CH108867A - Messvorrichtung für feuergefährliche, unter Druckschutsgas lagernde Flüssigkeiten. - Google Patents

Messvorrichtung für feuergefährliche, unter Druckschutsgas lagernde Flüssigkeiten.

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CH108867A
CH108867A CH108867DA CH108867A CH 108867 A CH108867 A CH 108867A CH 108867D A CH108867D A CH 108867DA CH 108867 A CH108867 A CH 108867A
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Maschinenbau-Aktien-Ge Hueneke
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Martini & Hueneke Maschinenbau
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


      Messvorrichtung    für feuergefährliche, unter     Druckschutzgas    lagernde Flüssigkeiten.    In     Umschaltmessvorrichtungen    für feuer  gefährliche Flüssigkeiten mit zwei     wechsel-          weise    sich füllenden und entleerenden     Mess-          gefä.ssen    hat man die Begrenzung der     Mess-          gefässräume    unten und oben durch Steuer  hähne vorgenommen, weil diese insofern vor  teilhaft sind, als die abgemessene Flüssig  heitsmenge stets die gleiche ist und keine       Gablasen        mitgemessen    werden.

   In diesem  Sinne     ist.    die     Messvorrichtung    gemäss dem Pa  tentanspruch des Hauptpatentes eingerichtet.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine       Ausführungsforen        dieser        Messvorrichtung,     welche zum Zwecke der Sicherheit des Be  triebes -derart ausgebildet ist, dass von  den zwangsläufig miteinander verbundenen  Steuerhähnen je einer in den Leitungen liegt,  welche die beiden     Messgefässe    an ihren, un  tern Enden und an ihren obern Enden unter  einander verbinden und an den obern Hahn  eine     Sicherung,    gegen Flüssigkeitsübertritt  aus dem auf Füllung geschalteten     Messgefäss     in das sich leerende     Messgefäss!    .angeschlossen  ist, die jedoch den Abzug .des Gases aus dem  erstgenannten     Messgefäss    zulässt.

      Auf der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  schematisch veranschaulicht.     Fig.    1, 2 und  3 zeigen drei verschiedene Vorrichtungen       grösstenteils    im Längsschnitt,     zixm    geringeren  Teil in Ansicht;     Fig.    4 gibt eine     Detail-          variante    zu     Fig.    3 wieder;

       Fig.    5 bis. 8 zei  gen Einzelheiten in je zwei verschiedenen  Stellungen der Teile, und zwar     Fig.    5, 6 im       Schnitt    nach der Linie<I>A B,</I> und     Fig.    7, 8  im     Schnitt    nach der Linie     C-D    der     Fig.    2.  



  Bei     sämtlichen    dargestellten Ausführun  gen führt aus .dem Lagerbehälter 1 die Steig  leitung 2 zu einem Hahn 3, ('er in der die  untern Enden der beiden     Messgefässe    4, 5 mit  einander verbindenden Leitung 6     liegt.    An  den Hahn 3 ist die     Ablaufleitung    7 ange  schlossen. Das     Kücken    des Hahnes 3 ist  durch eine     :Stange    8, auf der ein Hebel 9 be  festigt ist,     mit,dem    Kücken eines Hahnes 10  verbunden, der in der Verbindungsleitung 11  zwischen den obern Enden der     Messgefässe    4,  5 liegt.

   Das     Kücken    dieses Hahnes hat  ausser seiner Bohrung 12 eine Aussparung  13,     darch.    die der eine oder andere Teil der      Leitung 11 mit einer Ringleitung<B>11</B> verbun  den     werden    kann. Aus dem     Gasraum        d#-s          La,gerbehä.lters    1 führt bei     den    Ausführun  gen nach     Eig.    1 und 2 eine Leitung 15 über       einen    in die Ablaufleitung 7     eingeschalteten          Kreuzw        egliahn    16 in die Ringleitung 14.

    Über die Anordnung der Leitung 15 bei der  Ausführung nach     Fig.    3. wird später die  Rede sein.  



  Bei der in     Fig.    1 dargestellten Ausfüh  rungsform     ist    in dem Deckel 17 des Gehäu  ses des Hahnes<B>10</B> das weit gehaltene Ende  18 einer Rohrschleife befestigt, deren ab  wärts gerichtetes Ende 19 in die     Ringleitung     14 mündet.

   Bei der in Ei-. 1     veranschati-          licliten    Stellung der Teile wird die durch den       Seliutzgasdruel#.    in der Steigleitung 2     empor-          gedrückte    Flüssigkeit in .das     3lessgefäss    5 ge  fördert, während die im     Messgefäss        -1    befind  liche Flüssigkeit durch die Ablaufleitung 7  über den     Hahn    16     heraustritt.    Ist das     Mess-          gefäss    5 gefüllt:

  , so steigt die Flüssigkeit  durch die     Leitunä    11 und die Bohrung 12       im        Kücken    des Hahnes 10     weiter    im Schen  kel 18 der Rohrschleife empor. Die Hölle der       Rohrselileife    18, 19 ist so bemessen, dass der       Schutzgasdruck    in dem     La-erbebä_lter    1  nicht ausreicht,     tim    die Flüssigkeit bis zum  Scheitel<B>8</B> der Rohrschleife     anzuhebe.t.    Da,  also die     Flüssigkeitsförderung    selbsttätig  unterbrochen wird, ist die Anlage unabhän  gig von der Achtsamkeit des Bedienungs  mannes.

   Dabei ist die     Menge    der von der  Vorrichtung bei jeder     Schaltung    abgegebenen  Flüssigkeit; stets     genau    gleich, weil immer  die     zwischen    den beiden Hähnen 3, 10 lie  gende     Flüssigkeitsmenge    aus der Anlage ge  wissermassen herausgeschnitten wird.  



  Das von der in den     llessgefä        ssen    anstei  genden Flüssigkeit verdrängte Schutzgas       gellt    durch die Leitung 11, die Bohrung 12,  die     Rohrschleife    18, 19, die Ringleitung     1-1     und die Aussparung 13 im     Halmkücken    hin  durch, und zwar je nach der Stellung des  Hahnes 10 entweder in das     Alessgefi.ss    4 oder  in das Gefäss 5 und füllt dort den bei der  Leerung dieses     Gefässes    über der Flüssigkeit  frei werdenden Raum aus.

      Bei der     Ausführungsform    nach     Ei-.    2 ist  das Gehäuse des     Hahnes    10 zu einem Behäl  ter 20     erweitert,    in     dellt    ein     Sch%vimmer_    21  geführt ist. Dieser trägt oben ein Ventil ? 2,       das    eine in -die     Ringleitung    14 ,mündende  Leitung 2 3 steuert. Unten am Schwimmer  21 ist ein ganz feines Ventil 24 befestigt,  das die im Gehäuse 20     liegende        1lündttng    25  einer zum     (lasritum    des     Lagerbehälters    1  führenden Leitung 26 steuert.  



  Diese Teile     wirken    bei ihrer in     Fig.    2       vera.nschaulicliten    Stellung in der Weise,  dass aus dein auf Füllung geschalteten     Mess-          gefäl3    4 .das Gas durch die Leitung 11, die       Kückenbohrung    12, das     Innere        des        Behälters          \?0,    die Leitung 23     und    die     t-ingleitung    11  über .die Aussparung 13 und den rechten  Teil der     .L,itung    11 in das     llessgefäss@    5 über  tritt.

   Die km     Messgefäss    4 ansteigende Flüs  sigkeit     gelangt    nach     dessen    Füllung in den       Behälter    211 und liebt     seliliesslieh    den     S:chwi_tn-          mer    21 an. Dabei schliesst der Schwimmer  das Ventil 22 und öffnet     das    Ventil 24, so       da.ss    sich der Druck des im Lagerbehälter 1       befindlichen        Schutzgases    durch die Leitung  26 dein Innern des Behälters 20 mitteilen  kann, wodurch die     Weiterbeförderung    der  Flüssigkeit unterbrochen wird.

   Nach Um  legung des Hebels 9 fliesst     aus    dem Gefäss     -1     nun wieder die     durch    die beiden     Häline     und 10 genau begrenzte Flüssigkeitsmenge  aus,     während    die im Behälter 20     befindlielie     überschüssige     Flüssigkeit    in das Gefäss 5 ab  läuft, das jetzt auf Füllung geschaltet ist.  Das Ventil 24 hat den     b-,sonderen    Zweck,  das Weitersteigen der Flüssigkeit bis zum  Gasventil 22 zu     verhindern.     



  Der Hauptvorzug dieser Ausbildung     d,-2,i,     Vorrichtung     Wscelit    kurz     zusa.mmengefasst     darin, dass einerseits das Übertreten von     zti     viel geförderter Flüssigkeit in das ablau  fende Gefäss durch     das        Schwimmerventil    21,  22,     2-1    verhindert     wird,    und .zwar ganz un  abhängig von der     Diehtlialtung    dieses       Seliwimmerventils,        wiilirend    anderseits die       Ctenatigkeit    der     Messung    eine vollkommene       ist,

      weil die Begrenzung der abzugebenden      Flüssigkeitsmenge durch die beiden mitein  ander     -gekuppelten    Hähne 3, 10 erfolgt.  



  Bei der Ausführung     nach        Fig:    2 ist der  obere Hahn 10 noch mit einer     besonderen     Sperrung     versehen.    Diese Sperrung besteht  aus     einem    im' Gehäuse 20 um einen Zapfen  27     .drehbaren.    Arm 28, der in der aus     Fig.    2  ersichtlichen Lage zwischen Ansätzen 29 am       Hahnkücken    30 am Gehäuse 20 greift und  an seinem freien Ende einen     Schwimmer    31  trägt.

   Wird dieser     Schwimmer        durch    die in  das Gehäuse 20 eindringende Flüssigkeit an  gehoben, so gibt der Arm 28 das bis     Üahin     von     ihm    gesperrte Kücken des Hahnes 10  frei. Diese Stellung der Teile     ist    aus     Fig.    3  zu ersehen, wenn auch diese Abbildung eine  sonst verschiedene     Ausführungsform    dar  stellt. Der Zweck der Sperrung     28,,    29, 30  liegt darin, die Schaltung der Hähne 3, 10  erst zu ermöglichen,     nachdem    das     geraide    auf  Füllung geschaltete     Messgefäss    4 oder 5 völlig  gefüllt ist.  



  Des Behälter 20 ist noch mit einem  Schauglas 32 versehen, damit der Bedienungs  mann die Höhe der Flüssigkeit im Behälter  innern     erkennen    und rechtzeitig umschalten  kann.  



  Auch das Kücken des     untern    Hahnes 3  ist mit einer     Sperrung    versehen. Diese Sper  rung besteht ebenfalls in einem um einen  Zapfen 33     -drehbaren        Arm    34, der     zwischen          Vorsprünge        35    am     Hahnkücken    und 36 an  einem Gehäuse 37 greift.

   Dieses schliesst  sich unten an das Gehäuse des Hahnes 3 n  und enthält in einer     .abgeteilten    Kammer 38       einen        Schwimmer    39, der am Arm 34 an  greift.     Die        Sperrung    des Hahnes 3 ist davon  abhängig, dass sich in der Kammer 38, die  durch eine Öffnung 40 mit der Ablauflei  tung 7 verbunden ist,     Flüssigkeit    befindet.

    Die Sperrung des Hahnes 3 ist also so lange  vorhanden, bis aus dem gerade auf Leerung       geschalteten        Messgefäss,    in     Fig.    2     dem        Mess-          gefäss    5, sämtliche Flüssigkeit herausgelau  fen ist.     Mithin    kann der     Bedienungsmann     den Hebel 9 erst in die .andere Lage über  führen, wenn das     Messgefäss    5 völlig     geleert       und die in. ihm enthaltene     Flüssigkeitsmenge     abgegeben ist.  



  Damit     nun    nach Beendigung der     Zapfung     -das     zuletzt    gefüllte     Messgefäss    4 oder 5 sei  nen Inhalt in den Lagerbehälter 1     zurück-          treten    lässt, ist in der Ablaufleitung 7 der       Kreuzweghahn    16 vorgesehen     (Fig.    1, 2, 3).

    Dieser Hahn öffnet in der in .den ange  gebenen Abbildungen ersichtlichen Stellung  die Ablaufleitung 7, während er nach einer       Drehung    um 90   diese Leitung schliesst und  die durch ihn bisher getrennten Teile der  Leitung 15 miteinander verbindet.     Dadurch     gelangt das Gas aus dem Lagerbehälter 1 in  die     Ringleitung    14 und aus dieser in     ;

  den        Be-          hälteir    20 und in das zuletzt gefüllte     Mess-          gefäss,    so dass die in diesem     befindliche    Flüs  sigkeit     dnarch    die .Steigleitung in     Aden    Lager  behälter 1 zurückfällt.  



  Bei den in     Fig.    2 und 3 dargestellten       Ausführungen    ist .das Kücken des Hahnes 16  mit einer Aussparung 41 versehen     (Fig.    5,  6), die in der     Hahnstellung    gemäss     Fig.    2  und 3 unter     einem    am     Schwimmer    39 be  festigten Stift 42 liegt. Die Aussparung 41  ist so -geformt, dass der     Stift    42 in der die  Ablaufleitung 7 öffnenden Stellung des  Hahnes 16 in die tiefste Stelle der Ausspa  rung eintritt     (Fig.    5), in welcher der  Schwimmer 39 den Sperrarm 34 in der aus       Fig.    3 ersichtlichen Lage nach unten zieht.

    so     d    ass die Hähne 3, 10 geschaltet werden  können. Wird dagegen die     .Ablaufleitung    7       mittelst    des Hahnes 16 geschlossen, wobei  die beiden Teile der Leitung 15 durch diesen  Hahn     imiteinander    verbunden werden, so  hebt die schräge Anlauffläche der Ausspa  rung 41 im     Kücken    des     Hahnes    16     mittelst     des Stiftes 42 -den     Schwimmer    39 an und  sperrt     dadurch        das    Kücken . des Hahnes 3.

    Diese Einrichtung hat den     Zweck,    zu ver  hindern, dass nach     Umstellung    des     Kreuz-          weghahnes    16 in     die    die Ablaufleitung 7  schliessende und die Leitung 15 öffnende  Lage, wodurch die     Rückleitung,-des-Inhaltes     des zuletzt     gefüllten        Messgefässes    4 oder 5 in  den Lagerbehälter 1 eingeleitet wird; der  Hahn 3     mittelst    des Hebels 9     meine    voll-      kommen abschliessende     Mittelstellung    gedreht  werden kann.  



  Nach dem Zapfen     snuss    der Bahn<B>16</B>  näht nur zur Erzielung der     Rückentleerung     des zuletzt gefüllten     Alessgefässes,    sondern  auch deshalb in die Stellung nach     Fig.    6, 8  gebracht werden, damit während der Be  triebspause nicht dauernd Schutzgas verloren  geht, das in das Innere der Vorrichtung ein  gelassen wird.

   Um den Bedienungsmann zu  zwingen, den Hahn 16 nach beendeter     Zap-          fung    umzustellen und zu verhüten,     dass    er  die Anlage ohne Umstellen des Hahnes ein  fach durch     Aufschrauben    der Verschluss  kappe 43 auf das Ende der Ablaufleitung 7  abschliesst, ist unter dem     Kücken    des Hahnes  16 noch ein zweiter Stift 44 angeordnet.  Dieser Stift liegt mit seinem obern Ende  unter     :einer    im Kücken des Hahnes 16 vor  gesehenen Aussparung 45, wenn der     Hahn     die Stellung nach     Fig.    6, 8 einnimmt.

   Das  untere Ende des Stiftes d:4 wird beim Auf  schrauben der Kappe 43 von einer in deren,  Innerem vorgesehenen Erhöhung 46 getrof  fen, wodurch der     Stift    nach oben bewegt  wird und in die Aussparung 45 eintritt. Dies  ist jedoch nur möglich, wenn der Hahn 16  vorher in die richtige Stellung gebracht  wurde, weil sonst der Stift 44 das Auf  schrauben der Kappe, 43 verhindert. Ist aber  die Kappe einmal aufgeschraubt, so verhin  dert der in die Aussparung 45 eingedrungene  Sperrstift 44 die Zurückschaltung des Hahnes  16 in die Entnahmestellung, was ebenfalls  von Wichtigkeit ist, damit nach Verschluss  durch die Kappe 43 die Einleitung von Gas  in die Vorrichtung zur Durchführung der  völligen Rückentleerung nicht unterbrachen  werden kann.  



  In     Fig.    3 ist eine für Pumpenbetrieb ein  gerichtete     Messvorri.chtung    nach der Erfin  dung veranschaulicht. Die Sicherung, die  das Übertreten von Flüssigkeit aus dem auf  Füllung geschalteten     Messgefäss    in das gerade       s        i        le        h        entleerende        Messgefäss        eD        verhindert,        be-          steht    hierbei in     .einem    in eine Rohrschleife  18', 19' eingebauten Überlauf 47,

   an den eine  zum Lagerbehälter 1 führende Leitung 48    angeschlossen     ist.    In die Steigleitung     2,    ist  eine Pumpe 49 eingeschaltet. Ausserdem     ist     die Leitung 15' in die Steigleitung Z ge  führt. Diese Leitung dient zur     Rückführunri     der aus der     Vorrichtung    in den Lagerbehäl  ter     zurückfallenden    Flüssigkeit.  



  In     Fig.    4 ist der obere     'feil    einer für  Pumpenbetrieb bestimmten     -Vorrichtung,    wie  dergegeben, bei welcher der in     Eig.    3 in die  Rohrschleife 18', 19' eingebaute     Überlauf     47' in das     Innere    des Behälters ?U verlegt  ist, so     da.ss    die Flüssigkeit nie bis an dessen       Deckel    steigen kann und an letzteren nur  das     Gasabzugrohr    ?3 angeschlossen zu sein  braucht.  



  Wird bei den gezeichneten     t\-usführungs-          formen    noch der Schalthebel 9 mit     einer    auf  der Zeichnung     nicht    dargestellten Umkehr  sperrung versehen, die eine     Zurückführung     dieses Hebels nach eingeleiteter Schaltbewe  gung verhindert, so dass er stets bis an das  Ende des Schalthubes geführt werden muss,  so stellt sie eine in jeder Beziehung voll  kommene -Vorrichtung zur Zwangsmessung  von feuergefährlicher Flüssigkeit dar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Messvorrichtung für feuergefährliche, un ter Druckschutzgas lagernde Flüssigkeiten nach Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass von den zwangs läufig miteinander verbundenen Steuer hähnen je einer in den Leitungen liegt, wel che die beiden Mess-efässe an ihren untern Enden und an ihren obern Enden unterein ander verbindet, und an den obern Hahn eine Sicherung gegen Flüssigkeitsübertritt aus dem auf Füllung geschalteten Mess"äefäss in das sich leerende Messgefäss angeschlossen ist, die jedoch .den Abzug des Gases aus dem erstgenannten Messge-fäss zulässt.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Messvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Sicherung gegen Flüssigkeitsübertritt eine Rohr schleife dient, die das sich füllende Mess- gefäss jeweils mit dem sich leerenden Mess- gefäss verbindet und so hoch geführt ist, dass der Schutzgasdruck nicht ausreicht, um die Flüssigkeit an das obere Ende der Rohrschleife zu heben.
    2. Messvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in eine zwi schen die Messgefässe -geschaltete Rohr schleife ein Schwimmerventil eingebaut ist, das unter der Einwirkung der aus dem auf Füllung geschalteten Messgefäss aufsteigenden Flüssigkeit die zur Abfüh rung des verdrängten Gases dienende Lei tung schliesst. ss. Messvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, für Pumpenbetrieb, da durch gekennzeichnet, dass die Rohr schleife mit einem zum Lagerbehälter füh renden Überlauf versehen ist.
    4. Messvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer das Abschlussorgan für die Mündung einer im Schwimmer gehäuseendenden Gasleitung steuert, die er während des Füllens eines Messgefässes geschlossen hält und beim Emporheben öffnet.
    ,5. Messvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der obere Hahn eine Sperrung enthält, die durch einen Schwimmer in Abhängigkeit von der voll- zogenen r'üllung des auf Füllung geschal teten Messgefässes auslösbar ist. 6. Messvorriehtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine am untern Hahn vorgesehene Sperrung, die durch einen in .die Ablaufleitung eingeschalteten Schwimmer bis zur völligen Entleerung des auf Leerung geschalteten Messgefässes in der Sperrlage gehalten wird.
    7. 1LIessvorrichtung nach Patentanspruoh, da durch gekennzeichnet, dass in die Ablauf leitung .der Vorrichtung ein Kreuzweg- hahn eingeschaltet ist, über den eine Lei tung vom Lagerbehälter zum obern Ende der Messgefässe geht.
    B. AIessvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kreuzweghahn mit der .Sperrung des untern Hahnes in der Weise zusam menwirkt, dass dieser beim Schliessen der Ablaufleitung gesperrt wird. 9. Messvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der greuzweghahn mit einer Sper rung versehen ist, .durch die er in der die Ablaufleitung schliessenden Stellung von einer Abschlusskappe dieser Leitung ge sperrt wird.
CH108867D 1923-03-24 1924-03-22 Messvorrichtung für feuergefährliche, unter Druckschutsgas lagernde Flüssigkeiten. CH108867A (de)

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