CH108648A - Schaltvorrichtung für den Strom einer elektrischen Durchflussheizeinrichtung. - Google Patents

Schaltvorrichtung für den Strom einer elektrischen Durchflussheizeinrichtung.

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CH108648A
CH108648A CH108648DA CH108648A CH 108648 A CH108648 A CH 108648A CH 108648D A CH108648D A CH 108648DA CH 108648 A CH108648 A CH 108648A
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Frederik Henneman Karel
Kerkhoven Pieter
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Frederik Henneman Karel
Kerkhoven Pieter
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Description


      Schaltvorrichtung    für den Strom einer elektrischen     Durchflussheizeinrichtung.       Die Erfindung bezieht sich auf eine an  eine mit     Ablasshahn    versehene Leitung einer       elektrischen        Durehflussheizeinrichtung    an  schliessbare Schaltvorrichtung für den Heiz  strom, welche beim Öffnen des     Ablasshahnes     durch den Druck der Flüssigkeit den elek  trischen     Heizungsstromkreis    einschaltet.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  besitzt einen Hohlzylinder, dessen Enden  durch ein Verbindungsrohr für den Flüssig  keitsdurchfluss verbunden sind und in wel  chem Zylinder ein als Kolben ausgebildetes,  mit mindestens einer     -kanalförmigen    Durch  bohrung versehenes und unter dem Drucke  der Flüssigkeit bei offenem     Hahne    beweg  liches Druckstück angeordnet ist, welches  beim Schliessen des     Ablassliahnes    durch eine  Rückführungskraft in eine     Stellung    zurück  bewegt wird, in welcher es die Flüssigkeits  zufuhr über das Umlaufrohr abschliesst, und  in welchem     Druckstück    eine in einer axialen  Richtung beschränkt     verschiebbare    Kolben  stange angeordnet ist,

   welche mit einem An  schlag versehen ist, welcher bei Bewegung    des- Kolbens unter dem Einfluss des Flüssig  keitsdruckes entgegen der Wirkung der Rück  führungskraft die Durchbohrung abschliesst,  während bei fortgesetzter Kolbenbewegung  die Kolbenstange mitgenommen wird und  mittelst Hebels die Einschaltung des elektri  schen Stromes veranlasst     wird.     



  Die Vorrichtung ist in Ausführungsbei  spielen in der Zeichnung dargestellt, und es  zeigt:       Fig.    1 eine Stirnansicht der Vorrichtung  nach dem ersten Ausführungsbeispiel,       Fig.    2 eine Seitenansicht derselben, wo  bei einzelne Teile im     Schnitt    dargestellt sind,       Fig.    3 ein zweites Ausführungsbeispiel  zum Einschalten von zwei oder mehreren  nicht dargestellten Heizungsapparaten, und       Fig.    4 eine Vorrichtung, bei der die Ein  schaltung des     Fleizstromes    mittelst eines Re  lais stattfindet.  



  Beim ersten Ausführungsbeispiel ist 1  eine marmorne Grundplatte, auf der die Vor-           richtunb        angeordnet    ist. Mit dem Rohr  stutzen 36 wird die     Vorrichtung    an die Lei  tung für zuströmende     Flüssigkeit,    zum Bei  spiel Wasser,     angesehlossen    und mit dem  Rohrstutzen 37 an den Teil der Leitung,  welcher zu einem nicht     dargestellten    Hei  zungsapparat führt. Diese     hohrstutzen    36  und 37 sitzen an einem     ZZ-linder   <B>35,</B> welcher  mit     Füssen    9 und 10 an der     Grundplatte    1  befestigt ist.

   Durch diesen     Zylinder    strömt  beim Ablassen das Wasser. In dem Zylinder  ist ein als Kolben     wirkendes        Druckstück        ä8          v        orgesehen,    welches mit     Diclrtun"sriiigeii    39       beben    die     Innenwand    des     Zylinders    anliegt.  Der Kolben     38    hat     einige        1Lamzlförnrige     Durchbohrungen d:0, deren     Zweck    später be  schrieben wird.

   Es könnte auch nur eine     ein-          zi,re    Durchbohrung vorhanden sein. Zwei  kleine Achsen 41 und 42     durchqueren    den  Zylinder 35. Das eine, aus dem     Zylinder          hervorragende    Ende der Achse 41     trist    einen       Hebel    43, auf dem ein     Reguliergewicht    41       angeordnet    ist.

   Innerhalb des Zylinders steht  diese Achse 41 mittelst     Hebebi        15    und     1:6     in Verbindung mit dem Kolben<B>38.</B>     Durch     den Kolben steckt lose eine als     Ventil        aus-          1.ebildete    Stange 47, an der eine Stange 48       befestigt    ist, welche     gelenkig    mit dem fest  auf die     :

  Ichse    4?     anäeordneteii    Hebel 49 ver  bunden ist.     Auf    dem Ende der Achse     4\_',     welches     aus    dem Zylinder 35     herausragt,     ist ein Hebel 50 fest     angeordnet.    welcher mit  dem untern Ende einer     Stange    13     verbunden     ist.

   Der     Zylinder        35    besitzt, ferner ein     Flüs-          sigl#.eitsumlaufrohr    51,     welches    bei seinen  Enden 5? und 54 mit dem Innern des Zy  linders 35 in     Verbindung        st-lrt.    In dem  Stutzen     5\?    ist eine     Regulierschraube    55 an  gebracht.  



  Das obere Ende der     Stange        1:3    greift in  einen     Schlitz    15 einer Scheibe 11. Diese  sitzt fest auf einer Achse 16, welche in La  gern 17 ruht. Auf der     Achse    16 sitzt ferner  ein als     locken        aus(rebildet        @r        Anschlag    18.

    Dieser     Noclzen    liegt bei     getrennten        Kon-          iakten    21 und     \??    gegen eine Scheibe 19 von  Isolationsmaterial an, welche von einem der       1.rme    des     -abelförmi@en    Hebels 20     getragen     
EMI0002.0077     
  
    wird. <SEP> Das <SEP> Ende <SEP> des <SEP> andern <SEP> Armes <SEP> des <SEP> He  bels <SEP> 20 <SEP> trägt <SEP> den <SEP> einen <SEP> Kontalzt <SEP> 21, <SEP> welcher
<tb>  mit <SEP> dem <SEP> zweiten, <SEP> fest <SEP> auf <SEP> der <SEP> Grundplatte
<tb>  aiibeordneteri <SEP> Kontakt <SEP> 22 <SEP> zusammenwirken
<tb>  kann.

   <SEP> Jeder <SEP> dieser <SEP> Kontakte <SEP> steht <SEP> in <SEP> leiten  der <SEP> Verbindung <SEP> mit <SEP> einer <SEP> ilngelil((B1ilemnrie
<tb>  ?3 <SEP> bezw. <SEP> 24. <SEP> Der <SEP> Arnr <SEP> ?0 <SEP> ist <SEP> auf <SEP> eurer <SEP> Achse
<tb>  ?5 <SEP> montiert. <SEP> welche <SEP> in <SEP> Lagern <SEP> 26 <SEP> ruht.
<tb>  Durch <SEP> eine <SEP> Zugfeder <SEP> ? <SEP> 7 <SEP> können <SEP> die <SEP> Kon  talzte <SEP> 21 <SEP> und <SEP> 22 <SEP> fest <SEP> anfernand-rgezog#,ir <SEP> t",er  den. <SEP> Ein <SEP> Leitungsrohr, <SEP> welches <SEP> an <SEP> den <SEP> Rohr  stutzen <SEP> 3 <SEP> 7 <SEP> an"eschlossen <SEP> ist, <SEP> verbindet <SEP> den
<tb>  @@'asserdurchströmuugszvlin(lcr <SEP> 3:

  5 <SEP> mit <SEP> einem
<tb>  nicht <SEP> dargestelltf#n <SEP> 1lcizungsapparai-. <SEP> Wird
<tb>  der <SEP> Ablasshahn <SEP> geöffnet, <SEP> so <SEP> wird <SEP> drirelr <SEP> den
<tb>  Dreck <SEP> der <SEP> Flüssigkeit <SEP> der <SEP> Kol(ien <SEP> :38 <SEP> riacli
<tb>  links <SEP> geschoben, <SEP> worauf <SEP> 52 <SEP> eine <SEP> hlerigc <SEP> Flüs  sigkeit <SEP> durchlässt. <SEP> die <SEP> vorher <SEP> schon <SEP> durch
<tb>  die <SEP> Regulierschraube <SEP> 55 <SEP> reguliert <SEP> worden <SEP> ist.
<tb>  Letztere <SEP> wird <SEP> nämlich <SEP> so <SEP> ciiigestellt_ <SEP> dass <SEP> sie
<tb>  nur <SEP> so <SEP> viel <SEP> Wasser <SEP> durchlässt. <SEP> als <SEP> fort.tv:

  ili  rend <SEP> ein <SEP> Heizapparat <SEP> auf <SEP> die <SEP> gewünschte
<tb>  Temperatur <SEP> gebracht <SEP> werden <SEP> kann. <SEP> Der <SEP> Kol  ben <SEP> stösst <SEP> dann <SEP> bei <SEP> der <SEP> weiteren <SEP> Beweguri,
<tb>  geben <SEP> den <SEP> als <SEP> Ventil <SEP> aus,-ebildeteri <SEP> Anschlag
<tb>  47 <SEP> und <SEP> bewegt <SEP> dadurch <SEP> die <SEP> Stange <SEP> -18 <SEP> achsial.
<tb>  Durch <SEP> die <SEP> Vorwärtsbewegung <SEP> des <SEP> holl)eirs <SEP> 38
<tb>  tvird <SEP> das <SEP> Reguliergewicht <SEP> 44 <SEP> in <SEP> die <SEP> mit
<tb>  punktierten <SEP> Linien <SEP> ,angegebene <SEP> Stellring <SEP> ge  bracht, <SEP> während <SEP> der <SEP> Hebel <SEP> 50 <SEP> ebenfalls <SEP> in
<tb>  die <SEP> mit <SEP> punktierten <SEP> Linien <SEP> angegebene <SEP> Stel  lung <SEP> kommt.

   <SEP> Hierdurch <SEP> -wird <SEP> dif, <SEP> Stange <SEP> 13
<tb>  in <SEP> dein <SEP> Schlitze <SEP> 15 <SEP> nach <SEP> oben <SEP> be\vegt, <SEP> lebt
<tb>  :ich <SEP>  < gegen <SEP> die <SEP> obere <SEP> Kante <SEP> diese: <SEP> Schlitzes
<tb>  <B>011 <SEP> 1111d</B> <SEP> dreht <SEP> den <SEP> scli@=ibenförmigeii <SEP> Teil <SEP> 1-I:
<tb>  um. <SEP> Dir, <SEP> Achse <SEP> 16. <SEP> auf <SEP> der <SEP> noch <SEP> ein <SEP> Ge  wicht <SEP> 3-1 <SEP> lagert, <SEP> macht <SEP> Pbenfalls <SEP> eine <SEP> dre  liende <SEP> @ewe@ttn@@- <SEP> und <SEP> zieht <SEP> den <SEP> Nocken <SEP> 18
<tb>  unter <SEP> der <SEP> Scheibe> <SEP> 19 <SEP> des <SEP> zweiarmiger, <SEP> Hc  b(as <SEP> 20 <SEP> weg. <SEP> Durch <SEP> rli@. <SEP> Wirkung <SEP> der <SEP> Fe(h@r
<tb>  7 <SEP> und <SEP> (las <SEP> C?P -icht <SEP> (1;

  .s <SEP> Armes <SEP> <B>2()</B> <SEP> selbst
<tb>  @.verden <SEP> dann <SEP> die <SEP> Kontakte <SEP> 21 <SEP> und <SEP> 22 <SEP> zur
<tb>  Berüllrcrrr <SEP> gebrachi, <SEP> .so <SEP> dass <SEP> der <SEP> Stromkreis
<tb>  eingesclriltet <SEP> wird. <SEP> Wird <SEP> dann <SEP> der <SEP> <B>-\-</B>blass  halin <SEP> geschlossen, <SEP> so <SEP> wird <SEP> die <SEP> Flüssigkeit <SEP> in
<tb>  dem <SEP> 7,vlir)(l(-r <SEP> still^telien <SEP> und <SEP> hierdurch <SEP> kein
<tb>  Wirkung <SEP> auf <SEP> den <SEP> Kolben <SEP> 38 <SEP> ausüben. <SEP> Durch
<tb>  das <SEP> Gr, <  < -icht <SEP> -1-1:

   <SEP> wird <SEP> der <SEP> Kolben <SEP> <B>338</B> <SEP> zurücI-              bewegt,    stösst gegen die Mutter 56 der     Stanga          .17    und zieht die Stange     ,50    zurück. Der  Nocken 18 wird unter das Rädchen 19 ge  drückt, wodurch der Hebel 20 sich nach oben  bewegt und den Heizstrom öffnet.     Mittelst     der Kanäle 40, welche durch den Kolben     38     laufen, wird der Druck auf     b#2ideii    Seiten  des Kolbens kompensiert.  



  In Übereinstimmung mit der     Kapazität     des Heizungsapparates kann an mehreren       Ablasshähnen    warmes Wasser abgezogen  werden.  



  Die Temperatur des Wassers kann in ein  facher Weise reguliert werden, indem man  die Schraube 55 mehr oder weniger hinein  oder herausdreht.    Auch kann eine gute Regulierung des       Nt'ärmegrades    der Flüssigkeit zustande ge  bracht werden, wenn man mehrere Reizungs  apparate benutzt. Die Vorrichtung selbst wird  dann .derartig eingestellt, dass beim Öffnen  eines Hahnes der Hebel 50 mittelst des Kol  bens 38 so weit gedreht wird, dass ein ein  zige r Heizungsapparat eingeschaltet wird.

    Durch Öffnen von zwei oder mehr Hähnen       (Fig.    3) kann dann der Druck auf den  Kolben so gross gemacht werden, dass dieser       ,veiter    nach vorne bewegt wird, den Arm 50  mehr     umdrückt    und dadurch einen zweiten     Ilei-          zun'-sapparat    einschaltet. In einfacher     'Weise     kann dieses erzielt werden durch eine Ver  längerung der Stange 13 und durch Einwir  kung dieser Stange auf eine zweite Scheibe       1.1.    Die Ausschaltung der Stromkreise für  die verschiedenen;     13eizungsapparate    findet  dann ebenfalls nacheinander statt.  



  Ferner kann die Stange 13 auch     (Fig.    4)  mit einem Schaltarm 56 einer Kontaktbrücke  57 verbunden sein. Jeder Kontakt     a,    b, c       lisw.    dieser Brücke steht in Verbindung mit  einem Relais, welches bei seiner Bewegung  einen Schalter für einen     Reizungsapparat     einschaltet. Beim Öffnen von zum Beispiel  einem     Ablasshahn    wird der Arm 56 durch       clie    ,Stange 13 auf Kontakt     cc    gedreht wer  den, das Relais des ersten Heizungsapparates    betätigt und hierdurch der Schalter für den  Speisestrom dieses Heizungsapparates ein  geschaltet.

   Wenn dann zum Beispiel ein  zweiter Hahn geöffnet wird, wird der Kon  taktarm auf Kontakt b gedreht werden, wo  durch auch der zweite Heizungsapparat ein  geschaltet wird, usw. Allerdings kann der  Schalter auch so gebaut sein, dass zum Bei  spiel der erste Kontakt nicht überschritten  werden kann, bevor eine bestimmte Anzahl  Hähne geöffnet sind. Um das Verbrennen  der Kontakte zu verhüten, kann ferner diese  Vorrichtung auch so gemacht sein, dass durch  den Schaltarm 56 Stromkreise für Schwach  stromrelais geschlossen werden. Die Anker  dieser Relais schliessen dann wieder Strom  kreise für Starkstromrelais, welche die Heiz  stromkreise für die Heizungsapparate ein  schalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: An eine mit Flüssigkeitsablasshahn ver sehene Leitung einer elektrischen Durchfluss- heizeinrichtung anschliessbare und durch den Druck der bei offenem Hahn durchfliessen den Flüssigkeit betätigbare Schaltvorrichtung für den Heizstrom der Durchflussheizeinrich- tung, dadurch gekennzeichnet, dass die Vor richtung einen Hohlzylinder aufweist, des sen Enden durch ein Verbindungsrohr für den Flüssigkeitsdurchfluss verbunden sind und in welchem Zylinder ein als Kolben ausgebildetes,
    mit mindestens einer kanal- förmigen Durchbohrung versehenes und un ter dem Drucke der Flüssigkeit, bei offenem Hahne, entgegen .der Wirkuni einer Rück führkraft bewegliches Dreckstück angeord net ist, weilches durch die Rückführungs kraft, beim Schliessen des Hahnes, in eine Stellung zurückbewegt wird, in welcher er den Flüssigkeitsdurchfluss durch das Ver bindungsrohr abschliesst, und in welchem Druckstück eine in axialer Richtung be schränkt verschiebbare Kolbenstange ange ordnet ist, welche mit einem Anschlag ver sehen ist,
    welcher bei Bewegung des Kol bens unter dem Einfluss des Flüssigkeits druckes entgegen der Wirkung der Rück- führungskraft zunächst die Durchbohrung abschliesst und dann bei fortgesetzter Kolben- bewegung die Kolbenstange mitnimmt, wobei letztere mittelst Hebels die Einschaltung c1c@s elektrischen Heizstromes veranlasst.
CH108648D 1922-11-07 1923-11-05 Schaltvorrichtung für den Strom einer elektrischen Durchflussheizeinrichtung. CH108648A (de)

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