CH109165A - Maschine zum Fertigschleifen vorgearbeiteter Rollkörper. - Google Patents

Maschine zum Fertigschleifen vorgearbeiteter Rollkörper.

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CH109165A
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CH
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Actien-Gesellschaft Rheinland
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Rheinland Actien Ges Maschf
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  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


      Naschine    zum     Fertigschleifen        vorgearbeiteter        Rollkörper.       Gegenstand der Erfindung ist eine Wei  terausbildung der bekannten Maschine zum  Fertigschleifen vorgearbeiteter     Rollkörper,     bei der die Werkstücke in einer Führung       ohn,ri    eigene Verdrehung viele Male hinter  einander     zwischen    zwei gegeneinander ge  drückten, sich nicht drehenden Flächen, von  denen mindestens die eine eine Schleiffläche  ist, hindurchgeführt werden.  



  Die den Gegenstand der Erfindung bil  dende Weiterausbildung der bekannten  Schleifmaschine liegt darin, dass bei der  Schleifarbeit eine dauernde hin- und her  gehende gegenseitige Verschiebung zwischen  Schleifbacke und Führungsklotz in der Rich  tung der Bewegung der Werkstücke zwischen  Schleifbahn und     Führungsklotz    stattfindet.  



  Die     Schleifmasehin.e    entsprechend der Er  findung bezweckt die     13erstellung    von voll  kommen genau geschliffenen Kugeln, oder  von Rollen, die vollkommen zylindrisch sind,  und deren Mantellinien vollkommen; gerade  sind, oder Tonnenrollen, deren Mantellinien  einen     -bestimmten    Radius besitzen.  



  Auf der Zeichnung ist als beispielsweise    Ausführungsform der Maschine eine Rollen  schleifmaschine dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt die     .Schleifmaschine    'in Sei  tenansicht in Richtung des Pfeils I der       Fig.    2, und       Fig.    2 eine Aufsicht auf die Maschine in  Richtung des Pfeils     II    der     Fig.    1;       Fig.    3 ist ein Schnitt nach     III-III    der       Fig.    2.  



       Fig.    4 zeigt einen     Schnitt    nach     IV-IV     der     Fig.    1 mit gerader     Führungsbahn;          Fig.    5 zeigt einen entsprechenden Schnitt  mit     gekrümmter    Führungsbahn;       Fig.    5a zeigt eine herzustellende Rolle;       Fig.    6 zeigt schliesslich eine Einzelheit,  nämlich einen Schnitt nach     VI        =        TI    der       Fig.    2.  



  Die dargestellte Schleifmaschine besitzt  eine Führungsbacke     ca    aus Gusseisen von. der  in     Fig.    3 gezeichneten     Querschnittsgestalt,     die in einem Winkel von etwa 45   von dem  Maschinengestell     mb    getragen wird. Gegen  die Oberfläche     des        Führun,gslLlo@tzes        a    wird  die bei dem gezeichneten Ausführungsbei  spiel aus Schleifmaterial bestehende Schleif-      backe b     angedrückt,    die in einem     1Llotz    oder  Rahmen     it    untergebracht ist.

   Der Führungs  klotz a besitzt eine     Führungsrille    k. von der  aus der     Fig.    3 ersichtlichen Gestalt, die aber  auch von einer Dreiecksnut gebildet sein  kann, während die Schleifbacke b eine halb  kreisförmige Gegenrille o besitzt, die sich  entweder     allmählich    in die Schleifbacke b  einarbeitet oder von vornherein in der       Schleifbacke    vorgesehen sein kann.

   Der Füh  rungsklotz a ist in Richtung des Pfeils       (Fig.    4) .auf dem     Maschinengestell    in     hin-          und        herverschiebbar    gelagert und erhält seine  Hin- und     Herverschiebung    durch ein geeig  netes Getriebe     q    (z. B. ein     Exzentergetriebe)     von der Welle<I>r</I> aus.

   Auf der Welle     r    sitzt  eine Käfigs     cheibe    s von der aus der     Fig.        \?     ersichtlichen Ausbildung, die die in einer  Mischbahn     t    der Scheibe s zugeführten Rol  len f aufnimmt und zu einer     rohrförmigen          Führung        ic    führt     (Fig.    2 und 6), welche die       Rallen    in die Führungsrille     k    des Führungs  klotzes a weiterleitet.

   Die     rohrförmige        Ftili-          rung        it    besitzt auf ihrer ganzen Länge oder  zumindest auf ihrem letzten Teil einen     Quer-          schnitt,    dessen untere Hälfte die Gestalt der  Rille k des Klotzes a besitzt, so     da.ss    bereits  auch in der Führung     it    die Rollen f zu bei  den Seiten der durch die Schleifberührungs  linie gelegten Symmetrieebene unterstützt  werden.  



  Da bei der     Hin-    und     Herversehiebung    des  Führungsklotzes a die Stirnwand des Klot  zes a an der Einführungsseite der Rollen sich  abwechselnd von der Mündung der Führung       ii    entfernt und sich ihr wieder nähert, so ist,  damit keine     'Unterbrechung    in der Zufüh  rungsbahn für die Rollen stattfindet, aus der  Zuführung     u    ein Stück     -ii    herausgeschnitten,  das     mittelst    Zungen     iY'    in entsprechende Aus  schnitte der Führung     u    eingreift,     und    das an  dem .sich hin- und herbewegenden     Klotz,

      a       befestigt    ist. Diese Einrichtung ist am  besten aus     Fig.    2 und 4     ersiehtlieh.    Auf  diese Weise bleibt die     Führuno,    für die Rol  len stets vollkommen erhalten, da die Zun  gen     2c"    des Stückes u' bei der Fortbewegung  des Klotzes<I>a</I> von der Führung     u    die Aus-    schnitte in dem stillstehenden     Führunbsstüül-#     niemals vollständig verlassen.

   Damit die  Rollen f auch     b¯    i schneller Vorwärtsbewe  gung stets genau in die     aus    den beiden Ril  len     k.    und o gebildeten     Führungsbahn    aus  dem     Zuführungsrohr        it    eintreten und nicht  gegen den obern Rand der Rille o stossen, ist  am Ende der Führung     it    eine Blattfeder  vorgesehen     (Fig.        -?-),

      die die Rollen im Au  genblick ihres     Eintretens        zwischen    die Klötze       a    und     b    dauernd     abwärtsdrückt.     



  Die in die Führungsrille k eingeführten  Rollen treiben dann einander vorwärts und  werden bei     dem        Hindurchgange    durch die  Rille     k.    durch die     Schleifbacke    b abgeschlif  fen, worauf sie entsprechend     Fig.    ? wieder  in, die Mischbahn t herabfallen und von  neuem     zwichen    die Backen<I>a</I> und     b    in stet       verschic        jenen    Drehlagen eingeführt werden,  bis die     Selileifarbeit    beendigt:, ist.  



  Der     Führuiigsldotz        a    verschiebt. sich in  Führungen     =r,    die an dem Gestell     in        anbe-          bra,clit    sind und in beliebiger Weise ausge  bildet sein     können.    Bei der in     Fig.    4     dar-          \(Testellten    Ausführungsform ist angenommen,       da.ss    diese Führungen vollkommen eben     sind,

       so dass eine absolut gradlinige Hin- und     lIer-          verschiebung    des     Führungsklotzes    a auf dem  Gestell     in.    erfolgt. Das Mass der Hin- und       Herverschiebung    ist nur gering und beträgt  normalerweise etwa 20 bis 50 mm. Diese  Hin- und     Herverschiebung    des Klotzes a ge  nügt aber, um zu erzielen,     d.ass    die zwischen  der Schleifbacke b und dein Führungsklotz a  hindurchgehenden Rollen f, nachdem sie ge  nügend oft hindurchgegangen sind, vollkom  men zylindrisch werden.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    5 ist  die Führung     -z'    für den     Gleitklotz    a     ge-          luümmt,    und zwar nach einem     Krümmungs-          radius    x, der dem     Krüminungsradius        x'    der  Mantellinie der herzustellenden Rollen     (Fi,g.     5a)

   nach Abzug der Dicke des     Führungs-          klotzes    a     entspricht.    Der     Führungsklotz    a  führt also bei diesem     Ausführungsbeispiel     geringe     Scliwinb        ngen    um einen sehr weit  entfernt liegenden ideellen Drehpunkt aus,  was zur Folge hat,     dag    die der Schleif-           maschine    zugeführten vorgearbeiteten und       annähernd    zylindrischen Rollen zu schwach  balligen Rollen geschliffen werden, bei denen  die Differenz zwischen dem mittleren Durch  messer und dem     Enddurchmesser    normaler  weise etwa 0,005 mm beträgt.

   Bei der  Schleifarbeit nutzt sich dann der zunächst  eine gerade Führungsrille besitzende Füh  rungsklotz a derart ab, dass er, wie dies in       Fig.    5     punktiert    eingezeichnet ist, eine eben  falls konvex gekrümmte Führungsrille erhält.  



  Sollen Rollen mit einer Mantellinie von  wesentlich geringerem Radius, sogenannte  Tonnenrollen, erzielt werden, so ist es zweck  mässig, dass die Führungsrille     7r.    in dem Füh  rungsklotz a und auch die Gegenrille o in  der     Schleifbacke    b von vornherein entspre  chend gekrümmt ausgebildet sind. Die     Hin-          und        Herschwingung    des Führungsklotzes a       unterstützt    dann hierbei die Herstellung der  Rollen mit einer Mantelfläche, die genau die  gewünschte     ballige    Gestalt hat.  



  Wird der Schwingungspunkt für die  Führungsbahn     v    bei     Fig.    5 nach oben ver  legt, so erhält man Rollen mit schwach     kon-          h.av    gekrümmter Mantellinie.  



  Es ist selbstverständlich, dass an Stelle  des Führungsklotzes a auch die Schleifbacke  b in Schwingungen versetzt werden kann,  um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, oder  dass auch beide Klötze a und b in entgegen  gesetzten     Richtungen    hin- und     herschwingend     angeordnet sein können. Durch die Hin- und       Herverschiebung    des Führungsklotzes a wird       erreicht,    dass, wenn die Führungsrille     im    Füh  rungsklotz infolge ihrer Herstellung durch  Hobeln in geringem     Masse        wellenförmig    ist,  diese Wellenform der Führungsrille die Ge  nauigkeit der Schleifarbeit nicht beeinträch  tigt.

   Es ist selbstverständlich, dass .an Stelle  des Führungsklotzes auch die Schleifbacke  zur Erzielung der gleichen Wirkung in der  Bewegungsrichtung der Werkstücke hin- und       hervergchoben    werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum. Fertigschleifen vorgearbei teter Rollkörper, bei der die Werkstücke in einer Führung ohne eigene Verdrehung viele Male hintereinander zwischen zwei gegenein ander gedrückten, sich nicht drehenden Flä chen, von denen mindestens die eine eine Schleiffäche ist, hindurchgeführt werden, da durch gekennzeichnet, dass bei der .Schleif arbeit eine dauernd hin- und hergehende ge genseitige Verschiebung zwischen Schleif backe und Führungsklotz in Richtung der Führungsbahn der Werkstücke stattfindet. UNTERANSPRüCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsklotz gegenüber der feststehenden ,Schleifbacke längs einer vollkommen ebenen Bahn hin- und herverschoben wird, zum Zwecke, ge naue Kugeln oder Rollen von genau zylin drischer Gestalt zu erzeugen. 2.
    Maschine nach Patentanspruch zur Erzeu gung von Rollen mit einer gekrümmten Mantellinie, dadurch gekennzeichnet, dass, der Führungsklotz längs einer Bahn hin- und .herbewegt wird, die konzentrisch zu einer Kreislinie verläuft, die mit dem Ra dius der Mantellinie der herzustellenden Rollen geschlagen ist. 3.
    Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine rohrförmige Zufüh rung für die zu schleifenden Kugeln oder Rollen, von der ein Teil .an dem sich hin- und herbewegenden Führungsklotz be festigt ist und .mittelst Zungen in entspre chende Ausschnitte des feststehenden Teils der Zuführung derart eingreift, dass die Führung der Kugeln oder Rollen im Zu führungsrohr dauernd erhalten bleibt. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, gekennzeichnet durch eine im obern Teil der Zuführung am Ende der selben angeordnete Blattfeder, die in die Führungsbahn zwischen den Klötzen ein tretenden Kugeln oder Rollen dauernd ab- wärtsdrückt.
CH109165D 1923-06-19 1924-04-28 Maschine zum Fertigschleifen vorgearbeiteter Rollkörper. CH109165A (de)

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