CH108822A - Verfahren und Vorrichtung zur Umwandlung von elektrischen Wellen in Schallwellen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Umwandlung von elektrischen Wellen in Schallwellen.

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CH108822A
CH108822A CH108822DA CH108822A CH 108822 A CH108822 A CH 108822A CH 108822D A CH108822D A CH 108822DA CH 108822 A CH108822 A CH 108822A
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shaft
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Dearborn House Warren
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Dearborn House Warren
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    • G11B33/00Constructional parts, details or accessories not provided for in the other groups of this subclass
    • G11B33/02Cabinets; Cases; Stands; Disposition of apparatus therein or thereon
    • G11B33/022Cases
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor

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  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Umwandlung von elektrischen Wellen in Schallwellen.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren  und eine Vorrichtung, um elektrische Schwin  gungen, wie sie beim drahtlosen Nachrichten  dienst erzeugt werden, in Schallwellen zu  verwandeln.  



  Das Verfahren beruht darauf, dass man  die Reibungskraft zwischen zwei in Rei  bungseingriff miteinander stehenden Kör  pern, von denen der eine sich kontinuierlich       bewegt,    während der andere mit einer Mem  bran verbunden ist, durch Beeinflussung des  einen Körpers mittelst der elektrischen  Wellen im Rhythmus mit denselben ändert,,  so dass der mit der Membran verbundene Kör  per mehr oder weniger     zeitgenommen    wird  und die Membran den elektrischen Wellen  entsprechende Töne erzeugt.  



  Die Zeichnungen stellen     A.usfüluungsbei-          spiele    von Vorrichtungen zur Ausübung des  Verfahrens gemäss der Erfindung dar.  



       Fig.    1 zeigt schaubildlich     einen        Phono..          graphen,    an welchem eine solche Vorrichtung  angebracht ist;     -          Fig.    2 ist ein senkrechter Schnitt durch  denselben;         Fig.    3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3  der     Fig.    2;       Fig.    4 bis 8 zeigen Details. zum Teil  im     Schnitt;          Fig.    9 ist ein Schaltungsschema für einen  Empfänger mit Vakuumröhren;       Fig.    10 ist ein Schaltungsschema für  einen Empfänger mit Kristalldetektor;

         Fig.    11 zeigt im Schaubild einen Zusatz  apparat, der zwischen Motorspindel und  Schalldose eines Phonographen eingefügt  werden kann;       Fig.    12 zeigt einen senkrechten Schnitt  durch den Zusatzapparat;       Fig.    13 ist ein Schnitt durch eine An  triebswelle des Zusatzapparates in grösserem       Massstabe;          Fig.    14 ist ein Schnitt nach der Linie  14-14 der     Fig.    11;

         Fig.    15 zeigt eine     Elektrodennadel;          Fig.    16 zeigt im Schaubild eine weitere  Ausführungsform des Zusatzapparates zum  Phonographen,- und       Fig.    17 ist ein Stromschema für eine  weitere Ausführungsform.      Die Ausführungsform nach     Fig.    1 und 2  besitzt einen Phonographen 1 mit Horn 2,  das durch den Stutzen 3 mit dem schwing  baren Tonarm 4, der die Schalldose 5 trägt,  verbunden ist. Die Schalldose 5 kann, wie  in     Fig.    2 angedeutet, zum Abspielen ver  schiedener Gattungen von Schallplatten in  verschiedene Ebenen eingestellt werden.

   Der  Phonograph besitzt einen Federmotor 6,  der mittelst     Vorgelegewelle    7 eine drehende  Welle 8     (Fig.    3) antreibt. Ein Fliehkraft  regler 9 regelt den Gang des Motors.  



  Auf der Welle 8 sitzt die Büchse 10  eines Trägers 12, zum Beispiel aus Zink,  für eine elektrolytische     Platte    13. Die Büchse  10 ruht auf einem Querstift 11 der Welle 8,  der in eine Kerbe der Büchse 10 ragt     (Fig.     4). Die Platte 13, die vorzugsweise aus Gips  oder einem andern porösen Stoff besteht, ist  mit einer elektrolytischen Flüssigkeit ge  tränkt. Als solche Flüssigkeit kann Salmiak  allein oder Salmiak gemischt mit Natrium  phosphat und     Quecksilbersublimat    verwen  det werden.  



  Ein Schraubenbolzen 14 der Hülse 10  ragt durch den Träger 12 und die     ElelLtrolyt-          platte    13, und auf dem Bolzen 14 sitzt eine  Mutter 15, welche die Platte 1.3 an den als  Elektrode dienenden Träger 12 andrückt.  Die Mutter 15 ist elektrisch negativ mit Be  zug auf die     Elektrolytplatte    13 und den  Träger 12 und kann zum Beispiel aus  Nickel, Messing hergestellt oder vernickelt  sein. Der Träger 12 ist dabei positiv mit  Bezug auf die     Elektrolytplatte    1.3, doch  kann auch die Lage der elektropositiven und  -negativen Teile verändert     werden.   <B>Auf</B> der  Platte 13 ruht eine Elektrode 16.

   Die Elek  trode 16     (Fig.    6) ist an der Membrane 55  einer     Phonographensehalldose    5 mittelst He  bels 17 befestigt. Die     Elektrolytplatte    13  muss feucht und mit dem Elektrolyten ge  sättigt sein und soll einen hohen Widerstand  besitzen. Die     Elektrode    16 ist     vorziabsweise     elektronegativ mit Bezug auf den Elektro  lyten.  



  Die     Elektrolytplatte    13 ist auf seiner  Oberfläche mit konzentrischen Nuten ver-    sehen, und in     diesen        I\?uten    führt sich die  Elektrode 16,      -eim    die Platte 13 gedreht  wird. Wird die Polarität der Elektroden 12,  16 mit     Bezug    auf die     Elektrolytplatte    13  geändert, so     inuss    auch die Richtung der  elektrischen     Sclnvingungen    durch diese       Elektrolj4platte    13 hindurch verändert wer  den.  



  Die Schalldose 5 ist um einen     Querstift-          19-    in     dein    Tonarm 4 schwingbar belagert;  eine Feder 20, die an der Schalldose 5 und  an dem Tonarm 21 befestigt ist, hält die  Elektrode 16 in innigem Eingriff mit der       Elektrolytplatte    13.  



  Auf dem Phonographen ist in einem       Empfänber-Stroml@reis    mit einem     Telephon-          hörer    23 als induktivem Widerstand ein  Detektor 22     ein-ebaut.    Der Hörer 23 ist  mit Zu- und Ableitungsdrähten 24, 25 an  die Klemmen 26, 27 angeschlossen.     Iin    In  nern des     Phonographen    befindet sich zum  Ändern der Stärke der Schwingungen eine  Spule 28, auf der ein     Gleitkontakt    29 sitzt,  der mittelst     (lriffes    30 verschoben werden       kann.     



  Um,     -wenn    notwendig, die Richtung der  Schwingungen durch die     Elektrolytplatte    13  umzukehren, ist ein Polwender mit einer  Dose 31 an     dein    Phonographen selbst ange  ordnet. In der Dose 31 befinden sich zwei       Kontakthülsen   <B>32,</B> 33     (Fig.    5), an die Leiter  34, 35 angeschlossen sind. Ein Stöpsel 38  enthält die beiden Stifte 36, 37, die mit Lei  tern 39 und 40 verbunden sind. Der Stöpsel 38  kann in die Dose 31. so eingesetzt werden,  dass der Stift 36 entweder mit der Hülse 32  oder mit der Hülse 33 Verbindung herstellt.  Dadurch wird die Stromrichtung     umgekehrt,     und die passende Richtung wird durch Aus  probieren gefunden.  



  An Klemmen 41 und 42 sind beziehungs  weise die Antenne 43 und die Erdung 44     an-          Der    Phonograph besitzt eine  Bremse 46 für den Schallplattenträger 47       (Fig.    2) und eine     Handregelvorrichtung    45  für die Geschwindigkeit des Trägers 47.  



       Fig.    10 zeigt das     Schaltungsschema.    Die  Antenne ist durch den Leiter 43 mit der      Klemme 41 verbunden, und von hier geht  ein Leiter 49 zur Regelspule 38, die den Ein  stellschlitten 29 besitzt. Die Regelspule ist  durch den Leiter 48 mit der Klemme 42  verbunden, und die letztere ist durch den  Leiter 44 geerdet. Zwischen den beiden  Klemmen 41 und 42 des so gebildeten Auf  fangstromkreises ist unter Vermittlung der  Leiter 50 und 51 der Detektor 22 und unter  Vermittlung des Leiters 54 der     Telephon-          hörer    23 eingeschaltet, mit dem in     bekannter     Weise der Kondensator 53 parallel     geschal-          @tet    ist.

   In Parallelschaltung zu dem     Tele-          phonhörer    befindet \sich ferner an den Klem  men 26 und 27 ein Stromkreis, bestehend  aus den Leitern 39 und 40 und dein     Strom-          wender,    dessen Leiter 34 und 35 beziehungs  weise .an die     Elektroden    16 und 12 ange  schlossen sind. Zwischen diesen Elektroden  ist die     Elektrolytplatte    13, durch welche  Strom fliesst. Bei drehender Platte 13 wird  im Rhythmus der aufgefangenen     -Wellen     die Reibung zwischen den Körpern 13 und 16  geändert.

   Durch die Reibung wird die Elek  trode 16 von der Platte 13 mitgenommen  und verstellt dabei die Membrane 55 aus  ihrer Mittellage. Ändert sich die     Reibulk;,     so schwingt die Membrane in entsprechendem  Masse und erzeugt einen Ton.  



  Das in     Fig.    9 dargestellte     Stromschema     unterscheidet sich von dem Sehemu mach       Fig.    10 nur dadurch, dass eine Vakuumröhre  als Detektor der elektrischen Schwingungen  vorgesehen ist. Der Auffangstromkreis nach       Fig.    9 ist allgemein bekannt und in ihm  ist nur statt des Telephons 23 ein Doppel  satz von Telephonen 57 dargestellt, der     hni     diesem     Stromkreis    mit einer Batterie ver  sehen ist, wie auch die     Vakuumröhre    in  Verbindung mit einer Batterie steht.  



       Fig.    11 bis 14 zeigen eine Vorrichtung,  die auf einem gewöhnlichen     Phonographen     ohne Umänderung des Gehäuses     desselben     oder anderer Teile     angebracht    werden     kann.     Eine Grundplatte 59 hat Füsse 60     mit    Iso  lationskissen 61 und wird nach Abnahme  des Schallplattenträgers 47     (Fig.    8) auf die  Deckplatte des     Phonograpliengehäuses    auf-    gestellt. Ein     Ständer    62, der sich von der  Grundplatte erhebt, besitzt einen seitlichen  Schlitz 62a und eine senkrechte     Bohrung,     in der -drehbar eine Hohlwelle 63 ruht.

    Auf- dieser Hohlwelle ist innerhalb des  Schlitzes 62a     (Fig.    13) ein     Ritzel    64 be  festigt, das mit einem grösseren, auf einer  Achse 66 sitzenden Zahnrad 65 in     Eingriff     steht. Die Achse 6.6 sitzt drehbar auf einem       e    festen Zapfen 67 der Grundplatte 59 und  trägt einen mit Gewinde versehenen Bolzen  68, welcher die Elektrode 12 und die     Elek-          t:rolytplatte    13 trägt. Eine Mutter 15 hält  die     Elektrode    12 und die Platte 13 fest auf  dem Rad 65.  



  Um das     Ritzel    64 zu drehen, ist die  Hohlwelle 63 mit Schlitzen 69 versehen, in  denen ein Querstift 70 der Welle 71 ragt.  Letztere erstreckt sich reibungslos durch die       I3ohlwelle    63 und kann in ihrer Längs  richtung verstellt werden. Ihr Fussende sitzt  in einer aus Isoliermaterial bestehenden  Büchse 72, mit welcher sie durch den Quer  stift 73     (Fig.    13) verbunden ist. Die Büchse  72 ist anderseits durch den Querstift 75 fest  mit einer kurzen Hohlwelle 74 verbunden,  deren Fussende geschlitzt ist, und fest auf  dem zylindrischen Ansatz der Motorwelle 7  des Phonographen sitzt. Die Grundplatte 59  der Vorrichtung besitzt eine Vorrichtung 76,  in welche die Motorwelle 7 ragt.

   Um eine  Längsverteilung der Welle 71 zu erleichtern,  hat sie an ihrem obern Ende den     Knopf    77.  



  Nach     Fig.    11 ist eine Feder 7 8 mit der  Elektrode 16     verbunden.    Das     andere    Ende  der Feder ist an einem Metallstreifen 79 ver  ankert, der nach     Fig.    14 durch eine Zwi  schenlage 80 gegen die Grundplatte 59 iso  liert ist. Der     Metallstreifen    79 trägt eine  Klemme 81 und die     Grundplatte    59 trägt  eine Klemme 82, die von der Grundplatte  nicht isoliert ist. Diese Klemme 82 ist dem  nach in leitender Verbindung     inlt    der Elek  trode 12, während die Klemme 81 in leiten  der Verbindung mit der Elektrode 16 steht.

    Die Drähte 83 und 81 an den Klemmen 81  und 82 entsprechen den Leitern -34, 35 der  erstbeschriebenen     Ausführungsform    und kön-           nen    entweder an den Polwender oder aber  an die Klemme 26 und 27 für das     Telephon          unmittelbar    angeschlossen sein.  



  Ist die Schalldose 5 nach F     ig.    1.1 und 12  so eingestellt, dass ihr Stift 16     (Fig.    15) in  die Nuten 18 der     Elektrolytplatte    13 ein  greift, so wird durch die Reibung der     Elek-          trolytplatte    13 auf der Elektrode 1.6     diese     verstellt, und durch den Hebel 17 wird die       Membrane    55 in der Mitte mehr oder we  niger     durchgebogen.    Treffen Wellen auf den  Empfänger, so wird die Reibung geändert,  und dadurch wird die     Membrane    in     Schwin-          "iingen    versetzt.  



  Die abgeänderte Ausführungsform der  Vorrichtung nach     Fig.    16 ist ähnlich der  in     Fig.    11 bis     1-1    gezeigten; nur ist hier auf  einer Grundplatte 88 ein Bolzen 87     be-          fest:ibt,    welcher einen Schalltrichter 86 trägt.  Dieser Schalltrichter 86     besitzt    eine Schall  dose, und wenn also die Teile des Phono  graphen nicht so angeordnet sind, dass die  Schalldose des Phonographen benutzt wer  den kann, so kann doch wenigstens bei die  ser Anordnung der Motor des Phonographen  benutzt werden. Eine Klemme 89 auf dem  Trichter 86 steht durch den.

   Draht 92 mit  der Schalldose '5 aus Metall in Verbindung,  und da. die letztere in leitender Berührung  mit dem Hebel 17 steht, so kann auf diese  Weise durch den Draht 92 die Elektrode 16  in den     Stromkreis        ;;ebracht    werden. Eine  Klemme 91 auf der Grundplatte ist ander  seits durch den Leiter 93 parallel zu dem       Telephon    geschaltet. Eine Feder     9-1    zwischen  dem Pfosten 87 und dem Horn 86 zieht da  bei die Elektrode 16 gegen die Elektrolyt  platte 13.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    17 dient  dazu, elektrische Schwingungen, wie sie in  der drahtlosen     Telephonie    erzeugt werden,  in Schallwellen unter Vermittlung eines  Elektromagnetes umzuwandeln. Ein dreh  barer, permanenter Magnet 95 besitzt eine  Kurbel 96, durch welche er gedreht werden  kann. Der Magnet 95 zieht den Hebel 97  an, dessen Ende die dem Magnet 95 ent  gegengesetzte magnetische Polarität auf-    weist, und der mit seinem Ende auf     de:ri     Magnet 95 gleitet. Das andere Ende des  Hebels 9 7 wirbt auf die Membrane 98     einer     Schalldose ein.

   Eine Spule 99 mit hohem       Widerstand        umgibt    den Hebel 97, und  diese Spule ist parallel zu dem Telephon  eines drahtlosen     li,nipfängers    geschaltet.  Wird die Kurbel 96 gedreht, so übt     infolge     der Anziehung der     h1agneten    95 und 97 auf  einander der Magnet 95 eine     Schleppwirli:izng     auf den Hebel. 97 aus.     Dadurch    wird die  Membrane 98 in ihrer Mitte durchgebogen.

    Wenn nun die elektrischen Schwingungen  durch die Wicklungen 99 hindurchgehen  und in solcher Richtung- dass sie das Be  streben     haben,    den Hebel 97 in seiner mag  netischen -Wirkung zu schwächen, so wird  dadurch die Anziehung der beiden Magnete  verringert und damit auch die Schlepp  wirkung. Die Membrane wird also das Be  streben haben, in die Anfangs- oder Ruhe  stelhtng zurückzugehen, und durch diese  beständigen Schwingungen der Membrane  werden die elektrischen Schwingungen in  deutlich hörbare Schallwellen umgewandelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRCCIIE I. Verfahren zur Umwandlung von elektri schen Wellen in Schallwellen, dadurch ge kennzeichnet. dass man die Reibungskraft zwischen zwei in Reibungseingriff mit einander stehenden Körpern, von denen der eine sich kontinuierlich bewegt, während der andere mit einer Membran verbunden ist, durch Beeinflussung des einen Körpers mittelst der elektrischen 'Wellen, im Rhythmus mit denselben ändert, so dass der mit der Membran v 'buiidene Körper mehr oder weniger er mitgenommen wird und die Membran den elektrischen Wellen entsprechende Töne erzeugt.
    I:1. Vorrichtung zum Durchführen des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem motorisch mit gleichförmiger Bewegung angetrie benen Körper ein mit einer Membran verbundener Körper in Reibungseingriff steht, welcher, vom ersteren infolge Rei bung mitgenommen, die Membran aus der Mittellage ausbiegt, wobei einer der Körper durch elektrische Wellen beein flusst ist, derart, dass .die Reibung zwi schen den beiden Körpern in Rhythmus mit den Wellen sich ändern und damit die Membrane in entsprechendem Masse in Schwingung versetzt wird.
    UNTERANSPRüCHE Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der moto risch angetriebene Körper eine in einem Stromkreis liegende und von elek trischen Wellen beeinflusste Elektrolyt- platte ist. Vorrichtung nach Patentansprueli II, dadurch gekennzeichnet, dass die mittelst Reibung miteinander verbundenen Kör per magnetisch sind und dass einer der selben von elektrischen Wellen in seiner Stärke beeinflusst wird.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der rotie rende Körper mit dem Motor eines Phonographen verbunden ist, indem er an die Stelle des gewöhnlichen Spiel stiftes des Phonographen gesetzt ist. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass im Zusatz zur gewöhnlichen Motorwelle, welche bei einem Phonographen die Drehung des Schallplattenträgers besorgt, eine zweite Welle angeordnet ist, die sich mit einer von der ersten Welle verschiedenen Ge schwindigkeit dreht und zum Antrieb des rotierenden Körpers dient.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass in einem auf dem Phono graphen aufsetzbaren Gestell die zweite Welle und ein Vorgelege zur Verbindung der gewöhnlichen Phonographenwelle mit der zweiten Welle angeordnet ist, um dadurch ohne beträchtliche Herab setzung der gewöhnlichen Spielgeseb.win- digkeit des Phonographen die zweite Welle und den damit verbundenen Kör per langsam anzutreiben. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gestell im Kreise um den Mittelpunkt der gewöhnlichen Pho- nographenwelle herum einstellbar ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die in dem Gestell ange ordnete, mit reduzierter Geschwindig keit getriebene Welle in Längsrichtung in diesem Gestell verstellbar ist. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, d.ass in die den rotierenden Kör per mitnehmende Welle des Gestelles ein Isolationstück eingeschaltet ist, um leitende Verbindung dieses Gliedes finit der gewöhnlichen Welle des Phonogra phen zu verhindern. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch IT und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der rotierende Körper ein permanenter Magnet ist, auf dessen Tim- fang das eine Ende eines zweiarmigen Hebels schleift, dessen freies Ende auf eine Membran einwirkt, wobei die auf genommenen elektrischen Wellen durch eine die magnetische Wirkung schwä chende Spule gehen und die Membran im Rhythmus der ankommenden Wellen entspannen, wodurch diese dementspre chend zum Tönen kommt.
CH108822D 1923-05-23 1923-05-23 Verfahren und Vorrichtung zur Umwandlung von elektrischen Wellen in Schallwellen. CH108822A (de)

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