CH109167A - Aschenbecher. - Google Patents
Aschenbecher.Info
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Description
Aschenbecher. Die bisher gebräuchlichen Aschenbecher, meistens Celler- oder becherförmige Gefässe, sind lediglich dazu bestimmt, Asche, Ziga; retten- oder Zigarrenstummel, also Rauch gutreste jeder Art, in ausgelöschtem, aber auch oft in noch brennendem Zustande auf zunehmen.
-Neuere Modelle sind mit Furchen, Trä gern oder Rasten versehen, auf welche das Rauchgut bei Unterbrechung des Rauchens abgelegt bezw. abgestützt werden kann. , Alle diese Aschenbecher haben unter an derem folgende Nachteile: 1.
Sie bieten. keine Möglichkeit, das in n oc 'h brennendem Zustande abgelegte im Rauch- gut .auszulöschen, es sei denn, dass der Rau cher seine Finger dazu benützt, sie hierbei beschmutzt oder gar verbrennt. Die in sich selbst verbrenn-nde Zigarette, auch wenn sie von allerbester Qualität ist, verpestet die Luft durch ihren eigenartigen, widrigen Ge ruch.
Sie .erzeugt bei nahe sitzenden Per sonen starken Hustenreiz und bewirkt da- clurch sehr oft grosses Ärgernis. Dieselbe unangenehme Eigenschaft ha ben auch verglimmende Zigarren und in noch grösserem Masse Pfeifenreste.
Zu Ende gerauchte und endgültig weg gelegte Rauchreste gehören ausgelöscht und sollen aus dem Gesichtskreis der Anwesen den verschwinden.
Kluge Hausfrauen, gewiegte Restaura: teure und Hotelbesitzer haben, diesem Be dürfnis Rechnung tragend, zu dem Mittel ge griffen, in Salons, Speisesälen oder Hallen wassergefüllte Gefässe aufzustellen.
Diese Methode ist zweckmässig aber un praktisch und in Grossbetrieben nicht durch führbar.
2. Der Unachtsamkeit des Rauchers und dem raschen Abbrand des Rauchgutes (spe ziell bei Zigaretten) und der damit verbun denen Gefahr ist nirgends Rechnung getra gen. Die niedergefallene Zigarette brennt weiter, versengt Möbel, Tischdecken und der gleichen, oder entzündet sie sogar; 3. Auch dem vorsichtigsten Raucher ist es bis heute nicht möglich, seine Zigarette so auf einen der bisher gebräuchlichen Aschen- becher zu legen, dass sie vor dem Herausfal len absolut sicher ist.
Die Ursachen dieses Herausfallens sind nur dem scharfen Beobachter bekannt. Es sind dies: Unvorsichtiges Hantieren mit dem Aschenbecher, Erschütterungen des Tisches, aber am allermeisten und von den wenigsten beobachtet, fallen sie durch das eigene Ober gewicht, da die Veraschung bei der in sich selbst brennenden Zigarette eine Verschie bung des Schwergewichtes bewirkt.
Die Erfindung betrifft nun einen Aschen becher, der von allen angeführten Nachteilen frei ist.
Dieser Aschenbecher ist mit einem durch eine Deckenöffnung zugänglichen, zur Auf nahme von Wasser bestimmten Höhlrauin versehen und derart gestaltet, dass eine Zi garette nur so aufgelegt werden ha.nn, dass ein Herausfallen derselben aus dem Aschen becher unter allen Umständen verhindert ist.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des neuartigen Aschen bechers dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform im senkrechten Schnitt; Fig. 2 ist eine Ober ansicht zu Fig. l; Fig. 3 zeigt einen aus Blech hergestellten Aschenbecher gemäss vor liegender Erfindung; Fig. 1 zeigt einen Teil einer weiteren Ausführungsform im Verti kalschnitt.
Der Aschenbecher kann. aus einem oder mehreren Teilen hergestellt werden. In vor liegendem Falle besteht der beispielsweise mit zylindrischem Aussenmantel versehene Aschenbecher aus -zwei ineinanderliegenden Teilen 1 und 2, die zwecl@mä.ssig dauernd miteinander verbunden sind und eine Wasser- kammer 3 bilden.
Der innere oder Oberteil 1 weist in der Mitte seiner Decke eine den Wasserraum zu gänglich machende Öffnung 4 auf und be sitzt eine um die Wasserkammer herum an geordnete Rinne 5i, so zwar, dass zwischen der öffnung d und der Rinne 5 ein zwecl- mässig mit radialen Furchen 6 versehenes Auflager 7 für das Rauchgut entstellt.
Im Auflagerteil 7 können vorteilhaft schräg nach unters gestellte Vertiefungen 8 vorge sehen sein, in welche das brennende Ende einer auf den Oberrand des zlusseilmantels ?' ge'legterl @Ig211'ette eingesteckt @verdell kallil,
um sie gegc-henunfa.lls ablöäclleri zu können und die lästige l1auclientwieklung zu ver hindern.
Der Umfangsteil od < -r Aussenmantel 2' des Aschenbechers ist so ausgeführt, dass erste rer zum freien Auflegen des Rauchgutes keine Gelegenheit gibt, das heisst dieses Auf legen praktisr-h unmöglich .na@_lit. 1'1-I;t'::
s" sind Höhe und Form des hier zvlilrdrischen ,-lussenmantcls so gen-ählt, dass ein schrä.@es Anlegen von Zigaretten schwierig ist.
Die Fläche des Auflagers 7 ist an beiden Enden der Furchen 6 zweckmässig nach unten ge bogen, so dass der das abgelegte Rauchgut von beiden \fiten. das heisst von dr@r Mitte oder von dein Umfang des Aschenbechers, leicht erfassen kann. Bei den dargestellten,
beispielsweisen Ausführungsformen bildet der Unterteil 2 den Boden des Wasserauf- na .hmeraumes 3 und beim Beispiel nach Fig. 1 und 2 den grössten Teil des Aussenmantels 2', dessen oberster Teil durch den Ober- bezw. Aussenrand des Oberteils 1 gebildet wird.
.Eine in die Furchen 6 eingelegte Ziga rette wird, gleichgültig ob sie von innen nach aussen oder umgekehrt weiter glimmt, niemals aus dem 3schenbc,clier herausfallen, sondern sie wird ent.wc-ler in die R'asserhan111.er 3 fallen und darin verlöschen oder in die sii@ umgebende Rinnt- 5. D < is gleiche ist der Fall bei Erschütterung des Aschenbechers mit aufgelegter Zigarette.
Selbst wenn eine Zigarette mit dem lhlncl- stück nach aussen zwischen dem Oberrind des Aussenmantel.. ?' und der Aufkgerfläche i aufgelegt wird, so wird sie schliesslic11 in den Ringraum :) fallen.
Ein Verschütten dcs Wasserinhaltes ist Regen des L'berhanges der Seitenwandung der Wassei'ha.mmer weder beim Verschieben noell beim Herumtragen des Bechers möglich, selbst. in senkreeliter Stellung wird bei ent- sprechender Füllung des Wasserraumes kein Wasser ausfliessen.
Diese senkrechte Stellung ergibt nämlich beim Anfüllen von selbst das richtige Mass für die notwendige Wasser menge. indem in dieser Stellung nur so weit @\'asser eingefüllt werden kann, bis letzteres bis zum untersten Punkt der mittleren Öff nung 4 gestiegen ist.
Der Aschenbecher kann aus beliebigem Material, wie Glas, Steingut, Marmor, Por zellan, Metall und dergleichen, und unter Beibehaltung der wesentlichen Merkmale der Erfindung in verschiedenartigen, auch künst lichen Entwürfen, ausgeführt sein.
Bei zweiteiliger Ausführung kann; wie in Fig. 4 gezeigt, zwischen den beiden Teilen eine Dichtung, zweckmässig eine f1- -oder stülpförmige Dichtung 11, vorgesehen sein, wobei die Höhlung zur Aufnahme der Dich tung so geformt ist, dass letztere durch das Gewicht bezw, den Druck des Oberteils 1 zu- sammengepresst und in richtiger Stellung ge halten wird.
Bei der Ausführung des Aschenbechers aus Blech (Fig. 3) ist der mit umgebördeltem Rand 9 versehene Oberteil 1 zunächst diesem Rand bei 10 konisch geformt, wodurch beim Aufsetzen des Oberteils 1 auf den Unterteil 2 nicht allein eine feste, sondern auch eine dichte Verbindung beider Teile 1 und 2 durch keilförmiges Eintreiben des konischen Ran des 10 erzielt wird.
Als weiteres Beispiel sei angeführt, dass der Unterteil 2 aus Blech, der Oberteil 1 aus Guss:metall hergestellt sein kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aschenbecher, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem durch eine Deckenöffnung zugänglichen Hohlraum zur Aufnahme von Wasser versehen und derart gestaltet ist, dass eine Zigarette nur so aufgelegt werden kann, dass ein Herausfallen derselben aus dem Aschenbecher unter allen Umständen verhin- dert ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Aschenbecher nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Deck enöffnnng .des Wasseraufnahmerau- mes und dem äussern Rand des Aschen bechers ein Auflager bezw. eine Fläche besteht, die zur Ablage des Rauchgutes mit radialen Furchen versehen ist und durch eine Rinne vom äussern Mantel des As.ch-enbechers getrennt ist, welche zur Aufnahme von Asche und von durch Ab brand selbst von der Auflage abfallenden Zigaretten .dient. 2.Aschenbecher nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsaufnahmeraum, wel cher zur Aufnahme von Rauchgutstum- meln bestimmt ist und das Weiterglim.men derselben verhindert, eine Form hat, die das Verschütten des Wassers beim Hin . und Herschieben, sowie beim Abtragen verhindert. 3. Aschenbecher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der äussere Aschen becherrand ein Auflegen der Zigaretten für sich .allein nicht gestattet. 4.Aschenbecher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass derselbe aus zwei in einanderliegenden Teilen besteht, von denen der innere oder Oberteil eine über hängende Wandung des Flüssigkeits-Auf- nahmeraumes mit mittlerer Öffnung, die flüssigkeitsfreie umlaufende Rinne (5) und - den obern Teil des Aussenmantels (2') bil det, während der Unterteil den Boden des Wasserraumes und den untern Teil des Aussenmantels (2 ') bildet.5. Aschenbecher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass im Oberteil des Aschen bechers Vertiefungen (8) vorgesehen sind, in die das brennende Ende der auf den Oberrand des Aussenmantels (2') aufge legten Zigarette eingesteckt werden kann. 6. Aschenbecher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass derselbe aus einem Ober- und einem Unterteil zusammengesetzt und aus Blech hergestellt ist, wobei der Oberteil mit einem konischen Rand (10) versehen ist, um eine feste und dichte Verbindung zwischen beiden Teilen zu erzielen. 7.Aschenbecher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass derselbe aus einem Ober- und einem Unterteil zusammengesetzt ist, wobei zwischen Unterteil und Oberteil eine Dichtung eingesetzt ist. B. Aschenbecher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung n - oder stulpförmig gestaltet ist und durch den Oberteil des Aschenbechers zusammenge drückt in Stellung gehalten wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT109167X | 1924-01-16 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH109167D CH109167A (de) | 1924-01-16 | 1924-03-05 | Aschenbecher. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH109167A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1036550B (de) * | 1956-06-02 | 1958-08-14 | Josef Schuster | Ringfoermiger, oben offener und einstueckig hergestellter Aschenbecher, insbesonderefuer den Haushalt |
-
1924
- 1924-03-05 CH CH109167D patent/CH109167A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1036550B (de) * | 1956-06-02 | 1958-08-14 | Josef Schuster | Ringfoermiger, oben offener und einstueckig hergestellter Aschenbecher, insbesonderefuer den Haushalt |
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