CH109607A - Einrichtung für Fahrräder zur Umwandlung derselben in Fahrradschlitten. - Google Patents
Einrichtung für Fahrräder zur Umwandlung derselben in Fahrradschlitten.Info
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K13/00—Cycles convertible to, or transformable into, other types of cycles or land vehicle
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B19/00—Runners for carrying wheeled vehicles to facilitate travel on ice or snow
- B62B19/02—Runners for carrying wheeled vehicles to facilitate travel on ice or snow attachable to wheels
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Description
Einrichtung für Fahrräder zur Umwandlung derselben in Fahrradschlitten. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein richtung für Fahrräder zur Umwandlung der selben in Fahrradschlitten und zeichnet sich dadurch aus, dass dieselbe ein derart nach giebig ausgebildetes Schlittengestell zur Auf nahme des Hinterrades und eine von dem auf gepumpten Radreifen des Hinterrades fest gehaltene, mit Greifern besetzte Radbandage aufweist, dass bei Belastung des Hinterrades die Radbandage zur Fortbewegung des Fahr radschlittens durch Spreizung des Schlitten gestelles mit der Schneebahn in Eingriff kommt, bei Entlastung des Rades dagegen durch selbsttätiges Zurückstellen des Schlit tengestelles der Eingriff der Radbandage in die Schneebahn aufhört. Die Zeichnung stellt ein Ausführungs beispiel der Erfindung in Fig. 1 in Verbin dung mit einem Fahrrade in Ansicht dar; Fig. 2 zeigt einen Grundriss der Vorderrad schlittenkufe, Fig. 3 einen Grundriss der Hin terradschlittenkufen; Fig. 4 gibt eine Rück ansicht der Vorderradschlittenkufe wieder; die Fig. 5 bis 7 zeigen Schnitte nach den Li nien A4-4, B-B und C-C der Fig. 3; Fig. 8 zeigt einen Teil der Radbandage; die Fig. 9 und 10 geben Längs- und Querschnitt durch die Radbandage und den Radreifen in grösserem Masse wieder. Die Vorderradkufe a, welche mit Schwert b versehen ist, hat zwei parallel eingezapfte Holzbügel c und d. Die Ausschnitte e dieser Bügel sind zum Einlegen des Vorderrades be stimmt. Die Bügel sind spreizbar, so dass das Vorderrad beim Einsetzen zwischen die Bü gel in deren Ausschnitte e eingreift und von den Bügeln festgehalten wird. Die Bügel werden durch eine zwischen den Radspeichen hindurchgreifende Schraube f zusammen gehalten. Die Schlittenkufe a dient mit dem Schwert b als Lenkkufe und macht den Aus schlag des Vorderrades beim Lenken mit. Für das Hinterrad, das Antriebsrad, sind zwei parallel angeordnete Kufen g, h vorge sehen, welche das Rad gegen seitliches Kip pen beim Fahren sichern. Diese Schlitten kufen haben Lager m für Stangen n, o, wel che sich gegenseitig umgreifen und eine Spreizfeder p halten. In Lagern i sind Hebel k a.ngelenkt, die wiederum an Klemmschel len<B>1</B> für den Fahrradrahmen angelenkt sind. Mit den Klemmschellen l wird der hintere Schlittenteil mit dem Fahrrade verbunden. Dass Antriebsrad erhält eine Radbandage, welche aus einem Gurt w besteht, durch wel chen schaufelartige Greifer x hindurchfassen, welche flache Füsse y haben. Diese Bandage wird nach dem Auslassen der Luft aus dem Fahrradreifen um diesen umgelegt. Nach dem Wiederaufpumpen des Reifens legt sich der Gummiradreifen z dicht gegen die Füsse y der Greifer x und gegen den Gurt w an. so dass die Bandage unverrückbar festgehal ten wird und die Greifer x zur Fortbewe gung des Fahrradschlittens in die Schneebahn einfassen können. Bei eintretenden Hinder nissen, z. B. bei Steinen im Wege, können de Greifer nachgeben, weil die Nachgiebigkeit des Radreifens erhalten bleibt. Bei Belastung des Fahrrades, das heisst beim Aufsitzen des Fahrers auf das Rad, geben die Federn p nach. so dass die Kufen g, h etwas zur Seite gedrückt, das heisst ge spreizt werden. Da die Hebel k ebenfalls nachgeben, weil sie angelenkt sind. so wird die Wirkung erreicht, dass das Hinterrad nach dem Boden zu verschoben wird und in die Schneebahn eingreift. Sobald aber der Fah rer absitzt und das Rad entlastet wird, ziehen die Federn p die beiden Hinterradkufen zu sammen, die Hebel kc heben dadurch das Rad so weit hoch, dass der Eingriff der Radban dage in die Schneebahn aufhört; das Rad kann leicht geschoben werden. Der Fahrer kann auch bei abschüssiger Bahn mit den Füssen auf die beiden rückwärtigen Schlit tenkufen treten, um sich dann auf die Lenk stange des Vorderrades abstützend, unter Entlastung des Fahrradsattels und unter Entlastung des durch die Federn p angeho benen Hinterrades mit dem Fahrradschlitten bergab gleiten zu lassen. Mit den Kufen g, h kann je eine bei r gelagerte Hebelbremse s, q verbunden sein, welche unter Einfluss einer Feder t steht und durch, Sehnurzug u mit einer Bedienungs handhabe j verbunden ist, welche mit einer Klemmschelle v am Fahrradrahmen befestigt wird und sich in einer mit der Klemmschelle verbundenen Führung verschiebt. Durch Lösen der Schraube f, Wegdrücken der Bügel c, d und Lösen der Klemmschellen l, sowie Aushängen des Schnurzuges n kann das Schlittengestell jederzeit vom Fahrrade abgenommen werden. Die Bandage x lässt sich durch Luftauslassen des Radreifens leicht abnehmen. Die Erfindung lässt sich sinngemäss auch auf motorisch angetriebene Fahrräder anwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung für Fahrräder zur Umwand lung derselben in Fahrradschlitten, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe ein derart nach giebig ausgebildetes Schlittengestell zur Auf nahme des Hinterrades und eine von dem auf gepumpten Radreifen des Hinterrades fest gehaltene, mit Greifern besetzte Radbandage aufweist, dass bei Belastung des Hinterrades die Radbandage mit der Schneebahn zur Fort bewegung des Fahrradschlittens durch Sprei zung des Schlittengestelles in Eingriff kommt, bei Entlastung des Rades dagegen durch selbsttätiges Zurückstellen des Schlit tengestelles der Einriff der Radbandage in die Schneebahn aufhört. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung für Fahrräder zur Umwand lung derselben in Fahrradschlitten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlittenkufen (g, h) des Hinter radschlittengestelles durch einesteils an die Schlittenkufen, andernteils an Klemm schellen (l) des Fahrradgestelles ange lenkte Stangen (k) mit demn Fahrrade verbunden sind und durch Verbindungs glieder (n, o), sowie Federn (p) nach giebig miteinander in Zusammenhang stehen. 2.Einrichtung für Fahrräder zur Umwand lung derselben in Fahrradschlitten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf das Antriebsrad des Fahr- ra.de.s .aufzulegende Radbci.nda"L aus einem Gurt (u#) mit Greifern<I>(x)</I> besteht, deren flache Füsse (y) sich beim Aufpumpen des Radreifens fest zwischen diesen und dem Gurt (w) legen. 3. Einrichtung für Fahrräder zur Umwand lung derselben in Fahrradschlitten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlittenkufe für das Vorderrad des Fahrrades eingezapfte, parallel ange ordnete und gegeneinander spreizbare Holzbügel (c, d) trägt, welche Ausschnitte (e) zum Einsetzen des Vorderrades be sitzen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH109607T | 1924-03-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH109607A true CH109607A (de) | 1925-04-01 |
Family
ID=4368615
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH109607D CH109607A (de) | 1924-03-12 | 1924-03-12 | Einrichtung für Fahrräder zur Umwandlung derselben in Fahrradschlitten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH109607A (de) |
-
1924
- 1924-03-12 CH CH109607D patent/CH109607A/de unknown
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