CH109839A - Verfahren und Einrichtung zur Kiesgewinnung, insbesondere aus dem Grund von Wasserläufen. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Kiesgewinnung, insbesondere aus dem Grund von Wasserläufen.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E02F3/46—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with reciprocating digging or scraping elements moved by cables or hoisting ropes ; Drives or control devices therefor
- E02F3/52—Cableway excavators
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Description
Verfahren und Einrichtung zur Kiesgewinnung, insbesondere aus dem Grund von Wasserläufen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren, so wie eine Einrichtung zur Kiesgewinnung, insbesondere aus dem Grund von Wasser läufen. Gemäss dem Verfahren wird ein Kübel, der an seiner Öffnung mit Grab zähnen ausgerüstet ist, liegend über den Bo den, aus dem Kies gewonnen werden soll, gezogen und hierauf in aufrechter Stellung zwecks Entleerung so hoch gehoben, dass der untere Kübelteil in die Höhe eines über dem Boden angeordneten Anschlages gelangt, worauf durch eine Seitwärtsbewegung in Richtung gegen den letzteren der Kübel über den Anschlag hinüber zum Kippen gebracht wird. Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer zur Durchführung des Verfahrens geeigneten Einrichtung dar gestellt. Fig. 1 zeigt einen Grundriss derselben, Fig. 2 eine Rutsche in Seitenansicht und Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch den Kübel in grösserem Massstab. Auf der einen Seite des Wasserlaufes 1 ist eine Doppelwinde 2 und auf der andern Seite ein Derrickkran 3, sowie eine dach- förmige Rutsche 4 im Schwenkbereich des letzteren aufgestellt. Das Seil 5 der Doppel winde ist auf der einen Uferseite des Wasser laufes über eine Rolle 6, dann über den letz teren hinüber auf der andern Uferseite über eine Rolle 7 und schräg über den Wasser lauf und eine Rolle 8 zurück zur Doppel winde geleitet. Das eine Ende des Seils ist auf der einen und das andere Ende auf der andern Trommel der Winde aufgewickelt. Das Seil 5 ist zwischen den Rollen 7 und 8 an einem Blechkübel 9 angeschlossen, dessen Querschnitt zweckmässigerweise rechteckig ist (nicht gezeichnet). Die Längsseiten der Kübelöffnung sind je mit mehreren Grab zähnen 10 ausgerüstet, die nach den freien Enden hin einwärts abgeschrägt sind. In der Höhe des Kübelbodens sind an den Längs seiten desselben nach aussen ragende Vor sprünge 11 angeordnet, welche einerseits dazu bestimmt sind, zwecks Erleichterung der Kippbewegung des zu entleerenden Kübels an der Kante 12 des das obere Ende der Rutsche bildenden Winkeleisens 13 änzu- greifen und anderseits eine schräg gegen den Boden geneigte Lage des Kübels herbei zuführen, wenn letzterer auf den Boden ge legt wird, aus dem Kies gewonnen werden soll. Die Handhabung der beschriebenen Ein richtung zur Durchführung des Verfahrens ist folgende: Mittelst der Doppelwinde 2 wird der liegende Kübel 9 zwischen den Rollen 7 und 8 mit seiner Öffnung nach vorn über den Kiesboden gezogen, wobei er sich mit seinen untern Grabzähnen in den Boden hin eingräbt und bei seiner Vorwärtsbewegung den gelockerten Kies aufnimmt. Der ge füllte Kübel wird dann mittelst des Derrick- kranes 3 unter gleichzeitigem Lockern des Seils 5 gehoben, bis der untere Kübelteil sich etwa in der Höhe des obern Endes der Rutsche 4 befindet. Alsdann wird der Derrick 3 gegen die letztere geschwenkt, bis die Vor sprünge 11 an der Kante 12 des Winkeleisens 13 angreifen und der Kübel 9 eine solche schräge Lage einnimmt, dass sein Schwer punkt auf der andern Seite des Winkeleisens 13 der Rutsche 4 liegt als der Kübelunterteil, so dass bei dem darauf folgenden Senken des Kranseils der Kübel um das Winkeleisen 13 herumkippt und sich dabei über die Rutsche 4 herunter entleert, unter welcher der herunter fallende Kies von einem Rollwagen 14 auf genommen wird, mittelst welchem der Kies an die Verbrauchsstelle oder auf einen Sam melplatz befördert werden kann. Durch Hoch ziehen des entleerten Kübels und Zurück schwenken des Kranes kann der Kübel wie der an die Stelle gebracht werden, von wel cher aus er über den Boden des Wasserlaufes gezogen wird. Bis zu der durch die Länge des Seils 5 bestimmten Grenze werden zweck mässigerweise die Rollen 6 und 7 und even tuell auch 8 versetzt, um die Grabzüge des Kübels zu verlegen, wenn dieselben ge nügend tief sind. Die Grabzüge des Kübels können mehr oder weniger schräg zum Was serlauf und sowohl flussaufwärts und fluss abwärts gerichtet werden. Das beschriebene Verfahren kann mit zwei Mann Bedienung durchgeführt werden, wobei für den Antrieb der Doppelwinde und des Kranes mit Vorteil Motoren verwendet werden. Die zur Durch führung des Verfahrens benützte Einrichtung lässt sich leicht selbst an solchen Stellen von Wasserläufen aufstellen, wo keine Bagger maschine verwendet werden kann, beispiels weise in hochgelegenen Tälern. Die Doppel winde könnte auf der Seite des Kranes an geordnet sein und mit letzterem den Antriebs motor gemeinsam haben.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Kiesgewinnung, insbe sondere aus dem Grund von Wasser läufen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kübel, der an seiner Öffnung mit Grab zähnen ausgerüstet ist, liegend über den Boden, aus dem Kies gewonnen werden soll, gezogen und hierauf in aufrechter Stellung zwecks Entleerung so hoch ge hoben wird, dass sich der untere Kübel teil in der Höhe eines über dem Boden fest angeordneten Anschlages gelangt, worauf durch eine Seitwärtsbewegung in Richtung gegen den letzteren der Kü bel über den Anschlag hinüber zum Kip pen gebracht wird. II.Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen an seiner Öffnung mit Grabzähnen ausgerüsteten Kübel, durch ein durch eine Winde betätigtes, über den zu entkiesenden Boden laufen des biegsames Zugorgan, an dem der Kübel so angebracht ist, dass durch Be wegung des Zugorganes der Kübel flach liegend über den Boden gezogen wird, gekennzeichnet ferner durch einen Kran, der so angeordnet und ausgebildet ist, dass durch denselben der Kübel gehoben und geschwenkt werden kann, wobei zur Entleerung des Kübels über den Boden ein Anschlag im Bereich des Kranes in solcher Lage vorgesehen ist,dass bei der Schwenkbewegung des Kranes der Kübel mit seinem Unterteil an den Anschlag anzuliegen kommt und dabei gekippt wird. UNTERANSPRÜCHE Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Winde eine Doppelwinde ist und dass Führungs rollen für das biegsame, von der Doppel winde betätigte Zugorgan zu beiden Sei ten des Wasserlaufes, aus dessen Grund Kies gewonnen werden soll, derart an geordnet sind, dass das Zugorgan den Wasserlauf zweimal überquert. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Kübel in der Höhe seines Bodens nach aussen ragende Vor sprünge hat, die unter den Anschlag zu greifen bestimmt sind, um das Kippen des Kübels über den letzteren hinüber zu veranlassen. 3.Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Anschlag am obern Ende einer Rutsche vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH109839T | 1924-06-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH109839A true CH109839A (de) | 1925-07-01 |
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|---|---|---|---|
| CH109839D CH109839A (de) | 1924-06-10 | 1924-06-10 | Verfahren und Einrichtung zur Kiesgewinnung, insbesondere aus dem Grund von Wasserläufen. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH109839A (de) |
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1924
- 1924-06-10 CH CH109839D patent/CH109839A/de unknown
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