CH109405A - Zungenweiche. - Google Patents

Zungenweiche.

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CH109405A
CH109405A CH109405DA CH109405A CH 109405 A CH109405 A CH 109405A CH 109405D A CH109405D A CH 109405DA CH 109405 A CH109405 A CH 109405A
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CH
Switzerland
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tongue
switch
connecting rail
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tongues
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Inventor
A-G Joseph Voegele
Original Assignee
Joseph Voegele Ag
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Application filed by Joseph Voegele Ag filed Critical Joseph Voegele Ag
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/02Tongues; Associated constructions
    • E01B7/04Constructions with tongues turning about a vertical pivot at the end

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description


  Zungenweiche.    Die Erfindung bezieht sich auf Zungen  weichen derjenigen Art, bei der mindestens  eine Zunge an ihrer Wurzel quer zur Gleis  richtung verschiebbar ist. Die bekannten  Zungenweichen dieser Gattung besitzen den  prinzipiellen Nachteil, dass die mit diesen  Weicher) angestrebten Wirkungen nur da  durch möglich sind, dass die Fahrstrasse  zwischen den Weichenzungen und     Anschluss-          gleis    eine Unterbrechung erleidet, die nicht  nur vorübergehend, sondern dauernd ist und  zu ihrer Beseitigung eine neue Herrichtung  der ganzen Weiche erfordert. Bei der reuen  Zungenweiche sind nicht nur diese wesent  lichen Nachteile der bekannten Anordnung  vermieden; vielmehr ist darüber hinaus auch  der Wirkungsbereich erweitert.

   Während  nämlich die älteren Zungenweichen mit quer  verschiebbarer Zungenwurzel lediglich die  sogenannte doppelspurige Fahrt von vorne  ohne Zerstörung eines Weichenteils zulassen,  ist die sogenannte doppelspurige Fahrt von  rückwärts (also wenn das Fahrzeug entgleist  ist) nicht möglich. Durch die neue Erfindung  sind hingegen     doppelspurige    Fahrten in beiden  Richtungen ohne Gefährdung oder- Zerstörung    der Weiche möglich. Die neuen Fortschritte  werden erfindungsgemäss dadurch erreicht,  dass     mindesterrs    eine Zunge an ihrer Wurzel  eine Querverschiebung zusammen mit dem  an diese Zunge angeschlossenen Ende der       Anschlussschiene    ausführt.  



  Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens  ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung  dargestellt, und zwar zeigt:       Abb.    1 eine schematische Übersicht der  allgemeinen Weichenanordnung, aus der sich  zugleich eine Erläuterung der     Begriffe        doppel-          spurige    Fahrt von vorne und von hinten  ergibt.  



       Abb.    2 den Grundriss der Zungenweiche,       Abb.    3 einen Schnitt nach 3-3 der       Abb.    2,       Abb.    4 eine Seitenansicht des     Stossendes     der Zunge, und die       Abb.    5, 6 und 7 Einzelheiten der neuen  Weichenanordnung.  



  Mit z sind die Zungen der Weiche be  zeichnet, die in an sich bekannter Weise  unter Vermittlung eines aufgeschrumpften,  aufgeschweissten,     aufgenieteten    oder     sonstwie     befestigten Zwischenstückes a den Dreh-      zapfen<I>b</I> tragen.<I>s</I> sind die     Anschlussschienen,     welche durch Laschen 2 in der üblichen  Weise an die Zungen     .-2    anschliessen. d ist  die Backenschiene.  



  Für die Lagerung der Zungen     dienen    die       Grundplatte    e, die Weichenplatte f mit dem  Ausschnitt 3 und die     Zungendrehlagerplätte     oder     Schieberplatte        y    mit dem Sockel 4, in  dem sich die Bohrung 5 für den Drehzapfen     b     für die Zunge befindet.

   Die     Schieberplatte     liegt in dem Ausschnitt 3 und kann die durch  die Pfeile     x1    und     x2        (Abb.1)    angedeutete     Z'er-          schiebung    ausführen, und zwar zusammen  mit dem anschliessenden Ende der entspre  chenden     Anschlussschiene    s;

   diese letztere  besitzt von den Drehpunkten     p        (Abb.    1) aus  gerechnet eine genügend grosse freie     Biegungs-          länge,    um durch elastische Deformation an  der Verschiebung der Zunge     z        bezw.    der       Schieberplatte    g teilnehmen zu können.  



  Wenn hiernach infolge unrichtiger Weichen  stellung die Fahrzeugräder r zwischen Weichen  zungen und     Backensohienen    in Richtung des       Pfeils    x (also die doppelspurige Fahrt von  vorne) gelangen, so können hiernach die  Drehpunkte     1)    frei in der Richtung des Pfeils       :xr    und x  ausweichen, und die Räder ent  gleisen ohne irgendwelche Beschädigung der  Weiche selbst. Die in den     Anschluhschienen     bei der Querverschiebung erzeugte Material  spannung führt die Drehpunkte p auch wieder  selbsttätig in ihre ordnungsgemässe Lage  zurück und hält sie in dieser Stellung.

   Auch  bei der doppelspurigen Fahrt des Fahrzeuges  in Richtung des Pfeils     a-'    (also wenn ein  entgleistes Fahrzeug von hinten in die Weiche  kommt) ist ein Ausweichen der Drehpunkte  möglich und die Unversehrtheit der Weiche  gesichert.    Die neue Anordnung kann in mannig  facher Weise konstruktiv abgeändert werden;  so ist es unerheblich, ob die Zurückführung  der Drehpunkte     p    in ihre Ruhestellung durch  die elastische Kraft der     Anschlussschienen    s       oder-    durch besondere Kräfte (Federkräfte)  stattfindet.

   Ferner ist es gleichgültig, mit  welchen Mitteln die     Sehieberplatte        g    an einer  Bewegung in lotrechter Richtung verhindert  wird; ferner ob der Zapfen b an dem Zwischen  stück a angeordnet ist und in die Schieber  platte eingreift oder umgekehrt. Auch können  die Zunge z und die     Schieberplatte        g    un  mittelbar durch den Zapfen     b    miteinander in  Verbindung stehen, so dass also das Zwischen  stück a in Wegfall käme. Schliesslich könnte  auch nur eine Zunge mit zugehöriger An  schlussschiene die Querverschiebung ausführen,  während die andere Zunge und     Anschluss-          schi.ene    in Ruhe verharren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zungenweiche mit quer zur Gleisrichtung bestehender Verschiebbarkeit von mindestens einer Zunge an ihrer Wurzel, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Querverschiebung der Zunge auch die zugehörige Anschlnfä- schiene teilnimmt. UNTERANSPRUCH: Zungenweiche nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anschluss schiene (s) in der üblichen Weise durch Laschen (2) mit der zugehörigen Zunge (z) verbunden ist und durch elastische Defor mation an der Verschiebung des Zungen drehpunktes teilnimmt.
CH109405D 1924-03-15 1924-03-15 Zungenweiche. CH109405A (de)

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CH109405T 1924-03-15

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CH109405D CH109405A (de) 1924-03-15 1924-03-15 Zungenweiche.

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