CH109839A - Verfahren und Einrichtung zur Kiesgewinnung, insbesondere aus dem Grund von Wasserläufen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Kiesgewinnung, insbesondere aus dem Grund von Wasserläufen.

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CH109839A
CH109839A CH109839DA CH109839A CH 109839 A CH109839 A CH 109839A CH 109839D A CH109839D A CH 109839DA CH 109839 A CH109839 A CH 109839A
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Schmalz Ernst
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Schmalz Ernst
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/46Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with reciprocating digging or scraping elements moved by cables or hoisting ropes ; Drives or control devices therefor
    • E02F3/52Cableway excavators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zur Kiesgewinnung, insbesondere aus dem Grund  von Wasserläufen.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren, so  wie eine Einrichtung zur Kiesgewinnung,  insbesondere aus dem Grund von Wasser  läufen. Gemäss dem Verfahren wird ein  Kübel, der an seiner Öffnung mit Grab  zähnen ausgerüstet ist, liegend über den Bo  den, aus dem Kies gewonnen werden soll,  gezogen und hierauf in aufrechter Stellung  zwecks Entleerung so hoch gehoben, dass  der untere Kübelteil in die Höhe eines über  dem Boden angeordneten Anschlages gelangt,  worauf durch eine Seitwärtsbewegung in  Richtung gegen den letzteren der Kübel über  den Anschlag hinüber zum Kippen gebracht  wird.  



  Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform einer zur Durchführung  des Verfahrens geeigneten Einrichtung dar  gestellt.  



  Fig. 1 zeigt einen Grundriss derselben,  Fig. 2 eine Rutsche in Seitenansicht und  Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch den  Kübel in grösserem Massstab.  



  Auf der einen Seite des Wasserlaufes 1  ist eine Doppelwinde 2 und auf der andern    Seite ein Derrickkran 3, sowie eine     dach-          förmige    Rutsche 4 im Schwenkbereich des  letzteren aufgestellt. Das Seil 5 der Doppel  winde ist auf der einen Uferseite des Wasser  laufes über eine Rolle 6, dann über den letz  teren hinüber auf der andern Uferseite über  eine Rolle 7 und schräg über den Wasser  lauf und eine Rolle 8 zurück zur Doppel  winde geleitet. Das eine Ende des Seils ist  auf der einen und das andere Ende auf der  andern Trommel der Winde aufgewickelt.  Das Seil 5 ist zwischen den Rollen 7 und 8  an einem Blechkübel 9 angeschlossen, dessen  Querschnitt zweckmässigerweise rechteckig  ist (nicht gezeichnet).

   Die Längsseiten der  Kübelöffnung sind je mit mehreren Grab  zähnen 10 ausgerüstet, die nach den freien  Enden hin einwärts abgeschrägt sind. In der  Höhe des Kübelbodens sind an den Längs  seiten desselben nach aussen ragende Vor  sprünge 11 angeordnet, welche einerseits dazu  bestimmt sind, zwecks Erleichterung der  Kippbewegung des zu entleerenden Kübels  an der Kante 12 des das obere Ende der  Rutsche bildenden Winkeleisens 13 änzu-      greifen und anderseits eine schräg gegen  den Boden geneigte Lage des Kübels herbei  zuführen, wenn letzterer auf den Boden ge  legt wird, aus dem Kies gewonnen werden  soll.  



  Die Handhabung der beschriebenen Ein  richtung zur Durchführung des Verfahrens  ist folgende: Mittelst der Doppelwinde 2 wird  der liegende Kübel 9 zwischen den Rollen 7  und 8 mit seiner Öffnung nach vorn über  den Kiesboden gezogen, wobei er sich mit  seinen untern Grabzähnen in den Boden hin  eingräbt und bei seiner Vorwärtsbewegung  den gelockerten Kies aufnimmt. Der ge  füllte Kübel wird dann mittelst des     Derrick-          kranes    3 unter gleichzeitigem Lockern des  Seils 5 gehoben, bis der untere Kübelteil sich  etwa in der Höhe des obern Endes der  Rutsche 4 befindet.

   Alsdann wird der Derrick  3 gegen die letztere geschwenkt, bis die Vor  sprünge 11 an der Kante 12 des Winkeleisens  13 angreifen und der Kübel 9 eine solche  schräge Lage einnimmt, dass sein Schwer  punkt auf der andern Seite des Winkeleisens  13 der Rutsche 4 liegt als der Kübelunterteil,  so dass bei dem darauf folgenden Senken des  Kranseils der Kübel um das Winkeleisen 13  herumkippt und sich dabei über die Rutsche 4  herunter entleert, unter welcher der herunter  fallende Kies von einem Rollwagen 14 auf  genommen wird, mittelst welchem der Kies  an die Verbrauchsstelle oder auf einen Sam  melplatz befördert werden kann. Durch Hoch  ziehen des entleerten Kübels und Zurück  schwenken des Kranes kann der Kübel wie  der an die Stelle gebracht werden, von wel  cher aus er über den Boden des Wasserlaufes  gezogen wird.

   Bis zu der durch die Länge  des Seils 5 bestimmten Grenze werden zweck  mässigerweise die Rollen 6 und 7 und even  tuell auch 8 versetzt, um die Grabzüge des  Kübels zu verlegen, wenn dieselben ge  nügend tief sind. Die Grabzüge des Kübels  können mehr oder weniger schräg zum Was  serlauf und sowohl flussaufwärts und fluss  abwärts gerichtet werden. Das beschriebene  Verfahren kann mit zwei Mann Bedienung  durchgeführt werden, wobei für den Antrieb    der Doppelwinde und des Kranes mit Vorteil  Motoren verwendet werden. Die zur Durch  führung des Verfahrens benützte Einrichtung  lässt sich leicht selbst an solchen Stellen von  Wasserläufen aufstellen, wo keine Bagger  maschine verwendet werden kann, beispiels  weise in hochgelegenen Tälern. Die Doppel  winde könnte auf der Seite des Kranes an  geordnet sein und mit letzterem den Antriebs  motor gemeinsam haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Kiesgewinnung, insbe sondere aus dem Grund von Wasser läufen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kübel, der an seiner Öffnung mit Grab zähnen ausgerüstet ist, liegend über den Boden, aus dem Kies gewonnen werden soll, gezogen und hierauf in aufrechter Stellung zwecks Entleerung so hoch ge hoben wird, dass sich der untere Kübel teil in der Höhe eines über dem Boden fest angeordneten Anschlages gelangt, worauf durch eine Seitwärtsbewegung in Richtung gegen den letzteren der Kü bel über den Anschlag hinüber zum Kip pen gebracht wird. II.
    Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen an seiner Öffnung mit Grabzähnen ausgerüsteten Kübel, durch ein durch eine Winde betätigtes, über den zu entkiesenden Boden laufen des biegsames Zugorgan, an dem der Kübel so angebracht ist, dass durch Be wegung des Zugorganes der Kübel flach liegend über den Boden gezogen wird, gekennzeichnet ferner durch einen Kran, der so angeordnet und ausgebildet ist, dass durch denselben der Kübel gehoben und geschwenkt werden kann, wobei zur Entleerung des Kübels über den Boden ein Anschlag im Bereich des Kranes in solcher Lage vorgesehen ist,
    dass bei der Schwenkbewegung des Kranes der Kübel mit seinem Unterteil an den Anschlag anzuliegen kommt und dabei gekippt wird. UNTERANSPRÜCHE Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Winde eine Doppelwinde ist und dass Führungs rollen für das biegsame, von der Doppel winde betätigte Zugorgan zu beiden Sei ten des Wasserlaufes, aus dessen Grund Kies gewonnen werden soll, derart an geordnet sind, dass das Zugorgan den Wasserlauf zweimal überquert. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Kübel in der Höhe seines Bodens nach aussen ragende Vor sprünge hat, die unter den Anschlag zu greifen bestimmt sind, um das Kippen des Kübels über den letzteren hinüber zu veranlassen. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Anschlag am obern Ende einer Rutsche vorgesehen ist.
CH109839D 1924-06-10 1924-06-10 Verfahren und Einrichtung zur Kiesgewinnung, insbesondere aus dem Grund von Wasserläufen. CH109839A (de)

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