CH109156A - Kugelphotometer. - Google Patents

Kugelphotometer.

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CH109156A
CH109156A CH109156DA CH109156A CH 109156 A CH109156 A CH 109156A CH 109156D A CH109156D A CH 109156DA CH 109156 A CH109156 A CH 109156A
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CH
Switzerland
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spherical
attached
contact pieces
stationary
lamp
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Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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Description


      Kugelphotometer.       Die Erfindung bezieht sich auf ein     Kugel-          photometer    zur     Bestimmung    der sphärischen  Lichtstärke von Lichtquellen, wie zum Bei  spiel     Glühlampen.     



  Bekanntlich wird die sphärische Licht  stärke einer Lichtquelle im     Kugelphotometer     derart     bestimmt,    dass die     Lichtquelle    im In  nern einer Kugel angebracht wird, und das  durch die Wand der Kugel zerstreute und       zurückgeworfene    Licht durch ein Fenster,  z. B. aus Milchglas, aufgefangen wird, wäh  rend zur Verhütung einer direkten Bestrah  lung des Fensters ein Schirm zwischen     dein     Fenster und der Lichtquelle angebracht ist.  Bekanntlich ist die Helligkeit des Fensters  ein     Mass    für .die sphärische Lichtstärke der  Lichtquelle.

   Bei der Vorrichtung nach der  Erfindung ist ein Teil. der Kugelfläche des       Kugelphotometers,    in dem sich das Fenster  befindet, ortsfest, und der     übrige    Teil der  Kugelfläche, in dem eine Vorrichtung zum  Festhalten der Lichtquelle befestigt ist.       dreubar.     



  Ein derartiges     Kugelphotometer    ermög  licht eine leichte und schnelle Bestimmung    der sphärischen Lichtstärke von Lichtquellen.  Es kann nämlich der drehbare Teil der Ku  gelfläche von dem festen Kugelteil durch  Drehung entfernt werden, in welcher Stel  lung die Lichtquelle leicht in dem drehbaren  Teil angebracht     werden    kann. Darauf kann  die drehbare Kugelfläche in die Stellung ge  bracht werden, in der eine geschlossene Ku  gelfläche     zusammen    mit dem festen Kugel  teil gebildet wird, in welcher Stellung die  sphärische Lichtstärke bestimmt werden  kann, worauf der bewegliche Teil wieder aus  dieser Stellung gedreht werden kann,     .damit     die Lichtquelle wieder     entfernt    wird.  



  Der zur Verhütung einer direkten Be  strahlung des Fensters seitens der Lichtquelle  dienende Schirm wird zweckmässig .gleich  falls an dem ortsfesten Teil der Kugelfläche  befestigt. Eine weitere bedeutende Verein  fachung kann erzielt werden, wenn man eine  Anzahl von Kugelteilen an einer drehbaren,  gemeinsamen     vertikalenZentralachse        befestigt,     derart, dass ein Teil nach dem andern mit  dem ortsfesten Teil eine geschlossene Kugel  fläche bilden kann.

   Werden zum Beispiel      drei drehbare Teile angebracht, so kann einer  derselben mit der Lichtquelle in die Stellung  gebracht werden, in der gemessen wird, und  gleichzeitig kann in einem der beiden andern  Teile die Lichtquelle, .deren     Lichtst;i.rke    ge  messen worden ist, entfernt und in dem drit  ten Teil eine neue Lichtquelle angebracht:  werden.  



  Wenn das     Kugelphotometer    für die Be  stimmung der sphärischen     Lichtstärke    elek  trischer Lampen verwendet werden soll, kann  eine Aufhängevorrichtung für diese Lampen  mit ihren Zuführungsdrähten im drehbaren  Teil des     Kugelphotometers    vorgesehen wer  den. Die Aufhängevorrichtung dient zweck  mässig zugleich zur Stromzufuhr für die zu  messenden Lampen. Sind dabei mehrere Ku  gelteile um eine gemeinsame Achse drehbar  angeordnet, so     können    elektrische Kontakt  stücke derart angebracht. werden,     da.ss,    die  Lampe in der Stellung des zugehörigen Ku  gelteils, in der gemessen wird, Strom erhält  und in den andern Stellungen spannungs  los ist.  



  In den Stellungen. in denen nicht bemes  sen wird, kann man somit die Auf     hiingevor-          richtung    ohne Gefahr mit. den     Händen    be  rühren.  



  Die Zeichnung stellt als Beispiel eine  Ausführungsform einer Vorrichtung nach  der Erfindung     seherratisch    dar.  



       Fig.    1 ist teilweise eine Ansicht, teilweise  ein senkrechter     Schnitt    einer mit drei dreh  baren Kugelteilen versebenen Vorrichtung  zum Messen der Lichtstärke elektrischer  Lampen;       Fig.    2 ist ein     wagrechter    Schnitt nach der  Linie     A-B    in     Fig.    1;       Fig.    3 ist eine Ansicht in grösserem     Mass-          stabe    des     obern    Teils der Vorrichtung mit  verschiedenen elektrischen Kontaktstücken  und der zugehörigen Schaltung.  



  Die dargestellte Vorrichtung enthält eine  vertikale Säule 1 mit dünnerem Teil 8, um  den eine     mittelst    eines Kugellagers 3 auf der  Säule 1 ruhende Büchse 2 drehbar ist. Mit  letzterer ist ein Gehäuse 4 verbunden, in dem  die drei Kugelteile 5, 6 und 7 angebracht    sind.

   Am obern Ende der     Büchse    2 befindet  sich ein Tisch 9, auf dem mehrere Kontakt  stücke für die Stromzuführung     und    für Volt  meter angebracht sind:  Der ortsfeste Teil 1.2 des     Nugelphoto-          meters    ist an zwei vertikalen Säulen 10 und  11 befestigt und mit .einem Fenster 13 ver  sehen, das     beispielsweise    aus Milchglas be  steht und dessen Grad der Helligkeit mit  Hilfe irgend     einer        bekannten,    nicht darge  stellten     Vorrichtung    gemessen werden kann.  



  Am ortsfesten Teil 12 ist     mittelst    Bolzen  15 der Schirm 14 aufgehängt,     iselcher        sich     zwischen der Lichtquelle und dem Fenster  13 befindet, damit eine direkte     Bestrahlung     des letzteren verhütet wird.  



  Am obern Ende des dünneren Säulenteils  8 und der Säulen 10 und 11 ist     mittelst        Mut-          tern    ein Tisch 16 befestigt,     wel-elier    ortsfeste,  elektrische 'Kontaktstücke der Vorrichtung  trägt.  



  Bei .der dargestellten Vorrichtung befindet  sich .auf dem Tisch 9 für jede Lampe ein  Satz von     Stromzuführungskontaktstücken     und ein Satz von     Voltineterkonta.ktstücken,     während an dem Tisch 16 im ganzen nur ein  Satz von     Stromzuführungskontaktstücken    und  ein Satz von     Voltmeterkontaktstücken    be  festigt sind.  



  Wenn die Zentralachse 2 mit dem Ge  häuse 4 gedreht wird, berühren sich die     Kon-          taktstüclze    hintereinander derart, dass einer  Lampe in der     Messstellung,    in .der auch die       Voltmeterkontal@tstiiel@e    sich. berühren, Strom  zugeführt     wird,    während in den andern Stel  lungen, in denen eine Lampe entfernt     oder     an ihre Stelle     gcbraelit    wird, die Aufhänge  vorrichtungen spannungslos sind.  



  Die ortsfesten     Stromzuführungskontakt-          stücke    20. und 21 werden über einen Ampere  meter A mit irgend einer geeigneten     Span-          nungs,quelle    verbunden.  



  Am untern Ende tragen die     Kontakt-          stücke    20 und 21. die federnd angebrachten  Kontaktstücke 22 und 23, die aus irgend  einem geeigneten Stoff, beispielsweise aus  Kohle oder aus einem Metall mit hohem      Schmelzpunkt, wie zum Beispiel Wolfram,  bestehen.  



  In der dargestellten Stellung der Vorrich  tung     stellen    die     Kontaktstücke    22 und 23 mit  den auf dem drehbaren Tisch 9 angebrachten       Kontaktstücken    24 und 25 Kontakt her. Mit  diesen,     Kontaktstücken    sind Drähte 26 und       27        verbunden,    die durch ein Rohr 28 nach  der Aufhängevorrichtung für die     Lampe     führen. Das Rohr 28 ist vertikal auf- und  abwärts     beweglich,    so     dass    seine Stellung       entsprechend    der Grösse -der zu messenden  Lampen geregelt werden kann.

   Das Rohr 28  kann mittelst einer     Klemmschraube    31 in     je-          dex    .Stellung festgestellt werden und trägt  am untern Ende einen     \fisch    34, in dem die  Klammern 35 und 36 für     .die    Lampe 37 be  festigt sind. Die Zuführungsdrähte für die  Lampe 3 7 werden zwischen den Stücken 35  und 36 und den federnd angedrückten Plat  ten 38 und 39 aufgehängt.  



  Auf .dem Tisch 16 sind     auch    zwei Volt  meterklemmen 41 und 42     angebracht,    an  denen Kontaktfedern 43 und 44 befestigt  sind.  



  Der Voltmeter V ist mit den Klemmen  41 und 42 leitend verbunden. In der darge  stellten Stellung der Vorrichtung berühren  die Enden der Kontaktfedern 43 und 44 die  Kontaktplatten 45 und 46  < auf dem Tisch 9.  Von den letzteren laufen die Drähte 47 und  48 durch das Rohr 28 nach den Klammern  35 und 36, so     dass.    die Spannung der Lampe  mit Hilfe .des Voltmeters V abgelesen wer  den kann.  



  Ähnliche Aufhängevorrichtungen wie für  die Lampe 37 sind auch in den beiden andern  drehbaren Teilen der     Kugelfläche    angebracht.  Die verschiedenen Drähte für diese Auf  hängevorrichtungen durchlaufen die verti  kalen Rohre 29 und 30, die mittelst Klemm  schrauben 32 in der gewünschten Stellung  festgestellt werden können.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Vorrichtung ist kurz folgende:  Die Lampe wird in .einem -der drehbaren  Teile der Kugelfläche aufgehängt. Darauf  wird die Zentralachse 2 so weit von Hand    gedreht, dass der fragliche Teil mit dem orts  festen Teil 12 eine geschlossene Kugelfläche  bildet, das heisst ,also in der Stellung, in der  der Teil 5 sich in     Fig.    2     befindet.    In dieser  Stellung berühren sich die drehbaren     Strom-          zufülirungskonta.ktstücke    mit ortsfesten Kon  taktstücken 20 und 21.

   Die Lampe brennt  somit, so dass ihre     Lich1-stärke    gemessen wer  den kann. _  Gleichzeitig     wird    auf dem Amperemeter  A die Stromstärke und auf     dem    Voltmeter V  die     Spannung    der Lampe abgelesen, so dass  sowohl die Lichtstärke wie der Energiever  brauch der Lampe bestimmt. sind.     Während     der Messung wird in einem andern .drehbaren  Teil, z. B. im Teil 7, eine neue Lampe auf  gehängt. Ist nun die Messung beendet, so  wird die Büchse 2 um eine Stellung weiter  gedreht, so     dä.ss    der Teil 7 an die Stelle des  Teils 5 kommt.

   Während nun die Licht  stärke .der Lampe in dem Teil 7 gemessen  wird, wird die Lampe aus dem Teil 5 ent  fernt und wird eine neue Lampe in dem Teil  6 angeordnet, usw.  



  Es ist     einleuchtend,    dass der drehbare  Teil mit irgend .einer geeigneten Vorrichtung  versehen ist,     welQhe    gestattet, ihn leicht in  jede wirksame Stellung zu bringen und in  ihr festzuhalten. Zu diesem Zwecke kann  eine federnd in .eine Nut greifende Klinke  dienen. Auch ist es einleuchtend, dass der  drehbare Teil anstatt von Hand auch in ir  gend einer geeigneten Weise mechanisch an  getrieben werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kugelphotometer mit Fenster, zur Be stimmung der sphärischen Lichtstärke von Lichtquellen, .dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Kugelfläche, in dem sich das Fenster befindet, ortsfest und der übrige Teil (der Kugelfläche, an dem eine Vorrichtung zum Festhalten der Lichtquelle befestigt ist, drehbar ist. UNTERANSPRüCHE 1. Kugelpliatometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem orts- festen Teil ein zur Verhütung einer di rekten Bestrahlung des Fensters seitens der Lichtquelle dienender Schirm be festigt ist.
    2. Kugelphotometer nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Anzahl von Kugelteilen, die um eine gemeinsame, vertikale Zentralachse drehbar sind, der art, dass ein Teil nach dem andern mit dem ortsfesten Teil eine geschlossene Ku. gelfläche bilden kann.
    3. Kugelphotometer nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass sich in jedem der genannten Kugelteile eine Aufhängevorrichtung für eine Lampe befindet, die zugleich zur Stromzufuhr dient, und dass' elektrische Kontaktstücke derart angebracht sind, dass die Lampe in der Messstelle Strom er hält, während die Aufhängevorrichtung in andern Stellen spannungslos ist.
    4. Kugelphotometer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und < l, dadurch gekennzeichnet, dass an einer drehbaren Büchse, an der die Kugelteile befestigt sind, ein Tisch befestigt ist, auf dem für jeden Kugelteil ein Satz von Stromzufüh- rungslzontaktstücken :
    angebracht ist, die mit einem Satz ortsfester Kontaktstücke zusammenwirken. 5. Iiugelpliotameter nach Patenfa.nspruch und Unt.eransprüehen 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden der genann ten Kugelteile ein Satz von Voltmeter kontahtstücken angebracht ist, die in der Messstellung mit einem Satz ortsfester Kontaktstiicl@e Kontakt herstellen.
CH109156D 1923-04-20 1924-04-15 Kugelphotometer. CH109156A (de)

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