CH108914A - Verfahren zum Färben von faserigen Stoffen. - Google Patents

Verfahren zum Färben von faserigen Stoffen.

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CH108914A
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/0004General aspects of dyeing
    • D06P1/0016Dye baths containing a dyeing agent in a special form such as for instance in melted or solid form, as a floating film or gel, spray or aerosol, or atomised dyes

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Description


  Verfahren zum Färben von faserigen Stoffen.    Für das Färben faseriger Stoffe, wie  Filz, Tuch, Wildleder und dergleichen, wur  den bisher Farben in vorzugsweise fester  Form, zum Beispiel in Form von Steinen;  benützt. Neben grossen Vorteilen haben diese  Steine jedoch den Nachteil, dass die Farbe  nicht in feinster Verteilung auf den Stoff  kommt und deshalb nicht genügend haftet.  



  Dieser Übelstand wird nach vorliegender  Erfindung nun dadurch     beseitigt,    dass das  Färben mit kolloiden Farben erfolgt, die in  Stoffbeuteln angebracht und in trockenem  Zustande durch Reiben mit dem die Farbe  umschliessenden Beutel auf dem zu färben  den, ebenfalls trockenen Stoff aufgetragen  werden. Hierbei ist die kolloide Form der  Farben deshalb gewählt, weil sie die der  flüssigen Formart nächststehenden     Feinheits-          grade    der materiellen Verteilung gewähr  leistet.  



  Als Beispiel für die Ausführung .des  Verfahrens wird folgendes angeführt:  Auf ein Stück durchlässigen Stoff, zum  Beispiel sogenannten Nessel, wird etwas  Farbstoff in kolloider Form gebracht. Der  Stoff wird dann nach oben zusammengefaltet    und gebunden, so dass ein Beutel (sogenann  ter     Schlozerform)    entsteht.

   Mit diesem Beu  tel behandelt man zum Beispiel trockene,  von Staub und     Schmutz        gereinigte    Wildleder  schuhe (je nach Farbe des Wildleders die  entsprechende kolloide Farbe im Beutel), in  dem man mit dem Beutel durch     san:Eten     Druck die     Wildlederoberfläche        bestreicht.     Die Farbe des     Schuhes wird    auf diese Weise  wieder aufgefrischt mit feinstem, guthaften  dem Farbstoff.  



  In derselben Weise verfährt man,     wenn     es sich zum Beispiel um das Auffrischen  von Segeltuch handelt, aus dem Strand  schuhe oder     Wildledernachahmung    hergestellt  werden.  



  Die Stoffbeutel, die     alsö    gleichzeitig als  Verpackung dienen, bieten noch den     Vorteil,     dass sich etwa. infolge Feuchtigkeit oder der  gleichen gebildete Körner beim Reiben     auf     dem zu     behandelnden    Stoff     wieder    von  selbst zerkleinern und dass tatsächlich nur  feinste     Farbteilchen    austreten.  



  Neben dem- Vorteil der grossen Haftfähig  keit ergibt sich demnach hier noch der Vor  teil der einfachen Verpackung und Anwen-           dung    und das     Überflüssigwerden    von Sieben  und Zerkleinern vor der Verwendung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Färben von faserigen Stoffen, wie Wildleder, Tuch und der g o leichen, dadurch gekennzeichnet, d.aB der kolloide Farbstoff in Beuteln von durch lässigem Stoff verpackt und der trockene Stoff mit der trockenen Verpackung ein gerieben wird.
CH108914D 1924-03-29 1924-03-29 Verfahren zum Färben von faserigen Stoffen. CH108914A (de)

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