CH109405A - Zungenweiche. - Google Patents
Zungenweiche.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B7/00—Switches; Crossings
- E01B7/02—Tongues; Associated constructions
- E01B7/04—Constructions with tongues turning about a vertical pivot at the end
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Description
Zungenweiche. Die Erfindung bezieht sich auf Zungen weichen derjenigen Art, bei der mindestens eine Zunge an ihrer Wurzel quer zur Gleis richtung verschiebbar ist. Die bekannten Zungenweichen dieser Gattung besitzen den prinzipiellen Nachteil, dass die mit diesen Weicher) angestrebten Wirkungen nur da durch möglich sind, dass die Fahrstrasse zwischen den Weichenzungen und Anschluss- gleis eine Unterbrechung erleidet, die nicht nur vorübergehend, sondern dauernd ist und zu ihrer Beseitigung eine neue Herrichtung der ganzen Weiche erfordert. Bei der reuen Zungenweiche sind nicht nur diese wesent lichen Nachteile der bekannten Anordnung vermieden; vielmehr ist darüber hinaus auch der Wirkungsbereich erweitert.
Während nämlich die älteren Zungenweichen mit quer verschiebbarer Zungenwurzel lediglich die sogenannte doppelspurige Fahrt von vorne ohne Zerstörung eines Weichenteils zulassen, ist die sogenannte doppelspurige Fahrt von rückwärts (also wenn das Fahrzeug entgleist ist) nicht möglich. Durch die neue Erfindung sind hingegen doppelspurige Fahrten in beiden Richtungen ohne Gefährdung oder- Zerstörung der Weiche möglich. Die neuen Fortschritte werden erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass mindesterrs eine Zunge an ihrer Wurzel eine Querverschiebung zusammen mit dem an diese Zunge angeschlossenen Ende der Anschlussschiene ausführt.
Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. 1 eine schematische Übersicht der allgemeinen Weichenanordnung, aus der sich zugleich eine Erläuterung der Begriffe doppel- spurige Fahrt von vorne und von hinten ergibt.
Abb. 2 den Grundriss der Zungenweiche, Abb. 3 einen Schnitt nach 3-3 der Abb. 2, Abb. 4 eine Seitenansicht des Stossendes der Zunge, und die Abb. 5, 6 und 7 Einzelheiten der neuen Weichenanordnung.
Mit z sind die Zungen der Weiche be zeichnet, die in an sich bekannter Weise unter Vermittlung eines aufgeschrumpften, aufgeschweissten, aufgenieteten oder sonstwie befestigten Zwischenstückes a den Dreh- zapfen<I>b</I> tragen.<I>s</I> sind die Anschlussschienen, welche durch Laschen 2 in der üblichen Weise an die Zungen .-2 anschliessen. d ist die Backenschiene.
Für die Lagerung der Zungen dienen die Grundplatte e, die Weichenplatte f mit dem Ausschnitt 3 und die Zungendrehlagerplätte oder Schieberplatte y mit dem Sockel 4, in dem sich die Bohrung 5 für den Drehzapfen b für die Zunge befindet.
Die Schieberplatte liegt in dem Ausschnitt 3 und kann die durch die Pfeile x1 und x2 (Abb.1) angedeutete Z'er- schiebung ausführen, und zwar zusammen mit dem anschliessenden Ende der entspre chenden Anschlussschiene s;
diese letztere besitzt von den Drehpunkten p (Abb. 1) aus gerechnet eine genügend grosse freie Biegungs- länge, um durch elastische Deformation an der Verschiebung der Zunge z bezw. der Schieberplatte g teilnehmen zu können.
Wenn hiernach infolge unrichtiger Weichen stellung die Fahrzeugräder r zwischen Weichen zungen und Backensohienen in Richtung des Pfeils x (also die doppelspurige Fahrt von vorne) gelangen, so können hiernach die Drehpunkte 1) frei in der Richtung des Pfeils :xr und x ausweichen, und die Räder ent gleisen ohne irgendwelche Beschädigung der Weiche selbst. Die in den Anschluhschienen bei der Querverschiebung erzeugte Material spannung führt die Drehpunkte p auch wieder selbsttätig in ihre ordnungsgemässe Lage zurück und hält sie in dieser Stellung.
Auch bei der doppelspurigen Fahrt des Fahrzeuges in Richtung des Pfeils a-' (also wenn ein entgleistes Fahrzeug von hinten in die Weiche kommt) ist ein Ausweichen der Drehpunkte möglich und die Unversehrtheit der Weiche gesichert. Die neue Anordnung kann in mannig facher Weise konstruktiv abgeändert werden; so ist es unerheblich, ob die Zurückführung der Drehpunkte p in ihre Ruhestellung durch die elastische Kraft der Anschlussschienen s oder- durch besondere Kräfte (Federkräfte) stattfindet.
Ferner ist es gleichgültig, mit welchen Mitteln die Sehieberplatte g an einer Bewegung in lotrechter Richtung verhindert wird; ferner ob der Zapfen b an dem Zwischen stück a angeordnet ist und in die Schieber platte eingreift oder umgekehrt. Auch können die Zunge z und die Schieberplatte g un mittelbar durch den Zapfen b miteinander in Verbindung stehen, so dass also das Zwischen stück a in Wegfall käme. Schliesslich könnte auch nur eine Zunge mit zugehöriger An schlussschiene die Querverschiebung ausführen, während die andere Zunge und Anschluss- schi.ene in Ruhe verharren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zungenweiche mit quer zur Gleisrichtung bestehender Verschiebbarkeit von mindestens einer Zunge an ihrer Wurzel, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Querverschiebung der Zunge auch die zugehörige Anschlnfä- schiene teilnimmt. UNTERANSPRUCH: Zungenweiche nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anschluss schiene (s) in der üblichen Weise durch Laschen (2) mit der zugehörigen Zunge (z) verbunden ist und durch elastische Defor mation an der Verschiebung des Zungen drehpunktes teilnimmt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH109405T | 1924-03-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH109405A true CH109405A (de) | 1925-03-16 |
Family
ID=4368420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH109405D CH109405A (de) | 1924-03-15 | 1924-03-15 | Zungenweiche. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH109405A (de) |
-
1924
- 1924-03-15 CH CH109405D patent/CH109405A/de unknown
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