CH109449A - Einrichtung zum ununterbrochenen Ausstossen der grossen Trommel von Laufdeckelkarden und gemischten Karden. - Google Patents

Einrichtung zum ununterbrochenen Ausstossen der grossen Trommel von Laufdeckelkarden und gemischten Karden.

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CH109449A
CH109449A CH109449DA CH109449A CH 109449 A CH109449 A CH 109449A CH 109449D A CH109449D A CH 109449DA CH 109449 A CH109449 A CH 109449A
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CH
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ejection
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large drum
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Inventor
Gegauff Charles
Pflimlin Jules
Original Assignee
Gegauff Charles
Pflimlin Jules
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  Einrichtung zum ununterbrochenen     Ausstossen    der grossen Trommel von     Laufdeckel-          karden    und gemischten     Karden.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine     Einrichtung    zum ununterbrochenen  Ausstossen der grossen Trommel von     Lauf-          deckelkarden    und     gemischten        Karden.    Die  neue     Einrichtung    verfolgt den     Zweck,

      ein  reineres und daher     bessereres    Gut zu     liefern     als die bisher im Gebrauch     befindliehen.     



  Die üblichen Verfahren, die grosse     Tram-          mel    ungefähr alle zwei Stunden     auszustossen,     ergeben ein ungleichmässiges Gut entspre  chend den verschiedenen     Reinheitsgraclbn     der Trommel während .der zweistündigen  Periode, indem gleich nach erfolgter Aus  stossung .der Trommel diese den grössten  Reinheitsgrad aufweist; wogegen letzterer  gegen Ende der Periode abnimmt.  



  In dem Bestreben, .einen konstanten Rein  heitsgrad für die Trommel herbeizuführen,  hat man schon eine Ausstosswalze angeordnet,  deren     Umfangsgesehwindigkeit    grösser ist  als die .der grossen Trommel. Diese Ausstoss  walze war bisher immer entweder     unterhalb     der grossen     Trommel,    und zwar     zwischen    der  Kammwalze und dem     Vorreisser,    oder in dem    Raume zwischen dem Ende der Laufdeckel  und der     AbnelLmerzvadze        (Doffer)    ange  ordnet. Diese     Einrichtung    hat sich aber bis  jetzt nicht bewährt.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  beiliegenden Zeichnung beispielsweise darge  stellt, und zwar zeigt       Fig.    1 einen Schnitt durch eine     Lauf-          deckelkarde,    aus welchem die Anordnung der  Ausstossvorrichtung zu ersehen ist.  



  Die     Fig.    2, 4, 6, 8 und 10 geben beispiels  weise     verschiedene    Ausführungsformen der       Aussstossvorrichtung    im Querschnitt     wieder,     und  Die     Fig.    3, 5, 7, 9     und    11 sind die zuge  hörigen Darstellungen in Ansicht;  Die     Fig.    12 zeigt in grösserem     Massstabe     eine beispielsweise Ausführungsform einer  neuen Nadel für die Ausstossvorrichtung.  



  Wie aus der     Fig.    1 ersichtlich, ist die       Ausstossvorriehtung    D oberhalb des Vor  reissers B, also zwischen .dem     Vorreisser        B     und dem Anfang G des Laufdeckels, ange  ordnet. Durch     idie    Anordnung an dieser      Stelle wird der grösste Reinheitsgrad der  grossen Trommel erzielt. Die     Umfallgsge-          scliwindigkeit    der     Ausstossvorrichtung    all der       Aussstossstelle    ist gleich gerichtet mit der  jenigen der grossen Trommel, aber grösser  als diese.  



  Die bessere Wirkungsweise dieser     Ein-          richtung    ist wahrscheinlich darin begründet,  dass bei der angegebenen Anordnung der Aus  stossvorrichtung     Unreinigkeiten    des Gutes,  welche sich in der Nadelgarnitur der grossen  Trommel eingeklemmt hatten und durch die  Ausstossvorrichtung aus der rossen Trom  mel herausgeholt wurden, um' sodann von  ihr wieder auf die Garnitur der grossen     Tro@m-          inel    befördert zu werden, unmittelbar darauf       vom    Deckel erfasst werden und nachher in  die     Dechel.abfälle    gelangen.

   Würde sich da  gegen, wie bisher, die     Ausstossvorrichtung     zwischen Deckelende H und     Abnehmerwalze          (Doffer)    J befinden, so     würden    die Verun  reinigungen in den     Doffer    J, und somit. wie  der in das Gut gelangen.  



  Die Ausstossvorrichtung ist auf der  Zeichnung in vier Ausführungsformen dar  gestellt.  



  Die     Fig.    2 und 3 zeigen in Ansieht und       Quers@Initt    eine Ausführungsform der     Alls-          slossvorrichtung,    die aus einer Welle     Dl    und  einem an letzterer angeordneten     Nadelkamm     C besteht.  



  Eine auf der Zeichnung nicht     dargestellte          Variani´    dieser Ausführungsform bestellt  darin, dass die Welle     Dl    Träger mehrerer  Solcher     Nadelkämane    C ist, zum Beispiel von  zwei oder drei.  



  Die     Fig.    4 und- 5 stellen in Ansicht, und       Querschnitt    eine zweite     Ausführungsform    der  Ausstossvorrichtung- dar, bei welcher !der       Nadelkamm    C in regelmässiger Anordnung  gleichlange grössere Lücken E aufweist; die       %l.le        D,    der     Ausstossvorrichtung    erhält in       diesem    Falle durch nicht gezeichnete Mittel  beliebiger Art eine hin- und hergehende       Liingsbewegung,    deren Grösse der Länge der  Lücken E entspricht.  



  Bei einer weiteren, nicht gezeichneten       Ausführungsform    hat der Nadelkamm eine         Länbe,    die geringer ist als die Breite der  Trommel.     11an    erteilt ihm alsdann eine     hin-          und    hergehende Bewegung von einer solchen       (ä-rösse,    dass die     ganze    Breite der grossen Trom  mel     voll    ihm bestrichen wird.  



       Die    Nadeln des Nadelkammes der Aus  stossvorrichtung sind aus     elastischem    Mate  rial. Sie können geradlinig oder     gebogen     sein und einen runden oder flachen Quer  schnitt haben. Die Richtung der     Nadelspitze          kann    hierbei radial sein oder von der radialen  Richtung     ab-#veielien.     



  Eine neue Ausführungsform der Nadeln  ist in     Fig.    12 dargestellt, die in grösserem       Massstabe    flache Zungen Co zeigt, deren  Ende     Cl    um 90   verdreht ist; die     Spitze     dieser Zungen ist gehärtet.  



  Bei der grossen Umdrehungsgeschwindig  keit der Ausstossvorrichtung hatte sich oft  mals ein Abbrechen der Nadeln an ihrer  Basis gezeigt, was wahrscheinlich auf hef  tige elastische Schwingungen der Nadeln zu  rückzuführen     ist..    Um dieses Abbrechen zu     ver-          meiden,kann    man eine Dämpfung der Nadel  schwingungen herbeiführen.

   Dieses erreicht  man beispielsweise     (Fig.    10 und 11), indem  man die Nadeln C gegen     eine.    Blechschiene L  aufliegen lässt, so     .dass    die Nadeln     zwar          rückwärts    federn können, wenn sie den       hratzenbeschlag    der grossen Trommel A  bürsten, aber sodann nur     durch    eine einzige       Schwingung    nach ihrer     Ruhelage        zurüc.k-          springen,

      statt     weiterzusohwingen.    Man ver  wendet in diesem Falle vorzugsweise Nadeln  von der in     Fig.    12 gezeigten Ausführungs  form, wobei die Nadeln derart gestellt sind,  dass sie     entgegen    der     Bewegungsrichtung          zurückfedern    können.  



  Eine weitere Ausführungsform der Aus  stossvorrichtung, bei welcher die Nadeln  in     bürstenartigen    Büscheln F auf     einer    Walze       h:    in einer zu ihrer Achse     D,.    parallelen  Reihe angeordnet sind, zeigen die     Fig.    6 und  7. Diese Büschel können zum Beispiel aus  Metall oder auch aus einem andern Stoff  bestehen.  



  Die     Fig.    8 und 9 stellen eine ähnliche  Ausführungsform dar, nur dass die bürsteil-      artigen     Büschel   <I>F</I> hier in Form einer  Schraubenlinie auf einer Walze     K    ange  ordnet sind.  



  Der     Erfindungsgegenstand    kann auch bei  gemischten     Karden    mit Laufdeckel und  daran anschliessenden Nadelwalzen angewen  det werden. In diesem Falle     ist    die Aus  stossvorrichtung D     ebenfalls    zwischen dem       Vorreisser    B und dem     Deckelanfang    G an  geordnet.  



  Es kann vorkommen, dass bei Laufdeckel  karden oder gemischten     Karden    der Platz  knapp ist oberhalb des     Vorreissers    zwischen  ihm     und'    dem     Laufdeckelanfang,    wo die  Ausstossvorrichtung anzuordnen ist. In einem       solchen    Falle wird .der     Laufdeckelanfang    ein  wenig hinausgeschoben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum ununterbrochenen Aus stossen der grossen Trommel von Laufdeckel- Icarden und gemischten Karden, dadurch ge kennzeichnet. dass zwischen dem Vorreisser und dem Laufdeckelanfang für die grosse Trommel eine mit grösserer Umfangsgeschwin- digkeit als diese umlaufende Ausstossvorrich tung angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ausstoss vorrichtung durch einen Nadelkamm ge bildet ist, dessen Nadeln .aus ela.stischein Material gefertigt sind. \_i. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die in zur Kammachse paralleler lieilie angeordneten Nadeln mit einer Schwingungsdämpfung versehen sind zwecks Vermeidung des Abbrechens der Nadeln .durch übergrosse Schwingung. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, bei welcher die Dämpfung durch Anliegen der Nadeln gegen eine Schiene erfolgt, welche am Kamm befestigt ist. 9:. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeich net, dass der Kamm aus flachen Nadeln be steht, die um 90 verdrehte Enden be sitzen. 5. E inriehtung nach Patentanspruch und.
    Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Kamm in regelmässiger An ordnung grössere Lücken aufweist und eine der Länge dieser , Lücken entspre- chende hin- und hergehende Längsbewe- g ung erhält.
    (i, Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Kammlänge kleiner ist als die Breite der grossen Trommel, und der Damm eine so grosse Längsbewegung er hält, dass er ,die grosse Trommel auf ihrer ganzen Breite bestreichen kann. i. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ausstoss vorrichtung durch eine Nadelwalze ge bildet ist, deren Nadeln bürstenartige Me tallbüschel bilden, die in einer zur Achse der Nadelwalze parall-elen Reihe angeord net sind.
    B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durcli gekennzeichnet, .dass die Ausstoss vorrichtung durch eine NadelwaIze ge- bildet ist, deren Nadeln bürstenartige 1VIe- tallbüschel bilden, die in Form einer Schraubenlinie auf der Walze angeord net sind.
CH109449D 1923-05-24 1924-03-27 Einrichtung zum ununterbrochenen Ausstossen der grossen Trommel von Laufdeckelkarden und gemischten Karden. CH109449A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918677C (de) * 1950-04-20 1954-09-30 Henri Duesberg Putzwalze fuer die Trommel einer Krempel und Verfahren zur Herstellung ihres Kratzenbeschlages
US5333357A (en) * 1993-06-04 1994-08-02 Duncan Richard N Carding machine having a fine-fiber brush

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918677C (de) * 1950-04-20 1954-09-30 Henri Duesberg Putzwalze fuer die Trommel einer Krempel und Verfahren zur Herstellung ihres Kratzenbeschlages
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