CH109420A - Verfahren zum Verlegen von Rohrleitungen auf geneigten Geländeteilen. - Google Patents

Verfahren zum Verlegen von Rohrleitungen auf geneigten Geländeteilen.

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CH109420A
CH109420A CH109420DA CH109420A CH 109420 A CH109420 A CH 109420A CH 109420D A CH109420D A CH 109420DA CH 109420 A CH109420 A CH 109420A
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Co Adolf Bleichert
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Bleichert & Co Adolf
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  Verfahren zum Verlegen von Rohrleitungen auf geneigten Geländeteilen.    Die     Erfindung    betrifft ein Verfahren  zum Verlegen von Rohrleitungen auf geneig  ten Geländeteilen, bei dem ein biegsames  Zugorgan     mittelst    einer Vorrichtung allsei  tig     beweglich    an :dem zu     verlegenden,    auf  ein Fahrgestell geladenen Rohr     befestigt     wird, so dass letzteres mit dem Zugorgan ver  bunden bleiben und dennoch von .dem Fahr  gestell seitlich abgerollt und gelagert oder  eingebaut werden kann, .ohne dass das Zug  organ sieh verdreht..  



  Für den. Transport rollbarer     Lasten,    z. B.  von grossen     Rohren    für     Rohrleitungsanlagen,     werden diese in     primitiver,        zeitraubender    Art  auf Wagen an die jeweilige Verwendungs  stelle", stellenweise über abfallendes Gelände,       herangeführt:.    Dabei     verursacht    die Zufüh  rung der einzelnen,     lei.eht    abrollenden Rohr  teile bis an die     Verwendungsstelle        erfali-          rungsgemäss    nicht unerhebliche Schwierigkei  ten,     Zeitverluste    und Gefahren.

   Beim     Ran-          gierwindenbetrieb    ist es bekannt. das Zug=       organ,    je nach der     bequemeren        Befestigungs-          mögli:ehlzeif,    entweder am Fahrgestell oder  an der     INT-utzlast        anzusehlaaen;    dabei kann    aber     ein    seitliches Abrollen der am Zugorgan  befestigten Last nicht erfolgen, da das Zug  organ stets an den Schienenstrang gebunden       ist    und ausserdem sich bei der Art der Be  festigung des Hakens an der Last beim seit  lichen Abrollen aufprallen     würde.     



  Das Verfahren gemäss Erfindung kann       mittelst    der in der Zeichnung in einem Aus  führungsbeispiel dargestellten, für den Bau  einer     Rohrleitungsanlage    eines Wasserkraft  werkes bestimmten Einrichtung wie folgt       durchgeführt    werden.  



  Zwischen der an der höchstgelegenen Ge  ländestelleerrichteten     Seilzuganlage    und der  untern Lagerstelle der Rohre     wird    eine  Schienenbahn angelegt, die sich zweckmässig  der     Trace    der zu legenden Rohrleitung an  passt. Auf dieser Schienenbahn werden die  Rohre     ca    mittelst Plattformwagen<I>b</I> nach der  jeweiligen Arbeitsstelle transportiert.

   Damit  nun die Rohre sowohl während des Aufwärts  transportes weder nach rückwärts noch beim  Abladen und Weiterbehandeln, Lagern oder       Einbauen    seitwärts abrutschen     bezw.    abrol  len können, werden sie     mittelst    einer an sich           bekannten,    mit dem Zugseil c verbundenen       Vorrichtung        cd    an letzteres selbst angeschlos  sen.

   Die     Vorrichtung        d    ist derart beschaffen,  dass ein mit ihrer Hilfe am     Zugorgan        be-          fe#ti,.;tes    Rohr sich nach allen Seiten hin frei       bewegen    und sich auf alle     Be-#vebunberi    des       Transportes        einstellen    kann.

   Ist die Last an  der Verwendungsstelle     anbekommen,    wird sie  von dem Plattformwagen     herunterberollt    und  in die Rohrleitung     einbesetzt,    bleibt aber da  bei fest mit dem Zugseil verbunden, damit  ein     Abwärtsrutsehen    vermieden wird.

   Erst       jvenn    das Rohr     genübend    fest an die Rohr  leitun     --        angeschlossen    ist, wird die     Befesti-          @11uti#),svorriclitun:;        r1        gelöst    und dadurch     anch     die     Verbindung        dea    Rohres mit dem Zugseil.

    Der     Plattformwaben        wird    nunmehr wieder       herabgela en,        11111    ein anderes Rohr aufzu  nehmen, wobei     Vor-an-        s;ch        wie-          derholt.     



       ?llit    Hilfe     dieses        Verfahrens    wird die     Be-          weburib    namentlich grosser und schwerer       rollbarer    Lasten auf mechanischem Wege in       bequemer    und sicherer     Weise    ermöglicht.  Die     Anlage    selbst kann leicht und in kurzer    Zeit     auf0.estellt    und nach Vollendung der  Bauarbeiten entfernt werden, um an anderer  Stelle     wieder    in Gebrauch benommen zu  werden.

   Es ist damit ein gutes Hilfsmittel  für     Monta-earbeiten    von Rohrleitungen     ge-          #cliaffen,    da infolge     der    gewählten     Zugseil-          verbindung    mit der Last, die beim     Einfügen     in die Baustelle alle gewünschten     Bewebun-          ben    leicht ausführen kann, die Last in jeder       gewünschten    Labe und ohne     Zuhilfenahme     von     1Vienscher@l;raft    sicher gehalten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verlegen von Rohrleitun gen auf geneigten Geländeteilen, dadurch ge kennzeichnet, class ein biegsames Zugorgan mittelst einer Vorrichtung allseitig beweglich an dem zu verlebenden, auf ein Fahrgestell beladenen Rohr befestigt wird, so dass letz teres mit dem Zugorgan ve rbunclen bleiben und dennoch von dem Fahrgestell seitlich ab gerollt und --ela-ert oder einbebaut werden kann,
    ohne dciss das Zugorgan sich verdreht.
CH109420D 1923-07-07 1924-05-30 Verfahren zum Verlegen von Rohrleitungen auf geneigten Geländeteilen. CH109420A (de)

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