CH109570A - Einrichtung zur Erzielung konstanter Gleichspannung bei mit Saugdrosselspulen betriebenen Quecksilberdampfgleichrichtern. - Google Patents

Einrichtung zur Erzielung konstanter Gleichspannung bei mit Saugdrosselspulen betriebenen Quecksilberdampfgleichrichtern.

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CH109570A
CH109570A CH109570DA CH109570A CH 109570 A CH109570 A CH 109570A CH 109570D A CH109570D A CH 109570DA CH 109570 A CH109570 A CH 109570A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Einrichtung zur Erzielung konstanter Gleichspannung  bei mit Saugdrosselspulen betriebenen     quecksilberdampfgleichrichtern.            Fig.    1 zeigt die Spannungskurve E als       Funktion    des Belastungsstromes J eines mit  Saugdrosselspule D betriebenen Quecksilber  danrpfgleichrichters G nach     Fig.    2.

   Diese  Kurve verläuft bei grösseren Belastungen nahe  zu parallel zur     Abscissenachse,    während sie  bei kleineren Belastungswerten erheblich an  steigt und bei völliger Entlastung um etwa       20        %        höher        liegt        als        bei        normaler        Belastung.     Der Grund dieser Spannungserhöhung ist da  rin zu erblicken, dass die     Magnetisierungs-          komponente    des     Vollaststromes    bei kleinen  Werten dieses Stromes nicht     ausreicht,

      um  in der Saugdrosselspule die zur Saugwirkung  erforderliche dritte harmonische     Spannungs-          oberwelle    zu erzeugen. Daher hört die Saug  wirkung der Drosselspule bei kleinen Strömen  auf; und der Effektivwert der     Spannung    des  Gleichrichters stellt sich wie bei einem ohne  Saugdrosselspule betriebenen Gleichrichter ein.

    Da bei diesem jede Anode nur während  stromführend ist und die Spannung während  
EMI0001.0021  
       -tel    Zeit einer Periode (m = Phasenzahl)    dieser Zeit nahezu     Amplitudenwert    hat, ist  der     Mittelwert    der Gleichspannung relativ  hoch, während bei Wirkung der Saugdrossel  die Zeit der Stromführung jeder Anode ver  längert ist, so dass sieh ein kleinerer -Mittel  wert der Spannung ergibt.  



  Die Saugdrossel braucht zu ihrer Wirk  samkeit einen bestimmten     Magnetisiex'ungs-          strom    der dritten harmonischen Oberwelle.  Dieser fliesst zwischen den beiden Drehstrom  systemen     (Fig.    2,     0r    und     0,)    jeweils aus  einer Anode des eineu Systems über den  Lichtbogen in eine Anode des andern Systems  und schliesst sich über die Saugdrossel. Dieser       Magnetisierungsstrom    kann sich erst voll aus  bilden, wenn der Gleichstrom im Netz     N,g     beziehungsweise der Maximal wert des Anoden  stromes bis zum Maximalwert des     Magueti-          sierungsstromes    der Saugdrossel angewachsen  ist.

   Da die Spannung der dritten harmoni  schen Oberwelle stets vorhanden ist, braucht       mau    nur dafür zu sorgen, dass die Saug  drossel auch bei kleineren Belastungen die  erforderliche     Gegenspannung    schaffen kann.      Dazu ist aber der     Magvetisierungsstroin    er  forderlich, der sich bei kleinen Belastungen  nicht über den Lichtbogen     ausbilden        kann.     



  Um nun die Wirksamkeit der Saugdrossel  auch bei kleinen Belastungsströmen zu er  halten, ist es notwendig, ihr die     Magneti-          sierungaströme    für die dritte harmonische       Spannungsoberwelle    auf einem andern Wege  zuzuführen.  



  Es ist nun Gegenstand der     Erfindung     eine Einrichtung zur Erzielung konstanter  Gleichspannung bei mit Saugdrosselspulen  betriebenen     Quecksilberdampfgleichrichtern,     bei welcher parallel zur Saugdrosselspule eine  Kapazität geschaltet ist, auf welche sieh die       Ströme    der dritten Oberwelle schliessen können.  



  Die Erfindung sei anhand des Ausfüh  rungsbeispiels der     Fig.    ? näher erläutert. In  dieser Figur bedeutet X ein     Dreiphasennetz.     T einen     Dreiphasentransformator,    dessen Pri  märwicklung P an das Netz N     angeschlossen     ist. Dieser Transformator besitzt zwei     Drei-          phasen-Sekundärwicklungen        Qi    und     Q,->,    welche  in der Phase um GO   gegeneinander verstellt  sind und je einen Nullpunkt 01     bezw.        0_    be  sitzen.

   Zwischen diese Nullpunkte ist die  Saugdrosselspule D geschaltet, von deren  Mittelpunkt     0;,    der Minusleiter     (L    -) des  Gleichstromnetzes     LV"    abgeht. Die Klemmen  1, 3,     ä    von     Qi,    wie auch die Klemmen     z,    4, 6  von     Q2    sind mit den Anoden     Ai,        Az   <B>....</B>     ,;

       des Gleichrichters C verbunden, dessen Ka  thode mit dein Plusleiter     (L-1-)    des Gleich  stromnetzes     1Vg.    verbunden ist.     Erfindungsge-          mäss    wird nun die Kapazität C parallel zur  Drosselspule     D    geschaltet, und dadurch wird  erreicht, dass die Spannungskurve des     Gleich-          richters    den in     Fig.    1     finit        T'    bezeichneten  Verlauf aufweist.

       Man    erkennt, dass die Span  nung auch bei kleinen     Werten    des     Belastungs-          stronies    annähernd die gleiche Grösse wie bei  voller Belastung besitzt.  



       Um    die Wirkung der Kapazität C zu ver  stehen, ist folgendes zu beachten. Die Dros  selspule D soll bekanntlich bewirken, dass  mindestens zwei     benachbarte    Phasen, z. B.  ei und     e2,    während zum Beispiel ein Sechstel  Periode gleichzeitig Strom führen.

   Sind     ii            undi@    die entsprechenden Phasenströme, so  wirkt in der Spule D der     Differenzstrom          i",    ---     ii    -     i,    als     Magnetisierungsstrom,    wäh  rend     il        +        is    =     i-    der Gleichstrom ist.

   An den  Klemmen von I) wirkt ferner die Spannung       p   <I>- ei -</I>     e..    Bezeichnen wir mit P den Vek  tor dieser Spannung, die, wie leicht ersicht  lich, eine solche von dreifacher Frequenz der  Phasenspannung ist, und     m    die Kreisfrequenz  von P, ferner mit L den Induktionskoeffi  zienten der Spule D, mit     J",    den Vektor des       Magnetisierungsstromes,    so kann man schrei  ben, wenn keine Kapazität parallel zu D ge  schaltet ist,
EMI0002.0063  
   Da P und     a,    ge  geben sind, L aus praktischen     Gründen    nicht  beliebig<B>groll</B> gemacht werden kann, so kann  J", nicht beliebig klein     gensacht    werden.

   Nun  ist i     a,    =     ii   <I>-</I>     i2,    wobei     il    und     i2    aus     Syni-          inetriegründen    nur in der Phase verschieden  sein können, ihre Richtung in der Spule L  aber nicht ändern.

       Daraus    folgt, dass der  Gleichstrom     i,   <I>-</I>     il        +        i2   <I>></I>     i.    sein muss, wenn       ii   <I>---</I>     i@   <I>= i",</I> sein soll.\ Sinkt daher     ig.        untei     einen gewissen Wert, so wird die Gleichung       ii   <I>-</I>     i-   <I>= i",</I> nicht erfüllt sein können;

   die  Drosselspule ist dann ungenügend     magneti          siert    und die     Gleiehriehterspannung    nimmt zu  Schaltet     inan    nun die Kapazität C     paralle     <I>zu D,</I> so fliesst durch dieselbe ein Wechsel  Strom     iQ,    für den die     Vektorgleichung        gil          J.   <I>= j</I>     (v        #   <I>C, P.</I> Ins Kreise<B>01</B>     Ai        A9    02     fliess,     die Summe J =     J,,

          -f    -     J."    oder also  
EMI0002.0103     
    Es ist     ersichtlich,    dass     (.7I        J    ist uni       ins    Falle der Resonanz
EMI0002.0108  
   sogar     ver     schwindet. Die Kapazität     bewirkt    in dieser  Falle Aufrechterhaltung eines genügende.       Magnetisierungsstromes    bei jeder noch so     kle          nen        Belastung    des Gleichrichters.  



  Der Übelstand,     dali    bei Entlastung de  Netzes     1%d    die etwa noch am Netz     hänger     den     Lampen    Überspannung erhalten und     durcl     brennen, ist damit     vermieden.    Die Grösse de  Kapazität ist so zu bemessen, dass der     Koi              densator    den vollen     Magnetisierungsstrom    der  Saugdrossel aufnehmen kann (Resonanzfall),  d. h. es soll
EMI0003.0003  
   gemacht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Erzielung konstanter Gleich- Spannung bei mit Saugdrosselspulen betriebe- neu Q,uecksilberdampfgleichrichtern, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Saugdrossel ein Kondensator geschaltet ist, welcher die Wirkung der Saugdrossel bis zu kleinsten Belastungen herab ermöglicht.
CH109570D 1923-01-22 1924-01-10 Einrichtung zur Erzielung konstanter Gleichspannung bei mit Saugdrosselspulen betriebenen Quecksilberdampfgleichrichtern. CH109570A (de)

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CH109570D CH109570A (de) 1923-01-22 1924-01-10 Einrichtung zur Erzielung konstanter Gleichspannung bei mit Saugdrosselspulen betriebenen Quecksilberdampfgleichrichtern.

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