Antriebsvorrichtung für Schreibrechenmaschinen. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine mechanische Antriebsvorrichtung für Schreib rechenmaschinen, welche durch äussere Kraft zuführung in dauernder Arbeitsbereitschaft zu momentaner Kraftabgabe an das Rechen- miaschinengetriebe gehalten wird.
Es ist bereits, zum Antrieb von Schreib rechenmaschinen vorgeschlagen worden, einen Kraftspeicher zwischen die anzutreibenden Massen und einen Antrieb smotox, z. B. einen aus einem Stromleitungsnetz gespeisten Elek tromotor, einzuschalten, wobei zur Aufspei cherung und Abgabe .der Kraft an das Re chenmaschinengetriebe eine Bandfeder be nutzt ist.
Gegenüber .diesen bekannten Antriebs vorrichtungen will die Erfindung die Auf gabe lösen, den Kraftspeicher zu möglichst starker Kraftaufnahme und Abgabe auszu bilden, ihn mit seinem Getriebe gegen jeden ä u ssern Einfluss zu sichern und ihn mit dem Antriebsmotor leicht lösbar zu verbinden, wobei das Ein- und Ausschalten des Motors selbsttätig von dem Kraftspeicher aus er folgen kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird der Kraftspeicher mit dem zugehörigen, zur Zu führung und zur Abgabe der Kraft dienen den Getriebe in einem geschlossenen Gehäuse untergebracht, in welchem die sämtlichen \feile in<B>01</B> laufen können. Dieses rohr artige Gehäuse wird zur Aufnahme des Elek tromotors verlängert, der in das Gehäuse eingeschoben in seiner Lage gesichert, zum Beispiel durch einen bajonettartigen Ver- schluss, und mit dem Kraftspeichergetriebe durch eine einfache Kupplung verbunden wird.
Die Erfindung ist in einem Ausführungs beispiel auf den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 .einen senkrechten Querschnitt, Fig. ja den Bajonettverschluss, Fig. 2 einen I3orizontalscbnitt zu Fig. 1, Fig. 3 den Schalter bei Stromunterbre chung,
EMI0002.0001
Tig. <SEP> 3a, <SEP> 31>, <SEP> 3e <SEP> verschiedene <SEP> Schalter stellungen,
<tb> Fig. <SEP> .4 <SEP> den <SEP> Schalter <SEP> bei <SEP> sesehlüssenem
<tb> Stromkreis, <SEP> _
<tb> I4ig.
<SEP> 5 <SEP> die <SEP> Stromschlusskleniluo <SEP> finit <SEP> lIo torhontaktfedern,
<tb> FiB. <SEP> 6 <SEP> die <SEP> gesperrte <SEP> Kraftfeder,
<tb> Fis. <SEP> 7 <SEP> dieselbe <SEP> betriebsbereit,
<tb> Fis. <SEP> 8 <SEP> und <SEP> 3 <SEP> den <SEP> Antrieb <SEP> der <SEP> Sperrwellen,
<tb> Fig. <SEP> 10 <SEP> den <SEP> selbsttätigen <SEP> Schalter <SEP> i11
<tb> lnsich <SEP> t,
<tb> Fis. <SEP> 11 <SEP> denselben <SEP> im <SEP> Schnitt.
<tb>
Die <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Kraftspeicher <SEP> mit <SEP> zugehüri serri <SEP> Getriebe <SEP> bestehende <SEP> Antriebsvorriell tunc <SEP> für <SEP> die <SEP> Schreibrechenmaschine <SEP> ist <SEP> in
<tb> einem <SEP> geteilten <SEP> Gehäuse <SEP> 6 <SEP> untergebracht,
<tb> welches <SEP> durch <SEP> Deckel <SEP> 7 <SEP> und <SEP> 8 <SEP> te.rs_hlos@n
<tb> ist <SEP> und <SEP> die <SEP> Füllung <SEP> mit <SEP> eineng <SEP> S(,linlierniitto1
<tb> ernlüglicllt. <SEP> Dies <SEP> Gehäuse <SEP> ist <SEP> weiter <SEP> rohr 1'ürniis <SEP> verlängert <SEP> oder <SEP> trägt <SEP> ein <SEP> Rohr <SEP> 1 <SEP> niit
<tb> abnehmbaren <SEP> Versehlussdeckeln <SEP> ? <SEP> und <SEP> -l, <SEP> das
<tb> von <SEP> dein <SEP> Laserpfropfen <SEP> 73 <SEP> durchsetzt <SEP> wird,
<tb> wodurch <SEP> das <SEP> Gehäuse <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Polir <SEP> zuSam inen-ehalten <SEP> wird.
<SEP> Dies <SEP> Rohr <SEP> dient <SEP> zur <SEP> Anf nahnie <SEP> des <SEP> Antriebsmotors <SEP> 5, <SEP> der <SEP> durch <SEP> ein faches <SEP> Finsteel@en <SEP> und <SEP> 'X'erdrelieil <SEP> finit <SEP> lIill'c
<tb> der <SEP> Stifte <SEP> 6? <SEP> eines <SEP> Bajonettverschlusses <SEP> in
<tb> seine> <SEP> Arbeilsstellung <SEP> gebracht <SEP> und <SEP> in <SEP> ihr
<tb> gesichert <SEP> wird.
<SEP> Die <SEP> Stifte <SEP> 62 <SEP> sind <SEP> zwenh imssig <SEP> verschieden <SEP> stark <SEP> und <SEP> ebenso <SEP> die <SEP> ihn,-n
<tb> entsprechenden <SEP> Schlitze <SEP> des <SEP> Da.jonettver schlusses, <SEP> damit <SEP> (las <SEP> Einstecken <SEP> des <SEP> Antrieb@ motors <SEP> 5 <SEP> nur <SEP> in <SEP> der <SEP> für <SEP> die <SEP> Herstelhin.j <SEP> der
<tb> Verbindung <SEP> finit <SEP> dein <SEP> Kraftspeicher <SEP> bestimin teil <SEP> Lage <SEP> möglich <SEP> ist. <SEP> Der <SEP> Wellenzapfen <SEP> des
<tb> Antriebsmotors <SEP> ist <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Mitnehmer seheibe <SEP> 10 <SEP> versehen, <SEP> welche <SEP> durch <SEP> Zapf-n
<tb> oller <SEP> Ansätze <SEP> die <SEP> Drehung <SEP> auf <SEP> die <SEP> @chriecl:@@n.
welle <SEP> <B>11</B> <SEP> übertrii.st. <SEP> Es <SEP> kann <SEP> hierfür <SEP> alicll
<tb> eine <SEP> -andere <SEP> elastische <SEP> Kupplung, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> eine
<tb> Lederscheibe, <SEP> benutzt <SEP> werden, <SEP> es <SEP> ist <SEP> nur <SEP> er forderlich, <SEP> (lass <SEP> sich <SEP> diese <SEP> bei <SEP> einem <SEP> Motor austauseh <SEP> leicht <SEP> lösen <SEP> lässt. <SEP> Dis <SEP> @(@h@ed;
en welle <SEP> 11 <SEP> treibt <SEP> das <SEP> Schnechenraf <SEP> 12 <SEP> an,
<tb> welches <SEP> mit- <SEP> dem <SEP> Triebling <SEP> 13 <SEP> auf <SEP> der <SEP> Achse
<tb> 13a <SEP> befestigt <SEP> ist. <SEP> Auf <SEP> der <SEP> Achse <SEP> 18 <SEP> sind <SEP> die
<tb> als <SEP> Kraftspeicher <SEP> .dienenden <SEP> Bandfedern, <SEP> im
<tb> vorliegenden <SEP> Beispiel <SEP> zwei, <SEP> 16, <SEP> 20 <SEP> angeordnet,
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die <SEP> untereinander <SEP> in <SEP> Abhiin.-gigl@eit:sverbin (luilg <SEP> stehen.
<tb>
Von <SEP> denl <SEP> @riel:@ling <SEP> 13 <SEP> zrird <SEP> <B>das</B> <SEP> St.irli rad <SEP> 1-1. <SEP> < lngetrie:@c.n, <SEP> @;cl:@hes <SEP> mit <SEP> dem <SEP> lose <SEP> auf
<tb> der <SEP> Welle <SEP> 18 <SEP> siizendc#n <SEP> Muff <SEP> 15 <SEP> fest <SEP> verbun den <SEP> ist, <SEP> an <SEP> dFm <SEP> die <SEP> innere <SEP> ZVindung <SEP> ilcr
<tb> Bandfeder <SEP> 16 <SEP> sitzt. <SEP> Die <SEP> :i(issere <SEP> Windung <SEP> ist
<tb> mit <SEP> Hilfe <SEP> eines <SEP> Stiftes <SEP> oder <SEP> f(#rgleichen <SEP> ;in
<tb> de-ineder@@ehiiusr_:
<SEP> 1 <SEP> 7 <SEP> angebracht. <SEP> Mit <SEP> diesem
<tb> Gelf.use <SEP> fest <SEP> verbunden <SEP> ist <SEP> die <SEP> ebenfalls <SEP> auf
<tb> der <SEP> Welle <SEP> lose <SEP> sitzende <SEP> Hülse <SEP> 19. <SEP> die <SEP> durch
<tb> den <SEP> Muff <SEP> 19-1 <SEP> finit. <SEP> der <SEP> innern <SEP> Windun.- <SEP> der
<tb> Feder <SEP> ?0 <SEP> verbuncb@n <SEP> ist, <SEP> während <SEP> die <SEP> äussere
<tb> Windung <SEP> dieser <SEP> Feder <SEP> ebenfalls <SEP> mit. <SEP> Hilfe
<tb> eine, <SEP> Stiftes <SEP> oder <SEP> einer <SEP> -ihnliehen <SEP> Befesti Bung <SEP> an <SEP> rlcm <SEP> @edel,:
eh <SEP> üuse <SEP> \il <SEP> angebracht
<tb> ist. <SEP> Das <SEP> Gelliilise <SEP> ?1 <SEP> ist <SEP> durch <SEP> Hii.lse <SEP> 18u <SEP> 1111.d
<tb> Muff <SEP> 19a <SEP> auf <SEP> rlelAc-lise <SEP> 18 <SEP> bezw. <SEP> Hülse <SEP> 19
<tb> selacert <SEP> und <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Stirnrad <SEP> "-2 <SEP> fest <SEP> vur bunden. <SEP> Von <SEP> cleln <SEP> Stirnrad <SEP> 2? <SEP> erfolgt <SEP> der
<tb> Antrieb <SEP> auf <SEP> die <SEP> Iieelienmascbine <SEP> zulliicllst
<tb> dureli <SEP> den <SEP> auf <SEP> der' <SEP> -Telle <SEP> \?5 <SEP> festatzenden
<tb> Triebgin- <SEP> \i3. <SEP> Das <SEP> gleichfalls <SEP> auf <SEP> df@r <SEP> Welle
<tb> <B><U>'</U></B>5 <SEP> fc=stsitzeri.(le <SEP> Zahnrad <SEP> 26 <SEP> iiherträ.st <SEP> dur:
#li
<tb> das <SEP> Zahnrad <SEP> 2i <SEP> rlie. <SEP> Bewe-un- <SEP> auf <SEP> die <SEP> Welle
<tb> 28, <SEP> und <SEP> von <SEP> c1ic-ser <SEP> aus <SEP> wird <SEP> durch <SEP> die <SEP> Rä der <SEP> ?9, <SEP> 30 <SEP> die <SEP> elastische <SEP> Welle <SEP> 31 <SEP> der
<tb> Sehreibrecheninasehine <SEP> anet-rieben.
<tb>
Durch <SEP> (lie <SEP> Zwischenfeder <SEP> <B>74</B> <SEP> kann <SEP> die
<tb> Kraftübertragung <SEP> auch <SEP> ohne <SEP> eine <SEP> genaue
<tb> übereinstimmun- <SEP> der <SEP> Lauyermitten <SEP> erfolgen.
<tb> Ausserdem <SEP> soll <SEP> (liF:;e <SEP> eine= <SEP> Überspannung <SEP> im
<tb> Antriebswerk <SEP> vermr-iden, <SEP> da. <SEP> in <SEP> einem <SEP> -z:olelien
<tb> Falle <SEP> die <SEP> Feder <SEP> 74 <SEP> zusammengeschraubt
<tb> wird <SEP> u11(1 <SEP> so <SEP> clie <SEP> rbertragun,- <SEP> linte.rhricht.
<tb>
Mit <SEP> -dem <SEP> 11aliptantriebsrad <SEP> <B>1.1.</B> <SEP> (Fis. <SEP> Il
<tb> steht <SEP> ein <SEP> Stirnrad <SEP> 32 <SEP> in <SEP> Verbindung. <SEP> das
<tb> lose <SEP> auf <SEP> der <SEP> A-clis(@ <SEP> ?8 <SEP> Belagert <SEP> ist <SEP> und <SEP> auf
<tb> seiner <SEP> verliingerten <SEP> 'Tabe <SEP> eine <SEP> -chnecl@e <SEP> 33
<tb> trägt. <SEP> Die <SEP> Schnecke <SEP> 33 <SEP> (Fi-. <SEP> 8<B>)</B> <SEP> steht <SEP> z11
<tb> Einsriff <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Schnechenrad <SEP> 31. <SEP> welches
<tb> <B>i</B> <SEP> auf <SEP> der <SEP> Sperrwelle <SEP> 35 <SEP> befestigt <SEP> ist, <SEP> die <SEP> aussen
<tb> in <SEP> den <SEP> Sehlitzl@opf <SEP> .1f1 <SEP> endet. <SEP> Auf <SEP> der <SEP> Sperr wtllF, <SEP> 35 <SEP> (Fig.
<SEP> 11_<B>)</B> <SEP> sitzt <SEP> ein <SEP> Triebling <SEP> 36, <SEP> der
<tb> mit <SEP> einem <SEP> Zahnn <SEP> id <SEP> <B>37</B> <SEP> zuaammenarbeitet, <SEP> das
<tb> auf <SEP> der <SEP> Büclisc <SEP> <B>75</B> <SEP> fü.r <SEP> den <SEP> Schalter <SEP> gelagert
<tb> ist; <SEP> an. <SEP> :einer <SEP> 'Nabe <SEP> ist <SEP> die <SEP> innere <SEP> Windung
<tb> derchalterban.@lfed@r <SEP> <B>38</B> <SEP> befestigt. <SEP> Die <SEP> 5u- ssere Windung ist mit dem auf der Schalter achse 53 befestigten Schalterhaus 52 ge kuppelt. .
Bei festgehaltenen Schalter (Fig. 4 und 10) wird die Schalterbandfeder 38 dauernd aufgewunden. Um eine Überspannung zu vermeiden, ist die äussere Federwindung mit einem Nietkopf versehen, während der innere Umfang des Schaltergehäuse52 entsprechende Rasten hat.
Bei Überspannung wird durch das Zusammenwinden der Aussendurchmesser der Ferler verringert, so cl.ass der Nietkopf aus seiner Rast herausspringen und durch das Einschnappen in eine der nächsten Ra- 1en eine Spannungsverringerung bewirken kann. Auf diese Weise wird die Schalter antriebsfeder 38 .durch den Antrieb stets auf gleichbleibender Spannung gehalten.
Eine beliebige äussere Sturmquelle ist mit den Netzklemnmün 68 und<B>69</B> (Fig. 5) ver bunden. Die Klemme <B>68</B> ist mit der einen Stro,mschlussfeder 49a direkt verbunden, wäh rend von der Klemme 69 eine Leitung nach der untern Kontaktfeder 48 (Fig. 3) des Drehschalters geht.
Die obere, von der er steren isolierten Kontaktfeder 48, ist durch (lio Leitung 57 mit der .Stromschlussfeder 491) verbunden (Fig. 5). hin Drehschalter, des steil Stellung vom Antriebswerk 5 geregelt wird, öffnet und schliesst je nach Bedarf die Stromzaführung selbsttätig. Der Drehschal ter 39 besteht hier paus drei Schaltmessern 55, die mittelst Isolierscheiben auf der Schalterwelle 53 befestigt sind, und aus den beiden Kontaktfedern 48.
Die Stellung der Schaltmesser 55 wird von einem auf der Schalterwelle 53 festsitzenden Sperrstern 54 rnit drei Sperrzähnen, der mit aus dem Arl- t.riebsgehäuse vorstehenden Sporrwellenlcöp- feii zusa,rizmenarbeitet, geregelt. Bei vorlie gendem Beispiel sind zwei solcher Sperr wellenköpfe 40, 43 vorgesehen. Der Sperr wellenkopf 40 steht mit dem Aufzugsteil des -Antriebswerkes, wie 'bereits beschrieben, in Verbindung, dreht sich also nur, wenn der A.ntriebs.motor in Tätigkeit ist.
Der andere Sperrwellenkopf, 43, ist mit dem ablaufen- .den Teil des Triebweirkes, des ]Kraftspeichers verbunden. Die Welse 42 des Sperrwellen kopfes 43 wird von dem auf ihr festsitzen den Schneckenrad 41 ; das durch die Schnecke 24 und den Triebling 23 .mit dem Rad 22 in Eingriff steht (Fig. 1, 2 und 8) gedreht.
Die Welle 53 des Drehschalters erhält, wie bereits beschrieben, .durch die Bandfeder 38 eine Drehspannung, die durch das Anlegen der Sperrzähne 54 aal die Sperrwellenköpfe begrenzt wird. In den Fig. 3 und 4 sind die einzelnen Grenzstellungen des Sperrsternes gezeichnet.
In der. Stellung Fig. 3 .liegt ein Sperr zahn am Sperrwellenkopf 43 an, während die Schallmesser 55 sich ausserhalb der Kou- takte 48 befinden. Der Antriebsmotor ist aus beschaltet.
Wird das Rechenwerk benutzt, so wird durch die ablaufende Haupttriebfeder 20 ein Drehender Sperrwelle- 42 bezw. ihres Sperrwellenkopfes 48 in der Pfeilrichtung erfolgen; der aussen a;rn Sperrwelle nkopf 43 anliegende Sperrzahn 54 gleitet schliesslich in den Schlitz .des Sperrwellenkopfes- 43 und geht mit der sich weiter drehenden Welle bis zu der Stellung nach Fig. 3a mit.
In die sem Augenblick kann der Sperrwellenkopf 43 den Sperrzahn 54 nicht mehr zurück lialten, und durch .die Wirkung der Feder 38 wird die Schalterwelle 53 -und .mit ihr der Sperrstern 54 so weit verdreht, bis der verhergehentle Sperrzahn 54 an den Sperr wellenkopf 40 .anschlägt (Fig. 3b und 4). Gleichzeitig hat der Schaltkörper mit einem seiner Messer 55 den Stromkreis zwischen den beiden Kontaktfedern 48 geschlossen und bewirkt durch das Einschalten des Elek tromotors das Aufziehen der Haupttriebfeder 16, 20.
Mit diesem Aufziehen des Antriebs- werkes erfolgt gleichzeitig eine Drehung der Sperrwelle 35. Der Sperrzahn 5 4 schiebt sich in den Schlitz des Sperrkopfes 40 und geht mit dem sich weiter drehenden Sperr kopf .40 bis zur Stellung Fig. 3c. Der Sperr zahn 54 kann jetzt von dem Sperrkopf 40 nicht mehr .gehalten werden, und durch die Wirkung der Feder 38 wird - die Schalter welle 53 und mit ihr .der Sperrzahn 54 -so weit verdreht, bis der vorhergehende Sperr zahn 51 an den Sperrwellenkopf 43 an schlägt.
Hierbei wird das Schalt,meiser aus den Kontaktfedern herausgerissen und der Strom.lueis des Motors 5 unterbrochen.
Die Sperrwelle 35 bleibt beim Motorstill stand ebenfalls in Ruhelabe und behält die Sperrkopfstellun; bei, wie die Fib. 3 und 3c zeigen, während sich die Sperrwelle 42 je nach dem Gebrauch des Rechenwerkes ent- -ebenbesetzt der Uhrzeigerrichtung dreht. Da sich die Sperrwelle-35 bedeutend schnel- le-r dreht als die Sperrwelle 42, wird wäh rend den Stromeinschaltungen stets einige Zeit verstreichen.
Auf jeden Fall muss der Sperrzahn mit dem entsprechenden Sperrkopf zusammen eine kleine Drehung ausführen, bis er weiter vorspringen kann.
Um ein völliges Ablaufen des Triebwer ke: zu verhindern, ist eine Sperrung der Haupttriebfeder voresehen. Diese Sperrung wird vom Schalter in Tätigkeit besetzt, wenn bei einer Unterbrechung der äussern Strom- zuführung der Schalter @dauernd auf einge- sehalteter Stellung (Fib. 4) steht, während das Rechenwerk weiter benutzt wird.
Gleich zeitig wird durch ein Signal die Sperrung des Triebwerkes angezeigt.
Auf einer Welle 44 (Fig. 2) ist ein Sperr zahn 46 befestigt, welcher zur Absperrung cies Triebwerkes in eine Nut 56 (Fib. 6, 7) des Hauptfederbehäuses 21 einfallen kann. Bestimmt wird die Absperrung durch am Schaltergehäuse 52 vorgesehene Stifte 52=i, die auf einem Hebel :
47 einwirken, der lose auf der -\Velle 44 sitzt, von einer Feder 44z gegen einer der Stifte 52a bedrückt wird und mit dem Hebel 46 derart verbunden ist, dass durch Anheben des Hebels 47 durch einen Stift 52a auch der Hebel 46 von dem Hauptfederbehä use 21 abgehoben wird (Fib. 7), anderseits aber bei Freigeben des Hebels 47 durch einen der Stifte 52,
1 der Hebel 46 sich gegen das Hauptfedergeh:iuse 21 anlegt und in die NTUt 56 dieses Gehäuses einfällt, um sieh das Gehäuse entsprechend gedreht hat. Die beschriebene Einrichtung arbeitet in folgender Weise:
Es sei angenommen, dass in der Ant.riebs- vorriclitunb bei Beginn der Benutzung der Udechenmaschine die Bandfedern 16, 20, wie auch die Drehschalterfeder 38 gespannt sind und der Drehschalter die Stellung der Fig. 3 zeigt, also .der an irgendeine Stromzuleitun angeschlossene Motor 5 ausgeschaltet ist.
Wird nun von der Rechenmaschine durch die Welle 31, die Zahnräder 30, 29, 27, 26, 23 und 22 dein Federwerk Kraft entnommen, so wird gleichzeitig durch die mit Zahnrad 23 verbundene Schnecke 24 da.s Schnecken- rad 41, die Sperrwelle 42 und der Sperr wellenkopf 43 gedreht. Der beben diesen Kopf anliegende Sperrzahn 54 tritt allmäh lich, wie vorhin beschrieben, in den Schlitz des Sperrwellenkopfes 43 und bewegt sich mit diesem mit, bis er von dem Sperrwellen kopf 43 freibegeben wird.
Darauf dreht sich der freigewordene Drehschalter unter dem I',influss seiner Feder 38, bis der dem er wähnten Sperrzahn vorhergehende Zahn an den Sperrwellenkopf 40 schlägt, sich also die Stellung Fib. 3b und 4 ergibt. .letzt ist eine der Schaltmesser 55 zwischen die Schalt federn 48 getreten, der Stromkreis des An triebsmotors 5 also in der vorhin -eschil- derten 'Weise geschlossen, und der Motor 5 beginnt zu laufen.
Der Motor treibt durch die Kupplung 10 die Schnecke 11, die mit de-m Schnechenrade 12 in Eingriff steht, so dass durch Vernüttlung der Stirnräder 13 und 14 die Bandfedern. 16 und 20 gespannt werden. Gleichzeitig treibt das Stirnrad 14 .las Zahnrad 32 und die mit ihm verbun dene Schnecke 33 an, welch letztere durch das Schneckenrad 34 die Sperrwelle 35 mit dem Sperrkopf 40 in Umdrehung versetzt.
Der bechlitzte> Sperrkopf 40 lässt nun ebenso wie vorhin der Sperrkopf 43 den an liegenden Sperrzahn 54 des Drehschalters schliesslich vorbei elieii. so dass der Dreh schalter unter dein Einfluss seiner Feder 38. die bei der Drehung der Sperrwelle 35 durch die Zahnräder 36, 37 aufgewunden wird, sich dreht, bis wieder der dem eben erwähnten Shcrrzalin vorhergehende Zahn 54 an den Sperrkopf 43 schlägt. Der Drehschalter zeigt dann wieder die Stellung der Fig. 3 und 3a.
Indem die eine der beiden hintereinander geschalteten Bandfedern die zugeführte Kraft aufnimmt, während die zweite sie abgibt, gewinnt das gesamte Getriebe an Einfach- und Übersichtlichkeit wesentlich. Fer ner wird die Kraftzuführung hier vollkom men selbsttätig durch das Getriebe des Kraftspeichers geregelt, derart, dass der ab laufende, bezw. Kraft abgebende Teil des Getriebes die Kraftzuführung unterbricht.
Versagt der DIotor oder erhält er keinen Strom, so wird, wie vorhin erwähnt, ein voll ständiges Ablaufen des Federwerkes, verhin dert, und zwar mit Hilfe der beiden auf der Welle 44 befindlichen, durch die Feder 41a miteinander verbundenen Hebel 46, 47. Die Welle 44 trägt noch die Signalscheibe 45, die mit ihrem Gewicht die Welle 44 so zu drehen sucht, dass der Hebel 46 sich gegen den Umfang des Federgehäuses 21 legt.
Der Hebel 47 wird, wie erwähnt, von den Stiften 52a am Drehschalterfedergehäuse 52 beein- flusst. Der Drehschalter hat drei Sperrzähne 54, von dem je einer stets nach einer Sechs telsumdrehung des Drehschalters gegen einen der Sperrkörper 40 oder 43 schlägt. Das Drelischaltergehäuse 52 trägt (Füg. 6, 7 und 9) drei Stifte 52a; daraus ergibt sich, dass bei jeder ganzen Umdrehung des Dreh schalters der Hebel 47 dreimal von einem Stift 52a angehoben worden ist und dazwi schen dreimal eine wagrechte Lage einge nommen hat.
Die Stifte 52a sind nun an ihrem Federgehäuse 52 so angebracht, dass der Hebel 47 angehoben ist,. wenn der Motor eingeschaltet ist (Fug. 7), und herabfällt, wenn er .ausgeschaltet ist (Fug. 6 und 10).
Der mit dem Hebel 47 in der vorhin be schriebenen Weise verbundene Hebel 46 legt sich bei eingeschaltetem Motor von aussen gegen -die Federtrommel 21 (Fug. 10), so dass die mit ihm auf der gleichen Welle 44 sitzende Signalfahne 45 nicht durch die Öffnung 3 sichtbar wird.
\Tritt in dieser Stellung der Teile, also bei eingeschaltetem Motor, eine Unterbrechung .der äussern Strom zuführung ein, so dreht sich bei weiterer Kraftentnahme aus dem Federwerk,die Trom mel 21 weitar, bis ihr Ausschnitt 56 mit dem Hebel 46 zusammenfällt, so dass dieser ein schnappt und. die Federtroim.mel 21 sperrt:
Dann ist eine weitere Kraftentnahme aus dem Federwerk unmöglich; gleichzeitig ist die Signalfahne 45 vor die Öffnungen 3 vor geschwungen und zeigt die Störung an.
Tritt die Unterbrechung der äussern Strom zuführung bei ausgeschaltetem Motor (Fug. 3 und 7) ein, ist aber der Hebel 47 noch an gehoben, die Achse 44 verdreht und wird der Hebel 46 ausserhalb des Bereiches der Nut 56 der Federtrommel 21 gehalten, so wird bei weiterer Kraftentnahme aus dem Feder werk der Sperrwellenkopf 43 in der vorhin geschilderten Weise gedreht, bis er den an liegenden Sperrzahn 54 des Drehschalters hindurchlässt, so dass der Drehschalter in die Stellung der Fig. 3b, 6, 4 und 10 kommt.
Der Hebel 46 legt sich dabei an die Feder trommel 21, und diese wird in der eben ge schilderten Weise bei weiterer Kraftentnahme schliesslich gesperrt.