CH109661A - Scheitrechtes Gewölbe an Feuerungs- und Ofenanlagen. - Google Patents

Scheitrechtes Gewölbe an Feuerungs- und Ofenanlagen.

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CH109661A
CH109661A CH109661DA CH109661A CH 109661 A CH109661 A CH 109661A CH 109661D A CH109661D A CH 109661DA CH 109661 A CH109661 A CH 109661A
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CH
Switzerland
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furnace
vault
stones
pliers
ceiling
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Application number
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English (en)
Inventor
Lucien Meurs-Gerken Paul
Original Assignee
Meurs Gerken Paul Lucien
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M5/00Casings; Linings; Walls
    • F23M5/04Supports for linings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description


      Scheitrechtes    Gewölbe an     Feuerungs-    und Ofenanlagen.         Das-    Spannen der Gewölbe in     Öfen-    und       Feuerungsanlagen        erfordert    -für den     Feue,-          rungstechniker        erhebliche    Sorgfalt und Über  legung. An sich wird der Stich des Gewöl  bes desto höher, je grösser die     Spannweite,     ist.

   Es     ist    aber bei .den meisten Öfen- und       Feuerungsanlagen        -wünschenswert,        einem     möglichst     kleinen    Stich zu haben, welcher  Forderung anderseits :die bei neuzeitlichen       Feuerungen    erforderliche grosse Baubreite  entgegensteht. Man war also, wenn man  einen kleinen Stich erzielen wollte, früher  dazu gezwungen, mehrere     nebeneinaüderlie-          gende    Gewölbe und dementsprechend meh  rere Feuerungen anzuordnen, die durch Zwi  schenmauern     getrennt    waren. Auf diesen  Zwischenmauern ruhten dann die Wider  lager der Gewölbe.

   Diese Aufteilung der  Feuerung in mehrere Einzelfeuerungen ist  naturgemäss unzweckmässig bezüglich der  Bedienung und auch schädlich dadurch,       dess    .durch die Zwischenzungen von 390 bis  510 mm Wandstärke der .für die Rostfläche  verfügbare Raum, verkleinert wird. Man ist  zur Vermeidung eines hohen Stiches .dazu  übergegangen, ganz oder nahezu     scheitrechte     Gewölbe     anzuordnen.    Diese haben den we-         sentlichen    Vorteil einer gleichmässigen Ver  teilung der Wärme, -die je nach Art des  Ofens auf die Rostfläche, auf ein Schmelz  bad oder auf das Brenngut einwirkt.

   Solche       scheitrechte    Gewölbe lassen sich gut herstel  len, aber nur bis zu etwa     21/2    m Spannweite,  wenn man die Steine hoch genug wählt und  kräftig genug verankert. Derartige     scheit-          rechte    Gewölbe mussten sich bei weiteren       Feuerungsräumen    wieder auf die erwähnten  Zwischenzungen stützen, so dass man die sich  aus der Anwesenheit der letzteren ergeben  den Nachteile in den Kauf nehmen musste.  Man ist auch .dazu übergegangen, jeden ein  zelnen Stein an einer darüberliegenden Kon  struktion zu befestigen,     was    aber in der  Ausführung teuer und umständlich ist.  



  Durch die Erfindung sollen die oben auf  gezeigten Missstände vermieden werden. Zu  diesem Zweck     .sind    bei dem den Gegenstand  :der     Erfindung    bildenden     scheitrechten    Ge  wölbe an     Feuerungs-    und Ofenanlagen     .aller     Art ,die     innern        Widerlager    .an der Ofendecke  aufgehängt.  



  Vorzugsweise wird diese     Aufhängung     möglichst nachgiebig erfolgen, z. B. durch  Zangen, die durch biegsame Zugorgane, wie      Fetten und dergleichen, mit geeigneten  Deckenteilen verbunden sind. Diese Verbin  dung kann durch geeignete     '.träger    der  Decke umfassende verschiebbare Ringe be  wirkt sein, .die     mittelst    der Zugorgane die  Zangen tragen. Bei einer solchen     unstarren     Aufhängung wird natürlich Vorsorge gegen  gegenseitige Verschiebung der     Gewölbesteine     getroffen werden.

   Zu diesem Zweck können  die     Gewölbesteine,        Verschlusssteine    und     Wi-          derlagersteine    mit ineinander passenden, ge  wellten Flanken ausgebildet sein, wobei jede  der zusammenstossenden schrägen oder ge  wölbten Flanken in annähernd senkrechte  Endflächen ausläuft. Entsprechend dem     Ze-          wel.lten    Steinflanken werden die untern       Schenkelteile    der Zangen ebenfalls gewellt       #    atiscebildet und zwischen die gewellten  e  Flanken der benachbarten Steine     eingepasst.     Eine Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes ist in .der Zeichnung darge  stellt.  



  Das     seheitrechte    Gewölbe ruht aussen auf  zwei starken     'Viderlagern    c der Ofenwand;  um die nötige Beweglichkeit zu erzielen,  können an sich bekannte Rollen oder Plat  ten eingeschoben sein. Der Seitenschub wird  vorzugsweise durch starke Federn a aufge  fangen, die gegen die äussern     Widerlager-          steine    b drücken. Alle 1     1/2    bis 2     .m    sind     die          unstarren    Aufhängungen angeordnet.

   Zwi  schen diesen     @Viderlagern    ist ein gewöhn  licher     seheitrechter    Bogen gespannt, dessen  schräge     Gewölbesteine    d beiderseits mit ge  wollten     Flanken        ausgerüstet    sind. Auch der       Sch:lussstein    e     und    der innere     _Viderla.gerstein          f    besitzen beiderseits gewellte Flanken, wäh  rend der äussere     Widerlagerstein        natürlich     nur eine     gewellte    Flanke     besitzen    muss.

   Die       gewellten,    schräg gerichteten Flanken enden       vorzugsweisse    in senkrechte, glatte oder ge  wölbte Endstücke. Die Wellen können statt  bogenförmig auch zackig ausgebildet sein.  Jeder der innern     Wiclerlagersteine    f wird  beiderseits von der Zange     gefasst.    Deren un  tere Schenkelteile besitzen zu diesem Zweck    eine genau zwischen die benachbarten Flan  ken passende Wellenform. Die freien     Enden     der Zangenschenkel     hÜngen    an biegsamen  Zugorganen, z. B.     Ketten        i.    Diese sind  durch Ringe h mit der Decke verbunden, die  entsprechend geformte Träger umfassen.

    Diese Ringe sind längs der     Träger    verschieb  bar.<B>Durch</B> die äusserst nachgiebige Kon  struktion wird ein etwa auftretender Schuh,  der die     Widerl.ager    etwas verschiebt, ohne  Schwierigkeit     aufgenommen.    Je stärker das       Widerlager        heruntergedrückt    wird, desto  kräftiger wird der     .das    innere     Widerlager     bildende Stein in der Zange gefasst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Scheurechtes Gewölbe an Feueruiigs- und Ofenanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die innern '\Viderlager-an der Ofendecke a.ufgehä.ngt sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Gewölbe nach Patentanspruch, dadurch gelzennzeichnet., dass die Aufhängung durch Zangen bewirkt ist, die durch bieg same Zugorgane mit Deckenteilen verbun den sind.
    ?. Gewölbe nach Pai entanspr u.ch und Un teranspruch 1. gekennzeichnet durch Träger der Decke umfassende verschieb bare Ringe, die mittelst der Zugorgane die Zangen tragen. 3.
    Gewölbe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, (lass zur Vermeidung einer gegenseitigen Verschiebung die Gewölbe- steine, Verschlusssteine und 'Viderlager- steine mit gewellten Flanken ausgebildet sind. die in senkrechte Endteile auslaufen. d.
    Gewölbe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass die Zangen gewellte Schenkel teile besitzen, die zwischen die gewellten Flanken der Gewölbe- und Widerlager- steine eingepasst sind.
CH109661D 1924-04-03 1924-04-03 Scheitrechtes Gewölbe an Feuerungs- und Ofenanlagen. CH109661A (de)

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