kann insofern noch ver  einfacht werden, als die Ausführung der       Kondensatorklemme    keine Abänderung be  hufs Anschlusses der Spannungsspule zu er  fahren braucht, wie in     Fig.    7 dargestellt ist,  wo zugleich die Ausbildung der Hochspan  nungsleitung und der.     Kondensatorklemmen         als Träger des     Messgerätes    angedeutet ist.       Zum        Anschluss    der     Spannungsspule        ist    die  Kapazität zwischen der Leitung und der in  nersten Belegung benutzt, die natürlich in  diesem Fall nicht mit der Leitung wie ge  wöhnlich kurzgeschlossen ist.

   Man kann  auch sagen, dass in diesem Fall die     innerste     Belegung über die Spannungsspule an die  Leitung angeschlossen ist. Dieser Schaltung  liegt die Überlegung zugrunde, dass die Teil  kapazität bei Parallelschaltung der     14Iess-          spule        (Fig.    6) durch diese kurzgeschlossen  ist.     Mreil    nun die Grösse der Teilkapazität  wegen dieses Kurzschlusses durch die Spule  keine Rolle mehr spielt, kann man die     Ka-          pazität    zwischen den ersten beiden     Belegun-          ,gen    durch die noch geringere der Leitung  <I><U>(r</U></I>egen die erste Belegung ersetzen.

   Gegebenen  falls kann auch der zu der Spannungsspule       f"ehöri"e        Wandler    von     Hochspannungsleitung          und        Kondensator    getragen werden.  



  Im allgemeinen werden -bei allen     Anord-          nungen    Stromwandler zur Erhöhung der  Stromstärke zwischen Kondensator und     Mess-          #er < it    eingeschaltet werden müssen.  



  Der     Aufbau    der Apparate in     Schaltun-          0-en,    wie sie in den     Fig.    1 bis 6 dargestellt  sind, kann nun dadurch noch vereinfacht   -erden, dass der an die     Belegungen    einer       Kondensatorklemme    angeschlossene     Mess-          wandler    an der äussern Bandage     dieser     Klemme unmittelbar oder an deren     Träger     <B>bi</B> festigt wird.

   Dieser Träger ist in vielen  Fällen das Gehäuse eines     Messwandlers,    für       dessen        Hochspannungsleitungen    die     Konden-          satorklemme    die     Ausführung    bildet. Ein  derartiger     Messwandler,    nämlich Strom  wandler, wird im Verein mit dem an die     Be,          legungen        angeschlossenen        Wandler,    z. B. bei  Leistungsmessungen, benutzt.  



  Ein Beispiel der Schaltung für eine sol  che Messung gibt     Fig.    B. 13' ist ein     Lei-          stungsmesser    mit der Stromspule 19     und        cler          Spannungsspule    18. Die Stromspule liegt an  einem Stromwandler     \?0,    dessen     Prim5rIeitun-          gen    31 durch den Deckel 33 des     Transforma-          torgehäuses    mittelst der     Kondensatorklemme     1 hindurchgeführt sind.

   Zwischen der üusser-         sten    Belegung 5 der     Kondensatorklemme,    die  über das Gehäuse an Erde liegt und der  nächsten Belegung 33 liegt ein Stromwand  ler 10, der den schwachen Ladestrom     cl(.,          Kondensators    auf eine für die Spannungs  spule 18 brauchbare Stärke hinauftransfor  miert. Die gezeichnete Schaltung misst die  Blindleistung; doch sind die Unterschiede der  Wirk- und     Blindleistung-smessung    für den       Aufbau    der Apparate belanglos.  



  Die     Fig.    9, 10 und 11 zeigen in schema  tischer Darstellung Ausführungsbeispiele des  Gegenstandes der Erfindung.     Fig.    9 veran  schaulicht die     Befestigung    eines Ringwand  lers 10 mittelst eines     -Winkeleisenringes    35  an der     äussersten    Belegung 5 der     Kondensa-          torklemme    4. Seine     Prim#irwicklung    ist an  diese Belegung 5 und die nächstfolgende, 33,       angeschlossen.    36 ist ein Schutzdeckel für  den     Ringwandler.     



  In den     Fig.        11)        und    11 ist im     besonderen     für die     Ziereinigung        des    'Wandlers 1() und  des     Wandlers    20 nach     Fig.    8 die Befestigung  des     Wandlers    10 an dem Gehäuse von 20  dargestellt. Die     Befesti@-ung        _    geschieht zum.

    Schutz des     Wandlers    10 und gegebenenfalls  auch zur Ausnutzung der     Ölfüllung    des       Wandlers        \?0    für die Isolation von 10 im In  nern des     Gehäuse.    In Füg. 1.0 ist ein     Wand-          ler    10 mit rechteckig geformtem Bern ange  nommen. Dieser Kern ist in     bekannter          Weise    durch Verschraubung an dem     Deckel     3? des Gehäuses unmittelbar neben der  Klemme     befestigt.    Die Befestigung selbst ist  nicht dargestellt.

   In     Fig.    11 ist wieder, wie  in     Fig.    9, die     besonders    zweckmässige     Rin-'-          form    für den     Wandler        1.0    angenommen. Er  ist mittelst Schellen 34 an der Innenseite des  Gehäusedeckels 32     befestigt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur Messung der Spannung oder von ihr "ibhiin"i"er Grössen nach de.ii Patentanspruch des ,Hauptpatenets. dadurch gekennzeichnet, dass ausser einem Kondensa tor noch weitere Schaltungsteile mit dem Messgerät in Verbindung stehen, deren Be triebszustand gemeinsam mit dem des Kon- densators das MeI3gerät zu beeinflussen ver mag. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch :gekennzeichnet, dass zwei an ver- sehied@enen Leitungen liegende Konden- satoranordnungen mit ihren äussern, an Erde gelegten Belegungen und mit je einer weiteren Belegung an zwei Pri märspulen von Stromwandlern ange schlossen sind, deren Sekundärspulen mit dem Messgerät über einen Umschalter verbunden sind, -der jede der Sekundär spulen an das Anzeigegerät zu legen oder kurzzuschliessen :gestattet, so.dass sowohl die Spannung beider Leitungen gegeneinander, als :
    auch die Spannung jeder Leitung gegen Erde messba.r ist. 2. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Wirk leistungsmessung in Drehstromleitungen ein dynamometrisches Messgerät benutzt wird,
    dessen eine Spule von dem Strom in einer d'er Netzleitungen beeinflusst wird und dessen zweite Spule a .n Zwi schenbelegungen der in den beiden an dern Netzleitungen angeordneten Kon- densa.toranordnungen ,angeschlossen ist. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch mit sterngeschalteten, den Phasen eines Drehstromnetzes zugeordneten Konden- satoranordnungen,dadurch gekennzeich net, d.ass zwecks Blindleistungsmessung in Drehstromnetzen mit annähernd sym- metrischer Belastung die eine Spule eines dynamometrischen Messgerätes durch die Spannung zwischen drei über .die Kon- densatoranordnungen verteilten Punkten beeinflusst wird, die die .drei,
    den an ein konstantes Potential .gelegten Endbele- gungen im Sternpunkt der Kondensator- anoidnungen benaehbaiten Zwischen- belegungen einschliessen, wobei der eine Anschlusspunkt an einer Phase liegt und .die andern beiden Anschlusspunkte unter sich kurzgeschlossen sind, während die andere Spule des Messgerätes aus den Netzleitungen gespeist wird.
    Anordnung - :nach Tatentanspruch, mit sterngeschalteten, den Phasen eines Drehstromnetzes zugeordneten IConden- satoranordnungen, dadurch gekennzeich net, ,dass zwecks gleichzeitiger Blind- und Wirkleistungsmessung drei Stromwand ler, von denen der eine sekundär .an die eine Spule des Blindleistungsmessgerätes und die beiden andern entgegengesetzt parallel an die .eine Spule des Wirk- leistungsniessgerätes angelegt sind, pri mär symmetrisch ,
    an diejenigen drei Punkte der .drei Kündensatoranordnun- gen in Sternschaltung angeschlossen sind, welche ,die Zwischenbelegungen ein schliessen, die den an ein konstantes Po tential gelegten Endbelegungen im Sternpunkt der Kondensatoranordnungen benachbart,sind, während die beiden an- ,dern Spulen beider Mess.geräte ,aus den Netzleitungen gespeist werden. 5.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, -dass die eine Spule eines dynamometrischen Messgerätes un ter Zwischens:ch.altung eines nur schwach isolierten Stromwandlers an die der Lei tung zunächst liegenden Belegungen der Kondensatoranordnung gelegt ist, wäh rend die zweite Spule aus derselben Netzleitung .gespeist wird:. 6.
    Anordnung nach p'atentans:pruch, da durch gekennzeichnet, dass die eine Spule eines dynamometrischen Messgerätes zwi schen eine Hochspannungsleitung und .die ihr benachbarte Belegung der Kondensa- toranordnung gelegt ist, während die zweite @Spule aus derselben Netzleitung gespeist wird:. 7.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Ilochspa,n- nungsleitung und Kondensatoranord- nung als Träger des Messgerätes und des zugehörigen Messwandlers dienen. B.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dassi ein zum An schluss des Messgerätes benutzter Mess- wandler an die äussersten Belegungen einer $ondensatorklemme angeschlossen und an deren Träger befestigt ist. 9.
    Anordnung nach Unteranspruch 8, da duroh gekennzeichnet, da der an die Be legungen angeschlossene Messwa.ndler als Ringwandler ausgeüührt ist und die äusserste Belegung umgibt. 10.
    Anordnung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, .dass der an die Belegungen angeschlossene Spannungs- wandler an dem Deckel des Gehäuses eines Stromwandlers befestigt ist, dessen Primärleitungen durch die Kondensator klemme geführt sind. 11. Anordnung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass der an die Be legungen angeschlossene Wandler au der Innenseite des Gehäusedeckels befestigt. ist
CH108635D 1922-11-30 1923-11-23 Anordnung zur Messung der Spannung oder von ihr abhängiger Grössen in Hochspannungsnetzen. CH108635A (de)

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