CH109741A - Transformator für Lichtbogen-Schweissapparate. - Google Patents

Transformator für Lichtbogen-Schweissapparate.

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CH109741A
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A-G Altonaer Maschinenbau
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Altonaer Maschinenbau A G
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/08Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators
    • H01F29/12Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators having movable coil, winding, or part thereof; having movable shield

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Description


  Transformator für     Lichtbogen-Schweissapparate:       Die Erfindung betrifft einen Transfor  mator für     Lichtbogen-Schweissapparate    mit       Reguliereinrichtung    für den erzeugten       Schweissstrom.    Bei bisher bekannten     Wech-          selstrom-Schweissapparaten    wird der Schweiss  strom entweder durch Zu- oder Abschalten  von Hilfswindungen der primären Spule  oder durch Drosselung des magnetischen  Kraftflusses durch einen verschiebbaren Ei  senkern reguliert.

   Es sind auch     Wechsel-          stro-m-Schweissaptparate    bekannt, bei welchen  die sekundäre Spule der primären gegenüber  beweglich ist und durch die Kraft der mag  netischen Rückwirkung<B>-je</B> nach Grösse des  Widerstandes des sekundären Stromkreises  abgestossen wird, so     da3,der    erzeugte Sekun  därstrom konstant bleibt.  



  Beim Transformator nach der vorliegen  den Erfindung sind Mittel vorgesehen, um  den Abstand zwischen Primär- und Sekundär  wicklung zwangsläufig verändern zu können.  Je nach dem eingestellten     Abstande    der bei  .den Wicklungen wird dabei im sekundären  Stromkreis bei .gleichem     Ohmschen    Wider  stand eine grössere oder kleinere Stromstärke  erzeugt, infolge der mit dem     Abstande    sich  ändernden magnetischen     Streuung,der    Spulen.    Dadurch kann man für jede Schweiss  arbeit und für jeden     Elektrodendurchmesser     den erforderlichen Strom auf     einfache    Weise  einstellen und in weiten Grenzen, aber äu  sserst feinfühlig regulieren.

   Die Erfindung  ist sowohl für     Einphasen-,    wie auch für       Mehrphasen-Transformatoren        anwendbar.     



  Auf der     Zeichnung        ist    -die Erfindung in  mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.       Fig.    1 zeigt einen Schweisstransformator  vom Kerntyp;       Fig.    2 zeigt einen Schweisstransformator  vom Manteltyp; ,       Fig.    3 zeigt einen     Schweisstransformator     vom     Kerntyp    mit auf beiden Schenkeln ver  teilten Spulen;.  



       Fig.    4     zeigt    einen Schweisstransformator  mit zwei getrennt verschiebbaren Spulen zum  Versorgen von zwei unabhängigen Schweiss  stellen;       Fig.    5 zeigt einen     Dreiphasen-Schweiss-          transformator    mit gemeinsam bewegten Spu  len zum Schweissen an einer Schweissstelle;       Fig.    6     zeigt    einen     Dreiphasen-Schweiss-          transformator    mit einzeln beweglichen Spu  len zum gleichzeitigen Schneiden an drei  Schweissstellen;

             Fig.    7 zeigt eine praktische     Ausführungs-          form    eines     Einphasen-Schweisstransformators     im Querschnitt,       Fig.    8 im Längsschnitt;       Fig.    9 zeigt eine Anzeigevorrichtung für  die Stromstärke.  



  In     Fig.    1 ist ein Kerntransformator dar  gestellt, dessen Eisenkern 1 in bekannter  Weise aus Blechen aufgebaut ist. Auf einem  Schenkel     ist    die Primärspule 2 befestigt,       während    die Sekundärspule 3 in senkrechter  Richtung beweglich ist.. Die     Sel@undärspiil#-          3    ist. in einem aus zwei Isolierplatten 4     und     5 gebildeten     Spulenkasten    gelagert, in wel  chem auf jeder Seite eine     Spindelmutter    6       hgebracht    ist, in der eine Spindel 7 läuft,  die durch ein Handrad 8 gedreht     werden     kann.

   Die Abnahme des Stromes von der Se  kundärspule kann durch Schleifkontakt oder  durch flexible Kabel erfolgen.  



  Die in     Fig.    2 dargestellte Ausführungs  form unterscheidet sich von der ersten da  durch, dass der Transformator nach dem     Man-          teltvpgebaut        ist    und die beiden Spulen auf  dem mittleren     Schenkel    trägt.  



  In     Fig.    3 ist ein Transformator     gezeichnet,     bei dem die Primärspule in zwei Teilspulen 9  und 10 unterteilt ist, die auf beiden Schen  keln befestigt. sind,     während    die Sekundär  spule in zwei Spulen 11 und 12 unterteilt ist,  die     gemeinsam    auf beiden Schenkeln     ver-          sehoben    werden können.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    4  sind zwei Primärspulen 13 auf den Schenkeln  des Blechpaketes befestigt, während zwei Se  kundärspulen 14 und 15 durch je: eine geson  derte Spindel 7 und ein besonderes Handrad  8 unabhängig voneinander bewegt werden  können. Diese Einrichtung ermöglicht, an  zwei getrennten Schweissstellen unabhängig  und mit verschiedenen Stromstärken zu       schweissen.     



  In     Fig.    5 ist ein     Drehstromschweisstrans-          formator    dargestellt. bei welchem drei Pri  märspulen 16, 17 und 18     zwischen    je zwei  Phasen des     Drehstromnetzes    angeschlossen  sind. Die sekundären Spulen 19, 20 und 21    sind in einem     geineinsa.men    Rahmen gelagert  und     werden    durch     Schraubenspindeln,    Zahn  stangen oder     dergleichen    gemeinsam verscho  ben.

   Je ein     Endu        der        Sekundärwindung    ist  durch ein     gemeinsames        Kabel        22    an das Ar  beitsstück 23     angeschlossen.    Das andere Ende  jeder     Windung    wird durch ein besonderes  Kabel 24, 25, 26 zu je einer     Elektrode   <B>27,</B>  28, 29     geführt,    die entweder in     getrennten          Handgriffen    oder in einem gemeinsamen  Handgriff 30 untergebracht sind.  



       Fib.    6 stellt einen     Drehstromtransformator     dar, bei welchem die drei Spulen     getrennt     bewegt werden können und daher unabhängig  voneinander einstellbar sind. Die Phase 1  wird zum     Schireissen    eines     '\\'erkstückes    I,  die Phase 11 zum Schweissen eines Werk  stückes     II    und die Phase     III    zu Schweissen  eines     Werlä"3tüelies        III    benutzt.

      Die Verstellung der beweglichen Spule  kann auf beliebige Weise, beispielsweise  durch eine     Spindel        finit        Handrad    oder Kurbel,  durch eine Zahnstange, durch ein Zugseil  oder ähnliches erfolgen. Man kann sowohl  die primäre, wie auch die sekundäre Spule  beweglich machen.  



  In     Fig.    7 und 8     ist    eine praktisch er  probte     Ausführungsform    der Erfindung dar  gestellt. Das     Bleelipaket    31 des Transforma  tors ist horizontal angeordnet und durch Win  kel 32 und 33 an den Stirnwänden 34 und 35  eines wagenartigen Gehäuses befestigt. Das  Gehäuse selbst ist auf Rädern 36 fahrbar.  Auf dem     obern        Schenkel    des Blechpaketes 31  ist die Spule 3 7 fest angeordnet, während die  Spule 38 beweglich ist. Diese ist in einem       Spuleiigehä.use    39 gelagert, welches eine       Spindelmutter    40 trägt.

   Die     Spindelmutter     40 wird von einer Schraubenspindel 41 ge  tragen,     welche    in den Stirnwänden 34 und  35 des     Geliii.uses        unverschiebbar    gelagert ist  und mittelst eine,     Handrades    42     bewegt    wer  den kann. In der gezeichneten Stellung der  Spule 38 ist der Apparat auf maximale  Stromstärke eingestellt. Durch Drehen des       'Handrades    42 kann die Spule 38 zwangs  läufig in     Richtung    des Pfeils     v-rschob@@n         werden, wodurch :die sekundär erzeugte  Stromstärke verringert wird.

   Das ganze Ge  häuse ist durch ein Schutzblech 43 verklei  det, welches mit Schlitzen zum     Durchtritt     von Kühlluft versehen     ist.     



  Wie in     Fig.    4 und 9 dargestellt, kann an  der beweglichen Spule ein Zeiger 44 ange  bracht werden, der durch einen Schlitz 45 des  Gehäuses 46 .durchtritt und auf einer auf  dem Gehäuse     befestigten    Skala. die jeweils  eingestellte Stromstärke anzeigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Transformator für Lichtbogen-Schweiss- app.arate, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Regulierung der Stromstärke Mittel vorgesehen sind, um den Abstand zwi schen Primär- und Sekundärrichtung zwangs läufig verändern zu können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Transformator nach Patentanspruch, be stehend aus einem Eisenkern, einer darauf befestigten Spule und einer zweiten, durch eine zwangsläufige Verstellvorrichtung be weglichen Spule. 2. Transformator nach Patentanspruch, von der Kerntype mit einer unterteilten, auf beiden Schenkeln angebrachten festen Spule und einer ebenfalls unterteilten, auf beiden Schenkeln zwangsläufig verschieb baren Spule. 3.
    Transformator nach Patentanspruch, mit einer festgelagerten Primärspule und zwei auf den Schenkeln des Blechpaketes un abhängig voneinander durch je eine beson dere Verstellvorrichtung beweglichen Se kundärspulen, so ,dass zwei Schweissstellen unabhängig mit Strom beliefert werden können.
    _4. Transformator nach Patentanspruch für Drehstromanschluss ,mit drei Eisenkernen und drei fest auf diesen .angebrachten Spu len, sowie drei auf den Kernen beweg lichen, durch eine gemeinsame Antriebs vorrichtung gleichmässig und gemeinsam bewegten Spulen, von denen. das eine Ende durch ein gemeinsames Kabel an das Ar beitsstück angeschlossen ist, während die andern Enden an je eine in einem Halter eingespannte Elektrode .angeschlossen sind. 5.
    Transformator nach Patentanspruch, für Drehstromanschluss mit drei Eisenkernen und drei fest auf ,diesen ,angebrachten Spulen, die je eine Schweissstelle mit Strom versorgen. 6. Transformator nach Patentanspruch, mit einem Eisenkern, einer darauf festen, so wie einer zwangsläufig verschiebbaren Spule, die mit einem Zeiger versehen ist, welcher auf einer festen Skala die jeweils vorhandene Stromstärke anzeigt.
CH109741D 1924-02-27 1924-02-27 Transformator für Lichtbogen-Schweissapparate. CH109741A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014684B (de) * 1955-09-27 1957-08-29 Siemens Ag Mehrstellen-Schweissanlage
US3263063A (en) * 1963-07-01 1966-07-26 Libbey Owens Ford Glass Co Apparatus for preventing the formation of condensation
AT397890B (de) * 1989-12-13 1994-07-25 Alcatel Austria Ag Abgleichbarer leistungsübertrager

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