CH109282A - Maschine zum Anbringen einer Glasröhre an einem Glashohlkörper, insbesondere an einer Glasbirne. - Google Patents

Maschine zum Anbringen einer Glasröhre an einem Glashohlkörper, insbesondere an einer Glasbirne.

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CH109282A
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glass
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description


  Maschine zum Anbringen einer Glasröhre an einem Glashohlkörper, insbesondere  an einer Glasbirne.    Die Erfindung betrifft eine Maschine  zum Anbringen einer Glasröhre an einem  Glashohlkörper, insbesondere an einer Glas  birne. Die Maschine nach der Erfindung  eignet sich besonders zum Anbringen der  Evakuierröhre an einem zu evakuierenden  Glasgefäss, z. B. an einer Birne für eine elek  trische Lampe.  



  Evakuierröhre nennt man die zum Ver  binden der Birne mit der Vakuumleitung die  nende Glasröhre; die Vakuumröhre wird ge  wöhnlich in der Mitte des breiten Teils der  Birne, "Boden" genannt, angebracht.  



  Zum Anbringen der Evakuierröhre macht  man gewöhnlich zuerst an bestimmter Stelle  ein Loch in der Birnenwand. Dieses Loch  setzt t las Innere der Birne mit der     Evakuier-          röhre    in Verbindung; letztere wird mit einem  Ende mit der Glaswand des Loches     zusam-          mengescbmolzen.    Zu diesem letzten Zweck  werden Birnenwand und Röhre an den  wünschten Stellen weich gemacht. Nach dem  Anschmelzen wird die Evakuierröhre oft    knapp aüsserhalb der Birnenwand  schnürt.  



  Die Maschine nach der Erfindung ist ge  kennzeichnet durch ein drehbares Gestell.  durch vom Gestell getragene Glashohlkörper  halter und eine gleiche Anzahl vom Gestell  getragener Glasröhrenhalter. durch Vorrich  tungen zum Durchlochen der Glashohlkörper  an der Stelle, wo die Glasröhre anzubringen  ist, und durch Vorrichtungen, um den Glas  hohlkörper und die Glasröhre an dieser Stelle  zusammenzuschmelzen, wobei die genannten  Vorrichtungen wenigstens teilweise gleichzei  tig in Wirkung treten.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel einer Maschine nach eher Erfindung  dargestellt.  



  Fig. 1 ist eine Draufsicht auf die Ma  schine; Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt durch  die Maschine nach der Linie II-II der Fig.  1: Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt nach der  Linie III-III der Fig. 1; Fig. 4 ist eine  Vorderansicht, und Fig. a eine Draufsicht  auf einen Röilirenli:iltcr mit Breitner 11n!1      Steuerorganen, während Fig. G einen Verti  kalschnitt durch einen Birnenhalter zeigt.  



  Die dargestellte Maschine weist ein dreh  bares Gestell auf, das neun Arbeitsstellungen  einnehmen kann, in denen die verschiedenen  Arbeitsvorgänge nacheinander stattfinden.  Die Anzahl Stellungen kann je nach Um  ständen auch grösser oder kleiner gewählt  werden.    In Fig. 1 sind die aufeinanderfolgenden  Stellungen mit den Buchstaben A, B, C, D,  E, F, G, H, 7 bezeichnet. Das drehbare Ge  stell der Maschine hat ebensoviele Arme. wie  Arbeitsstellungen vorhanden sind: Im gezeig  ten Falle also neun. Jeder Arm trägt einett  Birnenhalter 15 (Fig. 2), einen Brenner 20  (Fig. 1 und 3) und einen Glasröhrenhalter.  bestehend aus zwei Zangenarmen 18 und 19  zum Festhalten der Evakuierröhre.

   Zum bes  seren Verständnis der     Maschine    seien im  folgenden die in den aufeinanderfolgenden  Stellungen stattfindenden Bearbeitungen be  schrieben    In der Stellung A wird die fertige Birne  entfernt, die neue Birne in den Birnenhalter  und die Evakuierröhre zwischen die Halte  arme 18 und 19 eingesetzt. Dann wird der  Birnenhalter in die nächste Stellung ge  bracht. Bei der dargestellten Maschine fin  det die Vorwärtsbewegung in der Richtung  der Uhrzeiger statt. Es ist einleuchtend, dass.  obwohl bei der veranschaulichten Maschine  die Vorwärtsbewegung von Hand erfolgt.  diese ebensogut in irgend einer bekannten  Weise selbsttätig ausgeführt werden kann,  und zwar derart, dass die Maschine selbst  tätig nacheinander in die verschiedenen Stel  lungen gebracht werden und in jeder Stel  lung eine bestimmte Zeit stehen bleiben kann.  



  In der Stellung B befindet sich der Bren  ner 20 über der Birne und richtet eine spitze  Flamme auf die Mitte des Birnenbodens. In  den Stellungen C, I) und E behält der Bren  ner dieselbe Lage in bezug auf die Birne bei,  und es wird der fragliche Teil der Birne  weiter erhitzt, wobei durch Anwendung von    Druckluft im Innern eher Birne in einer dieser  Stellungen die Mitte des Bodens durchlocht  wird. In der Stellung F hat der Brenner 20  sich von der Mittellinie der Birne wegbewegt  und ist an seiner Stelle die Evakuierröhre  mittelst der Haltearme 18 und 19 in diese  Mittellinie gebracht worden. Durch Brenner  101 wird jetzt der untere Teil der Röhre     er-          liitzt.    In der Stellung G werden durch Brenner  102 der untere Teil der Röhre und der mit  ihm zu verschmelzende Teil der Birne weiter  erhitzt.

   Wenn diese Teile hinreichend weich  sind. wird mit Hilfe des Hebel 96 die Röhre  mit der Birne in Berührung gebracht. worauf  sie angeschmolzen wird: darnach wird die  Röhre wieder etwas aufwärts gezogen, so     da##     eine Einschnürung in der Röhre nahe an der  Birne gebildet wird. Zweck dieser     Einsehnü-          rung    ist, das spätere Abschmelzen der     Eva-          kuierröhre    zu erleichtern und der Birnen  spitze die gewünschte Form zu geben. In  den Stellungen H und 7 kann sieh die jetzt  mit der Röhre zusammengesehmolzene Birne  abkühlen. und indem sich die Maschine von  der Stellung J nach der Stellung A bewegt.

    öffnen sich die Haltearme 18 und 19 selbst  tätig. während der Birnenhalter sieh gleich  zeitig derart abwärts bewegt, dass die Birne  samt Röhre alsdann in Stellung A leicht aus  dem Birnenhalter genommen werden kann. Die  sich nicht mit der Maschine bewegenden Bren  ner 101 und 102 sind mit dem festen Teil der  Maschine verbunden. Diese Befestigung ist  zur besseren Übersichtlichkeit in der Zeich  nung fortgelassen. Die Brenner werden mit  einem Gemisch von Gas und Luft, dessen Zu  fuhr in bekannter Weise stattfinden kann.  gespeist.    im folgenden ist nun der Bau der     ver-          seliierlenen    Maschinenteile ausführlicher @  schrieben.  



  Die Maschine besitzt einen Tisch 1  und 3). der mittelst Füssen 2 auf dem Boden  abgestützt ist. Eine vertikale hohle Achse 3  ist mittelst eines Bolzens 4 im Tisch 1 be  festigt. Um den obern Teil der Achse 3 ist       oin        (li:stell    5,<B>das</B>     zum        Beispiel    aus     Gu@ez-rn         bestehen kann, drehbar angebracht. Dieses  Gestell ruht auf dem erhöhten Mittelteil des  Tisches 1 und ist am obern Teil mit einem  Tisch 6 und am untern Teil mit einem Tisch 7  versehen.

   Am untern Rand des Tisches 7 ist  eine Anzahl herben 12 zum     Festhalten    des       drehbaren    Gestelles 5 in den verschiedenen  Stellungen     mittelst    eines federnden Riegels  11 (Fig. 2) angebracht. Der Riegel 11 ist im  obern Teil eines vertikalen Stiftes 9, der in  einer auf dem Tische 1 aufgesetzten Hülse 8  auf- und abbeweglich ist, befestigt. Durch  eine Feder 10 wird der Stift 9 und infolge  dessen auch der Riegel 11 aufwärts gedrückt.  Es ist einleuchtend, dass der Riegel bei der       Vorwärtsbewegung        des    Gestelles 5 nach jeder  Teildrehung in eine herbe 12 springt und in  folgedessen die Maschine in den aufeinander  folgenden Stellungen verriegelt wird.  



  Der Birnenhalter 15 besteht aus einem  Hohlkörper (Fig. 6), dem in weiter unten be  schriebener Weise Druckluft     zugeführt    wer  den kann. Die Birne 21 ruht im Halter auf  einem Ring 22 aus Gummi oder ähnlichem  Material und wird in der Normalstellung zwi  schen diesem Ringe und einem     mittelst    eines  Bolzens 29 mit dem Tisch 6 verbundenen  Gegenlager 16 festgehalten. Der Ring 22       wird    an der Aussenseite durch eine kleine  Kappe 23 (Fig. 6) geschützt und ist über den  obern Rand einer in den obern Teil des Hal  ters 15 geschraubten Hülse 25 gestülpt. Ein  am Halter 15 befestigter Stift 26 kann sich  in Schlitzführungen 27 zweier Supports 28  hin- und herbewegen.

   Der Birnenhalter 15  wird normal dadurch in der in Fig. 2 darge  stellten     Lage    gehalten, dass eine Feder 36  einen Winkelhebel 31 hochhält. Dieser Win  kelhebel ist um eine am Tische 7 befestigte  Achse 32 drehbar und greift mit einem Ende  um einen am Birnenhalter 15 befestigten Stift  30, während das andere, mit einer Rolle 33  versehene Ende bei der Vorwärtsbewegun  des Gestelles auf einer Führung 34 gleitet.  Die Führung 34 ist mittelst Säulen 35 auf  dem Tisch 1 der Maschine abgestützt und ist  also ortsfest. Wenn die Maschine sich von  Stellung J nach Stellung A bewegt, muss der    Birnenhalter in die in Fig. 2 punktierte Lage  gebracht werden.

   Zu diesem Zweck hat die  Führung 34 an dieser Stelle eine derartige  Form, dass die Rolle 33 nach der Mitte der  Maschine hin gedrückt     wird,    so dass die Fe  der 36 gespannt wird und der Stift 26 des  Birnenhalters sieh in den Führungen 27 ab  wärts bewegt. In demselben Augenblick, wo  sieh der Birnenhalter mit der fertigen Birne  abwärtsbewegt, öffnen sich auch die Halte  arme 18 und 19, da sonst die Evakuierröhre  abbrechen würde. Die Weise, in der dies be  wirkt wird, ist weiter unten beschrieben.  



  Wie bereits erwähnt, muss zum Durch  lochen des Birnenbodens dem Innern des Bir  nenschalters 15 Druckluft zugeführt werden.  Auch ist dafür zu sorgen. dass der Birnen  halter luftdicht abgeschlossen ist. Am obern  Ende     wird    dieser     luftdichte    Verschluss da  durch erhalten, dass die Birne 21 durch Zu  sammenwirken des Gegenlagers 16 mit der  Feder 36 an den Gummiring 22 angedrückt  wird. Am untern Ende ist der Birnenhalter  durch einen Boden 38 verschlossen, der     mit-          telst    um einen Zapfen 40 gelenkig drehbarer  Hebel 39 geöffnet werden kann. Mittelst  eines Schwingbolzens 41 kann der Boden 38  fest an den untern Rand des Halters 15 an  gedrückt werden.

   Es ist zu empfehlen, zwi  schen dem Boden 38 und dem Halter 15 einen  Ring aus Gummi oder ähnlichem     Material     anzubringen. Der Boden 38 ist dazu  um etwaige in den Halter gefallene  Glasscherben leicht entfernen zu können. Die  Druckluft wird durch eine Leitung 42 zuge  führt (Fig. 2). die mittelst eines biegsamen  Schlauches 43 aus Gummi oder dergleichen  mit einer Leitung 44 in Verbindung steht.  Es ist einleuchtend, dass so viele Leitungen  44 angebracht sind, als die Maschine Stellun  gen hat. Diesen Leitungen 44 wird im ge  gebenen     Augenblick    aus der Hohlachse 3  Druckluft zugeführt.

   Das Innere dieser Achse  ist nämlich durch eine     Leitung    45' an eine  nicht veranschaulichte Druckluftleitung an  geschlossen,     w@ihren:d    eine     Niil;    -16'     über        Einen          solchen    Teil     .J'es        TImfanges        derolila.chse        sir-li     erstreckt,. (ass     den        Leitungen    1-1 in     clen    Stel-      lungen B bis inklusive E Druvkluft zuge  führt wird.  



  Die 'Wand der Hohlachse 3 hat     ausser-          dein    eine Offnung, an die das linde einer im  Innern der Hohlachse 3 angebrachten Lei  tung 82 angeschlossen ist. Diese Leitung  dient als Auspuff. Wenn nämlich der Bir  nenhalter in die Stellung C bekommen ist  und die hocherhitzten Teile der Vakuumröhre  und der Birne aneinandergeschmolzen werden,  könnte bei diesem Zusammenschmelzen ein  Überdruck, der infolge der starken Erhitzung  der in der Birne befindlichen Luft entsteht,  schädlich wirken. Zur Verhütung dieses  schädlichen Einflusses kommt in dieser Stel  lung die Leitung 44 der vorerwähnten Öff  nung in der Hohlachse 3 gegenüber zu lie  gen, so dass die Luft aus dem Birnenhalter  durch die Leitung 82 entweiehen kann.  



  Wie bereits erwähnt, wird vom Arbeiter  eine Birne in den Birnenhalter gebracht,  wenn letzterer sich in Stellung A befindet.  wobei der Birnenhalter sich in der in Fig.  punktierten Lage befindet. In dieser Stellung  wird auch die Glasröhre in den Röhrenhalter  eingesetzt. Ein am feststehenden Teil der  Maschine befestigter Arm 105 (Fig. 1) dient  dabei als Anschlag, so dass die Glasröhren  immer in derselben Höllenlage in die Röhren  halter gehracht lull darin festgehalten wer  den Darauf wird die Maschine um eine Ski  lung weiter (von A nach ss) gedreht. Wenn  der Birnenhalter von Stellung A nach B UM  geht, bewegt er sieh durch die Wirkung der  Feder 36 aufwärts, so dass die Birne in der  vorher beschriebenen 'Wehr zwischen dein  Gegenhalter 16 und dem Ring 22  klemmt wird.

   Auch bewegt siele der Halter  für die Haltearme 18 und 19 und für den  Brenner 20 beim Übergang des Gestelles von  Stellung A nach Stellung B, derart, dass der  Brenner 20 in die Mittelase der Birne zu  stehen kommt.  



  Dur Antrieb und die Handhabung der  Haltearme 1 s und 19 und der Brenner 20  wird im nachfolgenden inspsondere anhand  der F     ig.    3, 1, und 5     a.usfülirlich        beschrieben.     
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<tb>  O'era.de <SEP> illl@zlibalane'lel'tIl, <SEP> <B>;-</B> <SEP> dass <SEP> die <SEP> Achse <SEP> -il
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   <SEP> Diree <SEP> Mille <SEP> AM <SEP> wenn <SEP> die <SEP> '.Ll  alhine <SEP> sich <SEP> hintereinawler <SEP> von <SEP> ihellune <SEP> _i         nach den Stellungen B, C, D und E bewegt,  auf der Führung 90.  



  Ein Hebel 85 bildet ein Ganzes mit dem  Hebel 88, und eine einerseits am Hebel 85  und anderseits an der Stütze 87 befestigte  Feder 86 sorgt dafür, dass die Achse 47 sich  normal in einer solchen Lage     befindet,    dass  die Zangenarme 18 und 19 sich gerade über  der Birne     befinden,    wie es in den     Stellungen     F, G, H, J und A in Fig. 1 der Fall ist.  



  Wenn jedoch die Rolle 89 auf der Füh  rung 90 gleitet, wird die Feder 86 gespannt  und dreht sich die Achse 47 um einen sol  chen Winkel, dass der Brenner 20 in die Mit  telase der Birne gebracht wird. Der Brenner  20 hat diese Lage in den Stellungen B, C, D  und E der Maschine. In diesen Stellungen  ist dem Brenner ein Gemisch von Gas und  Luft zuzuführen. Zu diesem Zweck hat der  Brenner 20 eine Zuleitung 71, die an einem  am obern Ende der Achse 47 befestigten  Block 72 festsitzt. Die Röhre 71 steht wie  der mit einer durch einen Gummischlauch 74  (Fig. 3) mit einer wagrechten Röhre 7 5 ver  bundenen Röhre 73 in Verbindung. Die  Röhre 75 mündet mit dem andern Ende in  eine Büchse 77, die um eine an der Hohl  achse 3 befestigte Achse 76 drehbar ist.

   Die  Büchse 77 wird samt dem drehbaren Tisch 6  der Maschine vorwärtsbewegt, indem sie  durch einen Deckel 78 mit diesem Tische  verbunden ist.  



  Das Gemisch von Gas und Luft wird  durch eine in der Hohlachse 3 angebrachte  Röhre 80 zugeführt. Diese Röhre steht mit  einer Bohrung 79 der Achse 76 in Verbin  dung und durch diese Bohrung mit einer Nut  81, die sich über einen solchen Teil des     Um-          fanges    der Achse 76 erstreckt, dass der Röhre  75 ein Gemisch von Gas und Luft zugeführt  wird, wenn der Brenner 20 sieh in einer der  Stellungen B, C, D oder E befindet. Die  Flamme des Brenners wird, wenn die Ma  schine sich von A nach B bewegt, mittelst  einer kleinen Gasflamme aus einer Leitung  103 (Fig. 1) entzündet.  



  Der Brenner richtet dann eine spitzige  Flamme auf den mittleren Teil des Birnen-    budens, so dass dieser Teil erweicht und die  Birne an dieser Stelle in einer der Stellungen  C, D oder E mittelst in vorher beschriebener  Weise dem Innern der Birne zugeführter  Druckluit durchlocht werden kann.  



  Durch Regelung der Temperatur der  Flamme, sowie des Druckes der Druckluft,  kann man die Gröle des Loches und die Form  der Glaswand dieses Loches beliebig regeln.  in dem Augenblick, wo die Druckluft das  Loch bläst, wird gewöhnlich auch die  Flamme des Brenners 20 ausgeblasen. Jeden  falls wird diese Flamme nach der Stellung  E der Maschine gelöscht, weil dann keine  Zufuhr zu den Röhren 75 mehr stattfindet.  



  Die     Birne    ist dann     für    das     Anbringen     und Anschmelzen der Evakuierröhre vorbe  reitet. Der spitze Brenner 20 ist von der  Mittelale der Birne wegzubewegen, indem  die Haltearme 18 und 19 über die Birne ge  bracht werden müssen. Dies wird zwischen  den Stellungen E und F dadurch bewirkt,  dass die Rolle 89 sich von der Führung 68  wegbewegt.  



  In den nächstfolgenden Stellungen der  Maschine wird die Evakuierröhre, die in der  Stellung A in die Haltearme geschoben wor  den ist, in der Mittelaze der Birne festge  halten.  



  Die Haltearme 18 und 19, die zusammen  ein Maul zum Festhalten der Röhre bilden,  sind um die in dem Irin 56 befestigten Stifte  48 und 49 drehbar und bilden mit zwei in  einandergreifenden Zahnsegmenten 50 und 51  (Fig. 5) ein Ganze. Mit dem Zahnsegment  51 ist ein Hebel 52 fest verbunden, der am  Ende mit einer Rolle 53 versehen ist und  durch eine Feder 55 normal in eine solche  Lage gezogen wird, dass die Haltearme 18  und 19 geschlossen sind. Um das Einschie  ben der Evakuierröhre in die Hallearme zu  erleichtern. sind diese an der Vorderseile mit  urngebogenen Fingern versehen.  



  In der Stellung F der Maschine wird  durch die Flammen aus den Brennern 101  der untere Toll der Röhre vorerhitzt. In der       Stellung-        G        @verrlen        durch        tlie        Brenner    1(1?       das        ttnierc        Ende        der    Röhre und der Glas-      wand des Loches in der Birne weiter erhitzt  und erweicht.  



  Ein zweiter Arbeiter, der sich bei der  Stellung G der Maschine befindet, bringt  darauf mittelst des Handhebels 96 die Röhre  etwas abwärts, und zwar derart,     da##    Röhre  und Birne sich berühren und zusammen  schmelzen. Sind die Teile     aneinanderge-          schmolzen,    so liebt er mit Hilfe des     Hand-          liebels    96 die Röhre wieder etwas aufwärts,  so dass sich in der Rühre, nahe an der     Bir-          iienwand,    eine Einschnürung bildet. Schliess  lich dreht dieser Arbeiter die Maschine in die  nächste Stellung (von G nach H). Birne und  Röhre können sich dann in den Stellungen H  und J der Maschine abkühlen.

   Bei der Stel  lung J läuft die Rolle 53 gegen eine mit dein  feststehenden Teil der Maschine verbundene  Führung 104. Hierdurch wird die Rolle 53  seitwärts gedrückt, und es öffnen sich die  Haltearme 18 und 19. Wenn der Birnen  halter sich dann in der vorher beschriebenen  Weise nach vorn abwärtsbewegt und in die  bei A veranschaulichte Lage kommt, so kann  die Röhre frei zwischen den Haltearmen 18  und 19 passieren, so dass ein Abbrechen dieses  Teils verhütet wird. Knapp nach der Stel  lung J     schlie##en    sich die Haltearme wieder  selbsttätig.  



  Wie bereits erwähnt, kann man den dreh  baren Teil der Maschine auch selbsttätig an  treiben. Es ist jedem Sachverständigen ein  leuchtend. dass man hierbei auch das Ver  schieben der Röhre zum Festschmelzen und  zum Einschnüren selbsttätig vor sich gehen  las seil kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zum Anbringen einer Glas röhre an eineng Glashohlkörper, insbe sondere an einer Glasbirne, gekennzeich net durch ein drehbares Gestell, durch vom Gesltell getragene Glashohlkörperhal ter und eine gleiche Anzahl vorn Gestell tragener Glasröhrenhalter, durch Vorrich tungen zum Durchlochen der Glashohlkörper an der Stellt, wo die Glasröhre anzubringen ist, und durch Vorrichtungen, um den Glas- EMI0006.0009 liolillctirpt#r <SEP> und <SEP> ilie <SEP> <B>I <SEP> Tlasrollrt'</B> <SEP> ,,i <SEP> _;iF@s@" <tb> Stelle <SEP> allelllall(lt_'i'zll,@ihnlt-llt'il, <SEP> @@tt;@@I <SEP> .._ <SEP> nannten <SEP> Vorriellt11I1\-'eil <SEP> wenl'Ttt'll: <tb> gleiclizeiti- <SEP> in <SEP> @#@'irkun#;' <SEP> treten.
    1ü 1 TEP, A1 >\ PP,ü CHE EMI0006.0016 1. <SEP> Maschine <SEP> nacll <SEP> Piitt'Iit;ilispr11el1. <SEP> tlü#111@2'_2 <tb> gekenlizeielinet, <SEP> daLl <SEP> zum <SEP> Erhitzen <SEP> ..es <SEP> zu <tb> durchlochenden <SEP> Teils <SEP> tles <SEP> @laht.@illküi>;:
    r_ <tb> für <SEP> jeden <SEP> @lashoblliürperhaiter <SEP> ein <SEP> Bren iier <SEP> ant,'ebraclit <SEP> ist, <SEP> welche <SEP> Brenner <SEP> vt@m <tb> drehbaren <SEP> Gestell <SEP> getragen <SEP> werden. <tb> ?. <SEP> Maschine <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> Un teranspruch <SEP> 1, <SEP> gekennzeichnet <SEP> dul'cii <SEP> einen <tb> Mecha.iiismus, <SEP> der <SEP> zunächst <SEP> eiiieii <SEP> Bren ner <SEP> zum <SEP> Erhitzen <SEP> (lt#s <SEP> zu <SEP> dllrt'nVLtleIIdtn <tb> Teils <SEP> des <SEP> Clashollliii)rpers <SEP> in <SEP> :
    iie <SEP> wirk same <SEP> Stellulig <SEP> brin,'t <SEP> und <SEP> dann <SEP> einen <tb> Rührenhalter <SEP> saIllt <SEP> all@llen311t-_Zelltlir <tb> Röhre <SEP> in <SEP> die <SEP> in <SEP> bezug <SEP> auf <SEP> einen <SEP> in <SEP> dein <tb> Halter <SEP> befindlichen <SEP> @lashohl%öiller <SEP> rich tige <SEP> Arbeitslage <SEP> bringt. <tb> 13. <SEP> Maschine <SEP> nach <SEP> Patentanspru.-,ii. <SEP> üatiureh <tb> gekeiinzeiclinet, <SEP> da13 <SEP> aas <SEP> drehbare <SEP> Gestel\ <tb> 1111t <SEP> einer <SEP> Allzahl <SEP> Gla^hohlliörl)#_I'tl'.'.lt@rii. <tb> in <SEP> denen <SEP> die <SEP> CTla@llohlliürper <SEP> in <SEP> ;-._#r:i:ialer <tb> La-e <SEP> fest#@c#llulten <SEP> und. <tb> Lind <SEP> 1111t <SEP> e'1neZ' <SEP> .>it-1#_IleIl <SEP> Anz4-_ <tb> auf- <SEP> und <SEP> ,cbhe -t..,.:,_her <tb> Cilurtillrellhalt#@r <SEP> .._r:#@ilr#n <SEP> ist. <SEP> ._:1:i':
    1 <SEP> :._. clie <SEP> die <SEP> Glasrührun <SEP> @enlire.@l11 <SEP> iz@er <SEP> <I>f.--r</I> <tb> Mitte <SEP> jt. <SEP> eines <SEP> in <SEP> uinenl <SEP> Glass_@llhit@rper lialter <SEP> befindlielien <SEP> (Tlashohlk)r;perse@t bfaia,lten <SEP> werden <SEP> kennen. <SEP> .6. <SEP> Maschine <SEP> nach <SEP> Patt#iitaiispruch <SEP> und <SEP> L <SEP> u teransprucli <SEP> <B>13</B>. <SEP> tl < icitirt#I1 <tb> da13 <SEP> (las <SEP> clrehbart# <SEP> (teaell <SEP> ::z@n <SEP> I@:__:
    <SEP> z#@n <tb> der <SEP> Bodt.iiiiiitte <SEP> el--i- <SEP> für <tb> jerlen <SEP> (rlash <SEP> c@hlli@@r@@#-I'ltalter-:at@n <SEP> Dren ner <SEP> und <SEP> anlmrcl#'nl <SEP> @'#trrit#lita:.@:#-n <SEP> t^ä;t, <tb> um <SEP> diese <SEP> I@rtvlntr <SEP> in <SEP> .int# <SEP> <B><I><U>CA</U></I></B> <SEP> La- <B>zu</B> <SEP> ltl'lllt"'W1. <SEP> t1,11) <SEP> #. <tb> auf <SEP> die <SEP> Jlittt' <SEP> dt'. <SEP> I@ <SEP> @#Ir'il-#_- <SEP> f <SEP> r:häoh <SEP> kl)1'pt'1's <SEP> rlt#liten. <tb> a. <SEP> :llast#hint# <SEP> iiaoli <SEP> I'@it.-ntan:pru.-h <SEP> 11a <SEP> 1 <SEP> I- n tr#ranspru'h <SEP> ), <tb> rlass <SEP> jt#dt-r <SEP> (@lasrüllrt#nhalter <SEP> an <SEP> -.... <SEP> :
    <SEP> -rti halvii <SEP> Ac'ltsc# <SEP> l,c'1't#t.i_@t <SEP> ist. <SEP> _#a1 <SEP> ,. <SEP> =11- baren Gestell auf- und abbeweglich und drehbar ist, und Leim Umlauf des dreh baren Gestelles selbsttätig derart ge dreht wird, dass die Halter periodisch senkrecht über die Mitte je eines Glas- hohlkürpcrs gebracht werden. 6. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 3 und 5, dadurch ge- kenuzeichnet, dass die vertikale Achse geben die Schwerkraft ausbalanciert ist. 7. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2, 3 und 5, dadureh gekennzeichnet. dass die Brenner zum Erhitzen des zu durchlochenden Glas hohlkörperteils an der erwähnten verti kalen Achse befestigt sind. 8.
    Mascbine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass die Glashohlkörper halter selbsttätig aus deren Lage unter halb des Röhrenhalters gebracht werden, so dass das Eimetzen der Glashohlkörper ohne Störung durch die Röhrenhalter möglich ist. 9. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dar die Glashohlkörperhalter mit einem oder mehreren Stiften ver sehen sind, die in mit dem drehbaren Ge stell fest verbundenen Führungen be weglich sind. welche Führungen derart gestaltet sind. da## die Glashohlkörper beine Erreichen einer gewissen Stellung nach aussen heruntergeschwenkt werden. 10.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3, 8 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Glasröhrenhalter, wenn die Glashohlkörperhalter nach au##en herumtergeschwenkt werden. sich selbsttätig öffnen. 11. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3, 8. 9 und 10. dadurch gekennzeichnet, dass jeder Glasröhren- lialter aus zwei federnden Haltearmen bestellt, die sich durch die Zusammen wirkung einer Rolle mit einer Führung periodisch öffnen und schliessen. 12.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Gestell mit einem uni eine Hohlachse drehbaren zentralen Ständer versehen ist, an dem sämtliche Glashohlkörperhalter durch Druckluftleitungen angeschlossen sind, welche Leitungen periodisch mit dem Innenraum der Hohlachse in Verbin dung versetzt werden. 13. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Glashohlkörperhalter während ihres Verbleibens in der Stelle, wo das Auschmelzen der Glasröhre geschieht, an einen Auspuff angeschlossen sind. 14.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brenner zum Erhitzen des zu durchlochenden Teils des Glashohlkör pers durch Gasleitungen an einen fest mit dem drehbaren Gestell verbundenen und um eine hohle Mittelachse drehbaren zentralen Ständer angeschlossen sind, wobei die Gasleitungen beim Umlauf des Ständers periodisch mit dem Innen raum der klittelachse in Verbindung ge langen.
    <B>15.</B> Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Glashohlkörper durch Zusam menwirken der GlashohlkörperhaIter mit einer gleichen Anzahl mit dem drehbaren Gestell verbundener Anschläge festgehal ten und zentriert werden.
CH109282D 1923-03-17 1924-03-15 Maschine zum Anbringen einer Glasröhre an einem Glashohlkörper, insbesondere an einer Glasbirne. CH109282A (de)

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