CH109021A - Streckenrelais zum Schutze elektrischer Leitungen. - Google Patents

Streckenrelais zum Schutze elektrischer Leitungen.

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CH109021A
CH109021A CH109021DA CH109021A CH 109021 A CH109021 A CH 109021A CH 109021D A CH109021D A CH 109021DA CH 109021 A CH109021 A CH 109021A
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CH
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relay
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Inventor
A-G Emil Haefely Cie
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Haefely & Cie Ag Emil
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/38Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to both voltage and current; responsive to phase angle between voltage and current

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Description


  Streckenrelais zum Schutze elektrischer Zeitungen.    Der     Überstromschutz    elektrischer Lei  tungsnetze erfolgt nach drei     Gesichtspunkten     durch stromabhängige und spannungsabhän  gige     Überstromrelais,    sowie durch     Strornrich-          tungsrelais.    Die spannungsabhängigen Relais  ergeben eine Staffelung der     Auslösezeiten    in  Abhängigkeit von ihrer Lage zwischen Zen  trale und Fehlerstelle, da beim Kurzschluss  einer Leitung die Spannung zwischen der       Kurzschlussstelle    und der Zentrale von einem  kleinsten bis zu einem grössten Wert wächst.

    Da der Spannungsabfall aber auch von der  Grösse des     Kurzschlussstromes    abhängig ist,  so sind diese Relais gleichzeitig strom  abhängig, was oft     unerwünscht    ist.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein     Strek-          kenrelais    zum Schutze elektrischer Leitungen,  bei welchem zum Zwecke der Sicherheit,  dass in einer     Leitungsanlage    das dem Feh  lerpunkte zunächst liegende Streckenrelais  zuerst abläuft, ein stromabhängiges Relais  und ein spannungsabhängiges Relais auf eine  einzige Kontaktvorrichtung einwirken und  diese Relais derart eingerichtet sind, dass die  Abhängigkeit der Arbeitsgeschwindigkeit des  stromabhängigen Relais von der Stromstärke    einerseits und die Abhängigkeit des Aus  schlags des spannungsabhängigen Relais von .  der Spannung anderseits nach der gleichen  Gesetzmässigkeit zur Geltung kommen.

   Diese  Bedingung gleicher Gesetzmässigkeit kann  zum Beispiel dadurch zum Ausdruck kom  men, dass die Relais beide quadratische oder  beide lineare Charakteristik haben.  



  Als stromabhängiges Relais kann im übri  gen jedes beliebige Relais verwendet werden,  dessen     Auslösezeit    in irgend einer Abhängig  keit von der Stromstärke steht. Der zu ihm  gehörige Teil der     Kontaktvorrichtung    wird  also mit einer von dem Wert des Überstro  mes abhängigen Geschwindigkeit bewegt. Das       spannungsabhängige    Relais hingegen ist ähn  lich einem Voltmeter ausgebildet, d. h. jedem  Werte der Spannung entspricht eine bestimmte  Lage des zugehörigen Teils der Kontaktvor  richtung. Während also bei dem stromabhän  gigen Relais die Geschwindigkeit, mit wel  cher der zugehörige Teil der Kontaktvorrich  tung bewegt wird, eine bestimmte Funktion.

    des Stromes ist, ist bei dem spannungsabhän  gigen Relais die Länge des Weges, um die  der zugehörige Teil der Kontaktvorrichtung      verstellt wird, eine Funktion der anliegenden  Spannung.  



  Zur Erläuterung ist in     Fig.    1 der Zeich  nung ein Ausführungsbeispiel der     Erfindung     dargestellt.     a    ist ein     Überstromzeitrelais    mit  linearem Charakter, bestehend aus einem     Fer-          raris-@l:otor,    wie er beispielsweise in den  deutschen Patentschriften     316599    und 327631  beschrieben ist. Der von diesem Relais be  wegte Teil b der     Kontaktvorrichtung    steht  im Ruhezustand dem andern Teil c derselben  gegenüber, welcher von der     Ferrarisscheibe    d  unter dem Einfluss der Spannung gegen die  Wirkung einer Spiralfeder e. bewegt wird.

    Dadurch, dass die Eisenkerne beider Relais  gleich bemessen sind und die gleichen hinter  einander geschalteten Stromwicklungen tragen,  und ferner dadurch, dass die äussern Schenkel  beider Relais nur schwach magnetisiert sind,  wird erreicht, dass beide Relais die gleiche  Charakteristik besitzen.  



  Tritt ein Überstrom auf, so     bewirkt    er,  dass das     Schlussstück        /a    des Relais<I>a</I> ange  zogen wird und durch die     Kontakte        k,   <I>i.</I> die  Wicklungen der äussern Schenkel beider Re  lais mit Strom beschickt werden und beide  Relais sich in Bewegung setzen. Das span  nungsabhängige Relais ist als Wattrelais aus  gebildet, so dass sich die Richtung seines  Drehmomentes mit der Stromrichtung ändert.  Der Kontaktteil c wird also nur bei einer  bestimmten     Stromrichtung    im Pfeilsinne ge  dreht. Bei entgegengesetzt fliessendem Strom  verhindert ein Anschlag     f',    dass er gegen den  Kontaktteil     b    bewegt wird.

   Die Kupplung  zwischen der Scheibe d und dem den Kon  taktteil c tragenden Hebel ist so ausgebildet,  dass die Scheibe sich drehen kann, auch wenn  c durch den Anschlag festgehalten wird. Da  durch wird eine nicht gezeichnete Sperrung  des Relais a betätigt und eine     Kontaktgebung     verhindert. Das Spannungsrelais dient also  gleichzeitig als     Stromrichtungsrelais,    insofern,  als es ein Auslösen des     Ölschalters    nur dann  bewirkt, wenn der Strom eine ganz bestimmte  Richtung hat, wenn nämlich der Strom von  der zu schützenden Station wegfliesst.  



  Die Berührung von     b    und c bewirkt die    Auslösung in irgend einer bekannten Weise,  z. B. wird der Strom einer besonderen Strom  quelle<I>Bit</I> über die     Auslösespule        d    des Linien  schalters o geschlossen.  



  Denkt man sich nun das Relais in Ge  brauch zwischen einer Zentrale     und    einem  Punkt der Anlage, wo ein     KUrzgchl(iss    erfolgt,  so wird im Relais der     Kurzschlussstrom    fliessen,  und es wird eine Spannung vorhanden sein,  die gleich dem Produkt aus     Kurzschlussstrom     und Leitungswiderstand zwischen Relais und  Fehlerstelle ist, wenn der     Kurzschluss    durch  metallische Berührung zweier Leiter     eritstarr-          den    ist.

   Wenn bei gleicher Lage der drei  Punkte, Zentrale, Relais und     Kurzschlussstelle,     die Leistung der auf die kurzgeschlossene  Leitung arbeitenden Maschinen grösser ge  worden ist, so wird der     Kurzsehlussstroin,     aber auch die am Relais herrschende Span  nung höhere Werte annehmen. Das span  nungsabhängige Relais stellt dann einen grö  sseren Kontaktabstand ein, das     strornabhän-          gige    Relais lässt einen Teil der Kontaktvor  richtung diesen Abstand mit grösserer Ge  schwindigkeit durchlaufen.

   Die Zeit von dem  Ansprechen des Relais bis zur Berührung der  Kontakte wird hierbei die gleiche bleiben,       sofern    die beiden Relais die gleiche Charak  teristik haben, so dass eine veränderte     Zentra-          lenleistung    praktisch keiner) Einfluss auf die       Auslösezeit    des Ölschalters ausübt.  



  Da aus bekannten Gründen für Relais  ebenso wie für     Messinstrurnente    allgemein  eine lineare Charakteristik erwünscht ist, so  wird man     zweckmässig    beiden Relais eine  lineare Charakteristik geben.  



  Die Spannungsspulen des Wattrelais kön  nen derart umschaltbar im Stromkreis ange  ordnet sein, dass sie sich nach Belieben pa  rallel oder hintereinander schalten lassen, zu  dem Zwecke, dem Relais verschiedene     Enip-          findlichkeiten    zu geben.  



  Da das     spannungsabhängige    Relais als  Wattrelais ausgebildet ist, so ist die Grösse  seines Drehmomentes     abhängig    von der Pha  senverschiebung zwischen den in seiner)     M'iek-          lungen    fliessenden Strömen, oder, da diese  wieder eine bestimmte Winkellage zum Strom      in der Leitung     hezw.    zur Netzspannung ein  nehmen, abhängig von der Phasenverschie  bung zwischen dem Leitungsstrom und der  Spannung zwischen den Leitern.

   Meist wer  den dabei die Verhältnisse bei derartigen Re  lais so gewählt, dass ihr Drehmoment am  grössten ist, wenn keine Phasenverschiebung  zwischen Strom und Spannung besteht, wenn  also der Leistungsfaktor des die Leitungen  durchfliessenden Stromes, bezogen auf die Netz  spannung, gleich 1. ist. Man kann dies, auf  den vorliegenden Fall übertragen, auch so       ausdrücken,    dass das Spannungsrelais nur auf  die     ohm'sche    Komponente des Spannungsab  falles der Leitung reagiert, während die in  duktive Komponente das Relais nicht     beein-          flusst.     



  Nun kann es aber in vielen Fällen zweck  mässig sein, die Anordnung so zu treffen, dass  das Relais nicht auf die     ohm'sche,    sondern  nur auf die induktive Komponente des Span  nungsabfalles der Leitung reagiert. Die Watt  komponente ist nämlich im höheren Masse  als die wattlose Komponente von Zufällen  abhängig; sie ändert sich zum Beispiel sehr  stark mit dem Querschnitt, oder dem Material  der Leitung, oder mit der Art des Kurz  schlusses, je nachdem dieser durch direkte  Berührung der Leitungen zweier Phasen oder  über einen grösseren Lichtbogen gebildet wird.  



  Bei einem     Ferraris-Relais    ist das Dreh  moment dann am grössten, wenn: die Ströme  in Strom- und     Spannungswicklungen    eine       gegenseitige    Phasenverschiebung von 90   be  sitzen. Um nun zu erreichen, dass das Dreh  moment des Relais am grössten ist bei einer  Phasenverschiebung von 90   zwischen Strom  und Spannung, ist es lediglich notwendig,  den Strom der Spannungswicklung in gleiche  Phase mit der an diese Wicklung angelegten  Spannung zu bringen, was beispielsweise  durch     Vorschaltung    eines auf Resonanz mit  der     Induktivität    der     Wicklung    abgestimmten       Kondensators    erreicht wird.  



  Wird das im vorhergehenden beschriebene  Relais in zum Beispiel auf den     olim'scheii     Spannungsabfall reagierenden Drehstrom  netzen verwendet, so sind pro     Leitungsende       drei Relais erforderlich, deren Stromwicklun  gen je vom Strom einer Phase durchflossen  werden und deren Spannungswicklung an je  eine der verketteten Spannungen in passender  Reihenfolge anzuschliessen ist. Dabei tritt eine  weitere Schwierigkeit dadurch in die Erschei  nung, dass beim einphasigen Kurzschluss, d. h.  Kurzschluss zwischen zwei Leitern, die Sym  metrie der Spannungsvektoren des Netzes ge  stört wird, so dass weitere zusätzliche Phasen  verschiebungen auftreten, die unter Unistän  den Fehlschaltungen hervorrufen können.

   Diese  Verhältnisse seien anhand der Diagramme  von     Fig.    2 und 3 erläutert. Im normalen un  gestörten Betriebe oder bei völlig symmetri  schem dreiphasigem Kurzschluss sei die Lage  der drei Phasenspannungen des Netzes durch  die Vektoren<I>ei,</I>     e2,    es der     Fig.    -2 gegeben.  In das Diagramm ist weiterhin     die    verkettete  Spannung e,-3 eingetragen. Man nehme nun  an, zwischen den Phasen 1 und 3 trete ein  Kurzschluss ein. Man betrachte die Spannungs  verhältnisse an     einem    in gewisser Entfernung  von der     Kurzschlussstelle    befindlichen Punkt  der betreffenden Drehstromleitung.

   Von die  sem Kurzschluss wird sowohl das in Phase 1,  als auch das in Phase 3 sitzende Relais be  troffen, während das Relais der Phase 2 unbe  einflusst bleibt. Das Relais der Phase 1 sei an  die verkettete Spannung e     i_3    angeschlossen,  das der Phase 3 an die verkettete     Spannung          e3_2.    Es sei der Einfachheit halber zunächst  angenommen, der     Kurzschlussstrom    sei in Phase       finit    der Spannung, die Leitung habe also nur       ohm'schen    Widerstand, dann ist     -+-        il,    der Strom  in Phase 1     bezw.    Relais 1, -     ik    der Strom in  Relais 3.

   Die am Relais 1 wirksame, je nach  der Entfernung des Fehlers verschieden hohe       Kurzschlussspannung    ei-,-" ist phasengleich  mit der normalen verketteten Spannung e     1_3,     da für den betrachteten Spezialfall, wo nur       ohm'sche        Widerstände    vorhanden sind, beide  Phasenspannungen ei und     e3    im selben Masse       zusammenklappen.    Im Diagramm sind     eik     und     es"    der Grösse nach gleich ei und     e3     gezeichnet, obwohl in     Wirklichkeit    dies nicht  der Fall ist, was aber für die Darstellung  der Phasenverhältnisse,

   die hier allein inter-           essieren,    belanglos ist. Anders ist es mit der  verketteten     Spannung        e3_2.    Die Spannung  kann je nachdem, ob die Phasenspan  nungen ei und es durch den Kurzschluss nicht  verdreht werden oder aber bei sattem Kurz  schluss vollständig zusammenklappen, alle  möglichen durch den in     Fig.    2 schraffierten  Bereich gegebenen Lagen einnehmen. Bei  sattem einphasigem Kurzschluss erscheint der       Vektor        e3_2    um volle 30   gegenüber seiner  normalen Lage zurückgedreht.  



  Die herrschende Praxis ist nun die, bei in  Drehstromnetze eingebauten, auf dem     Ferraris-          Prinzip    beruhenden     wattmetrisehen    Relais  dein Strom i     "p    in der Spannungswicklung       gegenüber    der angelegten Spannung eine       Phaserinacheilung    von 60   zu geben, so dass  bei     induktionsfreier    Belastung in dem vom  Relais kontrollierten Stromkreis der Strom  in den Spannungswicklungen des Relais senk  recht auf der Phasenspannung steht. Als Be  zugsspannung für die -dem Strom in den Re  laiswicklungen zu gebende Phasenverschie  bung wird also nicht die verkettete Spannung,  sondern die Phasenspannung gewählt.  



  Demgemäss ist in     Fig.    2 zunächst der  Strom     i.pi    der Spannungswicklung des Relais  1     eingetragen,    der im vorliegenden Falle       (cos        #q    = 1) einen Winkel von     @i    = 60   mit  dem Strom in der Stromspule des Relais ein  schliesst.

   Der Strom     i.ps    der Spannungswick  lung des Relais 3 kann     wiederuni,    je nach  der Art des Kurzschlusses, mit den     i    Strom  -     ik    der Stromwicklung einen Winkel     #s          eirischlief,en.    der zwischen den Grenzen     #,s     normal - 120 o und     @so    = 150 o     variieren     kann.

   Das auf die drehbare Scheibe beider  Relais ausgeübte Drehmoment ist dein Pro  dukt     il,        #        i,p        #        sin        @%    proportional. Das     Dia-          grainm    zeigt nun folgendes:  Bei 60 o     Nacheilung    des     Kurzschlnssstro-          nies        ik    hinter der Spannung     e1-3k    kehrt das  Relais der Phase 1 in allen Fällen sein posi  tives Drehmoment um.

   Da nun aber die Pha  senverschiebung in einer kurzgeschlossenen  Leitung den Betrag von 60 o noch überschrei  ten kann, wird das Relais 1 unter Umständen  in falscher Richtung laufen und damit Fehl-         schaltungen    verursachen. Das Relais 3 kann  Fehlschaltungen nur bei voreilendem Strom  ergeben, der jedoch bei     Kurzschluss    nicht be  rücksichtigt zu werden braucht, indem er  praktisch verschwindet.  



  Das Diagramm der     Fig.    2 zeigt zugleich  den Weg zur Abhilfe. Man braucht die Ströme       i.p    in den Spannungswicklungen der Relais  nur um 30   zurückzudrehen, um richtiges  Arbeiten der beiden betrachteten Relais bei  allen Werten der     Phasennacheilung    des Stro  mes hinter der Spannung zwischen 0 und 90    zu erreichen. Praktisch erzielt man dadurch,  dass man dem Strom in der Spannungswick  lung gegenüber     der    angelegten Spannung eine  nacheilende Phasenverschiebung von nicht,  wie allgemein üblich, 60  , sondern von 90 0  gibt.     Fig.    3 stellt die Verhältnisse des ein  phasigen Kurzschlusses für diesen neuen Fall  dar und braucht nach den obigen Erörterun  gen nicht mehr näher erörtert zu werden.  



  Die im vorhergehenden angestellten Be  trachtungen gelten in gleicher Weise für den  weiter oben behandelten Fall, wo nicht die       ohm'sche,    sondern die induktive Komponente  des Spannungsabfalles der Leitung zur Be  tätigung des Relais herangezogen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Streckenrelais zum Schutze elektrischer Leitungen, bei welchem ein stromabhängiges Relais und ein spannungsabhängiges Relais auf eine einzige Kontaktvorrichtung einwirken und diese Relais derart eingerichtet sind, dass die Abhängigkeit der Geschwindigkeit des stromabhängigen Relais von der Strom stärke einerseits und die Abhängigkeit des Ausschlages des spannungsabhängigen Relais von der Spannung anderseits nach der glei chen Gesetzmässigkeit zur Geltung kommen. UNTERANSPRÜCIIE 1.
    Streckenrelais nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das stromab hängige Relais den zugehörigen Teil der Kontaktvorrichtung mit einer mit wach sendem Strom wachsenden Gesehwindig- keit bewegt, während das spannungsab- hängige Relais den zugehörigen Teil der Kontaktvorrichtung bei einer bestimmten Stromrichtung um einen mit der Spannung wachsenden Betrag verstellt, bei entgegen gesetzter Stromrichtung aber eine Sper rung der ganzen Anordnung bewirkt und dadurch eine Kontaktgebung verhindert. 2. Streckenrelais nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellung des beweglichen Teils des spannungsabhängigen Relais erst nach dem Ansprechen des Stromrelais erfolgt. 3.
    Streckenrelais nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und. 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spannungsspulen des spannungsabhängigen Relais für verschie dene Empfindlichkeiten umschaltbar sind. 4. Streckenrelais nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das spannnngs- abhängige Relais als Wattrelais ausgebil det ist, wobei die Phasenverschiebung der Ströme in den Wicklungen so gewählt ist, dass das Relais nur auf die induktive Komponente des Spannungsabfalles der Leitung reagiert. 5. Streckenrelais nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung des Relais in Dreh stromnetzen als Bezugsspannung für die dem Strom der Wicklungen zu gebende Phasenverschiebung nicht die Phasenspan nung, sondern die verkettete Spannung gewählt ist.
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