Maschine zum Anbringen einer Glasröhre an einem Glashohlkörper, insbesondere an einer Glasbirne. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Anbringen einer Glasröhre an einem Glashohlkörper, insbesondere an einer Glas birne. Die Maschine nach der Erfindung eignet sich besonders zum Anbringen der Evakuierröhre an einem zu evakuierenden Glasgefäss, z. B. an einer Birne für eine elek trische Lampe.
Evakuierröhre nennt man die zum Ver binden der Birne mit der Vakuumleitung die nende Glasröhre; die Vakuumröhre wird ge wöhnlich in der Mitte des breiten Teils der Birne, "Boden" genannt, angebracht.
Zum Anbringen der Evakuierröhre macht man gewöhnlich zuerst an bestimmter Stelle ein Loch in der Birnenwand. Dieses Loch setzt t las Innere der Birne mit der Evakuier- röhre in Verbindung; letztere wird mit einem Ende mit der Glaswand des Loches zusam- mengescbmolzen. Zu diesem letzten Zweck werden Birnenwand und Röhre an den wünschten Stellen weich gemacht. Nach dem Anschmelzen wird die Evakuierröhre oft knapp aüsserhalb der Birnenwand schnürt.
Die Maschine nach der Erfindung ist ge kennzeichnet durch ein drehbares Gestell. durch vom Gestell getragene Glashohlkörper halter und eine gleiche Anzahl vom Gestell getragener Glasröhrenhalter. durch Vorrich tungen zum Durchlochen der Glashohlkörper an der Stelle, wo die Glasröhre anzubringen ist, und durch Vorrichtungen, um den Glas hohlkörper und die Glasröhre an dieser Stelle zusammenzuschmelzen, wobei die genannten Vorrichtungen wenigstens teilweise gleichzei tig in Wirkung treten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel einer Maschine nach eher Erfindung dargestellt.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf die Ma schine; Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt durch die Maschine nach der Linie II-II der Fig. 1: Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt nach der Linie III-III der Fig. 1; Fig. 4 ist eine Vorderansicht, und Fig. a eine Draufsicht auf einen Röilirenli:iltcr mit Breitner 11n!1 Steuerorganen, während Fig. G einen Verti kalschnitt durch einen Birnenhalter zeigt.
Die dargestellte Maschine weist ein dreh bares Gestell auf, das neun Arbeitsstellungen einnehmen kann, in denen die verschiedenen Arbeitsvorgänge nacheinander stattfinden. Die Anzahl Stellungen kann je nach Um ständen auch grösser oder kleiner gewählt werden. In Fig. 1 sind die aufeinanderfolgenden Stellungen mit den Buchstaben A, B, C, D, E, F, G, H, 7 bezeichnet. Das drehbare Ge stell der Maschine hat ebensoviele Arme. wie Arbeitsstellungen vorhanden sind: Im gezeig ten Falle also neun. Jeder Arm trägt einett Birnenhalter 15 (Fig. 2), einen Brenner 20 (Fig. 1 und 3) und einen Glasröhrenhalter. bestehend aus zwei Zangenarmen 18 und 19 zum Festhalten der Evakuierröhre.
Zum bes seren Verständnis der Maschine seien im folgenden die in den aufeinanderfolgenden Stellungen stattfindenden Bearbeitungen be schrieben In der Stellung A wird die fertige Birne entfernt, die neue Birne in den Birnenhalter und die Evakuierröhre zwischen die Halte arme 18 und 19 eingesetzt. Dann wird der Birnenhalter in die nächste Stellung ge bracht. Bei der dargestellten Maschine fin det die Vorwärtsbewegung in der Richtung der Uhrzeiger statt. Es ist einleuchtend, dass. obwohl bei der veranschaulichten Maschine die Vorwärtsbewegung von Hand erfolgt. diese ebensogut in irgend einer bekannten Weise selbsttätig ausgeführt werden kann, und zwar derart, dass die Maschine selbst tätig nacheinander in die verschiedenen Stel lungen gebracht werden und in jeder Stel lung eine bestimmte Zeit stehen bleiben kann.
In der Stellung B befindet sich der Bren ner 20 über der Birne und richtet eine spitze Flamme auf die Mitte des Birnenbodens. In den Stellungen C, I) und E behält der Bren ner dieselbe Lage in bezug auf die Birne bei, und es wird der fragliche Teil der Birne weiter erhitzt, wobei durch Anwendung von Druckluft im Innern eher Birne in einer dieser Stellungen die Mitte des Bodens durchlocht wird. In der Stellung F hat der Brenner 20 sich von der Mittellinie der Birne wegbewegt und ist an seiner Stelle die Evakuierröhre mittelst der Haltearme 18 und 19 in diese Mittellinie gebracht worden. Durch Brenner 101 wird jetzt der untere Teil der Röhre er- liitzt. In der Stellung G werden durch Brenner 102 der untere Teil der Röhre und der mit ihm zu verschmelzende Teil der Birne weiter erhitzt.
Wenn diese Teile hinreichend weich sind. wird mit Hilfe des Hebel 96 die Röhre mit der Birne in Berührung gebracht. worauf sie angeschmolzen wird: darnach wird die Röhre wieder etwas aufwärts gezogen, so da## eine Einschnürung in der Röhre nahe an der Birne gebildet wird. Zweck dieser Einsehnü- rung ist, das spätere Abschmelzen der Eva- kuierröhre zu erleichtern und der Birnen spitze die gewünschte Form zu geben. In den Stellungen H und 7 kann sieh die jetzt mit der Röhre zusammengesehmolzene Birne abkühlen. und indem sich die Maschine von der Stellung J nach der Stellung A bewegt.
öffnen sich die Haltearme 18 und 19 selbst tätig. während der Birnenhalter sieh gleich zeitig derart abwärts bewegt, dass die Birne samt Röhre alsdann in Stellung A leicht aus dem Birnenhalter genommen werden kann. Die sich nicht mit der Maschine bewegenden Bren ner 101 und 102 sind mit dem festen Teil der Maschine verbunden. Diese Befestigung ist zur besseren Übersichtlichkeit in der Zeich nung fortgelassen. Die Brenner werden mit einem Gemisch von Gas und Luft, dessen Zu fuhr in bekannter Weise stattfinden kann. gespeist. im folgenden ist nun der Bau der ver- seliierlenen Maschinenteile ausführlicher @ schrieben.
Die Maschine besitzt einen Tisch 1 und 3). der mittelst Füssen 2 auf dem Boden abgestützt ist. Eine vertikale hohle Achse 3 ist mittelst eines Bolzens 4 im Tisch 1 be festigt. Um den obern Teil der Achse 3 ist oin (li:stell 5,<B>das</B> zum Beispiel aus Gu@ez-rn bestehen kann, drehbar angebracht. Dieses Gestell ruht auf dem erhöhten Mittelteil des Tisches 1 und ist am obern Teil mit einem Tisch 6 und am untern Teil mit einem Tisch 7 versehen.
Am untern Rand des Tisches 7 ist eine Anzahl herben 12 zum Festhalten des drehbaren Gestelles 5 in den verschiedenen Stellungen mittelst eines federnden Riegels 11 (Fig. 2) angebracht. Der Riegel 11 ist im obern Teil eines vertikalen Stiftes 9, der in einer auf dem Tische 1 aufgesetzten Hülse 8 auf- und abbeweglich ist, befestigt. Durch eine Feder 10 wird der Stift 9 und infolge dessen auch der Riegel 11 aufwärts gedrückt. Es ist einleuchtend, dass der Riegel bei der Vorwärtsbewegung des Gestelles 5 nach jeder Teildrehung in eine herbe 12 springt und in folgedessen die Maschine in den aufeinander folgenden Stellungen verriegelt wird.
Der Birnenhalter 15 besteht aus einem Hohlkörper (Fig. 6), dem in weiter unten be schriebener Weise Druckluft zugeführt wer den kann. Die Birne 21 ruht im Halter auf einem Ring 22 aus Gummi oder ähnlichem Material und wird in der Normalstellung zwi schen diesem Ringe und einem mittelst eines Bolzens 29 mit dem Tisch 6 verbundenen Gegenlager 16 festgehalten. Der Ring 22 wird an der Aussenseite durch eine kleine Kappe 23 (Fig. 6) geschützt und ist über den obern Rand einer in den obern Teil des Hal ters 15 geschraubten Hülse 25 gestülpt. Ein am Halter 15 befestigter Stift 26 kann sich in Schlitzführungen 27 zweier Supports 28 hin- und herbewegen.
Der Birnenhalter 15 wird normal dadurch in der in Fig. 2 darge stellten Lage gehalten, dass eine Feder 36 einen Winkelhebel 31 hochhält. Dieser Win kelhebel ist um eine am Tische 7 befestigte Achse 32 drehbar und greift mit einem Ende um einen am Birnenhalter 15 befestigten Stift 30, während das andere, mit einer Rolle 33 versehene Ende bei der Vorwärtsbewegun des Gestelles auf einer Führung 34 gleitet. Die Führung 34 ist mittelst Säulen 35 auf dem Tisch 1 der Maschine abgestützt und ist also ortsfest. Wenn die Maschine sich von Stellung J nach Stellung A bewegt, muss der Birnenhalter in die in Fig. 2 punktierte Lage gebracht werden.
Zu diesem Zweck hat die Führung 34 an dieser Stelle eine derartige Form, dass die Rolle 33 nach der Mitte der Maschine hin gedrückt wird, so dass die Fe der 36 gespannt wird und der Stift 26 des Birnenhalters sieh in den Führungen 27 ab wärts bewegt. In demselben Augenblick, wo sieh der Birnenhalter mit der fertigen Birne abwärtsbewegt, öffnen sich auch die Halte arme 18 und 19, da sonst die Evakuierröhre abbrechen würde. Die Weise, in der dies be wirkt wird, ist weiter unten beschrieben.
Wie bereits erwähnt, muss zum Durch lochen des Birnenbodens dem Innern des Bir nenschalters 15 Druckluft zugeführt werden. Auch ist dafür zu sorgen. dass der Birnen halter luftdicht abgeschlossen ist. Am obern Ende wird dieser luftdichte Verschluss da durch erhalten, dass die Birne 21 durch Zu sammenwirken des Gegenlagers 16 mit der Feder 36 an den Gummiring 22 angedrückt wird. Am untern Ende ist der Birnenhalter durch einen Boden 38 verschlossen, der mit- telst um einen Zapfen 40 gelenkig drehbarer Hebel 39 geöffnet werden kann. Mittelst eines Schwingbolzens 41 kann der Boden 38 fest an den untern Rand des Halters 15 an gedrückt werden.
Es ist zu empfehlen, zwi schen dem Boden 38 und dem Halter 15 einen Ring aus Gummi oder ähnlichem Material anzubringen. Der Boden 38 ist dazu um etwaige in den Halter gefallene Glasscherben leicht entfernen zu können. Die Druckluft wird durch eine Leitung 42 zuge führt (Fig. 2). die mittelst eines biegsamen Schlauches 43 aus Gummi oder dergleichen mit einer Leitung 44 in Verbindung steht. Es ist einleuchtend, dass so viele Leitungen 44 angebracht sind, als die Maschine Stellun gen hat. Diesen Leitungen 44 wird im ge gebenen Augenblick aus der Hohlachse 3 Druckluft zugeführt.
Das Innere dieser Achse ist nämlich durch eine Leitung 45' an eine nicht veranschaulichte Druckluftleitung an geschlossen, w@ihren:d eine Niil; -16' über Einen solchen Teil .J'es TImfanges derolila.chse sir-li erstreckt,. (ass den Leitungen 1-1 in clen Stel- lungen B bis inklusive E Druvkluft zuge führt wird.
Die 'Wand der Hohlachse 3 hat ausser- dein eine Offnung, an die das linde einer im Innern der Hohlachse 3 angebrachten Lei tung 82 angeschlossen ist. Diese Leitung dient als Auspuff. Wenn nämlich der Bir nenhalter in die Stellung C bekommen ist und die hocherhitzten Teile der Vakuumröhre und der Birne aneinandergeschmolzen werden, könnte bei diesem Zusammenschmelzen ein Überdruck, der infolge der starken Erhitzung der in der Birne befindlichen Luft entsteht, schädlich wirken. Zur Verhütung dieses schädlichen Einflusses kommt in dieser Stel lung die Leitung 44 der vorerwähnten Öff nung in der Hohlachse 3 gegenüber zu lie gen, so dass die Luft aus dem Birnenhalter durch die Leitung 82 entweiehen kann.
Wie bereits erwähnt, wird vom Arbeiter eine Birne in den Birnenhalter gebracht, wenn letzterer sich in Stellung A befindet. wobei der Birnenhalter sich in der in Fig. punktierten Lage befindet. In dieser Stellung wird auch die Glasröhre in den Röhrenhalter eingesetzt. Ein am feststehenden Teil der Maschine befestigter Arm 105 (Fig. 1) dient dabei als Anschlag, so dass die Glasröhren immer in derselben Höllenlage in die Röhren halter gehracht lull darin festgehalten wer den Darauf wird die Maschine um eine Ski lung weiter (von A nach ss) gedreht. Wenn der Birnenhalter von Stellung A nach B UM geht, bewegt er sieh durch die Wirkung der Feder 36 aufwärts, so dass die Birne in der vorher beschriebenen 'Wehr zwischen dein Gegenhalter 16 und dem Ring 22 klemmt wird.
Auch bewegt siele der Halter für die Haltearme 18 und 19 und für den Brenner 20 beim Übergang des Gestelles von Stellung A nach Stellung B, derart, dass der Brenner 20 in die Mittelase der Birne zu stehen kommt.
Dur Antrieb und die Handhabung der Haltearme 1 s und 19 und der Brenner 20 wird im nachfolgenden inspsondere anhand der F ig. 3, 1, und 5 a.usfülirlich beschrieben.
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<SEP> Diree <SEP> Mille <SEP> AM <SEP> wenn <SEP> die <SEP> '.Ll alhine <SEP> sich <SEP> hintereinawler <SEP> von <SEP> ihellune <SEP> _i nach den Stellungen B, C, D und E bewegt, auf der Führung 90.
Ein Hebel 85 bildet ein Ganzes mit dem Hebel 88, und eine einerseits am Hebel 85 und anderseits an der Stütze 87 befestigte Feder 86 sorgt dafür, dass die Achse 47 sich normal in einer solchen Lage befindet, dass die Zangenarme 18 und 19 sich gerade über der Birne befinden, wie es in den Stellungen F, G, H, J und A in Fig. 1 der Fall ist.
Wenn jedoch die Rolle 89 auf der Füh rung 90 gleitet, wird die Feder 86 gespannt und dreht sich die Achse 47 um einen sol chen Winkel, dass der Brenner 20 in die Mit telase der Birne gebracht wird. Der Brenner 20 hat diese Lage in den Stellungen B, C, D und E der Maschine. In diesen Stellungen ist dem Brenner ein Gemisch von Gas und Luft zuzuführen. Zu diesem Zweck hat der Brenner 20 eine Zuleitung 71, die an einem am obern Ende der Achse 47 befestigten Block 72 festsitzt. Die Röhre 71 steht wie der mit einer durch einen Gummischlauch 74 (Fig. 3) mit einer wagrechten Röhre 7 5 ver bundenen Röhre 73 in Verbindung. Die Röhre 75 mündet mit dem andern Ende in eine Büchse 77, die um eine an der Hohl achse 3 befestigte Achse 76 drehbar ist.
Die Büchse 77 wird samt dem drehbaren Tisch 6 der Maschine vorwärtsbewegt, indem sie durch einen Deckel 78 mit diesem Tische verbunden ist.
Das Gemisch von Gas und Luft wird durch eine in der Hohlachse 3 angebrachte Röhre 80 zugeführt. Diese Röhre steht mit einer Bohrung 79 der Achse 76 in Verbin dung und durch diese Bohrung mit einer Nut 81, die sich über einen solchen Teil des Um- fanges der Achse 76 erstreckt, dass der Röhre 75 ein Gemisch von Gas und Luft zugeführt wird, wenn der Brenner 20 sieh in einer der Stellungen B, C, D oder E befindet. Die Flamme des Brenners wird, wenn die Ma schine sich von A nach B bewegt, mittelst einer kleinen Gasflamme aus einer Leitung 103 (Fig. 1) entzündet.
Der Brenner richtet dann eine spitzige Flamme auf den mittleren Teil des Birnen- budens, so dass dieser Teil erweicht und die Birne an dieser Stelle in einer der Stellungen C, D oder E mittelst in vorher beschriebener Weise dem Innern der Birne zugeführter Druckluit durchlocht werden kann.
Durch Regelung der Temperatur der Flamme, sowie des Druckes der Druckluft, kann man die Gröle des Loches und die Form der Glaswand dieses Loches beliebig regeln. in dem Augenblick, wo die Druckluft das Loch bläst, wird gewöhnlich auch die Flamme des Brenners 20 ausgeblasen. Jeden falls wird diese Flamme nach der Stellung E der Maschine gelöscht, weil dann keine Zufuhr zu den Röhren 75 mehr stattfindet.
Die Birne ist dann für das Anbringen und Anschmelzen der Evakuierröhre vorbe reitet. Der spitze Brenner 20 ist von der Mittelale der Birne wegzubewegen, indem die Haltearme 18 und 19 über die Birne ge bracht werden müssen. Dies wird zwischen den Stellungen E und F dadurch bewirkt, dass die Rolle 89 sich von der Führung 68 wegbewegt.
In den nächstfolgenden Stellungen der Maschine wird die Evakuierröhre, die in der Stellung A in die Haltearme geschoben wor den ist, in der Mittelaze der Birne festge halten.
Die Haltearme 18 und 19, die zusammen ein Maul zum Festhalten der Röhre bilden, sind um die in dem Irin 56 befestigten Stifte 48 und 49 drehbar und bilden mit zwei in einandergreifenden Zahnsegmenten 50 und 51 (Fig. 5) ein Ganze. Mit dem Zahnsegment 51 ist ein Hebel 52 fest verbunden, der am Ende mit einer Rolle 53 versehen ist und durch eine Feder 55 normal in eine solche Lage gezogen wird, dass die Haltearme 18 und 19 geschlossen sind. Um das Einschie ben der Evakuierröhre in die Hallearme zu erleichtern. sind diese an der Vorderseile mit urngebogenen Fingern versehen.
In der Stellung F der Maschine wird durch die Flammen aus den Brennern 101 der untere Toll der Röhre vorerhitzt. In der Stellung- G @verrlen durch tlie Brenner 1(1? das ttnierc Ende der Röhre und der Glas- wand des Loches in der Birne weiter erhitzt und erweicht.
Ein zweiter Arbeiter, der sich bei der Stellung G der Maschine befindet, bringt darauf mittelst des Handhebels 96 die Röhre etwas abwärts, und zwar derart, da## Röhre und Birne sich berühren und zusammen schmelzen. Sind die Teile aneinanderge- schmolzen, so liebt er mit Hilfe des Hand- liebels 96 die Röhre wieder etwas aufwärts, so dass sich in der Rühre, nahe an der Bir- iienwand, eine Einschnürung bildet. Schliess lich dreht dieser Arbeiter die Maschine in die nächste Stellung (von G nach H). Birne und Röhre können sich dann in den Stellungen H und J der Maschine abkühlen.
Bei der Stel lung J läuft die Rolle 53 gegen eine mit dein feststehenden Teil der Maschine verbundene Führung 104. Hierdurch wird die Rolle 53 seitwärts gedrückt, und es öffnen sich die Haltearme 18 und 19. Wenn der Birnen halter sich dann in der vorher beschriebenen Weise nach vorn abwärtsbewegt und in die bei A veranschaulichte Lage kommt, so kann die Röhre frei zwischen den Haltearmen 18 und 19 passieren, so dass ein Abbrechen dieses Teils verhütet wird. Knapp nach der Stel lung J schlie##en sich die Haltearme wieder selbsttätig.
Wie bereits erwähnt, kann man den dreh baren Teil der Maschine auch selbsttätig an treiben. Es ist jedem Sachverständigen ein leuchtend. dass man hierbei auch das Ver schieben der Röhre zum Festschmelzen und zum Einschnüren selbsttätig vor sich gehen las seil kann.