CH108970A - Metalltiegel für aluminothermische Zwecke. - Google Patents

Metalltiegel für aluminothermische Zwecke.

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CH108970A
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crucible
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Schultz Hermann
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Schultz Hermann
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      Notalltiegel        fär        aluminothermische    Zwecke.    Für     aluminothermiselie    Zwecke wurden  bisher meist Tiegel benutzt, die aus 'hoch  feuerfestem Stoff niederer     Wärmeleitfäliig-          keit,    wie     Magnesit,    Schamotte und derglei  chen hergestellt und wegen der geringen  Festigkeit dieser Stoffe mit einer äussern  Hülle aus dünnem Eisenblech versehen wa  ren.

   Die     Tiegelmasse    wurde bei den hohen  im Innern des Tiegels erzeugten Tempera  turen durch die     Korundschlacke    stark an  gegriffen und abgeschmolzen, so     dass    die  Tiegel beschränkte Haltbarkeit hatten und  ersetzt oder mit hohen Kosten repariert werden       mussten.    Ein Übelstand ist auch der,     dass     geschmolzener     Tiegelstoff    in unerwünschter  Weise in die Schmelze ging, deren grösste  Reinheit notwendig war.

   Ferner wurden für  denselben Zweck auch Tiegel aus Metall  vorgeschlagen, die mit einer im Verhältnis  zur     Tiegelwandung    dicken     Auskleidung    aus  feuerfester Masse versehen waren, welche die       Tiegelwandung    vor dem Abschmelzen schüt  zen sollte. Doch trat auch hier eine Abnüt  zung der Auskleidung     ei#i,    und war auch    hier eine Verunreinigung der Schmelze zu  befürchten.  



  Diese Nachteile sind bei Anwendung  eines Tiegels nach der Erfindung vermieden.  Der den Erfindungsgegenstand bildende Me  talltiegel weist eine Wandung auf, welche  die Eigenschaft hat, grosse Wärmemengen  aufzunehmen und rasch abzuführen. Zu  -diesem Zwecke kann zum Beispiel die Wand  stärke des Tiegels reichlich bemessen sein.  Bei dickwandigen Tiegeln, die in kurzer Folge  für eine Mehrzahl     aluminothermischer    Re  aktionen gebraucht werden, wie bei der       Schienensellweissung,    können dieselben noch  dazu mit Kühlrippen versehen     seiii,    damit sie  sieh in den Pausen genügend abkühlen. Der  Metalltiegel kann auch von einem     r'        Rissig-          keitsbad    umgeben sein.  



  Der<B>-</B> Tiegel kann aus Eisen, Kupfer,  Bronze oder dergleichen bestehen oder aus  mit Kupfer oder Bronze ausgekleidetem  Eisen.  



  Versuche haben ergeben,     dass    derartige  Tiegel durch die     aluminotliermisc'hen    Re-           aktionen    praktisch gar nicht angegriffen wer  den, daher eine sehr lange Haltbarkeit haben,       Und        dass    weder die Schlacke, noch das     alu-          minogenetische    Metall verunreinigt werden.       N,ach,    Leerung der Tiegel bleibt eine dünne       Schlackenschicht    an ihnen haften, welche  leicht abgeklopft oder dauernd darin ge  lassen werden kann.

   Die Schlackenschicht  bildet sieh durch Erstarren eines Teils der  bei der Reaktion entstehenden Sehlacke,  wird nicht mehr als einige Millimeter dich  und verhindert das Schmelzen der     Tiegel-          wand.    Man kann auch dem     Tieael    eine dünne  Auskleidung aus einem schwer schmelzbaren  Stoff,     züm    Beispiel aus Magnesia, geben,       t'    2D  welche dann genau so wirkt wie die sieh  selbsttätig bildende     Sehlackensehicht.       Falls die Tiegel eine     Düsenöffnung    zum  Ablassen des     altimino",enetischen        Hefalles     und der Schlacke haben,

   werden die Wände  dieser Öffnung in an sieh bekannter Weise  auswechselbar     gernacht.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Metalltiegel für altuninothermische Zwecke, gekennzeichnet durch eine Wandung welche die Eigenschaft hat, grosse Wärmeinengen aufzunehmen und raseh abzuführen, so dass eine den -N##andun-,en anliegende Schicht. der bei der Reaktion entstehenden Schlacke an ihr erstarrt und nielit wieder zum Schmelzen kommt.
CH108970D 1923-02-05 1923-12-27 Metalltiegel für aluminothermische Zwecke. CH108970A (de)

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