Einrichtung zum Ausheben von Grund, insbesondere aus Gewässern. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zum Ausheben von Grund, insbesondere aus Gewässern, beispielsweise in Alpentälern und Schluchten.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht derselben; Fig. 2 und 3 zeigen die Schaufel von der Seite und von vorn in grösserem Mass- stabe.
Es bezeichnet 1 das Bett eines Wasser laufes mit hohen Ufern, auf dessen Grund eine auszuhebende Kiesschicht 2 lagert. Über dem Bett 1 ist ein vorzugsweise rechteckiger Rahmen 3 mittelst an den beiden Ufergelän den verankerten Seilpaaren 4 und 5 in liegen der Stellung freischwebend gehalten. Durch den Rahmen 3 hindurch geht eine zweckmässi gerweise aus zwei parallelen Holmen beste hende Stange 6, die im Rahmen 3 längsver schiebbar und quer zum Wasserlauf schwenk bar gehalten ist. Am untern Ende der Stange 6 ist zwischen den Holmen derselben eine als Kübel ausgebildete Schaufel 7 um liegende Zapfen 8 schwingbar aasgelenkt. Die Grabkante der Schaufel 7 steht über deren Seitenwände vor und ist mit einer An zahl Grabzähnen 9 ausgerüstet. Das hintere Ende der Schaufel ist verjüngt und schnabel förmig nach aufwärts gezogen.
Die Seiten wände der Schaufel 7 sind nach vorn über die Drehzapfen 8 hinaus verlängert und mit je einem Ring 10 versehen. An den Ringen 10 greift ein Zugseil 11 an, das über eine Rolle 12 zu einer auf der Zeichnung nicht ersichtlichen Motor-Trommelwinde geführt ist. Die Rolle 12 ist über der Entleerungs stelle 13 in einem an derselben aufgestellten Bockgestell 14 gelagert, unter das ein Roll wagen 15 zur Aufnahme des in weiter unten beschriebener Weise aus der Schaufel 7 ent leerten Fördergutes gefahren werden kann. Auf der Entleerungsseite (Fig. 1 links) ist an der Stange 6 oberhalb der Schaufel 7 mittelst zwei senkrecht von der Stange ab stehenden Lagerarmen 16 die Welle 17 einer Seilrolle 18 gelagert.
An der Welle 17 ist ein Seil 19 angehängt, das über eine am hintern Ende bezw. am Kübelboden der Schaufel 7 aasgelenkte Rolle 20, die Rolle 18 und eine auf der der Entleerungsseite gegen- überliegenden Seite ortsfeste Rolle 21 und endlich über eine auf dem Bockgestell 14 gelagerte Rolle 22 zur erwähnten Trommel winde geleitet ist.
Auf der dem Wasserlauf näheren Seite ist am Bockgestell 14 eine Gleitbahn 23 angebracht, an deren oberes Ende ein auf die andere Seite geneigter Kä- nel 24 angeschlossen ist, durch den aus der Schaufel 7 austretendes Material in den Roll- wagen 15 geleitet werden kann Die Handhabung der beschriebenen Ein richtung ist folgende: Durch entsprechendes Ziehen am Seil 19 und Loslassen des Seils 11 wird die Schaufel 7 mit der Stange 6 gleichlaufend eingestellt und die letztere in die vertikale Stellung ge bracht, wie in Fig. 1 durch volle Linien angedeutet.
Bei gleichzeitigem Loslassen bei der Seile senkt sich die Schaufel 7 mit der Stange 6 und wird durch ihr Eigengewicht und dasjenige der Stange mit ihren Grab zähnen auf der der Entleerungsstelle gegen überliegenden Seite in den Grund des Was serlaufes hineingetrieben. Dann wird durch Anziehen des Seils 11 und Loslassen am Seil 19 die Schaufel 7 unter gleichzeitiger Fort bewegung derselben nach links gezogen, wo bei sich die Schaufel 7 mit Kies (Grund) füllt. Die gefüllte Schaufel 7 kann dann durch entsprechendes Ziehen am Seil 11 und Nachlassen des Seils 19 hochgezogen und gleichzeitig links hinüber auf die Gleitbahn gleichzeitig links hinüber auf die Gleitbahn 23 bewegt werden.
Am obern Ende derselben wird die Schaufel 7 festgehalten und durch entsprechenden Zug am Seil 19 in die zur Entleerung erforderliche Stellung gebracht, sc dass das in der Schaufel enthaltene Ma terial aus der letzteren heraus über den Känel 24 in den Rollwagen 15 gleitet. Während dieser Arbeit ist die Stange 6 im Rahmen 3 verschiebbar und schwenkbar gehalten, so dass die Schaufel den auf sie um die Vertikal achse wirkenden Drehkräften nicht nennens wert nachgibt und infolgedessen in strömen dem Wasser und im Grund des Wasserlaufes in der gewünschten Bahn bewegt werden kann. Die beschriebene Einrichtung kann von einem einzigen Manne bedient und selbst an solchen Stellen benützt werden, die mit an dern Hilfsmitteln oder Maschinen nicht oder nur sehr schwer zugänglich sind.
Statt zum Ausheben von Kies aus Wasserläufen kann die Einrichtung auch zum Ausheben von Erde benützt werden. Soll in flachem Ge lände Grund mit Hilfe dieser Einrichtung ausgehoben werden, so können zum Schwe bendhalten des Führungsrahmens Masten zu beiden Seiten der Aushubstelle errichtet wer den. Zum leichteren Heben der Stange mit der Schaufel kann noch ein besonderes Hub seil vorgesehen sein, das über eine am Füh rungsrahmen oder an einem Spannseil des selben angebrachte Rolle läuft.
Equipment for excavating soil, in particular from water. The subject matter of the invention is a device for excavating ground, in particular from bodies of water, for example in alpine valleys and gorges.
In the drawing, for example, an embodiment of the subject invention is shown.
Fig. 1 shows a side view of the same; 2 and 3 show the blade from the side and from the front on a larger scale.
It denotes 1 the bed of a watercourse with high banks, on the bottom of which a gravel layer 2 to be lifted is stored. Above the bed 1, a preferably rectangular frame 3 is held by means of the two Ufergelän anchored pairs of cables 4 and 5 in the free-floating position. Through the frame 3 goes an expedient gerweise of two parallel bars best existing rod 6, which is held in the frame 3 Längsver slidable and transversely to the watercourse pivoting bar. At the lower end of the rod 6, a shovel 7 designed as a bucket is pivoted around the pin 8 between the spars. The grave edge of the shovel 7 is in front of the side walls and is equipped with a number of 9 grave teeth. The rear end of the shovel is tapered and drawn upwards in the shape of a beak.
The side walls of the blade 7 are extended forward beyond the pivot pin 8 and each provided with a ring 10. A pull rope 11 engages the rings 10 and is guided via a pulley 12 to a motor drum winch not shown in the drawing. The roller 12 is stored on the emptying point 13 in a stand 14 set up on the same, under which a roller carriage 15 can be driven to receive the conveyed goods emptied from the shovel 7 ent in the manner described below. On the emptying side (Fig. 1 left), the shaft 17 of a pulley 18 is mounted on the rod 6 above the shovel 7 by means of two bearing arms 16 perpendicular to the rod.
On the shaft 17, a rope 19 is attached, which BEZW via a at the rear end. on the bucket bottom of the shovel 7 aasgelente roller 20, the roller 18 and a stationary roller 21 on the side opposite the emptying side and finally via a roller 22 mounted on the frame 14 to the drum winch mentioned.
On the side closer to the watercourse, a slideway 23 is attached to the trestle frame 14, at the upper end of which is connected a cone 24 inclined to the other side through which material emerging from the shovel 7 can be guided into the trolley 15 Handling of the described device is as follows: By appropriately pulling the rope 19 and letting go of the rope 11, the shovel 7 is set concurrently with the rod 6 and the latter is brought into the vertical position, as indicated in FIG. 1 by solid lines.
When releasing the ropes at the same time, the shovel 7 lowers with the rod 6 and is driven by its own weight and that of the rod with its grave teeth on the opposite side of the emptying point in the bottom of the What serlaufes. Then, by tightening the rope 11 and letting go of the rope 19, the shovel 7 is pulled to the left while moving forward, where the shovel 7 fills with gravel (ground). The filled shovel 7 can then be pulled up by appropriately pulling the rope 11 and slackening the rope 19 and at the same time it can be moved over to the left onto the slideway at the same time to the left onto the slideway 23.
At the upper end of the same, the shovel 7 is held and brought into the position required for emptying by a corresponding pull on the rope 19, sc that the material contained in the shovel slides out of the latter via the bowl 24 into the trolley 15. During this work, the rod 6 is slidable and pivotable in the frame 3, so that the shovel does not give in appreciably to the torsional forces acting on it around the vertical axis and, as a result, can be moved in the desired path in the streams of water and in the bottom of the watercourse . The device described can be operated by a single man and even used in those places that are not accessible or only with great difficulty with other tools or machines.
Instead of digging gravel from watercourses, the device can also be used to dig earth. If ground is to be excavated in flat terrain with the help of this device, masts can be erected on both sides of the excavation site to keep the guide frame floating. For easier lifting of the rod with the shovel, a special lifting rope can be provided that runs over a roller attached to the guide frame or on a tensioning rope of the same.