CH108830A - Verfahren zum Einfüllen feuergefährlicher Flüssigkeiten in Lagerbehälter und Anlage zur Ausführung dieses Verfahrens. - Google Patents
Verfahren zum Einfüllen feuergefährlicher Flüssigkeiten in Lagerbehälter und Anlage zur Ausführung dieses Verfahrens.Info
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Description
Verfahren zum Einfüllen feuergefährlicher Flüssigkeiten in Lagerbehälter und Anlage zur Ausführung dieses Verfahrens. . Bei Anlagen zur Lagerung feuergefähr licher Flüssigkeiten ist die Zapfleitung zur Verminderung der Anlagekosten stets nur so weit, dass die aus der Lagerung zu ent nehmende Flüssigkeit in der erforderlichen Menge hindurchtreten kann. Würde man diese gewöhnlich mit einem Schutzgasmantel umgebene und.dadurch bruchsicher gemachte Leitung, wie dies für das Einfüllen der Flüssigkeit in die Anlage zweckmässig wäre, weiter halten, damit der Füllvorgang in möglichst kurzer Zeit beendigt werden kann,.
so würden die Herstellungskosten besonders deshalb ausserordentlich hoch werden, weil aus Sicherheitsgründen auch der Schutzgas mantel, dessen Querschnitt den der innen liegenden Zapfleitung in der Regel über trifft, entsprechend erweitert werden müsste. Will man nun den Füllvorgang bei der artigen Anlagen unter Vermeidung einer grösseren Mantelleitung beschleunigen, so ist man gezwungen, eine besondere Fülleitung vorzusehen, wie dies auch bisher in der Regel geschieht. - Durch die Erfindung ist die Möglichkeit gegeben, diese besondere Fülleitung zu er sparen und trotzdem das Füllen der Anlage in kurzer Zeit zu ermöglichen. Dies ist da durch erreicht, dass die Flüssigkeit dem Lagerbehälter durch das Mantelrohr der Zapfleitung zugeführt wird.
Hierbei wird also der Mantelraum der bruchsicheren Zapf leitung, der mit Rücksicht auf die Sicher heitsbedürfnisse einen wesentlich grösseren Querschnitt als die Zapfleitung selbst hat, für das Einfüllen der Flüssigkeit nutzbar gemacht. Zur Ableitung von durch die Flüs sigkeit aus dem Lagerbehälter verdrängtem Schutzgas kann dabei an Stelle des sonst hierzu dienenden Mantelraumes die Leitung eines in der Regel vorhandenen Inhaltsanzei gers oder eine andere vorhandene Leitung benutzt werden.
Auf der Zeichnung ist eine zur Durch führung des Verfahrens nach der Erfindung geeignete Anlage im Längsschnitt und Teil ansicht beispielsweise veranschaulicht, Die aus dem Lagerbehälter 1 zum Zapf hahn 2 führende Zapfleitung 3 ist mit einem 31antelrolir 4 umgeben, das finit dein Gas raum 5 des Behälters 1 in Verbindung stellt. Das Rohr 4 ist mit einem Stutzen G ver sehen, an dem ein Ventil 7 mit einem Stut zen 8 angeschlossen ist.
Zum Einfüllen von Flüssigkeit :ins dein Transportfass 9 -wird der Schlauch<B>10</B> des Fasshebers 11 mit dem Stutzen 8 verbunden. Das obere Ende des Fasses 9 wird durch einen Schlauch 12 an die vom Behälter 1 zum Inhaltsanzeiger 13 führende Lcit,nn:; 1.4 oder eine andere Gasleitung angeschlossen. Nach Öffnen des Ventils 7 wird der Heber 11 in Gang gesetzt, wodurch die Flüssigheit aus dem Fass 9 in den Raum des Mantel rohres 4 und aus diesem in den Lagerbehälter 1 übergeführt wird.
Das aus dem Behälter 1 hierbei verdrängte Schutzgas wechselt durch die Leitung 14 und den Schlauch 12 in das Fass 9 hinüber.
Bei der beschriebenen Anlage erfolgt die Füllung des Lagerbehälters 1 ohne Mehr aufwand an Leitungen wesentlich schneller als durch die Zapfleitung 2. Ausserdem wird die Einleitung der Heberwirkung nicht mehr gehemmt, wie dies durch die in der Zapf- leitung 3 befindliche Gassäule, die der l3'eber durch die etwa. noch im Laerbehälter be findliche Flüssigkeit unter' Überwindung eines Widerstandes hindurchdrücken inusste, bisher geschah.
Das Verfahren nach der Erfindung eignet sich in erster Linie für Anlagen, bei denen das Mantelrohr 4 mit dem Gasraum 5 dauernd in Verbindung steht. Das Verfahren ist jedoch auch bei solchen Anlagen ver- ,#vendbar, bei denen das Mantelrohr 4 gegen den Crasraum 5 im Betriebe abgeschlossen und entweder ebenfalls mit Schutzgas oder auch einem andern, die Dichtheitsüber- wacliung ausübenden Druckmittel gefüllt ist.
Bei diesen Anlagen muss nur dafür gesorgt werden, dass während des Füllens des Lager behälters 1 die Vcrbindung zwischen dein Mantelrohr 4 und dem Behälter Hergestellt wird, der nach beendetem Füllen gegen das Innere des Rohres 4 wieder gasdicht abge schlossen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRtCHE I. Verfahren zum Einfüllen feuergefähr licher Fliissi;Zl@eiten in Lagerbehälter von Anlagen mit einem die Zapfleitung umgebenden Mantelrohr, dadurch ge kennzeichnet, dass die Flüssigkeit dem Lagerbehälter durch das Mantelrohr zu geführt wird. 1I. Anlage zur Ausführung des Verfahrens e-emüss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Mantelrohr mit einem Ansehluss zur Verbindung mit dem Transportgefäss versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE108830X | 1923-05-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH108830A true CH108830A (de) | 1925-02-16 |
Family
ID=5651499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH108830D CH108830A (de) | 1923-05-02 | 1924-04-28 | Verfahren zum Einfüllen feuergefährlicher Flüssigkeiten in Lagerbehälter und Anlage zur Ausführung dieses Verfahrens. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH108830A (de) |
-
1924
- 1924-04-28 CH CH108830D patent/CH108830A/de unknown
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