CH108793A - Schaltung zur Einstellung der Spannungsphase beim Parallelschalten gekuppelter Synchronmaschinen. - Google Patents

Schaltung zur Einstellung der Spannungsphase beim Parallelschalten gekuppelter Synchronmaschinen.

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CH108793A
CH108793A CH108793DA CH108793A CH 108793 A CH108793 A CH 108793A CH 108793D A CH108793D A CH 108793DA CH 108793 A CH108793 A CH 108793A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

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  Schaltang zur Einstellung der Spannungsphase beim     Parallelschalten    gekuppelter  Synchronmaschinen.    Wenn zwei Synchronmaschinen, die direkt  oder indirekt miteinander mechanisch ge  kuppelt sind, zueinander elektrisch parallel  geschaltet werden sollen, so müssen bekannt  lich die Polräder beider Maschinen in ganz  bestimmter     gegenseitiger    Lage auf die Welle       aufgekeilt    sein, damit die Spannungen bei  der Maschinen phasengleich sind. Stimmt  die Stellung der Polräder nicht genau, so  treten     Ausgleichströme    auf, und es läuft die  eine der beiden Maschinen mit motorischer,  die andere mit     generatorischer    Belastung.

    Um dies zu vermeiden, ist es     notwendig,    die  Richtung des magnetischen Feldes (das heisst  die Lage der     Polmitte)    wenigstens an einer  der beiden Maschinen um kleine Beträge än  dern zu     können.    Dieselbe     .Notwendigkeit     liegt dann vor, wenn die     gekuppelten    und  parallel geschalteten Maschinen so belastet  werden sollen, dass die eine als Motor, die  andere als Generator läuft, oder wenn     eine     gegebene Gesamtbelastung     in    willkürlicher  Weise auf die     beiden    parallel arbeitenden  Maschinen verteilt werden soll.

      Die Einstellung der Richtung des mag  netischen Feldes und damit der Phase der  Spannung kann erfindungsgemäss in beson  ders einfacher Weise dadurch erreicht wer  den, dass die Erregerwicklung einer der  Synchronmaschinen aus mindestens zwei     un-          gleichachsigen    Teilen besteht und dass     das     Verhältnis der Erregerstromstärken in diesen  beiden Teilen durch einen regelbaren Wider  stand geändert werden kann.  



  Die Wirkung einer solchen Einrichtung  möge anhand der     Fig.    1 und 2 erläutert wer  den. In beiden Figuren bedeutet: a und b  die magnetischen Felder, welche durch die  zwei     ungleichaohsigen        Teile    der Erreger  wicklung erzeugt werden, oder auch die  durch diese magnetischen Felder im Anker  der     Synchronmaschine    induzierten Spannun  gen, o das resultierende Feld,     bezw.    die       resultierende    Spannung. Sind die beiden  Felder a und b     gleichgross,    so hat das resul  tierende Feld die in     Fig.    1 gezeichnete Lage.

    Ist dagegen b grösser als a, wie in     Fig.    2,           #i"o    ist das resultierende Feld     c    nach     rcelit"     in Richtung gegen das Feld b, verschoben.  



  Der regelbare Widerstand, durch den das  Verhältnis der Erregerstromstärken in den       beiden    Teilen der Erregerwicklung geändert  wird, -kann parallel zu einem von zwei in  Reihe geschalteten,     ungleichachsigen    Teilen  der Erregerwicklung liegen. Er kann aber  auch in Reihe mit einem von zwei parallel  geschalteten,     ungleichachsigen    Teilen der Er  regerwicklung liegen.     Beispiele    hierfür zei  gen die     Fig.    3 und 4. In     Fig.    3 sind     d    und e  zwei in Reihe geschaltete     ungleichachsige     Teile der Erregerwicklung. Der Widerstand  g ist zu e parallel geschaltet.

   In     Fig.    4  sind d und e zwei parallel geschaltete,     un-          gleichachsige    Teile der Erregerwicklung. Der  Widerstand g ist mit e in Reihe geschaltet.  



  Die Erregerwicklung kann natürlich  ausser den in den bisherigen Beispielen vor  handenen zwei     ungleichachsigen    Teilen noch  weitere Teile enthalten; sie kann zum Bei  spiel eine vollständige     Dreiphasenwicklung     sein, wie in     Fig.    5 und 6 gezeichnet. In  beiden Figuren sind     d,    e und<I>f</I> die drei  Phasen der Erregerwicklung, und g der  regelbare Widerstand. In     Fig.    5 ist die Er  regerwicklung in Dreieck geschaltet. Der  regelbare Widerstand g liegt parallel zu der  Wicklungsphase<I>e,</I> die mit<I>d</I> in Reihe ge  schaltet ist. In     Fig.    6 ist     clie    Wicklung in  Stern geschaltet.

   Der regelbare Widerstand  liegt in Reihe mit der Wicklungsphase e,  die zu d parallel geschaltet ist.  



  Die Erfindung ist von Bedeutung zum  Beispiel für     Synchron-Induktionsmotoren,    die    als     Anwurfmotoren    für grössere Synchron  maschinen verwendet werden; denn hier muss  die Hauptmaschine mit dem synchronisierten  Induktionsmotor, mit dem sie mechanisch  gekuppelt ist, nach dem Anlassen parallel  geschaltet werden. In diesem Falle ist das  angegebene Mittel zur Einstellung der Feld  richtung besonders einfach anzuwenden, weil  die Erregerwicklung eines     Synchron-Induk-          tionsmotors    ohnehin im allgemeinen als       Mehrphasenwieklung    ausgeführt ist.

Claims (1)

  1. <B>PATENTAN</B>SPRUCH Schaltung zur Einstellung der Spannungs phase beim Parallelschalten gekuppelter S,#-nchronmaschinen, dadurch gekennzeich net. dass die Erregerwicklung einer der Syn- ehronmaschinen aus mindestens zwei un- gleichachsigen Teilen besteht und dass das Verhältnis der Erregerstromstärken in diesen beiden Teilen durch einen regelbaren Wider stand geändert werden kann. UNTERANSPRÜUCHE: 1.
    Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der regelbare Wider stand parallel zu einem von zwei in Reihe geschalteten, ungleichachsigen Teilen der Erregerwicklung liegt. ?. Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der regelbare Wider stand in Reihe mit einem von zwei pa rallel geschalteten, ungleichachsigen Tei len der Erregerwicklung liegt.
CH108793D 1923-05-28 1924-04-03 Schaltung zur Einstellung der Spannungsphase beim Parallelschalten gekuppelter Synchronmaschinen. CH108793A (de)

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