CH109027A - Verfahren und Vorrichtung zum Sockeln von Glühlampen, Verstärkerröhren und ähnlichen Vakuumapparaten. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Sockeln von Glühlampen, Verstärkerröhren und ähnlichen Vakuumapparaten.

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CH109027A
CH109027A CH109027DA CH109027A CH 109027 A CH109027 A CH 109027A CH 109027D A CH109027D A CH 109027DA CH 109027 A CH109027 A CH 109027A
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CH
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during
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vacuum apparatus
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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  Verfahren und Vorrichtung zum Sockeln von Glühlampen,     Verstärkerröhren     und ähnlichen Vakuumapparaten.    Bei elektrischen Glühlampen, Verstärker  röhren und ähnlichen Vakuumapparaten ist  es üblich,     diese    während des Herstellungs  vorganges an eine oder verschiedene Span  nungen zu legen, um beispielsweise den       Leuchtkörper    zwecks einer Kontrolle seiner  Beschaffenheit oder zur Ausführung chemi  scher Reaktionen oder dergleichen, zum Glü  hen zu bringen.

   Gemäss der Erfindung     wird     dieser notwendige Arbeitsvorgang der Strom  belastung des     Leuchtkörpers,    der Elektroden  oder dergleichen, in neuartiger Weise erst  während des     Aufkittens    des Sockels vorge  nommen     bezw.    mit dem     Aufkitten    des     Sok-          kels    vereinigt, und zwar dadurch,     @dass    die  Kontaktstellen des Sockels während der zum  Erhärten der eingestrichenen Kittmasse er  folgenden Erhitzung mit einer Stromquelle  in stromleitende Verbindung gebracht- wer  den,

   so dass der Leuchtkörper oder derglei  chen während des     Aufkittvorganges    zum  Glühen     bezw.    die Elektroden     -unter    Strom  belastung kommt. Der gesamte Herstellungs-         vorgang    der Vakuumapparate wird hier  durch wesentlich vereinfacht und abgekürzt.  



  Die Durchführung des neuen Verfahrens  kann mittelst über die Sockel geschobener,  durch Heizspiralen erhitzter Kappen erfol  gen, die erfindungsgemäss im Bodenteil eine  Kontaktplatte aufweisen, die .mit der von ihr  isolierten     Kappenwandung    in einem zur  Strombelastung des Leuchtkörpers     bezw.    der  Elektroden dienenden     ,Stromkreis    liegt.  



  Auf .der Zeichnung ist ein Teil einer bei  spielsweisen Vorrichtung zur Durchführung  des Verfahrens im Schnitt dargestellt.  



       Div    .gezeichnete Vorrichtung besteht aus  einer über :den Lampensockel zu schiebenden  Metallkappe a, die auf ihrem Umfang eine  Heizwicklung b     trägt.,    durch die die Kappe  erwärmt, und dadurch die in den Sockel  frisch eingestrichene Kittmasse     c    in einem  bestimmten Zeitabschnitt zum Erhärten ge  bracht wird. In den Bodenteil der Kappe     ca     ist unter Zwischenschaltung einer Isolierung  d eine     Kontaktplatte    e eingesetzt.

   Bei einge-           schlossenem    Sockel     liebt    die mit der einen       Stromzuführung    f des Leuchtkörpers     g    in  Verbindung stehende Bodenplatte     Ir,    des     Sok-          kels    an der Kontaktplatte e an, während der  mit der andern     Stromzuführung    i. in Verbin  dung stehende Rand k des Sockels an der  Seitenwandung der Kappe a anliegt. Ein  durch die Batterie l gespeister Stromkreis  ist mit dem einen Zweig     na    an die Kontakt  platte e. und mit dem andern Zweig     ja    an die       SeitenT-andung    der Metallkappe a ange  schlossen.

   Es ist somit während des     Soekelns          bez,v#Y.    während der durch die Wärme der  Heizspirale b erfolgenden     Abbindung    des       Sockelkittes        möglich,    den     Leuchtkörper    g der       Ijampen    einfach dadurch einer Strombela  stung, sei es zu Kontrollzwecken oder sei es  aus     andern    Gründen, zu unterwerfen, dass die  Lampe fest in die Kappe     a    eingedrückt     wird,          1_-is    der     Bodenkontakt    in Anlage mit der  Kontaktplatte e kommt.

   Zweckmässig ist in  dem durch die Batterie 1. gespeisten Strom  kreis noch ein     hIess-    .oder Signalinstrument o,  etwa ein Relais, eine Klingel oder besondere  Glühlampe eingeschaltet, die während des  Arbeitsvorganges     Aufsehluss    über     c1.-        Ver-          halten    des     Leuchtkörpers,    über     irgendwelche     Störungen der Anordnung oder dergleichen       gibt.     



       ¯    Das Verfahren     lä.sst    sich natürlich auch  bei Lampen oder Vakuumapparaten mit an  ders gestaltetem Sockel anwenden. Es ist       jeweils    nur dafür Sorge zu tragen, dass die  Kontaktstellen des Sockels beim Einsetzen  in     die    Kappe mit an einem Stromkreis ange  schlossenen, voneinander isolierten     Stromzu-          Führungskontakten    in Berührung kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zum Sockeln von Glühlampen, Verstä,rkerröhren und ähnlichen Vakuum apparaten, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstellen des Sockels während der zwecks Erhä.rtens der eingestrichenen Kittmasse erfolgenden Erhitzung mit einer Stromquelle in stromleitende Berüh rung gebracht werden, so dass der Leucht- körper zum Glühen kommt, bezw. die Elektroden sich während des Aufkittvor- ganges elektrisch erhitzen.
    II. Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch T, bei der zwecks Erhärtung der in den Sockel ein gestrichenen Kittmasse eine von einer be- sondern Heizspirale erhitzte Kappe über den Sockel geschoben ist, gekennzeichnet durch eine im Bodenteil der übergescho benen Kappe isoliert angeordnete Kon- taktplatte, (e), an der der eine Pol<I>(in)</I> eines Stromkreises liegt, dessen anderer <I>Pol (n)</I> an die Wandung der Kappe (cr) angeschlossen ist.
    UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass in den .an die Kappe angeschlossenen Stromkreis ein über das Verhalten des Leuchtkörpers bezw. der Elektroden während des Arbeitsvorganges Aufschluss gebendes Organ eingeschaltet ist.
CH109027D 1923-05-05 1924-04-15 Verfahren und Vorrichtung zum Sockeln von Glühlampen, Verstärkerröhren und ähnlichen Vakuumapparaten. CH109027A (de)

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