CH109120A - Halter für Kleidungsstücke, insbesondere für Damenkleider. - Google Patents

Halter für Kleidungsstücke, insbesondere für Damenkleider.

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CH109120A
CH109120A CH109120DA CH109120A CH 109120 A CH109120 A CH 109120A CH 109120D A CH109120D A CH 109120DA CH 109120 A CH109120 A CH 109120A
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M Furrer Maria
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M Furrer Maria
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  Halter für Kleidungsstücke, insbesondere für Damenkleider.    Die heutige Mode bei Damenkleidern  zeigt das Bestreben, die     Schultern    und teil  weise, wie zum Beispiel bei Ballkleidern,  auch die Arme möglichst frei zu lassen.  Das bedingt, dass die Kleidungsstücke, min  destens die Wäsche, nur durch Schulter  bänder gehalten werden können, wenn ein  sicherer Halt gewährleistet sein soll. Bis  anhin ist dies in der Weise bewerkstelligt  worden, dass jedes Kleidungsstück mit einem  eigenen angenähten Schulterband versehen  wurde, so dass unter Umständen mehrere  solcher Bänder übereinander zu liegen kom  men. Das ist aber sowohl für die Trägerin  unangenehm, als ästhetisch unbefriedigend,  da die Bänder sich verschieben und dabei  einzeln zum Vorschein kommen können.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun ein Halter, der es ermöglicht, an  ein und demselben Achselband sämtliche  Kleidungsstücke aufzuhängen, und zwar  ohne dass das Kleidungsstück selbst irgend  einer Vorrichtung bedarf, und in ästhetisch  befriedigender Form. Halter, um Kleidungs  stücke in ähnlicher Weise aufzuhängen,,    sind zwar an sich in. Form von Klammern       bekannt.    Indessen eignen sich diese nicht  für mehrere Kleidungsstücke und insbeson  dere auch nicht für solche von ungleichmässi  ger Dicke, wie zum Beispiel Stickereien  (Hemden), und überdies haben sie ein Zer  knüllen des Stoffes zur Folge und wirken  durch ihr Übergreifen über diesen von oben  unästhetisch.  



  Bei dem Halter nach vorliegender Er  findung sind diese Nachteile vermieden.  Auf der beiliegenden Zeichnung sind  ,mehrere     Ausführungbeispiele        des    Erfindungs  gegenstandes dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 bis 4 ein erstes Beispiel im Ver  tikalschnitt, Vorderansicht,     Rückansicht    und  Horizontalschnitt nach     A-A    von     Fig.    8  (letzteren in grösserem     Massstabe),          Fig.    5 bis 7 ein zweites Beispiel in Vor  deransicht, Seitenansicht und Horizontal  schnitt,       Fig.    8 und 9 ein     drittes    Beispiel in Vor  deransicht und Vertikalschnitt,

             Fig.    10 bis 13 ein viertes Beispiel in Vor  deransicht, Horizontalschnitt und einem De  tail in grösserem     Massstabe.     



  Der Halter gemäss     Fig.    1 bis 4 besitzt  eine Grundplatte 1, die aus irgend einem  geeigneten Material, zum Beispiel Metall,  Zelluloid, Horn     etc.,    bestehen     kann    und     d:e     oben und unten abgebogen ist. Sie     besitzt     zwei ausgestanzte Schlaufen 2 zum Durch  ziehen des Schulterbandes 3, das an jedem  Ende mit einem solchen Halter versehen zu  denken ist. Auf seiner Vorderseite besitzt  der Halter drei Nadeln 4, die fest mit der  Grundplatte verbunden sind und nach vorn  federn können.

   Auf der Grundplatte ist  ferner ein Schieber 5 verschiebbar angeord  net, der in seiner untern Stellung die Nadel  spitzen verdeckt, in     seiner    obern Stellung  dieselben freilässt, so dass die Nadeln in den  Stoff der Kleidungsstücke eingeführt wer  den können. Grundplatte 1 und Schieber 5  sind mit je einer Einbuchtung 6     bezw.    7  versehen, die in der untern Stellung des  Schiebers     ineinandergreifen,    so dass dieser  infolge des nach vorn     wirkenden        Druckes     der federnden Nadeln 4 in seiner Lage ge  sichert ist. Zum Verschieben ist lediglich der  Schieber etwas nach hinten zu drücken.

   Die  obere Umbiegung der Grundplatte verhindert  ein Verschieben des     Schiebers    über diese  hinaus. Das Band ist über die Nadeln gesteckt  und dadurch Band und Halter miteinander  verbunden.  



  An diesem Halter können nun sämtliche  Kleidungsstücke     aufeinanderliegend    ange  hängt werden, indem die Nadeln durch sämt  liche derselben hindurchgesteckt werden.  Und zwar kann dies in der     I4Teise    geschehen,  dass der obere Rand der     Kleidungsstücke     frei bleibt, indem die Nadeln zuerst nach  aussen, dann wieder nach innen geführt wer  den (siehe     strichpunktiertes        Kleidungsstück     h). Das     Kleidung,stück    kann auf diese  Weise an der geeignetsten Stelle gefasst  werden und der Halter kann bis auf einen  Teil der Nadeln unsichtbar bleiben.

   Das  Band selbst kommt von der Unterseite  des Stoffes her nach oben, was ästhetisch         befriedi        Bender        wirkt    als ein Einklemmen des  obern Stoffrandes.  



  Das     Material    des Halters kann zum Bei  spiel aus     Edelmetall,    Gold, Silber, Platin,  bestehen. Auch     bann    der Schieber, für den  Fall man ihn sichtbar lassen will, noch be  sonders     verziert    sein, zum Beispiel mit Edel  steinen.  



  Bei dem in     Fig.    5 bis 7 dargestellten  Beispiel ist die Grundplatte 8 mit drei Reihen  von Ösen 9 versehen, die zweckmässig durch  Ausstanzen und Ausbuchten der Grundplatte  gebildet werden können. In ihnen stecken       herauszielibar    mehrere (es könnte indes auch  nur eine sein)     zweispitzige    Nadeln 10, und  zwar so. dass sie durch die Reibung am  selbsttätigen Herausfallen gehindert werden.  Seitlich sind die Nadeln etwas     aufgebogen,     um sie beim Herausziehen besser fassen zu  können. Der Halter besitzt eine     Öse    11,     mit-          telst    welcher er am Band 3 befestigt ist.

    Das letztere ist noch durch eine Schlaufe 12  geführt,     mittelst    welcher es in bekannter  Weise verlängert und verkürzt werden kann.  



  Die Grundplatte wird beim Gebrauch  unter     d:e    zu haltenden     KI        eidungsstüehe    ge  legt und die letzteren durch die Nadeln 10       a        a'        uf        derselben        befestigt.        Eher        den        Kleidungs-          stüehen    sind     szomit    nur Teile der Nadeln  sichtbar. Diese     sichern    den     Kleidungstücken     einen     zuverl-issigen    Halt.  



  Die Nadeln können aus Edelmetall be  stehen; auch können sie an ihrem Scheitel  teil, das heisst an der Vereinigungsstelle der  beiden Spitzen, noch mit Verzierungen, wie  Edelsteinen, Perlen     ete...    versehen sein. Eben  so kann die Schlaufe 12 solche Verzierungen  besitzen.  



  Um nicht die Grundplatte an den blossen  Körper anlegen zu müssen, kann sie auch  unten mit.     einer    Bandöse (strichpunktiert in       Fig.    5) versehen     @cin    und das Band sowohl       durch-    diese, als durch die obere Öse geführt  werden, so dass es auch unter der Grund  platte liegt und daher der Körper mit ihm  statt der Grundplatte in Berührung kommt.  



  Bei dem in     Fig.    8 und 9 dargestellten  Beispiel sind vier Reihen von Ösen 9     ange.         ordnet, wobei diejenigen der beiden mitt  leren Reihen gegeneinander versetzt sind,  um besser Platz für die     Ausstanzungen    und  Ausbuchtungen für die     Herstellung;    der  selben zu gewinnen. Die Nadeln 10 sind  hier einfache; ihr Kopf kann zum Beispiel  eine Perle oder sonst ein Schmuckgegenstand  sein.  



  Das in     Fig.    10 bis 13 dargestellte Bei  spiel besitzt senkrecht zur Grundplatte 13  stehende Nadeln 14. Über dieselben ist ab  nehmbar ein Deckel 15     gesteckt.    Derselbe  besteht aus einer ebenen Deckplatte 16 und  einer mit dieser fest verbundenen Klemm  platte 17 aus einem federnden Material,  zum Beispiel Federstahl. Diese besitzt Lö  cher 18, um die rings     Schnitte    19 angeord  net sind. Die dadurch entstehenden     kreis-          sektorförmigen    federnden Zungen sind etwas  nach aussen abgebogen     (Fig.    12 und 13).  Beim Aufstecken des Deckels treten die Na  deln in diese Löcher ein und der Deckel hält  sich durch die Reibung fest.

   Die Grund  platte 13 wird unter die zu haltenden Klei  dungsstücke gelegt, so dass die Nadeln durch  diese     hindurchtreten,    worauf der Deckel auf  gedrückt wird. Dessen     Deckplatte    kann, da  sie über ;den Stoff zu liegen kommt, aus  Edelmetall bestehen und mit Edelsteinen       etc.    besetzt sein. Auch hier kommt das Band  von der Unterseite des Stoffes her, und der  obere Stoffrand kann frei bleiben, was ein  gefälliges Aussehen zur Folge hat.  



  Mit dem Halter können sowohl nur die  untern     Kleidungsstücke,    wie Hemd. Unter  kleider     etc.,    für sich, als auch zusammen  mit dem     Oberkleide    gefasst und gehalten  werden.  



  Die Nadel als Befestigungsmittel hat  den Vorteil, dass der Stoff gut gefasst wer  den kann; sie     hinterlässt    keine grossen Löcher;       verknüllt    den Stoff nicht und ist für jede  Art von     Stof    f, auch für Stickereien, ver  wendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Halter für Kleidungsstücke, insbesondere für Damenkleider, mit Mitteln. zur Befesti- gung an einem Schulterbande, dadurch ge kennzeichnet, dass derselbe als Mittel zur Befestigung mehrerer Kleidungsstücke min destens eine Nadel besitzt, die bestimmt ist, diese Kleidungsstücke gemeinsam zu fassen, ohne dass letztere selbst irgend eine Ein richtung benötigen, wobei Mittel vorhanden sind, um die Nadel bezw. Nadeln zu sichern und deren Spitze zu verdecken. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Halter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Nadel und Siche rungsmittel derart ausgebildet sind, dass sie das Freihalten des obern Randes des Kleidungsstückes ermöglichen. 2. Halter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Grund platte mehrere Nadeln angeordnet sind. 3. Halter nach Patentanspruch und Unter anspruch' 2, gekennzeichnet durch eine Grundplatte (1) mit mindestens einer Bandöse (2), an welcher Grundplatte mehrere federnde Nadeln (4) nebenein ander und in Richtung des Bandes an geordnet sind, die Haken zum Anhängen der Kleidungsstücke bilden, wobei eine verschiebbare Platte (5) an der Grund platte angeordnet ist, welche über die Nadelspitzen geschoben werden kann. 4.
    Halter nach Unteranspruch 3, gekenn zeichnet durch Einbuchtungen (6, 7) in Grundplatte und v erschiebbarer Platte, welche zwecks Sicherung der Stellung der letzteren ineinander einschnappen können. 5. Halter nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch mindestens eine auf einer Grundplatte quer zur Bandrichtung und parallel zur Grundplatte angeordnete Nadel, die ausziehbar in an der Grund platte angeordneten Ösen (9) steckt. 6. Halter nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Nadeln angeordnet sind, .die in mehreren an der Grundplatte angeordneten Reihen von Ösen stecken, wobe! die, Ösen zur Auf- nahme der Nadelspitzen versetzt zuein ander angeordnet sind. 7.
    Halter nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadel als Dop pelnadel ausgebildet ist, deren Scheitel aufgebogen ist. B. Halter nach Unteranspruch 2, gekenn zeichnet durch wenigstens annähernd senkrecht zur Grundplatte stehende Na deln (14) und einen Deckel, der über die Nadelspitzen gesteckt. werden kann, in welcher Stellung er durch Reibung gehalten wird. 9. Halter nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel aus einer Deckplatte (16) und einer Klemmplatte (17) besteht, welch letztere Öffnungen (18) besitzt, die von federnden Zungen begrenzt sind, die sich beim Aufstecken des Deeliels federnd an die Nadeln an legen.
    10. Halter. nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe als Schmuck- gegenstand ausgebildet ist.
CH109120D 1923-05-22 1924-05-21 Halter für Kleidungsstücke, insbesondere für Damenkleider. CH109120A (de)

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CH109120D CH109120A (de) 1923-05-22 1924-05-21 Halter für Kleidungsstücke, insbesondere für Damenkleider.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2553782A (en) * 1949-09-06 1951-05-22 Mildred C Orchard Clasp

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2553782A (en) * 1949-09-06 1951-05-22 Mildred C Orchard Clasp

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