CH109903A - Siegelmarke und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Siegelmarke und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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CH109903A
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CH
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seal
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seal mark
heated
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Inventor
Henrik Forssman Villehad
Kind Otto
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Henrik Forssman Villehad
Kind Otto
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M1/00Fixing seals on documents

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  • Package Closures (AREA)
  • Closing Of Containers (AREA)

Description


  Siegelmarke und Verfahren zu ihrer Herstellung.    Zum Sichern des Verschlusses von Brie  fen, Paketen, Flaschen und sonstigen     Be-          hä.lten,    für urkundliche Nachweise usw., hat  man     bisher    entweder Siegel verwendet, die  .

   aus Siegellack oder dergleichen durch Ver  flüssigung mittelst Erhitzung hergestellt  und durch Anwendung eines     Petschaftes    ge  prägt wurden, oder Siegelmarken aus mit  Klebstoff     versehenem    Papier benutzt, die  ohne Anwendung von Wärme, aber unter  Anfeuchtung des Klebstoffes auf die zu  sichernde Grundlage mit oder ohne gleich  zeitige     Präb-,     .aufgedrückt     wurden.    Siegel  aus Siegellack haben, abgesehen von der  Umständlichkeit ihrer Herstellung und ihrer  geringen Haltbarkeit, den grossen Nachteil,  dass sie sich, zum Beispiel durch ein ange  wärmtes scharfes Messer, in betrügerischer  Absicht leicht entfernen und unter Anwen  dung erneuter Erwärmung ohne sichtbare  Verletzung wieder anbringen- lassen.

   Die       a        ufklebbaren    Siegelmarken können dagegen  nur durch Anwendung einer in den zu       sichernden    Gegenstand genügend tief ein-    dringenden     Prägung    gesichert werden, was  nur bei ' dünnschichtigen Unterlagen aus Pa  pier oder dergleichen     praktisch    durchführ  bar ist.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung     ist     nun eine     Siegelmarke,    die bei der für sie vor  gesehenen Verwendungsart ein Siegel liefert,  das grösste Sicherung gegen unbefugte und  unauffällige Entfernung bietet. Dieser Er  folg wird dadurch erreicht, dass die Siegel  marke aus einer eiweisshaltigen Masse be  steht. Wenn .die Siegelmarke unter Anwen  dung eines zweckmässig elektrisch erhitzten  Prägestempels auf den zu siegelnden Gegen  stand gepresst wird, so verflüssigt sich das  Eiweiss zunächst und gerinnt dann, wobei  es das fertige Siegel mit seiner Unterlage  dauernd haltbar verbindet.

   Eine solche Sie  gelmarke erfordert bei ihrer Anwendung  keine Anfeuchtung und macht eine Entfer  nung ohne sofort erkennbare Beschädigung  des fertigen     ,Siegels    unmöglich, weil das     g@-          rinnende    Eiweiss seine einmal durch die  Hitzewirkung des Prägestempels erhaltene      Form dauernd beibehält und den festen     Zu-          sammenham        y    des Siegels mit seiner Unterlage       sichert.     



  Das Versiegeln von     unebenen    Flächen  zum Beispiel bei Paketen und deren Ver  schnürungen, mit Hilfe einer in Form einer  Scheibe oder eines     Plättchens    fertig her  gestellten Siegelmarke bereitet gewisse       Schwierigkeiten.    Diese Schwierigkeiten las  en sieh restlos beseitigen, wenn man     g#mäss     einem ebenfalls Gegenstand der Erfindung  bildenden Verfahren für die Herstellung der  Siegelmarke eine Paste verwendet, die aus  einer dickflüssigen, eiweisshaltigen Masse be  steht.

   Von dieser Paste wird eine scheiben  förmige Schicht auf die zu siegelnde Fläche  aufgebracht und durch Pressen     mittelst    eines  erhitzten Prägestempels in die Form eines  auf der Unterlage festhaftenden Siegels       übergeführt,    wobei wiederum das gerinnende  Eiweiss der Masse das Bindemittel zwischen  dem fertigen Siegel und seiner Unterlage  bildet.  



  Als Grundstoff für die vorliegende  Siegelmarke oder die zu ihrer Herstellung  dienende Paste wird entweder ein an sich  schon     eiweisshalti-er    Stoff, zum Beispiel  Mehl, oder aber ein nicht eiweisshaltiger,  zum Beispiel mineralischer Stoff, wie     Kreide,     verwendet, der einen genügenden Zusatz von  eiweisshaltigem Stoff erhält, um die be  schriebene Wirkung zu erzielen. Beispiels  weise nimmt man Weizenmehl, das zweck  mässig unter Ergänzung seines Eiweissgehal  te: zu einem dicken Brei     angerührt    und zu       dünn r    Schicht     ausgewalzt    wird.

   Diese dünne       Mehlschicht    wird in geeigneter Weise, zum  Beispiel unter     Anwendung    heisser Platten,       getrocknet    und hiernach in Bogen geeigneter  Grösse zerschnitten, die in der Grösse der       Siegelmarken    entsprechende Felder unter  teilt     -werden,    zum Beispiel mittelst Durch  lochung.  



  Es ist zweckmässig, dem Grundstoff der  Siegelmarke solche Stoffe, zum Beispiel Holz  stoff, beizufügen. die bei ihrer Erhitzung  durch den Prägestempel ihre Farbe ändern    und dadurch     ein,    deutliche Brandzeichnung  des     Siegrls        Hervorrufen.     



  Um ein leichtes, unauffälliges Auf  schneiden     de.-.        Anis        der        Siegelmarke    her  öestellten     Sieg=-ls    und späteres Wieder  zusammenfügen der     Sie#elteile    zu verhüten.  wird in an sieh bekannter Weise in die  Siegelmarke     zweckmässig    eine Einlage aus       widerstandsfähigem    Stoff. zum Beispiel in  Gestalt eines feinmaschigen     11etallsiebes,     eines Metallstreifens oder dergleichen ein  gebettet.  



  Es ist ferner vorteilhaft, den Rand des  zur     Anbrinbung    der     vorliegenden    Siegel  marke dienenden Prägestempels so zu ge  stalten, dass das fertige Siegel an seinem       .äussern    Rande     strahlenförmige    Rippen oder  Zacken enthält, die ein Abheben des Siegels  ohne sofort     erkennbare    V     erletzung    unmög  lich machen. Als Eiweissstoffe im Sinne  vorliegender Erfindung sollen alle eiweiss  haltigen     Stoffe    pflanzlichen oder tierischen  Ursprunges gelten.  



  Die     vorliegenden        Siebelmarl@en    können  natürlich auch für Plomben zum Sichern  von     Verschnürungen    und dergleichen     Ver-          wendnuu        fiiide_i.    wobei     d;--        Siegelmarke    mit  einer der zu     s;@-liern    den     Versehnürun,    oder  dergleichen entsprechend gestalteten Unter  lage, Kapsel oder dergleichen beim Prägen  zu     einem        einheitlichen    Ganzen verbunden       -wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH <B>1:</B> Siegelmarke, @@ekennzeichnet durch eine Scheibe aus eiweisshaltiger Hasse, die be stimmt ist, unt:-r Anwendun," eines erhitz ten Prägestempels auf den zu sieJelnden Gegenstand aufgepresst zu werden.
    UNTERANSPRUCH: Siegelmarke nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Masse der Marke solche Stoffe enthdilt, dk- bei ihrer Erhitzun- rlureh den Prägestempel die Farbe *Indern und dadurch (-ine deutliche Brand zeichnung des Siegels hervorrufen.
    PATENTANSPRUCH I3: Verfahren zur Herstellung von Siegel marken nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass eine dickflüssige Paste aus eiweisshaltiger Masse als scheibenförmige Schicht auf die zu siegelnde Fläche auf gebracht wird.
CH109903D 1923-05-14 1924-05-07 Siegelmarke und Verfahren zu ihrer Herstellung. CH109903A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF53998D DE397126C (de) 1923-05-14 1923-05-14 Siegelmarke
DEF55497D DE412732C (de) 1923-05-14 1924-02-18 Siegelmarke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH109903A true CH109903A (de) 1925-05-01

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CH109903D CH109903A (de) 1923-05-14 1924-05-07 Siegelmarke und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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AT (1) AT101309B (de)
CH (1) CH109903A (de)
DE (1) DE412732C (de)
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DK34918C (da) 1925-08-24
AT101309B (de) 1925-10-26
DE412732C (de) 1925-04-25

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