CH108642A - Geflügelfessel. - Google Patents

Geflügelfessel.

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CH108642A
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Dornseif Hugo
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Dornseif Hugo
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      Geflügelfessel.       Es sind bereits Vorrichtungen zum  Schutze des Geflügels, z. B. von. Hühnern,       gegen    Ungeziefer bekannt, welche aus einem  am Bein anzulegenden Ring bestehen, der an  seiner Innenseite eine mit einem Ungeziefer  vertreibungsmittel getränkte Filzauflage hat.  Diese Vorrichtungen sind dadurch, dass sie  am Bein sitzen, nur wenig wirksam. Ausser  dem sind sie in hohem Masse der Verschmut  zung und der Nässe ausgesetzt, wodurch ihre  Wirksamkeit, z. B. infolge     Auswaschens    des  Mittels, noch weiter herabgesetzt wird.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun eine aus einer an den     Stossfedern          eines    Flügels anzulegenden,     zweischenkligen     Klemme bestehende     Geflügelfessel,    welche  Klemme als Träger für ein     Ungezieferver-          treibungsmittel    ausgebildet ist. Man be  festigt diese Fessel vorteilhaft in nächster  Nähe des Körpers, so dass das von der  Klemme getragene     Ungeziefervertreibungs-          mittel,    das durch die Körperwärme zum Ver  dunsten gebracht wird, seine Wirkung im  vollsten Masse ausüben kann.

   Dabei ist die  Geflügelfessel und mithin auch das daran    angeordnete Mittel, sowohl gegen Schmutz,  als auch gegen Nässe wirksam geschützt.  



  Das     Ungeziefervertreibungsmittel    wird  dabei vorteilhaft in fester Form, z. B. in  Form einer Tablette, angewendet, was gegen  über der bisher üblichen     Tränkung    eines  Filzstreifens mit einem flüssigen Ungeziefer  vertreibungsmittel den Vorteil gewährt, dass  die Tablette für eine längere Zeit ausreicht,  also nicht so oft erneuert zu werden braucht  wir das flüssige Mittel.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des, und zwar zeigen:       Fig.    1 dasselbe an den Stossfedern des  Flügels angelegt in einer Ansicht von der  Innenseite des Flügels,       Fig.    2 .eine Seitenansicht     desselben,    und       Fig.    3 einen     Längsschnitt    durch dasselbe.

         Die    dargestellte Fessel weist eine aus  einem U-förmig gebogenen     Blechstreifen    ge  bildete,     zweischenklige    Klemme auf, deren  durch     eingepresste    Längsrippen versteifte  Schenkel<I>a, b</I> .am einen     Ende    durch das bieg  same     Scheitelstück    c aufklappbar miteinan-      der verbunden sind. Die Klemme kann durch  eine an den freien Schenkelenden angeord  nete, in     Gewindelöcher    der beiden Schenkel  eingezogene Schraube d geschlossen und zu  sammengepresst werden.

   Sie dient dazu, die  Stossfedern des Flügels in der aus     Fig.    1 er  sichtlichen Weise zusammenzuhalten, so dass  der Vogel seine Flügel zwar ausbreiten     kann,     aber dabei nicht die nötige Tragfläche zum  Fortfliegen erzielt.  



  Derjenige Schenkel der Klemme, welcher  bei der Anlage am Flügel auf der Innenseite  des letzteren zu liegen kommt, das ist im  Beispiel der Schenkel b, ist zu einer durch  brochenen Kapsel zur Aufnahme eines     Un-          geziefervertreibungsmittels    ausgebildet. Zu  diesem Zwecke bildet der Schenkel     a,uf    sei  nem mittleren Teil ein     Xäpfchen    f mit sieb  artig gelochtem Boden g. Dieses Näpfchen  nimmt eine Tablette     li.,    z. B. aus Kampfer  oder einem ähnlichen, vom Ungeziefer nicht  vertragenen Riechstoff, auf.

   Die Tablette ist  dabei in dem Näpfchen dadurch gehalten,  dass dieses an seiner Innenseite durch die An  lage des     Klemmenschenkels    b an den Stoss  federn verschlossen wird. Gegebenenfalls  können aber auch noch besondere Mittel zum  Festhalten der Tablette angeordnet werden,  z. B. können am Rande des Näpfchens nach  innen zu biegende Zungen vorgesehen sein,  oder das Näpfchen kann auf der Innenseite  der Klemme durch einen in dasselbe einge  klemmten oder     sonstwie    gehaltenen Deckel  verschlossen werden. Nötig ist dies aber  nicht.  



  Statt den innern Schenkel der Klemme  selbst als Kapsel zur Aufnahme der Tablette  auszubilden, könnte an diesem Schenkel auch    eine besondere Kapsel befestigt sein. End  lich könnten Klemme und Kapsel statt aus  Blech auch aus anderem geeigneten Werk  stoff bestehen.

Claims (1)

  1. <B>PATE</B> NTANSPRUCIi: Aus einer an den Stossfedern eines Flü gels anzulegenden zweischenkligen Klemme bestehende Geflügelfessel, dadurch gekenn zeichnet, dass die Klemme als Träger für ein Ungeziefervertreibungsmittel ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Geflügelfessel nach Patentanspruch, da durch gel@ennzeiehnet, dass der eine Schen kel der Klemme mit einer durchbrochenen Kapsel zur Aufnahme des Ungezieferver- treibungsmittels versehen ist. ?. Geflügelfessel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Schenkel der Klemme selbst die Form einer durchbrochenen Kapsel be sitzt.
    Aus einem U-förmig gebogenen Blech streifen @@ebil@dete Klemme nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapsel ein nach innen offenes -Näpfchen mit ge lochtem Boden bildet. d. Geflügelfessel nach Patentanspruch und den Unteranspriichen 1 bis 3, dadurch "e- kennzeiehnet, dass das Näpfchen eine Ta blette aus einem vom Ungeziefer nicht vertragenen Riechstoff enthält.
CH108642D 1924-02-28 1924-05-06 Geflügelfessel. CH108642A (de)

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