CH109397A - Lenkvorrichtung an handgelenkten Fahrzeugen. - Google Patents

Lenkvorrichtung an handgelenkten Fahrzeugen.

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CH109397A
CH109397A CH109397DA CH109397A CH 109397 A CH109397 A CH 109397A CH 109397D A CH109397D A CH 109397DA CH 109397 A CH109397 A CH 109397A
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CH
Switzerland
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hand
steering device
arm
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steering
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English (en)
Inventor
Eisen-Stahl Aktiengesellschaft
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Eisen & Stahlwerke Oehler & Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D51/00Motor vehicles characterised by the driver not being seated
    • B62D51/001Motor vehicles characterised by the driver not being seated characterised by the vehicle control device
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D1/00Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
    • B62D1/02Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
    • B62D1/12Hand levers
    • B62D1/14Tillers, i.e. hand levers operating on steering columns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description


  Lenkvorrichtung an handgelenkten Fahrzeugen.    Bei Fahrzeugen, die durch Menschenkraft  gezogen oder gestossen oder durch Motorkraft  fortbewegt und von Hand gelenkt werden,  ist oft eine gegebene Lage des Fahrgestelles  mit Bezug auf die Bodenoberfläche unver  ändert beizubehalten, wie zum Beispiel bei  Motormähmaschinen, Bodenfräsmaschinen,  Zweiradtraktoren etc. Dadurch entsteht die  Notwendigkeit, das Lenkorgan dieser Ma  schinen, gewöhnlich ein Holm oder eine  Deichsel, in bezug auf die Lage seines Lenk  endes der Grösse des Führers und dessen Arm  längen, sowie besonderen Haltung beim Fort  bewegen bezw. Lenken anzupassen.  



  Zu diesem Zweck hat man bereits vor  geschlagen, bei derartigen handgelenkten  Fahrzeugen mit einem oder zwei Holmen am  Ende jedes Holmes einen kurbelartig aus  gebildeten Handgriff anzuordnen; indessen  war die hierdurch erzielte Einstellmöglich  keit noch zu beschränkt. Um nun die ver  schiedensten Stellungen rasch und bequem  einstellen zu können, ist gemäss vorliegender  Erfindung der Handgriff verstellbar auf  einem verstellbaren Kurbelarm des Holmes  angebracht.    Dank dieser Einrichtung können, ganz  gleichgültig, ob das Lenkorgan eine einfache  Deichsel oder ein Doppelholm ist, die Lenk  handgriffe ganz nach Belieben des Führers  in eine erwünschte Höhenlage in bezug auf  den Boden und in den passendsten gegen  seitigen Abstand gebracht werden.

   Auch  kann der Führer die Handgriffe abwechselnd  auf verschiedene Weise und gleichwohl fest  fassen, wodurch das Lenken die Arme viel  weniger rasch ermüdet, da hierbei die ein  zelnen Muskelkomplexe nicht immer auf  gleiche Weise beansprucht werden.  



  Beispielsweise Ausführungsformen des Er  findungsgegenstandes sind in der Zeichnung  dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 eine erste Ausführungsform, und  zwar in Anwendung bei einem Fahrzeug mit  festem Doppelholm, im Aufriss, während  Fig. 2 dasselbe in Draufsicht zeigt;  Fig. 3 zeigt eine Variante in Anwendung  bei einem Fahrzeug mit einfacher Deichsel  in Draufsicht;

    Fig. 4 ist eine Stirnansicht der Vorrich  tung nach     Fig.    1, und       Fig.    5 eine     Variante        hiervon.         Fig. 1 zeigt den schematisch gezeichneten  Aufriss eines mit der Lenkvorrichtung     ver-          sehenen    Motorfahrzeuges, zum Beispiel einer  Motormähmaschine 1, mit festem Lenkorgan  in Form eines Doppelholmes 2, 2. Am freien  Ende jedes Holmes sitzt ein mit seinem Ende  das Holmende schellenförmig umfassender  Arm 3 (Fig. 4), der mit einer Klemm  schraube 4 auf dem Holm 2 fest angezogen  werden kann.

   Am andern Ende ist dieser  Arm 3 ebenfalls schellenförmig ausgebildet  und umfasst, auf gleiche Weise mittelst  Schraube 5 feststellbar, den Handgriff 6,  der die Form einer Kurbel mit schrägem  Arm besitzt. In den Holmen 2 ist das     Brems-          und    Steuergestänge, dessen Griffe aus den  selben hervorragen, untergebracht; zwischen  diesen Griffen und den Handgriffen 6, 6  bleibt in jeder Lage letzterer eine beträcht  liche Entfernung, so dass die Bedienung die  ser Griffe sehr bequem ist. Um die Hand  griffe 6, 6 einzustellen, lockert man die  Schrauben 4 und 5, worauf man den Arm 3  auf dem Holmende, wie auch den     Kurbel-          grif    6 im Armende beliebig drehen und  längsweise verschieben kann. In Fig. 4  bezw.

   Fig. 5 zeigen die strichpunktierten  Kreise die Verdrehungsmöglichkeit der bei  den Elemente, Arm und Handgriff, die in  eine unbeschränkte Anzahl Stellungen zu  einander gebracht werden können.  



  Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungs  form der Lenkvorrichtung, wobei an Stelle  eines Doppelholmes ein Lenkorgan nur in    Form einer einfachen Deichsel 2a am betref  fenden Fahrzeug angebracht ist. In diesem  Falle sitzen beide Arme 3 auf dem freien  Deichselende, während die übrige Ausbildung  genau dieselbe ist wie oben beschrieben.  Diese Ausführungsform zeigt, dass sich die  Vorrichtung auch bei Fahr- und Motorrädern  anwenden lässt, wobei man sich 2a als an  nähernd horizontal gebogenes Ende der Ga  belstange zu denken hat. Aber auch die in  Fig. 2 dargestellte Ausführungsform liesse  sich bei entsprechender Ausbildung der  Lenkstange bei Fahrzeugen der genannten  Art anwenden. Eine Variante der Armaus  bildung zeigt Fig. 5.

   Hier ist der Arm aus  zwei Längshälften 6a und 6b zusammen  gesetzt, deren Enden zusammen ebenfalls  Rohrschellen bilden, wobei die Klemm  schrauben 4 und 5 innen am Arm sitzen  und hierdurch etwas weniger stören als bei  der in Fig. 4 dargestellten Konstruktion.  



  Die Bohrungen im Arm 3 könnten an  statt parallel auch zueinander geneigt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lenkvorrichtung an handgelenkten Fahr zeugen mit einem oder zwei Holmen mit am Ende jedes Holmes angeordnetem, kurbel artig ausgebildetem Handgriff, dadurch ge kennzeichnet, dass der Handgriff verstellbar auf einem verstellbaren Kurbelarm des Hol- mes sitzt.
CH109397D 1924-03-21 1924-03-21 Lenkvorrichtung an handgelenkten Fahrzeugen. CH109397A (de)

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CH109397A true CH109397A (de) 1925-04-16

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