CH108661A - Kohlenstaubfeuerung. - Google Patents

Kohlenstaubfeuerung.

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CH108661A
CH108661A CH108661DA CH108661A CH 108661 A CH108661 A CH 108661A CH 108661D A CH108661D A CH 108661DA CH 108661 A CH108661 A CH 108661A
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Haack Julius
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      Kohlenstaubfeuerung.       Die den Gegenstand, der Erfindung bil  dende     Kohlenstaubieuerung    kennzeichnet  sieh zunächst durch eine besondere Bemes  sung des Feuerraumes, nämlich durch eine  Bemessung derart,     dass    der Querschnitt     des     Feuerraumes, senkrecht zum     Flaimmenweg     <B>01</B>  gemessen, der Zu- und Abnahme des Raum  inhaltes der Gase     inn    Feuerraum. wenigstens  annähernd     entspreehend    zu- und abnimmt.

    Eine derartige Gestaltung des Feuerraumes  ist von erheblichem     Einfluss        a-uf    die Gleich  mässigkeit der     Flainmenentwicklung    und der       Tempera,turentwicklung,    sowie auf die  des     Driiekes        ],in    Feuerraum  und auf die Verhütung     unglei.chmässiger    ört  licher Zündungen, wodurch teilweise     Über-          beansprachungen    der Wandung,     so-wie        An-          fressungen        Ues    Mauerwerkes vermieden wer  den.

   Insbesondere aber ergibt eine derartige       Feuerraumbeinessung    die Wirkung,     dass,    be  zogen auf     #die    Raumeinheit des     Feuerraurnes,     eine     Höchstineng-e    an     Dampfgewi#cht    unter  <B>C</B>  dem höchsterreichbaren Wirkungsgrad     erzeuggt     wird; infolgedessen 'ergibt diese Raum-         gestaItung    zugleich die günstigste     Brenn-'          stoffausnutzung    und-.<B>die</B> geringsten Bau  kosten für das Kesselmauerwerk.

   Jene gün  stigen Wirkungen können durch eine beson  dere Anordnung und Gestaltung der     Feuer-          raumde#cho    noch gesteigert werden, nämlich  .durch eine Führung der     Feuerraumdecke     von der     Brenii-erdüse    oder den     Brennerdüs,en     bis zum obern Ende     des    Feuerraumes wenig       stens    annähernd geradlinig schräg aufwärts,  so     d.ass    die Flamme in ganzer Weglänge     we#          nigstens    -annähernd geradlinig, ohne scharfe  Krümmung,

   verläuft und ferner in ganzer  Weglänge bis zum Austritt aus dem Feuer  raum unter dem regelnden     Einfluss;    der       Feuerrauindecke    steht, während bisher die  Flammen beispielsweise parallel einer     wag-          rechten    oder annähernd     wagrechten        Gewölbe-          decke    und alsdann in einem verhältnismässig  scharfen Knick aufwärts oder gar in einer       Richtungsumkelir    geführt werden.

   Dem  gegenüber wird durch eine Führung der  Flamme in ganzer Weglänge im     Fguarraum     entlang einer wenigstens annähernd     gerad-          23              linigen    schrägen     Feuelraumclecke        ein    sehr       .ü-ustio-er        III        Einfluss        auf        die        Lage        der        Zünd-          C          zone    und auf die Zone der stärksten     Tem-       <RTI  

   ID="0002.0015">   peradurentwicklung    und damit auf die  Gleichmässigkeit der Verbrennung erzielt.       so,wie    jenes Pendeln der     Zündzone    verhütet,  welches bei den bisher bekannten     K.ohlen-          staubfeueAngen    als eine lästige und nach  teilige Erscheinung zeitweilig zu     beobacliten     ist.

   Dieser     "iinsti-e        Einfluss    der     Feuerra-um-          ZD   <B>kn</B>  decke kann durch eine ]Regelung der     Küh-          Z,          lung    der     Feuerraunidecke    noch verstärkt       ZD     werden.  Die Zeichnung veranschaulicht als Aus  führungsbeispiel eine nach diesen Gedanken       ,'        taltete,    als Kesselfeuerung,     ausgebildet4-          ele_"   <B>in</B> C       Kohl,en-gtaubfeuc-run--    im Schnitt.  



  Der Feuerraum a ist, wie die Darstellung  veranschaulicht, so gestaltet,     dass    seine     Quer-          se,hilitt(#        senkrecht        zum        Flammenwe-   <B><I>-</I></B>     y        an-          fänglich    zunehmen,     dürnaüb.    gegebenenfalls       #:"uf    einem kurzen Teil gleich bleiben und  daran anschliessend wieder abnehmen, so     dass     der ]Rauminhalt des Feuerraumes wenigstens  annähernd in demselben Masse zu- und ab  nimmt, wie der Rauminhalt der Verbren  nungsgase in ihm.  



  Der Feuerraum besitzt ferner eine     gerad-          linio,        schrä-    aufwärts gerichtete     Gewölbe-          21   <B>in</B> en  decke<B>e,</B> und der     Kohlenstaubbrenner   <B>b</B> ist  entweder     wagrecht    oder leicht abwärts oder       1(,iclit    aufwärts     cerielitet,    so     dass    bei     ent-          sprc-eliender    Einstellung der Windgeschwin  digkeit die Flamme den durch die strich  punktierte Linie angedeuteten, wenigstens  n     k#     annähernd geradlinig,

   ohne scharfe     Krüm-          niung,    "-schräg aufwärts gerichteten Weg<B><I>g</I></B>  in     Richtun-    der schrägen     Gewölbedecke        c     einschlägt und die Zone höchster Temperatur  sieh ungefähr an der durch den strichpunk  tierten     Linienzug   <B>d</B> angedeuteten Stelle be  findet.

   Die     Gewölbedecke        c    kann, anstatt       wif-:        dar-tstellt,    geradlinig,<B>je</B> nach dem     Gas-          A    halt der zu verfeuernden Kohle in Rich  tung des Flammenweges auch schwach ein  wärts gewölbt oder schwach geknickt sein,  da auch in diesem Fall die Flamme den     Weg     in -Richtung der     Gewölbedecke,

      in ganzer         Län-e        C        des        Flammenweges        bis        zum        Austritt     aus dem Feuerraum, einschlägt.  



  Je nach de',     RaunIverhältnissen    kann die  Flamme auch umgekehrt von oben nach un  ten     entla-no,    der     selirägenFeiterraumdEelc#",(#-          richtet    werden.  



  Die     Gewölbedecke        c    ist in üblicher Weise       luft-ekühlt,        und    die erhitzte Luft kann als  Verbrennungsluft Verwendung finden. Um       jedoch        durch        die        Gewölbedecke   <B>7</B>     einen        regel-          baren        Einfluss    auf die Flammenbildung in  einem erhöhten Masse auszuüben, ist eine     Re-          ,e     <B>,0,

  </B>     lung    der Temperatur der     Gewölbedecke   <B>c</B>  durch das Kühlmittel vorgesehen, beispiels  weise, indem     #die    Stelle des     Kühlmittelein-          trittes    e oder der Kühlmittelweg in der Decke  c veränderlich oder die Durchgangsgeschwin  digkeit des Kühlmittels     regelbar    gemacht  oder diese Mittel gemeinsam angewandt wer  den. Auf diese Weise ist es möglich, die  Lage der     Zündzone,    die Lage der Zone höch  ster Temperatur, sowie den genauen- Tem  peraturverlauf der Flamme zu beeinflussen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kohlenstaubfeuerung, dadurch gekenn zeichnet, dass der Querschnitt des Feuerrau- m,es senkrecht zum<U>Flammenweg</U> wenigstens <B>C</B> annähernd entsprechend der Zu- und<B>Ab-</B> nahme des Rauminhalte,-, der Gase im Feuer raum zu- und abnimmt.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Kohlenstaubfeuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feuer- raumdecke von dem Brenner oder den Brennern bis zum obern Ende des Feuer raumes wenigstens annähernd geradlinig sehräo, sich erstreckt und die Flamme in tD Canzer Weglänge bis zum Austritt aus dem Feuerraum wenigstens annähernd pa rallel der Feuerraumdecke gerichtet ist,
    so dass sie wenigstens annähernd geradlinigl ohne scharfe Krümmung verläuft und in ganzer Länge dem regelnden Einfluss der Feuerraumdeeke atis-,esetzt ist.
    2. Kohlenstaubfeuerung nach Patentanspruch und Unteransprueli <B>1,</B> mit gekühlter Feuer- ZD raumdecke, dadurch gekennzeichnet, dass, zwecks Einwirkung auf die Flammenbil dung durch Veränderung der Temperatur der Feuerraumdecke, eine Vorrichtung zur Veränderung der Kühlstärke der Peuer- raumdecke angebracht ist.
CH108661D 1923-03-07 1924-03-04 Kohlenstaubfeuerung. CH108661A (de)

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