CH109505A - Als Spielzeug verwendbare Faltschachtel. - Google Patents

Als Spielzeug verwendbare Faltschachtel.

Info

Publication number
CH109505A
CH109505A CH109505DA CH109505A CH 109505 A CH109505 A CH 109505A CH 109505D A CH109505D A CH 109505DA CH 109505 A CH109505 A CH 109505A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
blank
box
folding box
modeling
sheet
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Wez Naumann
Original Assignee
Wezel & Naumann Aktiengesellsc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wezel & Naumann Aktiengesellsc filed Critical Wezel & Naumann Aktiengesellsc
Publication of CH109505A publication Critical patent/CH109505A/de

Links

Landscapes

  • Cartons (AREA)

Description


  Als Spielzeug verwendbare Faltschachtel.    Die als     Unterhaltungs-,        Anschauungs-          und    Belehrungsmittel für die Jugend be  kannten Modellier- oder Ausschneidebogen,  mit deren Hilfe man durch Ausschneiden,  Umfalten, Zusammenheften und Kleben     kör-          ])erhebe    Spielzeuggegenstände, stehende     Fi-          (ruren    und dergleichen, herstellen kann, ste  lien insbesondere wegen der Kosten des Roh  niaterials zurzeit so hoch im Preise, dass sie  für viele     Kreise    schwer erschwinglich sind.

    Das ist wegen der Verkümmerung der den  grossen Massen zugänglichen     Erziehungs-    und  Belehrungsmittel ein auch vom volkswirt  schaftlichen Standpunkt tief zu beklagender       Übelstand.    Der hohe Preis der handelsüb  lichen     14loclellierbogen    ist hauptsächlich da  durch bedingt, dass die Herstellung der dar  aus     anzufertigenden    Spielzeuggegenstände ein       si.eifes    Material erfordert, also die     Verwen-          clung    eines     verhältnismässig    starken und da  her teuren Kartons zur Voraussetzung hat.  



  Die vorliegende Erfindung geht nun von  dem Gedanken aus, ein bisher als wertlos an  gesehenes und deshalb meist nach erstmali  gem Gebrauch     weggeworfenes    Material, näm  lich die zur Herstellung von     Faltschachteln       und dergleichen benutzte Pappe,     für'    die ge  nannten Zwecke     dadurch    verwendbar zu     ma-          .chen,    dass man die Faltschachteln, wie sie  zum Verpacken und Versenden von Waren  aller Art benutzt werden, mit in passender  Weise ausgebildeten     Modellierbogen    kombi  niert, derart., dass, die Schachteln, nachdem  sie     ihrem    Zweck als Verpackungshüllen ge  dient haben,

   eine weitere Verwendung für die  Anfertigung von Spielzeuggegenständen fin  den können. Dabei lässt sich unter anderem  die besondere Wirkung erzielen, dass die für  viele in dieser Weise herzustellenden Gegen  stände erwünschte, von rechtwinklig zuein  ander     stehendeiZ    Flächen begrenzte Raum  form sich ohne weiteres bereits aus der     ka-          stenförmigen    Gestaltung der Schachtel er  gibt, dass mit andern     Urorten    die Raumform,  sowie auch die Dimensionen der betreffenden  Schachtel in .dem aus dieser gebildeten Spiel  zeuggegenstande oder doch in wesentlichen  Teilen desselben     wieder    in Erscheinung  treten.  



  Die Kombination des     Modellierbogens    mit  der Faltschachtel kann in der Weise erfol  gen, dass ein mit der betreffenden Zeichnung      bedrucktes Blatt Papier von entsprechender  Grösse auf den Schachtelzuschnitt     aufgeklebt     oder     sonstwie,    zum Beispiel durch Anheften  oder blosses Beilegen mit ihm in unmittelbare  Beziehung     gebracht    wird. Man kann aber  auch die     Modellierzeichnunb    auf dem mit  Deckpapier versehenen Zuschnitt oder unmit  telbar auf dem Kartonmaterial des letzteren  anbringen.

   Die     Zeichnung,    die bei einer be  vorzugten Ausführungsform des     Erfindungs-          gegenstandes    zweckmässig lediglich auf der  Aussenseite der Schachtel v     orbesehen    ist,  braucht nicht sämtliche Flächen zu     bedecken,     beschränkt sich vielmehr     vorteilhafterweise     auf     einzelne    Flächen, insbesondere auf eine  oder zwei Breitseiten, wenn es sich um  Schachteln     handelt    von     parallelepipediseher     Gestalt.  



  In den     Zeichnungen    ist die Erfindung in  mehreren beispielsweisen Ausführungsformen       z        eranschaulieht,    und zwar zeigt:       Fig.    1 einen gemäss einer ersten Ausfüh  rungsform     ausgestatteten        Faltschachtelzu-          schnitt    in     flachbelegtem    Zustande;

         Fig.    2     stellt    den nach Verbrauch der     be-          lreffenden    Faltschachtel aus ihr herbestellten       Spielzeuggegenstand    dar; die       Fig.    3 bis 6 veranschaulichen eine wei  tere, und die       Fiz.        i    und 8 eine dritte     Ausfüllrunbs-          möglichkeit.     



  Bei der     Ausführungsform    nach den     Fig.     1 und ? besteht der     Faltschachtelzuschnitt     in bekannter Weise aus einem     zusamnlenliii.n-          genden    Stück Pappe oder dergleichen, das  durch Kniff-     bezw.        Eindrueklinien    und Ein  ,chnitte in dreizehn Felder unterteilt ist. Die  grössten Felder 1 und 2 bilden später den       Boden-        bezw.    Deckelteil der     Faltschachtel.     Sie stellen durch einen     schmäleren    Teil 3  miteinander in Verbindung.

   An den Teil 1  schliessen sieh ferner unmittelbar --eitere  Teile 4, 5 und 6 an, von denen der erstere  die in der fertigen Schachtel der Seite 3     be-          benüberliegende        Längswand    bildet,     während     die Teile 5 und 6 die     Stirnwände    der Sehach  tel     abgeben.    Die sich seitlich an die Teile 3  und 4 anschliessenden Lappen 7, sowie die    mit den Teilen 5 und 6 zusammenhängenden  Lappen 8 dienen in     bekannter    Weise zum  Verschliessen der fertig     zusammenbelebten     Schachtel,

   deren Teile 3     und        .1    mittelst des  mit dem letzteren zusammenhängenden Strei  fens 9 verklebt werden.  



  Der Teil ? ist auf der Seite, die später  nach aussen     zti    liegen kommt, mit einem Bild  bedruckt, das im dargestellten Falle die Vor  derseite und sonstige Einzelheiten einer  Standuhr wiedergibt. Die stark     ausgezogenen     Linien deuten in üblicher Weise an, wo das       Ausschneiden    zu erfolgen hat, während durch  die gestrichelten Linien in ebenfalls     bekann-          fer    Weise die     Kniffstellen    bezeichnet sind.

    Die     Fig.    1 und ? lassen ohne weiteres erken  nen, wie das Ausschneiden, Kniffen und Zu  sammenfalten der einzelnen Teile zur Bil  dung des     Spielzeuggegenstandes    zu     erfolgen     hat.     Nachdem    das den Schlitz 10 enthaltende  Feld um die obere     1iniffAelle    1? nach innen       Umbelebt    ist, in welcher Lage es sich mit sei  nem freien nach unten umzulegenden Rande  1 3 von innen     geben    den dann die Rückwand  der Standuhr bildenden Teil 1     legt,

      wird das       Tihrpendel    von unten durch den Schlitz 10       geschoben    und durch     Umbiegen    des an     sei-          nEm    obern Ende     vorgesehenen    Lappens 11       aufgehängt.    Das betreffende Feld bildet       dann    bei aufrechter     Stellung    der Uhr die       @cragrechte    Bodenwand des     LThrkastens.    Die       fertige    Standuhr     zeigt    im wesentlichen die  selbe Raumform und dieselben Dimensionen  wie die Schachtel,

   aus der sie     Herbestellt     wurde, was dadurch erreicht     -rird,    dass die  für die     Rauinforin    der Uhr     massgebenden     Kniff- und     Grenzlinien    mit den entsprechen  den Linien des     Faltschaehtelzusebnitte@    zu  sammenfallen.

   Es ist natürlich nicht     nötig,     dass die Raumform des     Spielzeuggegenstan-          des    wie bei     der    v     orbeschriebenen    Ausfüh  rungsform in jeder Beziehung     genau    der       Schachtelform    entspricht,     bezw.    dass sämt  liche Kanten-     bezw.    Grenzlinien des     Spiel-          zeuggebenstandes    mit Kantenlinien der       Schachtel        zusammenfallen.    Es     benübt    viel  mehr,

   dass der     Spielzeubbebensta.nd    in seinen  Hauptteilen oder doch in für seine Raum-      form und Abmessungen charakteristischen  Begrenzungen die     Umrissform    der betreffen  den Schachtel noch     erkennen    lässt.  



  Eine Ausführungsform, die diesen     Vor-          iussetzungen    noch     entspricht,    die allerdings  etwa den Grenzfall in .dieser Beziehung     idar-          stellt,    ist in den     Fig.    3 bis 6     veranschaulicht.     Hier ist im übrigen angenommen, dass die       Modellierbogenzeichnung,    die eine orientali  sche Strassenszene mit Kamelen, Reitern und  Treibern darstellt, auf einem     besondern    Blatt  Papier angebracht ist, und zwar befindet  sich der betreffende     Aufdruck    auf der In  nenseite des .mit a     bezeichneten    Papierblattes  <B>-.</B> 4)

  , dessen andere Seite     (Fig.    5) in der  <B>%</B>     Tin   <B>-</B> t5       Hauptsache    den auf den Schachtelinhalt, so  -wie den betreffenden Fabrikanten oder der  gleichen hinweisenden Reklameaufdruck  trägt. In     Fig.    3 ist der     Schachtelzuschnitt    c  als solcher und in     Fig.    6 der fertige, aus der  betreffenden Schachtel herzustellende Spiel  zeuggegenstand d dargestellt.  



  Der     Schachtelzuschnitt    c besteht bei die  ser     Ausführungsform    aus roher, weder be  druckter noch beklebter Pappe. Zweckmässig  findet wegen ihrer Billigkeit ordinäre     Stroh-          Pappe    Verwendung.

   Dies ist deshalb unbe  denklich, weil bei der fertigen Schachtel das       Pappmaterial    durch die aus dem Papierstück       a    in bekannter Weise gebildete Hülle abge  deckt wird, und weil bei Verwendung der  Schachtel als     Modellierbogen    die Papierhülle,  die auf der Innenseite die     Modellierzeichnung     trägt, mit dem Pappmaterial der Schachtel       verklebt    wird, wodurch dieses Material die  für die     Modellierzwecke    erforderliche     Wider-          standsfähigkei.t    gegen Knicken und     derglei-          cbeli    erhält.  



  Der     Schachtelzuschnitt    c ist in der übli  chen Weise durch Einschnitte 16 und Ein  druck- oder     Ritzlinien    17 in eine Anzahl  Felder geteilt, die durch Umknicken um die  Linien 17 die fertige Schachtel ergeben. Der  Zuschnitt wird in der Fabrik zweckmässig  durch Verkleben eines, auf der einen Seite       -#-orstehenden    Streifens 18 mit der gegen  überliegenden Schmalseite 19     in    bekannter    Weise zu einem an den schmalsten Seiten  offenen, sonst aber rings geschlossenen hül  senartigen Gebilde umgeformt, das in flach  gelegtem Zustande aufgestapelt und versandt  werden     känn.    In ähnlicher Weise kann das  Papierstück     ca    die Form einer geschlossenen  Hülse erhalten,

   wobei die den Reklameauf  druck .aufweisende Seite     (Fig.    5) nach aussen.  die den     Modellierbogendruck    zeigende Seite       (Fig.    4) nach innen gebracht wird.     In,    dieser  Form wird die Papierhülle dann über den  Zuschnitt c .geschoben.  



  Die Raumform der Schachtel tritt, wie       Fig.    6 erkennen lässt, in dem aus der Schach  tel angefertigten     STselzeuggegenstande    in der  Weise in Erscheinung,     dass    die beiden Ka  melfiguren     @e    und f in einem der Schachtel  dicke     g        (Fig.    3) entsprechenden     Abstande          nebeneinanderstehen    und ihre Höhe und  Länge den     'betreffenden    Schachteldimen  sionen entspricht.

   Der erwähnte Abstand  wird dadurch gesichert, dass die Höcker der  beiden Kamele     (Fig.    4) durch zwei Stege     g',     <B><I>g</I></B> ' miteinander verbunden sind, die beim Aus  schneiden der Figuren stehen bleiben. Die  Linien h, in denen die Stege sich an die     Hök-          ker    der Kamele anschliessen, fallen mit -den       Knifflinien    i des     Schäehtelzuschnittes    c zu  sammen.

   Den gleichen Abstand wie die Li  nien     h,        h    voneinander, weisen     zweckmässig     die untern Grenzlinien k der     Modellierbogen-          zeichnung    von den betreffenden Rändern des       lHodellierbogenblattes        a    auf. Die Grenzlinien  <I>k, k</I> decken sich mit den     Knifflinien   <I>k', k'</I>  des Zuschnittes c, derart, dass auch der seit  liche Abstand der Füsse der beiden Kamel  figuren     (Fig.    6) der Dicke ,g der Schachtel  entspricht.

   Das Feld 19 des Schachtelzu  schnittes bildet in     dem,    fertigen Spielzeug  gegenstande     d    den von -den Kamelen     be-          sellrittenen    Strassenstreifen, der zur Erhö  hung der Standsicherheit noch auf ein beson  deres Stück     Pan-pe    1 aufgeklebt werden kann.

    In dem durch die Breite des Streifens 19     ae-          gebenen        Abstande    voneinander werden  zweckmässig auch die Büsche 20, 20 und 21,  21 auf das Pappstück 1 aufgeklebt, die ebenso       wie    die Kamelfiguren paarweise auf den den      beiden Breitseiten 22, 22 des     Schaehtelzu-          sehnittes    c entsprechenden Feldern des     3Io-          dellierbogens        a        angebraclitt    sind.

   Dasselbe  gilt für die Kamelreiter<I>na,</I>     7n    und die Trei  ber     bezzv.    Begleiter     7i,        n..    Durch die paarweise  Anordnung in Verbindung mit der     Innehal-          tung    eines gewissen Abstandes sowohl für  die Kamelfiguren, wie auch für die beiden  Buschpaare     ergibt    sieh ein höchst plastisch       -wirkendes    Gesamtbild, das in seiner allge  meinen     Umrissform    die Raumform,

   sowie       auch    die Dimensionen der     betreffenden        Falt-          scha.chtel    noch erkennen lässt.  



  Die den Reklameaufdruck enthaltende  Seite der Papierhülle a     (Fig.    5) enthält au  sser     diesem        Aufdruck    zweckmässig noch eine       perspektivische    Darstellung des vom Kinde  aus der betreffenden Schachtel     ztr    modellie  renden Gegenstandes in verkleinertem     Mass-          stabe,    wie bei o angedeutet ist. Im     Ansehluss     daran kann die     betreffende    Seite des Papier  blattes a auch noch eine kurze Anleitung  darüber enthalten, wie der Spielzeuggegen  stand anzufertigen ist.

   Im übrigen weiss das  Kind bald aus Erfahrung oder erfährt es       durch    einen Hinweis der     Mutter    oder anderer  Personen,     da.ss    die Papierhülle a auf der In  nenseite den     Modellierbogenaufdruck    trägt,  der die Herstellung des auf der Aussenseite       bei        o    im Kleinen abgebildeten Gegenstandes  ermöglicht.

   Das Kind löst die Hülle     a    durch  Auftrennen in einer     Längsseite    von der  eigentlichen Schachtel, breitet die letztere  flach aus und klebt den Papierbogen a mit       der    den     Reklameaufdruck        (Fig.    5) tragenden  Seite nach     innen    auf den     Schachtelzuschnitt.     und zwar so, dass die für die Raumform des  Spielzeuggegenstandes massgebenden     Grenz-          oder    Gliederungslinien, im vorliegenden Falle  <B>i</B> also     insbesondere    die Linien     lr.;

          1z        bezw,        i,        i     und     7,:,        7,:    mit. den entsprechenden     Knifflinien     <I>i',</I>     i'        bezw:        k',        1c'    des Schachtelzuschnittes  zusammenfallen.

   Nach dem Aufkleben des  Papierbogens auf das Schachtelmaterial wer  den dann. die figürlichen Darstellungen in  der üblichen Weise     ausgeschnitten    und gege  benenfalls entsprechend der auf dem Papier  bogen a enthaltenen Anweisung     durch    Um-    falten, Schlitzen,     Kleben        usw.    zu der in     Fig.     6     dargestellten    fertigen Gruppe umgebildet  und zusammengestellt.  



  Man kann mit dein     Schachtelzuschnitt     auch     Modellierboaen    kombinieren, deren  Zeichnung auf die     Kastenform    der Schachtel  keine Rücksicht nimmt, derart, dass die:       Schachtel,    wenn sie ihrem .primären Verwen  dungszwecke     bedient    hat, nicht ihrer     R.auin-          form    und ihren Dimensionen nach, sondern  lediglich, soweit das     Seliaelitelinaterial    in  Frage kommt, in dem aus ihr herzustellen  den     #Spielzeugge#,,-enstande    wieder auflebt.

    Mit andern Worten: blau kann die Schachtel       bezw.    den     Schachtelzuschnitt.    aus gewöhn  lichen     31odellierhol-,e@n    bilden oder     zusammen-          stellen,    was     zweckmässig    in der Weise     ge-          s        chieht,    dass einzelne oder auch     säintlielie     Felder der Schachtel oder des Zuschnittes       finit    den einzelnen Figuren der     31odellier-          bogenzeiehnun-    unmittelbar bedruckt sind.  



  Eine solche     Ausführungsform    ist in den       Fig.    7 und S     veranschaulicht.    Hier stellt       Fig.    7 den Schachtelzuschnitt als solchen dar.  und     zwar    in     flaeligelegtein    Zustande und von  der in der fertigen Schachtel aussen liegenden  Seite     besehen.    Der Zuschnitt, ist wieder in  üblicher Weise durch Schnitt- und Eindruck  bezw.     Ritzlinien    16     bezw.    17 in einzelne  Felder unterteilt. die nach dem Zusammen  falten des Zuschnittes die     Wandungen    der       Schaelitel    ergeben.

   Eine der Breitseiten     ??     ist nach Art der üblichen     Modellierbogen    mit       einzelnen    Figuren bedruckt.     Derartige    Auf  drucke können auch die übrigen Felder- des  Zuschnittes aufweisen. Im dargestellten  Falle ist aber angenommen. dass die übrigen  Felder mit Aufdrucken versehen sind, die  Anleitungen zur Herstellung der betreffen  den Spielzeuggegenstände enthalten. Einzelne  der Schachteln können natürlich auch mit auf  den Schachtelinhalt, sowie auf den betreffen  den Lieferanten hinweisenden Aufdrucken,  sowie mit der sonst für Faltschachteln     iibli-          cheri    Ausstattung versehen sein.

   Es emp  fiehlt sich aber, die Felder der Schachtel       bezw.    des     SchacliteIzuschnittes    selbst mög-      liehst für     ModeRierbogenaufdrucke    frei zu  halten und die Hinweise auf den Schachtel  inhalt, Firmenbezeichnung, Fabrikmarken  usw., auf einer besondern Papierhülle r     (Fig.     8) unterzubringen, ,die zweckmässig in ring  förmig geschlossenem Zustande über die  Faltschachtel     bezw.    den entsprechend ring  förmig geschlossenen     Faltgcha:

  chtelzuschnitt     geschoben wird, so     dass    sie die mit den     Mo-          dellierzeirhnungen        bedruckten    Schachtelfel  der verdeckt. Der Unterschied dieser Aus  führungsform gegenüber den     vorbeschriebe-          nen    liegt hauptsächlich darin, dass die Raum  form des aus der Schachtel herzustellenden  Spielzeuggegenstandes in keiner Beziehung  mehr zu der Schachtelform steht,     dass.    viel  mehr die Schachtelfelder     Modellierbogen    be  liebiger Art bilden.  



  Bei der Ausführungsform des.     Erfin-          diuigsgegenstandes,    bei der die Schachtel mit  bildlichen oder sonstigen     Hinweisen    auf die  Herstellung eines bestimmten Spielzeuggegen  standes versehen ist, braucht die     Modellier-          zc_,iclinung    übrigens nicht .sämtliche zu dem  betreffenden Gegenstande gehörigen Teile zu  enthalten, vielmehr kann man auch einzelne  Teile     bezw.    Figuren weglassen, und es der  Phantasie und der Kombinationsgabe des       Kindes    überlassen, solche fehlenden Teile zu  ergänzen, und zwar aus dem     sonst    nicht ver  wendeten Material der betreffenden     ,

  Schach-          tel    selbst, oder aber anderer Schachteln, deren  Herstellungsmaterial oder     Aufdruck    sich für  die     Verwendung    der betreffenden Teile be  sonders eignet. Es wird dann zweckmässig  durch eine entsprechende Anweisung auf der  die Zeichnung für die hauptsächlichsten Teile  des     Spielzeuggegenstandes    enthaltenden  Schachtel auf die Beschaffenheit der feh  lenden Teile aus dem Material einer andern,       dlurch    ein besonderes Kennwort, eine Num  mer oder ein anderes Merkmal zu bezeich  nenden Schachtel hingewiesen.

   Dadurch wird       erreicht,    dass das Kind zur Ergänzung seines       Spielzeuges    die betreffende andere .Schachtel  oder mehrere andere Schachteln verlangt, die  den fehlenden Teil oder das fehlende Mate  rial enthält, wodurch der der Erfindung zu-         grunde    liegende Gedanke, die Nachfrage  nach den in den betreffenden Faltschachteln  enthaltenen Erzeugnissen zu erhöhen, weiter  gefördert wird.  



  Um ein Beispiel für diese besondere Aus  führungsart anzuführen, können bei einer  Schachtel, deren     Modelherbogenaufdruck     vielleicht ein Haus darstellt, die Fenster  weggelassen sein, wobei in der Herstellungs  anleitung für das Kind erwähnt ist,     dass    die  Fenster Schachteln der      Serie    B" entnommen  werden können. Die Schachteln der "Serie  B" enthalten dann beispielsweise eine Um  hüllung aus durchsichtigem Papier, das ge  gebenenfalls mit einer Fenster darstellenden  Zeichnung bedruckt ist. Das Kind verlangt  dann Schachteln der "Serie B" und entnimmt  der betreffenden .durchsichtigen Hülle die  für die Fertigstellung des Spielzeughäus  chens nötigen Fenster.  



  In gleicher Weise kann zum Beispiel  darauf hingewiesen werden, dass das Material  für die Tapete eines Zimmers, wie es aus den  Schachteln. einer     "Serie    C" herzustellen ist,  einer     :Schachtel    der "Serie D" entnommen  werden kann. Das Kind wird dann eine  Schachtel der betreffenden Serie verlangen,  um das Material für die Fertigstellung seines       Spielzeuges    in die Hand zu bekommen.  



  Es sei noch hervorgehoben, dass sich die  Erfindung keineswegs auf die besondere Art  des     Modellierbogenaufdruckes    in seiner bild  lichen Wirkung, auch nicht auf den begriff  liehen Inhalt der betreffenden Zeichnungen  bezieht; vielmehr wird die Erfindung in dein  Technischen Gedanken erblickt, Modellier  bogen bestimmter Art mit Faltschachteln  in bestimmter Weise zu vereinigen, und auf  diese Weise ein neues Gebilde mit neuen tech  nischen Wirkungen zu schaffen.  



  Es wird ferner darauf hingewiesen, dass  die besondere Form der Schachteln, sowie die  Form und Einteilung der betreffenden Zu  schnitte, die Anordnung der Kniff-, Ritz  bezw.     Eindrucklinien,    sowie schliesslich auch  das Material der Schachtel, soweit in letzterer  Beziehung in der Beschreibung nicht beson-           dere        Ausnahmen    gemacht sind, für das We  sen der Erfindung gleichgültig sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Als Spielzeug verwendbare Faltschachtel, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Modellierbogen kombiniert ist. L'NTERANSPRüCHE 1. Faltschachtel nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Zuschnittes einen Modellierbogen dar stellt.
    ?. Faltschachtel nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche für wesentliche Teile der Raumform des herzustellenden Spielzeuggegenstandes massgebenden Grenz- oder Trennlinien des Modellierbogens sich mit Iinifflinien des Zuschnittes decken. 3. Faltschachtel nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Model lierbogenaufdruck auf der später die Aussenseite der Faltschachtel bildenden Seite des Zuschnittes vorgesehen ist und im wesentlichen nicht mehr als zwei Schachtelseiten einnimmt. d.
    Faltschachtel nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Hauptfeld des Modellierbogena.ufdruckes im wesentlichen mit. einer Breitseite des Zuschnittes deckt. .\@. nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mo- dellierbogena.ufdruck auf einem beson deren, aus Papier bestehenden Teil vor gesehen ist, der an dem Falts-chaclitelzu- schnitt anliegt.
    (i. Faltschachtel nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der den Mo dellierbogenaufdruck tragende Teil die Form einer ringförmig geschlossenen, auf den entsprechend geschlossenen Faltschachtelzuschnitt aufzuschiebenden und im aufgeschobenen Zustande dicht an ihr anliegenden Hülle besitzt. 7.
    Faltschachtel nach Lntera.nspruch (i, da durch gehetinzeichiiet, dass die Hülle auf der Aussenseite R.eklamealifdruel@ und auf der Innenseite den Modellierbogen- aufdru ck trägt.
    b. F altscliachtel nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupt teile des die Grundlage für den S.piel- zeul;gebenstand bildenden Modellier- bogenaufdruckes paarweise, und zwar auf in der fertigen Schachtel einander (P , Cpenüberliegenden Seiten des Seliaelltul- zuschnittes entsprechenden Feldern ange bracht sind. 9.
    Faltschachtel nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrerer Felder des Zuschnittes durch einzelne Fio,uren aufweisende Modellier- bogenabsehnitte gebildet werden.
    10. Faltscliaclitel nach dem Patentanspruch mit in seiner Gesamtheit einen einheit lichen Spielzeuggegenstand ergebenden AIo-dellierbogenaufdruck, dadurch ge kennzeichnet, dass Einzelteile des leerzu stellenden Gegenstandes in dem Auf- druclL fehlen, derart, dass die fehlenden Teile des Aufdruckes oder sonstige Teile des Herzustellenden Gegenstandes andern Faltscliacliteln entnommen werden müs sen.
    11. Faltschachtel nach dcni Patentanspruch, dadurch @E=hc,nnzeichnet. dass bei Unter- bringun-- es Rel@lanieaufdruclzes auf einer besondern, auf den Schachtelzu schnitt zu schiebenden Papierhülle der Schachtelzuschnitt selbst in der Haupt sache lediglich 3lodellierbogenaufdruek und auf die sen lieziiöliche Hinweise auf- weist.
CH109505D 1923-05-23 1924-03-31 Als Spielzeug verwendbare Faltschachtel. CH109505A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE109505X 1923-05-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH109505A true CH109505A (de) 1925-04-01

Family

ID=5651755

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH109505D CH109505A (de) 1923-05-23 1924-03-31 Als Spielzeug verwendbare Faltschachtel.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH109505A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3116924A1 (de) &#34;schachtel fuer eine zigarettenpackung oder dergleichen&#34;
DE69010013T2 (de) Faltbarer Geschenkkorb.
CH109505A (de) Als Spielzeug verwendbare Faltschachtel.
DE60121740T2 (de) Steife verpackung für eine mehrzahl von zigarettenpackungen
EP0003949B1 (de) Kette aus acht gleich grossen zusammenhängenden Quadern
AT156599B (de) Satz von Verpackungsschacteln.
DE829255C (de) Kappenschachtel und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE529518C (de) Verpackung fuer Blei- und Farbstifte
DE2809231A1 (de) Wuerfelkette
DE409328C (de) Fensterschachtel
DE20113426U1 (de) Faltschachtel aus einem Kartonzuschnitt
DE528630C (de) Schauschachtel
DE29707814U1 (de) Adventskalender
DE896624C (de) Schutzhuelle fuer Stielbonbon
DE29908402U1 (de) Adventskalender
DE839623C (de) Faltpackung fuer Ampullen und aehnliche Gegenstaende
DE1124422B (de) Achteckige Faltschachtel fuer zylindrische Gegenstaende
DE9200463U1 (de) Karton für Verpackungszwecke
DE502007C (de) Reklamevorrichtung
DE457798C (de) Faltschachtel aus Pappe fuer Reklame- und Schaustellungszwecke mit einem Klappdeckel, der um eine parallel zu seiner Anlenkungsachse verlaufende Knifflinie nach unten geklappt und am Schachtelkoerper festgestellt werden kann
DE2057350C (de) Verpackungskarton mit Schwachungs linien zum Abtrennen eines Wandungsteil
DE1761368C (de) Hohlrandfaltschachtel
DE7111752U (de) Säulenförmiger Stander fur Verkaufs und/oder Werbezwecke
DE9114183U1 (de) Kartonartige Verpackung mit einem Geschenkartikel
DE29619707U1 (de) Adventskalender