CH108942A - Adressier-oder ähnliche Druckmaschine mit in der Längsrichtung hintereinander durch die Maschine hindurchgeführten Druckschablonen. - Google Patents
Adressier-oder ähnliche Druckmaschine mit in der Längsrichtung hintereinander durch die Maschine hindurchgeführten Druckschablonen.Info
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Description
Adressier- oder ähnliche Druckmaschine mit in der Längsrichtung hintereinander durch die Maschine hindurchgeführten Druckschablonen. Die Erfindung bezieht sich auf eine .Adressier- oder ähnliche Druckmaschine, bei der die Druckschablonen in ihrer Längsrich tung hintereinander von rechts nach links oder umgekehrt durch die _hlaschine hin durchgeführt werden.
Es ist bekannt, der artige Maschinen so auszubilden, dass mit ihnen fertig adressierte Kreuz- oder Streifen bänder von der Papierrolle hergestellt wer den können, indem an der Vorderseite der Maschine eine Vorrichtung zur Bildung eines fortlaufenden Papierschlauches befestigt wird, wobei der Antrieb dieser Vorrichtung von dem Antrieb der A:
dressiermas ehine aus abgeleitet wird. Will man nun mit einer derartigen Maschine Adressen auf Brief umschläge drucken oder Listen mit Adressen bedrucken, so ist dies nicht möglich, da die an der Vorderseite angebrachte Vorrichtung zur Bildung .des Papierschlauches und die bei der bekannten Vorrichtung notwendiger weise vorgesehene Einrichtung zur zeitweisen Feststellung des Papierschlauches die übliche Bedienbarkeit der Adressiermaschine durch die vor der Adressiermaschine stehende Be dienungsperson verhindert.
Das Wesen der Erfindung liegt daher in einer derartigen Ausbildung der an sich be kannten Adressiermaschinen, dass es mit ihr möglich ist, sowohl fertig adressierte Kreuz- oder Streifenbänder von der Papierrolle her zustellen, als auch in üblicher Weise Brief umschläge zu adressieren, ohne dass an der Adressiermaschine selbst etwas geändert wird.
Die an der Adressiermaschine anzubrin gende Einrichtung zur Herstellung von fer tig adressierten Kreuz- oder Streifenbändern besteht erfindungsgemäss aus einer an der hintern Längsseite des Gestelles der Adres siermaschine abnehmbar zu befestigenden Vorrichtung zur Bildung eines fortlaufenden Papierschlauches aus dem von der Papier rolle kommenden Papierstreifen und aus einer an der vordern Längsseite des Gestelles der Adressiermaschine .dauernd befestigten, nur eine geringe Breite besitzenden Vorrich tung,
die den ruckweisen Vorschub des Pa- pierschlauches durch die liaschine quer zur Fortbewegungsrichtung der Druckplatten und das Abschneiden der fertigen Streifen bänder von dem Papierschlauch bewirkt.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise :Ausführungsform einer Adressiermaschine nach der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Adressiermaschine in Seitenansicht bei angebrachter Vorrichtung zur Bildung eines Papierschlauches von der Papierrolle: Fig. 2 ist eine Aufsicht, und Fig. 3 zeigt das Gestell der Vorrichtung zur Bildung des Papierschlauches in zusam mengeklapptem Zustande.
Die gezeichnete Adressier- oder ähnliche Druckmaschine besitzt die bekannte Bauart, bei der die Schablonen 4 aus einem 'Magazin 5 in ihrer Längsrichtung hintereinander, das heisst in Richtung des Pfeils 6, von rechts nach links innerhalb einer Gleitbahn 7 durch die Maschine hindurchgeführt werden und hierbei unter dem Druckknopf 8 vorbei gehen. Durch das Senken des Druehliebels 9 init dem Druckknopf 8 erfolgt dann stets das zUdruchen der jeweils unter dem Draick- kissen, das heisst an der Druckstelle, befind lichen Schablonen 4.
Das Heben und Senken des Druelfliebels 9 erfolgt bei dem gezeich neten Ausführungsbeispiel von einem im Ge stell 10 der Maschine angebraeliten Elektro- inotor 11 aus, von dem aus die Hauptwelle 1? der Maschine angetrieben wird.
An der hin tern Längsseite des Gestelles<B>10</B> der Adre.3- siermasehine ist die Vorrichtung A zur Bil dung eines Pa.pierschlauehes von der Papier rolle abnehmbar befestigt, während an der vordern Längsseite des Gestelles 10 eine Vor richtung ss angebracht ist, die zum stosswei sen Antrieb des Papierschlauches und zum zlhschneiden der fertig bedruckten Streifen- bänder dient.
Letztere Vorrichtung ist normalerweise dauernd am Maschinengestell befestigt, da sie- die Zugänglichkeit der Maschine von der Vor- clerseite her ihrer geringen Breite wegen und da. sie kaum über die Tischhöhe herausreicht, nicht wesentlich beeinträchtigt. Das Gestell der Vorrichtung A besteht aus den beiden Seitenwangen 13 von der aus den Figuren ersichtlichen Gestalt und den beiden Fussstützen 14, die durch Bolzen 15 miteinander verbunden sind.
Die gesamte Fussstütze ist bei 16 drehbar mit den Seiten wangen 13 verbunden und kann, wie dies Fig. 3 erkennen 1ä sst, an die Seitenwangen herangeklappt werden. Zur Versteifung der Fussstütze in lieruntergeklappte.ni, also im Gebrauehszustande nach Fig. 1 dienen ab nehmbare Streben 17.
Zur Verbindung der Vorrichtung _d niit dem Gestell 10 der Ädres- sier@naschine dient eine zwingenartige Vor richtung 18, die mit Ansätzen 19 (Fig. ?)
in Aussparungen 20 der 3rbeitstischplatt e \i0' eingreift und durch von unten gegen die obere Deelzpl_atte 10 des AdressiermaseliinLii- gestel.les zu schraubende Flügelmuttern ?1 an dem Adressiermasehinengestell festge klemmt sind.
Die Befestigungsvorrichtung 18 ist abnehmbar bezw. um die 3^hse )? dreh bar an den Seitenwangen 13 des Gestelles der Vorrichtung _4 befestigt, so dass sie entspre chend Fig. 3 bei zusammengeklapptem Ge stell an die Seitenwangen 13 herangeklappt werden kann.
Zwischen den Seitenwangen 13 ist das Führungs- und,Umfalzbleeh ?3 zur Bildunb des Papierschlauches ?4 angeordnet, indem es von einem Arm 2,5 getragen wird, dir um den senkrechten Zapfen ?6 schwenkbar ist, wel- elter in einer Muffe ?7 sitzt, die starr an dem Verbindungsbolzen ?8 der beiden Seitenwan gen 13 befestigt ist.
Das Umfalzblech 23 kann also in Richtung des eingezeichneten Pfeils 29 um den Zapfen 26 in der Horizon- talebene hin- und hersehwenken. Das 23 liegt mit seinem vordern Ende zwi schen zwei wagreclit. gelagerten Rillenrollen 30, die das Blech gleichzeitig tragen und die an Schwenkarmen 31 sitzen, welche an den Seitenwangen 13 drehbar befestigt sind.
Zwiselien den Armen 31 ist eine Schrauben- feder 32 gespannt, die das Bestreben hat, sofern das Rollenpaar 30 aus der Mittellage ausschwenkt, dasselbe wieder in dieselbe zu Infolge der beschriebenen.
Ausbildung und Lagerung des Umfalz- bleches 23 schaden geringe Abweichungen oder Schrägstellungen des Gestelles zur Bil dung des Papierschlauches gegenüber der Mittelebene der Adressiermaschine nichts, und das Rollenpaar 30 gibt dem Umfalzblech eine derartige Führung, d'ass dasselbe sich unbeein flusst von äussern Kräften frei bewEglich in die Papierbahn einstellen kann.
An der Fussstütze 14 wird dann in An sätzen 35 die Papierrolle 34 gelagert, von der der Papierstreifen 24' über die Rollen 35, 35' unter das Umfalzblech 23 geführt wird. Eine Spannrolle 36, die an einem 37 sitzt, bewirkt hierbei, da.ss das Ab ziehen des Papierstreifens 24' von der Pa pierrolle 3.1 mit genügender Spannung er folgt, indem der Stahlba.ndstreifen 37 die Rolle 36 dauernd gegen den Papierstreifen 24' drückt.
Eine an den Seitenwangen 13 noch befestigte Einrichtung 38 bewirkt in bekannter Weise das Auftragen von Kleb stoff auf den Papierstreifen.
Das hintern Ende 23' des Umfalzbleches 23 ist etwas kreisförmig nach oben .abgebo gen, wie dies insbesondere Fig. 1 erkennen lä.sst, und der um diese kreisförmige Abbie gung 23' herumgeführte Papierstreifen 24' erhält das Bestreben, wie dies Fig. 2 erkennen lässt, sich übereinander zu legen. Ein auf dem Um.falzblech angebrachter Finger 39 si chert hierbei die dichte Anlage der einen Längsseite des Papierstreifens am Falzblech 23.
Der in die Schlauchform zusammenge legte Papierstreifen wird alsdann zwischen dem Walzenpaar 40, 41 hindurchgeführt und hierdurch das Zusammenkleben der beiden Seitenränder des Papierstreifens zum Papier schlauch 24 sichergestellt. Ein in der Vor- ricUtung noch vorgesehenes Bremsband 42, das .durch das Gewicht 43 nach Bedarf zu spannen ist, bewirkt die notwendige Brem sung der Papierrolle 34.
Der fertige Papierschlauch 24 wird quer zur Fortbewegungsrichtung der Druck schablonen 4 an der Druckstelle vorbei durch dis Adressiermaschine hindurchgeführt und tritt schliesslich durch ein in der Vorrichtung B angeordnetes Vorschubwalzwerk 44, 45 hindurch, dessen untere Walze 44 stossweise angetrieben wird, und zwar jeweils während des Anhebens ,des Druckhebels 9. Zu diesem Zwecke ist der Druckhebel 9 nach unten ver längert, und mit dem Verlängerungsteil 45. ist ein Lenker 46 verbunden, durch den ein Klinkengesperre 47 betätigt wird.
Von die sem Klinkengesperre 47 aus erfolgt durch ein geeignetes Wechselradgetriebe der An trieb der Walze 44, und zwar stets in dem der gewünschten Breite des Streifbandes ent sprechenden Masse. Das Vorschubwalzwerk 44, 45 bewirkt also den gesamten Transport des Papierschlauches 24 und des Papierstrei fens 24' von der Papierrolle 34 aus.
Hinter dem Vorschubwalzwerk ist dann schliesslich noch die Abschneidevorrichtung angeordnet, deren Abschneidmesser 48 von einem Lenli:er 49 aus betätigt wird, indem eine Daumen scheibe 50, die dauernd umläuft und ihren Antrieb von der Hauptwelle 12 aus mittelst des Ketten- oder Riementriebes 51 erhält, stets dann den Lenker 49 entgegen der Fe der 52 abwärtsdrückt und somit das Messer 48 herunterzieht, wenn der Aufdruck der nächsten Adresse auf den Papierschlauch 24 erfolgt, also der Papierschlauch stillsteht.
Die fertig. hergestellten und bedruckten Strei fen- oder Kreuzbänder verlassen also die Vor richtung hinter der Abschneidevorrichtung und können in einem nicht mitgezeichneten Aufstapelungsbehälter gesammelt werden.
Wie aus der vorhergehenden Beschrei bung ersichtlich, genügt ein Lösen der Flüs- gelmuttern 21, um die gesamte Vorrichtung _9. von der Adressiermaschine zu trennen, z. B. zum Zwecke der Anbringung einer Li- stenfortschaltungsvorrichtung an der Adres siermaschine, oder zur Anbringung einer Vorrichtung zur Herstellung von Adressen auf schmalen Papierstreifen von einer Pa pierrolle aus.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Adressier- oder ähnliche Druckmaschine mit in ihrer Längsrichtung hintereinander durch die Maschine hindurchgeführten Druckschablonen oder Druckplatten, die mit einer Einrichtung zur Herstellung von fertig adressierten Kreuz- oder Streifenhändern versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass diese Einrichtunaus einer an der hintern Längsseite des Gestelles der rIdressier- maschine abnehmbar zu befestigenden Vor richtung zur Bildung eines fortlaufenden Pa pierschlauches aus dem von der Papierrolle kommenden Papierstreifen und aus einer an der vordern Längsseite des Gestelles der Adressiermaschine dauernd befestigten,nur eine geringe Breite besitzenden Vorrichtung besteht, die den ruckweisen Vorschub des Papierschlauches durch die Maschine quer zur Fortbewegungsrichtung der Druckplatten und das Abschneiden der fertigen Streifen bä nder von dem Papierschlauch bewirkt. UNTNRANSPRüCHR 1.Adressier- oder ähnliche Druckmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet. dass die Vorrichtung zur Bil dung des Papierschlau\hes mit einem Füli- rung.s- und Umfa.lzblech (23) ausgerüstet ist,das um einen an dem hintern End(des Längsrahmens der Vorrichtung be festigten senkrechten Zapfen (_26) in der Horizontalebene schwenkbar gelagert ist, w iihren(1 das vordere Ende des Umfalz bleehes zwischen wag recht gelagerten Rol len (30) geführt ist, die an durch eine Schraubenfeder (32) miteinander verbun denen Sehwenkarmen (31) sitzen und einerseits dem Papier die gewünschteFalt- breite und anderseits dem Umfalzblech <B>(</B>23) eine derartige Führung beben,dass cs sich unbeeinflusst von äussern Kräften frei beweglich in .die Papierbahn einstellen kann. ?. Adressier- oder ähnliche Druckmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gestell der Vorrichtung zur Bildung des Papierschlau.clies aus einem von zwei Seitenwangen (13) gebil deten, das Füh.rungs- und Umfalzblech (23) für den Papierschlaueh tragenden Längsrahmen mit einer zur Aufnahme der Papierrolle (3.1) einberichteten und an den Längsrahmen heranklappbaren hintern Fussstütze (1.l, 15)besteht, die in herun tergeklapptem Zustande durch Seitenstre ben (17) hegen den Längsrahmen abge.- ste.ift wird, während zur Verbindung des Längsrahmens der Papierschla.uchherstel- lungsvorrichtung mit dem Adressier maschinengestell (10) eine an dem Längs rahmen drehbar befestigte zwingenartige Vorrichtung dient, die bei Anbringung der Vorrichtung zur Bildung des Papier sehlauclies an dpr Adressiermaschine mit Ansätzen (19) in Aussparungen (20)der Arbeitstischplatte (20') der Adressier maschine greift und durch von unten gegen den Tisch (10) des Adressiermasehinen- gestelles zii schraubende Flügelmuttern (21) an dem Adressiermaschinengestell festgeklemmt wird. 3.Adressier- oder ähnliche Druckmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gelkennzeiehnet, dass das Um- falzblech (23) an seinem hintern Ende ( 23') kreisförmig nach oben abgebogen ist.
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